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Veröffentlicht am 19.08.2020

Spannende Lebensgeschichte zweier Frauen

Das Zimmer aus Samt
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Solange möchte Romane schreiben. Sie lernt in Paris 1938 ihre bis dato unbekannte Großmutter Marthe de Florian kennen. In dem äußerst luxuriösem Appartement dieser Großmutter sieht sie nicht nur die kostbaren ...

Solange möchte Romane schreiben. Sie lernt in Paris 1938 ihre bis dato unbekannte Großmutter Marthe de Florian kennen. In dem äußerst luxuriösem Appartement dieser Großmutter sieht sie nicht nur die kostbaren Gemälde und sonstigen Gegenstände. Sie erfährt auch die Geheimnisse und Geschichte von Marthe. Diese wuchs in großer Armut auf, wurde Näherin und traf dann auf ihren reichen Gönner Charles. Von ihm lies sich Marthe in einen goldenen Käfig sperren. Nach dem Tod von Charles wurde Marthe die Muse des Malers Boldini. Während Marthe in den vergangenen, goldenen Zeiten schwelgt, wird es für die Enkelin Solange und ihrem jüdischen Verlobten immer bedrohlicher. Haben die Beiden vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung überhaupt eine Zukunft?

Sowohl Marthes als auch Solanges Geschichte wird von Alyson Richman spannend geschildert. "Ein Zimmer aus Samt" ist ein unterhaltsamer aber auch packender Roman, auch um eine große Liebe. Tragisch und auch fesselnd, es ist einfach ein wunderschönes Lesevergnügen. Alyson Richman hat es hier geschafft, das man sich alles sehr bildlich vorstellen kann. Und während man die Geschichten der Vergangenheit liest, merkt man gar nicht, das sich das Buch dem Ende neigt, so flüssig ist es geschrieben. Apropro Ende: Sehr, sehr überraschend. Alles in allem eine unglaublich gute Unterhaltungslektüre.

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Veröffentlicht am 09.08.2020

Interessanter und spannender Regio-Krimi

Der Fall Sartory
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Das Mordsharz-Festival feiert sein 10-jähriges Bestehen. Und der neue Stern der deutschen Krimiszene Carolin P. Sartory gehört der hochkarätigen Reihe der Krimi-Prominenz an. Frau Sartory wird sehnsüchtig ...

Das Mordsharz-Festival feiert sein 10-jähriges Bestehen. Und der neue Stern der deutschen Krimiszene Carolin P. Sartory gehört der hochkarätigen Reihe der Krimi-Prominenz an. Frau Sartory wird sehnsüchtig von Organisatoren, Fans, Presse und denen, die ihr nicht wohlgesonnen sind, erwartet. Aber zu der Veranstaltung erscheint sie nicht. Sie ist spurlos verschwunden. Wird das ein Fall für Ingo Behrends?

Roland Lange hat mit "Der Fall Sartory" einen weiteren Harz-Krimi um den Kommissaren Behrends abgeliefert. Für mich war dies jedoch mein erster Fall, der mich in den Harz geführt hat. Der Autor hat die Protagonisten sehr bildlich beschrieben und die Arbeit der Kriminalpolizei sehr gut für mich dargestellt. Der Lesestoff hatte einen durchgängigen Faden und war auch flüssig zu lesen. Die aufgebaute Spannung hat den Krimi auch interessant gemacht. Sicherlich werde ich ihn nochmals lesen, denn er hat mir sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 07.08.2020

Gute Historien-Unterhaltung

Der Tuchfuchs
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Als Heimkehrer aus dem siebenjährigen Krieg hat Aidan Towell nichts für einen Neubeginn. Man schreibt das Jahr 1764 und Aidan trifft auf den Tuchproduzenten Hugh Wilson. Er bekommt von Wilson einen Kredit ...

