Ich weiß nicht, wie lange „Throne of Glass“ bei mir im Regal stand und ich es lesen wollte. Das Buch hat aufgrund des Hypes viele Erwartungen geweckt und jetzt mit den Hardcover Ausgaben habe ich mir vorgenommen ...
Ich weiß nicht, wie lange „Throne of Glass“ bei mir im Regal stand und ich es lesen wollte. Das Buch hat aufgrund des Hypes viele Erwartungen geweckt und jetzt mit den Hardcover Ausgaben habe ich mir vorgenommen die Reihe zu lesen, um zu entscheiden, ob ich die neue Variante kaufe oder nicht.
Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, hatte ich Angst, dass es mich enttäuschen würde, weil der Hype darum so groß ist.
„Throne of Glass“ bietet eine interessante Fantasywelt mit einer starken, weiblichen Protagonistin. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und kein naives Dummchen, sondern berechnend und entschlossen ihre Ziele zu verfolgen.
Ihr Kampf ums Überleben steht dabei im Mittelpunkt, während sich die Liebesbeziehung Stück für Stück entwickelt.
An ihrer Seite findet sich einmal Chaol und Dorian. Zwei interessante Charaktere, die beide gut zu ihr passen und wo ich sehr gespannt auf die Entwicklung bin.
Die Nebencharaktere sind ebenfalls interessant gestaltet und bieten dabei eine gute Ergänzung zu Celaena, wie Nehemia. Sie sind lebendig und man kann sie sich gut vorstellen. Sie machen die Story lebendiger.
Immer wieder erfährt man etwas von Celaenas Vergangenheit, die sie noch mal als Charakter spannender macht und ihre Gefühle lebendiger.
Die Spannung hält sich das ganze Buch über und es gibt dazu noch Gefahren, die von verschiedenen Stellen ausgehen und das ganze spannender machen.
Das Buch macht in jedem Fall Lust auf mehr und ist nicht übertrieben kitschig oder verliert sich zu sehr in der Liebesgeschichte. Es ist ein guter Reihenauftakt, dessen Welt sicherlich noch viele spannende Ecken zu bieten hat.
Das Buch „Liga Lexis“ von Mo Enders klang unglaublich vielversprechend. Nach einer tollen Lektüre mit einer Protagonistin, die zwischen der realen Welt und der Buchwelt reisen kann. Der Traum eines jedes ...
Das Buch „Liga Lexis“ von Mo Enders klang unglaublich vielversprechend. Nach einer tollen Lektüre mit einer Protagonistin, die zwischen der realen Welt und der Buchwelt reisen kann. Der Traum eines jedes Bücherwurmes!
Ich hatte mir dabei ein Buch erhofft, was mich in die Seiten zieht und fesselt. Die Leseprobe klang dabei auch unglaublich vielversprechend.
Leider verlor mich die Autorin im Lauf der Seiten und ich konnte nicht in das Buch abtauchen, wie erwartet. Es hat mich sehr enttäuscht und ich habe das Buch abgebrochen.
Annies Eintauchen in die neue Welt hat mich daran erinnert, wie Hagrid Harry erklärte, dass er ein Zauberer sei. Ihre große Sorge um ihre Mutter war nach ein paar Seiten nicht mehr zu spüren und die Emotionen waren weg.
Die Ankunft auf Bookford Manor passierte mir zu schnell und ich bekam kein Gefühl für die Eingewöhnungszeit dort.
Auf einmal waren da Namen und Charaktere an Annies Seite und die plötzlich ihre Freunde waren, so dass man keine Bindung dazu aufbauen konnte. Die Freundschaft war einfach da.
Ich hatte das Gefühl, ich hätte Kapitel übersprungen gehabt. Auch die ständige Betonung, dass sie schon so alt ist und solange überlebt hat, war irgendwann zu viel des Guten und trotzdem ist sie in vielen Fächern gut und kann mehr als die, die schon länger da sind.
