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Veröffentlicht am 11.11.2020

Wenn Essen kein Vergnügen bleibt – ein kulinarischer Alpenkrimi

Den letzten Gang serviert der Tod
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Ich fand den Titel amüsant und da ich schon immer von dem Autor ein Buch lesen wollte, bot es sich förmlich an.
Auch liebe ich Krimis aus bestimmten Regionen und wenn es denn nicht bierernst zugeht freut ...


Ich fand den Titel amüsant und da ich schon immer von dem Autor ein Buch lesen wollte, bot es sich förmlich an.
Auch liebe ich Krimis aus bestimmten Regionen und wenn es denn nicht bierernst zugeht freut es mich umso mehr!

Aus dem Inhalt:

Das „Hubschmidts´s“ liegt am Rand eines lauschigen Kurortes und wo es sonst lecker daher duftet und die Gäste kulinarisch verwöhnt werden wendet sich das Blatt zu einem Tatort.
Und nun ermittelt Kommissar Jennerwein.
Schnell erklärt sich, dass es einen elitären Hobby Kochclub gibt bei dem die Töpfe brodelten.
Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich im wahrsten Sinne komplex kulinarisch!

Meine Meinung:

Da ich ein Neuling dieser Reihe bin, war ich von Anfang an begeistert über die sehr unterhaltsame Schreibweise des Autors.
Ein sonderbarer Plot war für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig.
Aber das machte die Handlung später mehr als wett.
Hier wird eine Handlung der mittlerweile 13. Folge als ein spezieller Krimi serviert.
Von den Charakteren kann ich sagen das sie überzeichnet sind und dadurch sehr unterhaltsam.
Hier kann man nicht bierernst lesen.
Man sollte aber schwarzen Humor lieben und da war ich hier genau richtig!
Die Wendungen sind auch als positiv erwähnenswert.
Bei der Handlung konnte ich gut miträtseln.
Die Auflösung, welche ich bis zu Letzt nicht erahnt habe, gefällt mir ebenfalls.
In den Text eingestreute Bewertungen aus dem Internet des Tatortes sind auch mal etwas Anderes.

Fazit
Ich kann leider keine Vergleiche zu den Vorgängerbänden ziehen.
Aber ich fühlte mich sehr gut unterhalten und empfehle diesen Alpen Krimi gern Interessierten mit Freude an schwarzem Humor weiter.
Und gern vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Das stimmige Ende einer Familien Saga

Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals
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Das Cover fiel mir sofort ins Auge und der Klappentext las sich einfach zu gut, darum wollte ich das Buch sehr gern lesen!
Zugegeben, eigentlich liest man eine Sage ab dem ersten Buch, aber hier war ich ...

Das Cover fiel mir sofort ins Auge und der Klappentext las sich einfach zu gut, darum wollte ich das Buch sehr gern lesen!
Zugegeben, eigentlich liest man eine Sage ab dem ersten Buch, aber hier war ich sehr neugierig.
Nicht nur auf den beschriebenen Inhalt, sondern auch ob ich so beim Lesen einsteigen kann.

Aus dem Inhalt:

Viktoria muss ihre Lehrzeit in Frankreich abbrechen da die Schokoladenmanufaktur in Stuttgart ihre Hilfe benötigt.
Die Familie soll aus der Unternehmensleitung verdrängt werden.
Und als plötzlich Andrew Miller auftaucht sorgt das für jede Menge Wirbel, denn der Schönling winkt mit einer Alternative.
Doch wohin das?
Was sind seine Beweggründe?
Und was ist das für ein Familiengeheimnis welches sich seinen Weg bahnt?
Das werde ich nicht verraten!

Meine Meinung:

Ich war sofort mitten drin in der Handlung, welche sich sehr gut lesen lässt.
Alles liest sich leicht. lebendig und verständlich - man wird flüssig durch die Handlung getragen.
Auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kenne habe ich alles verstanden.
Was auch daran liegt das jeder Band eine andere Geschichte der Familie beleuchtet und auch durch eine andere Zeit führt.
Zeiten, Personen und Orte sind sehr gut beschrieben und vorstellbar!
Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet und vorstellbar.
Man lebt, liebt und leidet mit, und das ist es auch was dieses Buch so unterhaltsam macht.
Ein kleiner Wermutstropfen für mich war, daß ich schon früh voraus ahnen konnte.
Das tat der Handlung aber keinen Abbruch.
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bin schon gespannt was man zukünftig von Frau Nikolai zu lesen erhält.
Die Wartezeit verkürze ich mir mit den Vorgängerbänden auf die ich mich schon sehr freue!