Als Heimkehrer aus dem siebenjährigen Krieg hat Aidan Towell nichts für einen Neubeginn. Man schreibt das Jahr 1764 und Aidan trifft auf den Tuchproduzenten Hugh Wilson. Er bekommt von Wilson einen Kredit über tausend Pfund, steigt in den Tuchhandel ein und macht Karriere. Aidan wird nun der Tuchfuchs genannt und will nach der Krone des Exports greifen. Nur etwas fehlt hier in seiner Kalkulation: Gillian Pollett.

Ellen C. Flynn hat in ihrem historischen Roman "Der Tuchfuchs" unterschiedliche Personen in Ich-Weise erzählen lasse. Durch die vielen Protagonisten musste man sich allerdings doch durchkämpfen. Also aufgepasst: denn die Geschichte an sich ist unterhaltsam und bietet eigentlich auch Potenzial für mehr. Einiges ist doch recht vorhersehbar, dennoch eine gute und kurzweilige Lektüre.

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Unterhaltsames Werk über Kunst und Kunstinteressierte

Ein Mann der Kunst
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Einige Mitglieder eines Museum-Fördervereins plant einen zusätzlichen Museumsbau, der sich ausschließlich dem Werk des noch lebenden Künstlers KD Pratz widmen soll. Er ist weltberühmt, sich jedoch verweigert ...

Einige Mitglieder eines Museum-Fördervereins plant einen zusätzlichen Museumsbau, der sich ausschließlich dem Werk des noch lebenden Künstlers KD Pratz widmen soll. Er ist weltberühmt, sich jedoch verweigert und schon vor langer Zeit aus der Öffentlichkeit zurück gezogen hat. Aber nun ist dem Museums-Direktor ein Coup gelungen: ein Treffen der Kunstfreunde mit dem Maler soll stattfinden. Diese Kennenlernen zwischen den Parteien soll auf der Burg des KD Pratz passieren. Die Kunstfreunde fühlen sich natürlich sehr geehrt, verlieren nach der Begegnung mit dem Künstler aber nach und nach die Beherrschung. Pratz zeit den Gästen ihre Welt und seine Eigene auf.

Ein überaus unterhaltsamer und feinsinniger Roman, der die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebes aufzeigt. Kristof Magnusson ist mit diesem Roman ein kurzweiliges und auch heiteres Buch gelungen. Die unterschiedlichen Protagonisten fügen sich alle wunderbar in das Geschehen um sie herum ein. Ein lockerer Schreibstil hat diese Geschichte zu einem Lesegenuss gemacht. Ein wirklich sehr gute Unterhaltung und große Freunde, die ich beim Lesen verspürte.

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Angenehmer Cosy-Krimi

Unter Verdacht
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Wer will nicht an das Gute im Menschen glauben? Emi Moorkamp tut dies! Und obendrein wünscht sie sich nichts mehr als mit Yoga ihren Unterhalt zu bestreiten. Das ist ihre Leidenschaft, ihr Leben! Dann ...

Wer will nicht an das Gute im Menschen glauben? Emi Moorkamp tut dies! Und obendrein wünscht sie sich nichts mehr als mit Yoga ihren Unterhalt zu bestreiten. Das ist ihre Leidenschaft, ihr Leben! Dann verhindert der Tod eines Fitnesstrainers diesen Plan und sei wird schnell zu einer Hauptverdächtigen bei diesem Mord. Verheerend für ihren Ruf als Yogi wird auch noch etwas gefunden, das sie eindeutig mit dem Fall in Verbindung bringt. Das könnte eigentlich nicht sein, aber Emi bekommt unerwartete Hilfe. Und dann kommt ihe der tatsächliche Mörder sehr nahe.

Erin J. Stehen hat mit "Unter Verdacht" einen entsprechend spannenden Cosy-Krimi geschrieben. Sympathische Protagonisten versuchen einen Mörder zu identifizieren. Dieser Fall ist locker und flüssig zu lesen und eine gute und frische Lektüre. Die Handlung ist nachvollziehbar und als interessante Unterhaltung empfehlenswert. Dieser Krimi hat mir als entspannender Lesestoff sehr gefallen.

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