Profilbild von Foxydevil

Foxydevil

Lesejury Star
offline

Foxydevil ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Foxydevil über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2022

Eine Würdigung und ein tiefer Einblick in die Reisen und Person Heinrich Schliemann

Heinrich Schliemanns Reisen
0

Das Buch fiel mir ins Auge da ich so einige Berichte von dem Archäologen kenne.
Vornehmlich kenne ich seine Arbeit in Griechenland und daher machte mich dieses Buch neugierig.

Aus dem Inhalt:

Heinrich ...

Das Buch fiel mir ins Auge da ich so einige Berichte von dem Archäologen kenne.
Vornehmlich kenne ich seine Arbeit in Griechenland und daher machte mich dieses Buch neugierig.

Aus dem Inhalt:

Heinrich Schliemann ist mehr als ein Entdecker, er hatte viele Talente.
Und davon zeugen in diesem Buch bisher unveröffentlichte Tagesbuchauszüge und Briefe aus dem Zeitraum 1858 bis 1888.
Ein Einblick in die damalige Zeit und in die innere Welt dieses außergewöhnlichen Menschen.

Meine Meinung:

Wer etwas über Heinrich Schliemann kennt, weis das er viele seiner Berichte in der jeweiligen Sprache des Landes in dem er sich befand verfasst hat.
Das dieses nicht immer lupenrein war ist klar und macht es einer Übersetzung nicht wirklich einfach.
Anders als zu seiner Asien Expedition wo es eine Veröffentlichung in Buchform gab, hat er über seine Reisen der Jahre 1858 bis 1888 private Tagebuchaufzeichnungen gefertigt.
In diesem Buch werden erstmals alle bisher unveröffentlichten Schriftstücke der drei Orient Reisen in deutscher Übersetzung zusammengefasst.
Auch dacht er wohl kaum das man nach so langer Zeit diese Bücher welche wohl eher für den privaten Gebrauch gedacht waren so genau an die Öffentlichkeit führt.
Denn hier erfährt man auch von den persönlichen Schwächen Schliemanns, was ihn einem zwar menschlich näher bringt aber einem auch von dem gedanklichen Ikonendenken befreit.
Hier erfährt man mehr von seiner Motivation um das Experimentieren und man kann seine Gedanken und Gefühle kennenlernen.
Dieses empfand ist sehr interessant und lesenswert.
Besonders gut gefallen haben mir alle Bildmaterialien in diesem Buch, die alles noch etwas anschaulicher gemacht haben.
Hier bleiben keine Entdeckerwünsche offen um ein Bild vor Augen zu bekommen.
Die im Anhang befindlichen Reisebriefe ergänzen sinnvoll.

Fazit:

Die damalige Zeit in die heutige Zeit transportiert in den Augen von Schliemann ohne langweilig oder unverständlich zu bleiben.
Eine Anerkennung und ein sehr gelungener Einblick in die Welt eines besonderen Talents der damaligen Zeit.
Gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe 5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 28.01.2022

Eine andere Darstellung einer Katastrophe als bisher bekannt

Rom brennt!
0

Als ich den Titel sah wurde ich neugierig, denn bisher kursieren Aussagen denen man glauben kann oder auch nicht. Daher wollte ich es etwas genauer wissen.

Aus dem Inhalt:

Kaiser Nero als unerbittlicher ...

Als ich den Titel sah wurde ich neugierig, denn bisher kursieren Aussagen denen man glauben kann oder auch nicht. Daher wollte ich es etwas genauer wissen.

Aus dem Inhalt:

Kaiser Nero als unerbittlicher Herrscher soll Nachts in Rom Feuer gelegt haben und lachend zugeschaut haben während es brennt Verse über Trojas Untergang zum Besten gegeben haben.
Hier wird dieser Aussage und einigen anderen Dingen auf den Grund gegangen.

Meine Meinung:

Mir gefällt es das der Althistoriker Anthony Barrett den Dingen aufgrund geschichtlicher Zeitzeugnisse und Erkenntnisse anderer Archäologen auf den Grund geht.
Man erfährt etwas vor während und nach dem Brandereignis und die Veränderungen dadurch.
Durch die Schreibweise und neutrale Darstellung fiel es mir leicht das Buch nicht aus der Hand zu legen und viele Argumente gut nachvollziehen zu können.
Auch konnte ich vieles Neues dazu lernen, denn ich hatte bisher wenig vertieftes Wissen über die Regierungszeit der julisch- claudischen Dynastie.
Ebenso empfand ich die Betrachtung der immer wieder auftauchenden Brände in Rom und die Göttergläubigkeit sehr interessant.
Interessant ist auch der Grund der Christenverfolgung durch die Römer nur um seine Position zu stärken.
Die zahlreichen Abbildungen und Karten nebst einem umfangreichen Anhang runden das Buch hervorragend als ein wissenschaftliches Buch ab.