Fazit:
Ein absolut lesenswertes Buch welches leider viel zu schnell durchgelesen war.
Ich empfehle es sehr gern Interessierten weiter und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Die berührende und wahre Geschichte von Fey von Hassell

Bis wir uns wiedersehen
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Da ich mich gerade mit meiner Familiengeschichte beschäftige wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.
Der Klappentext las sich interessant denn einen Geschichtskrimi habe ich schon eine Weile nicht gelesen.

Aus ...

Da ich mich gerade mit meiner Familiengeschichte beschäftige wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.
Der Klappentext las sich interessant denn einen Geschichtskrimi habe ich schon eine Weile nicht gelesen.

Aus dem Inhalt:

Die Autorin Catherine Bailey erzählt die Familiengeschichte der 2010 verstorbenen Fey von Hassell, deren Vater als Widerstandkämpfer hingerichtet wurde und greift den Raub ihrer Kinder durch die Nazis auf.
Ein Abbild der Zeit des Tausendjährigen Reiches aber mit einem Happy End?

Meine Meinung:

Leider hört man immer wieder von den Gräueltaten im Dritten Reich.
Und man denkt man hat viel mitbekommen.
Aber hier ist wieder mal eine Familiengeschichte welche einem das Schaudern nahebringt.
Das Widerstandskämpfer damals ihr Leben lassen mussten war bekannt, und auch das Familienmitglieder in die Schikanen einbezogen worden ebenfalls, aber das man Kinder ihrer Eltern beraubt hat um sie teilweise mit anderem Namen versehen hat?
Ich muss gestehen das war mir so deutlich nicht geläufig und dennoch hat es viele dieser Schicksale gegeben.
Das Schicksal von Fey von Hassell und ihren beiden Söhnen steht also für viele Familien der damaligen Zeit welche verantwortlich gemacht worden sind für die Taten von Familienmitgliedern.
Der Einstieg in das Buch fiel mir erst schwer was nach meinem Ermessen an dem Schreibstil liegt, und Realität mit Erklärungen darstellt.
Auch wenn viele Darstellungen berührend, und die Ergebnisse der Nachforschung der Autorin nachvollziehbar sind, blieb mir Frau Fey von Hassell etwas zu weit entfernt, denn ich hätte mir mehr Tiefe im Detail dieser starken Frau erhofft.
Auch wenn es in meinen Augen kein Krimi ist, sondern ein Sachbuch welches die nackte Realität erzählt wird und ich berührt teilweise sogar wütend bin, wird es mir oftmals zu breit bzw. langatmig erzählt.
Das hat es mir mitunter schwer gemacht beim Lesen durchzuhalten.
Aber das Durchhalten hat sich gelohnt!
Gut gefielen mir die Karten und Fotos da es alles näher macht.
Was ich noch erwähnen möchte, ist das mir das Buchcover der deutschen Ausgabe wesentlich besser gefällt als das der englischen Ausgabe.
Fazit:

Ich empfehle dieses Buch unbedingt weiter, auch wenn es keine leichte Kost ist.
Und vergebe 4 von 5 Sternen!


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Veröffentlicht am 01.11.2020

Ein mehr als interessanter Schriftwechsel

Dear Frederick! Lieber Mohr!
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Zugegeben, nicht jeder mag sich mit diesen beiden Personen auseinandersetzen, aber es gehörte zu unserer umfangreichen Schulbildung und da diese immer nur einen bestimmten Standpunkt vertrat wollte ich ...

Zugegeben, nicht jeder mag sich mit diesen beiden Personen auseinandersetzen, aber es gehörte zu unserer umfangreichen Schulbildung und da diese immer nur einen bestimmten Standpunkt vertrat wollte ich hinter den Vorhang sehen und war somit auf diese Auswahl des Schriftwechsels mehr als neugierig.
Auch war mir bisher gar nicht bekannt, dass es so einen umfangreichen und erhaltenen Schriftwechsel gibt.
Und da Engels 2020 seinen 200.Geburtstag feiern würde, war es zusätzlich für mich ein Grund dieses Werk zu erlesen!


