Nach Band 1 habe ich. Ich sehr gefreut, auch den zweiten Teil rezensieren zu dürfen.
Dieses Mal hatte ich Anfang ein paar Probleme in die Geschichte zu kommen, aber sie nahm dann doch sehr schnell Fahrt ...
Nach Band 1 habe ich. Ich sehr gefreut, auch den zweiten Teil rezensieren zu dürfen.
Dieses Mal hatte ich Anfang ein paar Probleme in die Geschichte zu kommen, aber sie nahm dann doch sehr schnell Fahrt auf und Alva wurde zu einer sehr sympathischen Protagonistin.
Es werden viele Hinweise gestreut, die sich clever zu einem Plot fügen. Das Buch ist für 11+ gedacht, aber Achtung: Es ist gruslig! Als Erwachsene fand ich es super spannend, aber für sensible Kids in dem Alter empfehle ich eher ein Mitlesen der Eltern. Entwerfer zusammen oder als Buddyread.
Wer düstere, tiefgründige Stories mit Happy End mag, ist es ein perfekter Einstieg in das Genre Grusel und Thriller.
Dieses Buch eignet sich sehr gut für junge Leser, die sich erstmals mit dem Genre Sci-Fi auseinandersetzen möchten.
Es hat mich stellenweise an „Lost in Space“ und „Earth 2“ erinnert, ist dabei jedoch ...
Dieses Buch eignet sich sehr gut für junge Leser, die sich erstmals mit dem Genre Sci-Fi auseinandersetzen möchten.
Es hat mich stellenweise an „Lost in Space“ und „Earth 2“ erinnert, ist dabei jedoch deutlich kindgerechter.
Der Schreibstil ist flüssig, und die Geschichte wird aus der Sicht von Levi erzählt – einem Jungen, der gemeinsam mit seiner Mutter den Planeten Erde 13 besiedeln soll. Mit großer Neugier und Faszination beschreibt er die fremde Flora und Fauna. Einen gelungenen Kontrast bildet Gwendolyn, die raue, aber auch vom Verlust ihrer Mutter geprägte Tochter des Kapitäns.
Mir persönlich hat als älterem und erfahrenem Sci-Fi-Fan etwas die große Action gefehlt. Für Kinder ist es jedoch ein wunderbares Abenteuer, das in den Folgebänden noch viele spannende Entdeckungen bereithält.
Das Nibelungenlied, die Artus-Sage … allesamt Mythen aus früher Zeit, die einer breiten Masse bekannt sind.
Nur wenige jedoch kennen den finnischen Mythos Kalevala.
In meinen Teenagerjahren war ich ein ...
Das Nibelungenlied, die Artus-Sage … allesamt Mythen aus früher Zeit, die einer breiten Masse bekannt sind.
Nur wenige jedoch kennen den finnischen Mythos Kalevala.
In meinen Teenagerjahren war ich ein großer Finnland-Fan, weshalb mir diese Legende bereits vertraut war. Als der Valmis Verlag eine neue Romaninterpretation dieses Stoffes ankündigte, wollte ich unbedingt in diese mystische Welt voller Zauber, Magie, Zwerge und dem geheimnisvollen Sampo eintauchen.
Jamie Fowl gelingt es mit einem ruhigen, atmosphärischen Erzählton, den im 19. Jahrhundert niedergeschriebenen Runenliedern neues Leben einzuhauchen. Der Leser folgt dem Barden Vainamoinen, der in die Fänge der mächtigen Zauberin Louhi gerät. Beide sehen im Vormarsch des Christentums eine Bedrohung für ihr Land und seine Mythen, doch Louhi ist bereit, dafür extreme Wege zu gehen.
Sie will den Sampo schmieden lassen: eine übernatürliche Mühle, die Reichtum und Macht verspricht und nur von einem Schmied vollendet werden kann, der das Eisen singen hört. Doch schon bald müssen alle Beteiligten erkennen, dass absolute Macht niemandem gehört und dass jeder Versuch, sie zu kontrollieren, seinen Preis hat.
„Kalevala – Zwielicht der Götter“ ist eine klare Empfehlung für alle Fantasy-Liebhaber fernab des Mainstreams, die Lust haben, in eine alte Sage einzutauchen und deren mythische Tiefe neu zu entdecken.