Fazit:

Ob es genau so gewesen ist oder nicht- ich empfinde das so betrachtete Thema als glaubhaft und vorstellbar.
Ein Buch welches ich jedem Interessierten empfehlen möchte, der neben einer interessanten Unterhaltung eine wissenschaftliche Betrachtung zu schätzen weis.
Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 23.01.2022

Mäßig spannend und in meinen Augen zu wenig für einen Thriller

Das Therapiezimmer
0

Ich war von den vielen positiven Bewertungen beeindruckt und daher sehr neugierig auf das Buch.
Auch das Cover fand ich gut gestaltet und der Klappentext tat sein Übriges.
Da mir die Autorin bisher nicht ...

Ich war von den vielen positiven Bewertungen beeindruckt und daher sehr neugierig auf das Buch.
Auch das Cover fand ich gut gestaltet und der Klappentext tat sein Übriges.
Da mir die Autorin bisher nicht bekannt war steigerte das meine Neugier umso mehr.

Aus dem Inhalt:

Sam ist Psychotherapeut und zieht mit seiner Frau von New York in die Kleinstadt wo er aufgewachsen ist und er viel in seiner Praxis mit vorwiegend weiblichem Publikum arbeitet.
Er bekommt nicht mit das alle seine Sitzungen durch einen Lauscher am Lüftungsschacht mitverfolgt werden und das hat Folgen…
Mehr möchte ich nicht verraten.

Meine Meinung:
Der Einstieg war noch ok und der erste Abschnitt lies mich hoffen das es spannender wird weil ich wollte ja wissen was hinter allem steckt.
Und da sich der Text gut lesen lies war das auch ok.
Allerdings wurde es im Abschnitt 2 nicht wirklich spannender und der letzte Abschnitt war trotz Wendung nicht spannender.
Auf allen Seiten fragte ich mich wann dann der Thrill einsetzt.
Die Seiten zogen sich gefühlt ewig in die Länge und ich war erst in Gedanken das Buch abzubrechen.
Ebenso gefielen mir die Charaktere nicht sonderlich denn sie waren für mich zu wenig greifbar und das änderte sich leider nicht. Kurzum - daher konnte ich keine Sympathie entgegen bringen.

Fazit:

Leider für mich kein erfüllendes Buch und ich bin enttäuscht da ich von einem Thriller wesentlich mehr erhofft hatte.
Da ich wenig zufrieden war möchte ich das Buch nur bedingt und wenn überhaupt jemanden empfehlen, der ein Buch lesen möchte welches ein ruhiges Flair bevorzugt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2021

Eine sehr berührende Geschichte

Bis zum Mond und zurück
0

Ich wollte schon lange mal wieder ein Buch der Autorin lesen und als ich den Titel sah wurde ich sehr neugierig.
Der Klappentext und das sehr schön gestaltete Buchcover mit den aufgeworfenen Buchstaben ...

Ich wollte schon lange mal wieder ein Buch der Autorin lesen und als ich den Titel sah wurde ich sehr neugierig.
Der Klappentext und das sehr schön gestaltete Buchcover mit den aufgeworfenen Buchstaben traf genau meinen Nerv.

Aus dem Inhalt:

Alex und Lisa führen eine glückliche Beziehung mit ihrem kleinen Sohn Connor. Als sich durch den Unfall von Lisa alles ändert sich alles und plötzlich steht die Welt Kopf.
Plötzlich steht das Thema Organspende im Raum. Wie es weitergeht als dann auch noch Connor verschwindet sollte man selber erlesen.