Die Dialoge wirkten oft aufgesetzt und gekünstelt, so dass die Stimmung nicht bei mir ankam.
Es war auch direkt bei der ersten Begegnung mit Caspian klar, dass daraus eine Liebesstory werden soll. Die Beschreibung des Kapitels aus seiner Sicht hat mich nur mit den Augen rollen lassen. Die Emotionen waren für mich nicht nachvollziehbar. Vor allem da dort auf einmal auch nicht mehr aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, sondern in der dritten Person.
Ganz verloren hat mich die Autorin dann schließlich, als die Teenies davon sprechen sich magische Tattoos gegenseitig zu stechen und welche von Annie bekommen wollen, die das jetzt in einer super kurzen Zeit gelernt haben soll.
Sie ist wie lange auf Bookford Manor und kann innerhalb von ein paar Wochen tolle Tattoos machen? Funktion vor Ästhetik heißt es dort.
Einfach nein!
Tätowieren lernt man nicht in ein paar Wochen und die Botschaft, die dadurch entsteht, halte ich für absolut fahrlässig.
„Schon nach wenigen Tagen auf der Schule hatte ich angefangen, mich zu tättowieren, und es waren schnell auch andere Leute dazugekommen“ (S. 108)
Die Autorin gibt sich mit der Gendersprache so viel Mühe, was lobenswert erwähnt werden muss, aber bei dem Thema geht sie gedankenlos mit um. Ich habe mehrere Tattoos am Körper und auch schon welche Covern lassen, weil die Ästhetik nicht mehr stimmte und es schlecht gestochen wurde.
Hier zu beschreiben, dass es toll ist sich mit 16 einfach mal gegenseitig zu tättowieren, vermittelt ein falsches Bild von der Arbeit. Vor allem wie wichtig Hygiene dabei ist und die Gefahr von Wundinfektionen, wenn es falsch gemacht wird.
Es gibt inzwischen gute Künstler, die auf Tiktok und Youtube darüber aufklären, wie man Tättowierer wird, wie man übt und worauf man zu achten hat. Das hätte sie hier mit einflechten können, wenn es etwas ist, was die Teenies dort lernen. Aber direkt mal mit Tattoo-Nadel auf die Haut los lassen und sich was stechen, ist mehr als falsch.
Eine interessante Welt, aber eine schwache Umsetzung.
Das Buch „Berühre mich. Nicht“ lag sehr lange auf meinem Stapel der Schande. Ich hab es endlich geschafft zu lesen und bei knapp der Hälfte abgebrochen.
Das Buch klang so vielversprechend und hat mich ...
Das Buch „Berühre mich. Nicht“ lag sehr lange auf meinem Stapel der Schande. Ich hab es endlich geschafft zu lesen und bei knapp der Hälfte abgebrochen.
Das Buch klang so vielversprechend und hat mich auf vielen Ebenen einfach nur enttäuscht zurück gelassen.
Sage als Charakter ist so farblos und blass, dass Alpina Weiß dagegen eine Neon-Farbe ist. Als Leser erfahren wir nicht wirklich was über sie. Größe und Haarfarbe. Aha…sonst irgendwelche Merkmale? Hat sie Sommersprossen? Vielleicht eine Narbe? Ist sie sportlich? Wiegt sie etwas mehr? Nein, keine Beschreibung? Okay, also ein Charakter ohne nähere äußere Beschreibung.
Dafür wird der männliche Protagonist in allen Einzelheiten beschrieben, aber auch er blieb als Charakter ohne nähere Tiefe, so dass ich hier nicht das Gefühl hatte, er ist ein spannender Gegenpol.
Sage als Protagonistin ist an vielen Stellen naiv. Ihre Geschichte berührt mich nicht. Es fehlt an Spannung, Wendungen, Charakterentwicklung, Humor und Empathie zu ihr.