High Fantasy vom Feinsten. Ein Genre, das aktuell leider oft unter dem Radar läuft. Umso schöner, dass Sophie Haeder hier zeigt, wie lebendig, emotional und vielschichtig Fantasy sein kann. Mit viel Liebe ...
High Fantasy vom Feinsten. Ein Genre, das aktuell leider oft unter dem Radar läuft. Umso schöner, dass Sophie Haeder hier zeigt, wie lebendig, emotional und vielschichtig Fantasy sein kann. Mit viel Liebe verknüpft sie epische Elemente mit Freundschaft, Liebe, Verrat und einer feinen Brise Erotik, getragen von einer greifbaren Sprache.
Ich habe mich sehr gefreut, nach Band 1 endlich wieder nach Dohva zurückzukehren und die liebgewonnenen Helden Avala, Kima und Sineth erneut zu treffen. Der Zeitsprung von 20 Jahren ist eine spannende und mutige Entscheidung: Die Kuppel ist gefallen, der Zyklus der Wiedergeburten beendet ... doch statt Zufriedenheit herrschen Zwiespalt und Unsicherheit. Unsere 3 Held*innen sind nun Ratsvorsitzende, allerdings alles andere als glücklich mit dieser Aufgaben. Sineth sehnt sich nach seinem alten Leben, Avala leidet unter einer PTBS, und zwischen den dreien entsteht ein emotionales Chaos.
Gleichzeitig lauert die Gefahr tief unter Dohva. An der Oberfläche zeigt sie sich durch Izzmir, der einen Kult um den Ewigen Prinzen anführt und im Dialog mit dem Dämon Agthod steht. Der ohnehin fragile Frieden scheint kurz davor zu zerreißen und auch das Land selbst ist physikalisch im Wanken.
Trotz der Pause zu Band habe ich sofort wieder in die Welt hineingefunden. Die neuen Handlungsstränge haben mich sehr mitgerissen, besonders Avala. Ihre Entwicklung von der Kämpferin hin zu einer verletzlichen, aber weiterhin starken Figur hat mich sehr berührt.
Ich möchte nicht spoilern, aber eine Wendung hat mich kalt erwischt. Ich musste sogar das Buch kurz zur Seite legen. 😅
Ich hatte insgesamt eine richtig gute Zeit mit diesem Buch. Der Schreibstil ist angenehm, poetisch und spannend zugleich und lässt sich angenehm lesen. Das Worldbuilding ist groß und komplex, bleibt dabei aber verständlich und gut erklärt. Für mich ganz klar: High Fantasy vom Feinsten und eine absolute Leseempfehlung. Ich bin sehr gespannt auf alles, was aus diesem Universum noch kommen wird.
Puh, das fällt mir jetzt nicht leicht. Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu mögen, aber so richtig warm geworden bin ich leider nicht.
Positiv:
Der Schreibstil von Penny Juniper ist solide, wenn ...
Puh, das fällt mir jetzt nicht leicht. Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu mögen, aber so richtig warm geworden bin ich leider nicht.
Positiv:
Der Schreibstil von Penny Juniper ist solide, wenn auch sehr ausführlich. Ethan mochte ich als männlichen Protagonisten – kein toxisches Verhalten, eher steif, aber hey: Ü100 Vampir, das sei ihm verziehen.
Negativ:
Kat. Meine Güte. Eigentlich brillant und clever angelegt – handelt aber impulsiv, selbstmitleidig und extrem leichtsinnig. Und das Schlimmste: Sie lernt einfach nicht daraus. Nach fast 500 Seiten war ich innerlich eher auf Seiten der Antagonisten als bei der Hauptfigur.
Das 20er-Jahre-Setting mit paranormaler Welt hätte richtig gut sein können, fühlte sich für mich aber kaum nach dieser Zeit an. Ein paar Schlagworte wie Jazz oder Suffragetten reichen mir nicht, wenn dann moderne Begriffe und Dialoge das Gefühl komplett brechen.
Spicy Szenen? Grundsätzlich okay – hier wirkten sie für mich leider oft unnötig eingebaut und eher cringe als heiß.
Mit fast 600 Seiten war mir das Buch deutlich zu lang und zogen die Handlung unnötig in die Länge. 150–200 Seiten weniger hätten dem Tempo sehr gutgetan.
Fazit: Kein schlechtes Buch, aber definitiv nicht meins. Wer impulsive Heldinnen, Romance & Spice und langsames Erzähltempo mag, könnte trotzdem Gefallen daran finden.