Aus dem Inhalt:

Als sich im 19. Jahrhundert Karl Marx und Friedrich Engels in Paris begegneten ahnten sie wohl noch nicht das aus der Vertiefung einer Bekanntschaft eine Freundschaft für das Leben werden würde.
Beide waren räumlich nicht immer zusammen und daher gab es einen umfangreichen Schriftverkehr.
Aus diesem sind ca. 1600 Briefe erhalten geblieben.
Diese hat der Herausgeber Klaus Körner zu einer Auswahl gebündelt.

Meine Meinung:

In dieser Auswahl der Sammlung welche in chronologischer Folge aufgezeichnet ist, werden viele Facetten der beiden Persönlichkeiten beleuchtet und das liefert ein interessantes Bild dieser bis zum Tod reichenden Freundschaft.
Man bekommt einen Eindruck über ihr Leben und ihr umfangreiches Wirken, ebenso auch in die private Welt und was damals die Zeit beherrschte.
Von dem Zusammenhalt wie z.B. der finanziellen Lage Marx´s und die Unterstützung durch Engels.
Zugegeben, es liest sich nicht immer einfach, da die damalige Sprache schon etwas anders war und auch unser Weltbild heute ein völlig anderes ist.
Ebenso sind die Passagen aus anderen Sprachen übersetzt worden.
Aber die umfangreichen Fußnoten und Erklärungen ebenso eine Zeittafel und ein Literaturverzeichnis ergänzen sinnvoll und liefern eine gute Ergänzung und werden von mir genutzt.
Besonders beeindruckt hat mich die Grabrede von Engels.
Auch wenn ihr Wirken schon eine Zeit her ist- haben einige Ansichten nach wie vor Bedeutung.

Fazit:

Mehr als nur Klassenkampf und Kapital- ein tieferer Einblick in ihr Leben welchen ich Interessierten gern weiter empfehlen möchte.
Und ich vergebe 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Interessanter Lesestoff gepaart für einen guten Zweck

Corona-Stories
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Ich wurde bei dem Titel neugierig.
Ist doch das Wort Corona wahrscheinlich das Wort dieses Jahres.
Und wenn man schon Einschränkungen in Kauf nimmt, warum nicht auch etwas mehr darüber lesen?
Ein Werk ...

Ich wurde bei dem Titel neugierig.
Ist doch das Wort Corona wahrscheinlich das Wort dieses Jahres.
Und wenn man schon Einschränkungen in Kauf nimmt, warum nicht auch etwas mehr darüber lesen?
Ein Werk ist dieses ebook.

Aus dem Inhalt:

Corona beherrscht mittlerweile alle Lebensbereiche und was macht das mit einem?
Wer kann schon alle Wirkungen jetzt und später einschätzen oder überblicken.
Dieses Werk lässt namhafte Autoren des WBG Verlages über Ihre Gedanken zur Pandemie zu Wort kommen.

Meine Meinung:

Ich war erstaunt wie unterschiedlich die Autoren diese Situation bewerten.
Ob zustimmen, widersprechen oder als Einordnung in einen historischen Hintergrund so unterschiedlich - wie die Menschen und ihre Fachrichtungen – so sind die Beiträge.
Entstanden aus einem Blog ist diese Zusammenstellung unterhaltsam, gut lesbar, verständlich auch ohne großen wissenschaftlichen Hintergrund.
Die Beiträge sind unterschiedlich in der Länge und bringen einem zum Nachdenken und Innehalten und bestimmte Themen genauer zu betrachten.
Nicht nur im hier und jetzt sondern auch der Blick in die Zukunft bestimmen das Buch.
Die Darstellungen ergänzen sehr schön.
Ich denke diese Zusammenstellung ist speziell und sollte mehr Beachtung finden.
Aus jedem Verkauf werden 2 € an ArbeiterKind.de gespendet was einen den Kauf noch mehr nahelegt, finden Sie nicht auch?

Fazit:

Corona mal von anderen Personen betrachtet.
Für Interessierte eine unbedingte Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

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