Meine Meinung:

Ich war sofort in der Handlung und ahnte auch gleich wohin es gehen wird.
Das liegt an dem sehr schönen und eingängigen Schreibstil der Autorin.
Hier wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt und das ist nicht immer gelungen.
Hier allerdings ist es sehr gut umgesetzt.
Alex ist gut angelegt und die Umstände unter denen er Lisa loslassen muss sind arg berührend, da bei mir auch Erinnerungen persönlicher Erlebnisse hoch kamen.
Das hat dazu geführt das ich ab und an eine kurze Lesepause einlegen musste da ich es nicht in einem Rutsch geschafft habe zu lesen.
Wenn man persönlich ohne Hintergrund zu diesem Thema ist wäre das Buch schneller zu lesen gewesen.
Also wer emotional oft gepackt ist kommt um Taschentücher wohl nicht ganz vorbei.
Aber genau das macht das Buch sehr gelungen.
Molly ist eine zugängliche Person welche aufgrund ihrer Umstände die Hoffnung nicht aufgegeben hat und das ringt einem Respekt ab.
Da war es zu erwarten das Alex einen besonderen Zugang zu Molly bekommt.
Das Buch zeigt deutlich das aus der größten Trauer auch etwas Neues und Gutes entstehen kann.
Ein emotionales Buch mit Botschaft.
Der einzige Punkt welcher mich nachdenklich gestimmt hat ist, dass ich mich schwer mit dem Gedanken tue zu Organempfängern Kontakt zu haben, da ich immer dachte das so etwas nicht geschehen soll. Aber das ist ja ein persönlicher Gedanke.

Fazit:

Man sollte jeden Augenblick des Lebens schätzen und darüber nachdenken was wirklich wichtig ist. Auch habe ich über das Thema Organspende neu nachgedacht.
Das hat das Buch bei mir erreicht und daher empfehle ich es sehr gern weiter und vergebe 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2021

Eine Reise in eine andere Zeit

Gold und Ehre
3

Da ich das Werk „Krone der Welt“ der Autorin gelesen habe und dieser mir gut gefallen hat, wurde ich auf diesen Teil sehr neugierig. Besonders da Hamburg eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Roman ...

Da ich das Werk „Krone der Welt“ der Autorin gelesen habe und dieser mir gut gefallen hat, wurde ich auf diesen Teil sehr neugierig. Besonders da Hamburg eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Roman spielt.

Aus dem Inhalt:

Im 17. Jahrhundert wo Amsterdam eine Blütezeit erlebt lebt der junge Architekt Benjamin und hat große Träume.
Das kommt ihm die Strafe seines Vaters derb in die Quere denn er schickt ihn nach Hamburg.
Und ab da beginnt eine Zeit des Auf und Ab bis er Lucia kennenlernt und sich eine Beziehung entwickelt. Doch durch die Rückbeorderung des Vaters nach Amsterdam scheint wieder alles im Umbruch.
Wie wird sich die Beziehung zwischen den beiden entwickeln? Kehrt er wieder zurück?
Was macht sein Handwerk? Fragen über Fragen welche in dem Buch beantwortet werden.

Meine Meinung:

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, da es gut die Hamburgensie wiederspiegelt und in meinem Fall ein Eyecatcher war.
Ich musste mich auf den ersten Seiten lesend eingewöhnen und es war sehr schön in die Zeit des 17. Jahrhunderts in Amsterdam anzukommen.
Durch die verschiedenen Handlungsstränge im Laufe des Buches und viele geschichtliche Details war es nicht immer einfach für mich flüssig lesend fortzufahren.
Das lag aber nicht am gut zu lesenden Schreibstil, vielmehr daran das ich gern mal vertiefend zu den Inhalten nachgelesen habe da sie schon sehr interessant waren.
Denn die Niederlande sind für mich geschichtlich auch bisher meist untergegangen.
Der Protagonist Benjamin hat mir nicht so gut gefallen wie Lucia.
Die anderen Figuren wie zum Beispiel Theo oder Michiel sind interessant und lebendig angelegt auch wenn sie natürlich aufgrund ihrer Rolle nicht alle Sympathisanten sind.
Dennoch konnte ich in der Handlung gut mit mitfühlen und mitleiden.
Gefallen hat mir auch das man eine andere Seite von Hamburg kennenlernt, so ganz anders als die heute hochgelobte Stadt. ;o) und das der Bezug zum Heute wie dem Bau des Michel dargestellt ist.
Das vorhandene Personenverzeichnis ist leider nicht ganz vollständig.
Ich fühle mich gut unterhalten.
Fazit:

Ein unterhaltsamer historischer Roman welcher meiner Meinung nach geringfügig hinter „Krone der Welt“ anzusiedeln ist.
Gern empfehle ich ihn Interessierten weiter und freu mich auf ein weiteres Werk der Autorin.
Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte