Mir hat dieses Werk sehr gut gefallen.
Die Aufklärung eines Falles zu begleiten, hat mich gut unterhalten und die vielen Wendungen haben die Spannungskurve kontinuierlich auf einem guten Level gehalten.
Aber ...
Mir hat dieses Werk sehr gut gefallen.
Die Aufklärung eines Falles zu begleiten, hat mich gut unterhalten und die vielen Wendungen haben die Spannungskurve kontinuierlich auf einem guten Level gehalten.
Aber auch die privaten Geschehnisse rund um die Journalistin und den Einsatzleiter haben ihren Zweck erfüllt und Lust auf die Fortsetzung gemacht!
'Das Gehöft' von Leo Brandt hinterlässt bei mir einen gemischten Eindruck und bewegt sich für mich insgesamt im soliden Mittelfeld.
Besonders überraschend für mich, da ich schon einige Krimis vom Autoren ...
'Das Gehöft' von Leo Brandt hinterlässt bei mir einen gemischten Eindruck und bewegt sich für mich insgesamt im soliden Mittelfeld.
Besonders überraschend für mich, da ich schon einige Krimis vom Autoren gelesen habe, die mich sehr wohl überzeugt haben. (Hinweis: die Krimis sind unter anderem Namen erschienen.)
Atmosphärisch gelingt es dem Roman durchaus, eine dichte und teilweise beklemmende, unheilvolle Stimmung aufzubauen, die mir gut gefallen hat. Die Beschreibungen des abgelegenen Schauplatzes sind anschaulich und tragen dazu bei, dass ich mich als Leserin gut in die Szenerie hineinversetzen kAuch die Grundidee der Geschichte ist interessant und verspricht eigentlich viel Spannung.
Leider wird dieses Potenzial meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft – vor allem wegen der wenig überzeugenden Charaktere.
Viele Figuren bleiben überraschend blass und wirken eher wie Mittel zum Zweck, um die Handlung voranzutreiben, statt wie echte, greifbare Menschen.
Ihre Motive sind oft nur oberflächlich ausgearbeitet, und ihr Verhalten erscheint teilweise sprunghaft und im Gesamten nicht ganz nachvollziehbar. Da für mich persönlich die Protagonist*innen immer die tragende Säule eines Buches sind, schwächt diese Tatsache den Gesamteindruck immens.
Ich kehre dennoch gerne zu den Krimis des Autors zurück.
Wer hat unsere Lok geklaut?' von Harald Braun ist ein ebenso unterhaltsames wie ungewöhnliches Buch, das vor allem durch seine vielen kuriosen und teils fast unglaublichen Episoden besticht.
Die Geschichten ...
Wer hat unsere Lok geklaut?' von Harald Braun ist ein ebenso unterhaltsames wie ungewöhnliches Buch, das vor allem durch seine vielen kuriosen und teils fast unglaublichen Episoden besticht.
Die Geschichten rund um außergewöhnliche Reiseideen – von abenteuerlichen Zugfahrten bis hin zu skurrilen Zwischenfällen wie 'verschwundenen' Lokomotiven – haben bei mir immer wieder für Staunen und Schmunzeln gesorgt!
Gerade diese liebevoll erzählten Anekdoten vermitteln Authentizität und wahre Begeisterung und machen somit den größten Reiz des Buches aus und verleihen ihm einen ganz eigenen Charme.
Besonders gelungen ist dabei die Mischung aus Unternehmergeist, Reiselust und einer gewissen Verrücktheit, die sich durch das gesamte Werk zieht.
Allerdings war die Erzählstruktur nicht immer ganz leicht zugänglich für mich persönlich: Manche Zusammenhänge erschließen sich erst im Nachhinein vollständig, wenn man mehrere Episoden gedanklich miteinander verknüpft. Das war beim Lesen gelegentlich etwas verwirrend.
Zunächst einmal vorab:
Wie schön kann ein Buch bitte gestaltet sein??? Das Cover, der Farbschnitt - es ist einfach so wunderschön und passt perfekt zum Inhalt! So kreiert man eine Optik, die regelrecht ...
Zunächst einmal vorab:
Wie schön kann ein Buch bitte gestaltet sein??? Das Cover, der Farbschnitt - es ist einfach so wunderschön und passt perfekt zum Inhalt! So kreiert man eine Optik, die regelrecht zum Aufschlagen des Buches einlädt!
Inhaltlich steht das Werk seinem Äußeren aber in nichts nach!
Eine von Melancholie und Retrospektiven gespickte Geschichte über eine jugendliche Dreier-Freundschaft und ihres Auswirkungen bis hinein ins Erwachsenenalter.
Natürlich gibt es DIE Verstrickung, die man bei dieser Konstellation erwartet, doch die Geschichte schafft es, nie ins Klischeehafte abzudriften und verfügt sowohl über Tiefgang als auch über kleine Überraschungsmomente.
Der Schreibstil ist bildhaft und eingängig, mit einem besonderen Fokus darauf, die Vergangenheit in ein warmes Licht zu rücken, Wohlfühlmomente der Teenie-Zeit heraufzubeschwören, aber auch die Schattenseiten mit den passenden Worten auszukleiden.
'Pure Grace Academy' von Jennifer Bright ist ein gelungener New-Adult-Roman, der mich insgesamt sehr gut unterhalten hat – obwohl ich dieses Genre wirklich selten lese.
Die Geschichte überzeugt vor allem ...
'Pure Grace Academy' von Jennifer Bright ist ein gelungener New-Adult-Roman, der mich insgesamt sehr gut unterhalten hat – obwohl ich dieses Genre wirklich selten lese.
Die Geschichte überzeugt vor allem durch ihre intensive und sehr ästhetisch wirkende Ballett-Atmosphäre und die spannungsgeladene Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren.
Die Protagonistin ist sympathisch und vielschichtig, und auch die Nebenfiguren bringen genug Tiefe mit, um die Handlung lebendig wirken zu lassen.
Besonders gelungen finde ich, wie sich die Beziehungen entwickeln – nichts wirkt überstürzt, sondern baut sich glaubwürdig auf, wenn auch an manchen Stellen vielleicht etwas vorhersehbar - wobei das Ende wirklich überrascht!
Ein echtes Highlight war für mich persönlich der spicy Anteil des Buches. Die Szenen sind geschmackvoll geschrieben und fügen sich authentisch in die Story ein, ohne plump oder erzwungen zu wirken.