Viele Gedanken und Emotionen gingen verloren und sie drehte sich oft im Kreis, wiederholte sich und schien in ihrer Trauer-Bubble bleiben zu wollen.
Immerhin geht sie zu einer Therapie, was wohl zeigt, dass sie auch etwas verändern möchte. Aber auch hier lief es für meinen Geschmack zu glatt ab.
Was passierte nach dem Kontakt mit der Psychologin? Ein Anruf und sie hat einen Termin? In was für einer Welt lebt Sage? Keine Warteliste?
Wie hat sie sich nach dem Termin gefühlt?
War es befreiend?
Fühlt sie sich ängstlich?
Was passiert mit dem Charakter? Was geht in ihr vor?
Dazu kommen weitere Logikfehler, die das ganze auch unglaubwürdig gemacht haben. Kein Therapeut durchschaut jemanden nach einer Sitzung und geht direkt das große Thema an. Man arbeitet sich zum Trauma Stück für Stück vor und lernt sich kennen, bespricht aktuelle Situationen, Gefühle und was einen dorthin treibt. In der ersten Sitzung gibt es eine erste Anamnese, aber nicht direkt das Kernproblem.
Ein weiteres Thema war ihre Wohnsituation. Sie lebt in einem Bus und hat keine Adresse. Aber jeder scheint es hinzunehmen, dass ihre alte Adresse dann als Angabe reicht und scheinbar nicht mehr richtig ist.
Sage bekommt wegen jeder Kleinigkeit, die das alltägliche Leben bringt sofort Panik, was es unglaublich schwer macht nicht genervt mit den Augen zu rollen. Gleichzeitig lebt sie aber in einem Bus, der alles andere als sicher ist und wo ihr mehr passieren kann, als in einer Gemeinschaftsdusche.
Immer wieder dreht es sich auch darum, dass sie dringend ganz viel Geld braucht. Auch das war auf Dauer etwas nervig zu lesen. Dazu leiht sie sich Geld und nutzt die geschenkte Wohnsituation komplett aus, als wäre das schon immer ihr zu Hause, benutzt die Sachen der anderen einfach mit, ohne zu Fragen. Man reiche ihr den kleinen Finger und sie nimmt den ganzen Arm.
Die vielen schöneren Umstände, dass es bergauf geht, häufen sich auch, dass es einfach nur für die Handlung bergauf ging.
Nachdem sie so Probleme mit Menschen hat, trifft sie aber dann nur Leute, die nett und sympathisch sind. Das halte ich für absoluten Käse. Menschen sind nicht durchweg nett und sympathisch. Es gibt immer Menschen, die man nicht leiden kann, böse gucken oder oder oder...
Ihre erste sexuelle Handlung ist, nachdem sie Nötigung/Missbrauch erfahren, Panikattacken und Ängste hat, sehr unglaubwürdig.
Hat die Autorin vergessen, dass Sage Probleme hat? Oder konnte sie dem Kerl jetzt doch mal vertrauen und sich fallen lassen?
Die Handlungsweise passte nicht zu ihrer Hintergrundgeschichte und den vielen Ängsten.
Die erotischen Szenen ließen mich kalt zurück und haben keine Emotion hervor gerufen.
Mir fehlt in dem Buch auch eine Triggerwarnung, dass es hier um Missbrauch geht. Der Umgang mit dem Thema ist in meinen Augen nicht gut umgesetzt worden.
Für mich kommt nicht rüber, dass sich Hilfe zu suchen mehr als in Ordnung ist und es nichts ist, wofür man sich schämen sollte. Denn das wird Sage nicht müde zu erwähnen und den Besuch zu verheimlichen.
Dazu ist es nicht nachvollziehbar, wann diese Panikmomente einsetzen. Das hat es erschwert mit ihr mitzufühlen und Verständnis aufzubringen. Es schien willkürlich zu sein und kein Muster zu haben.
Das Thema des Buches ist hochsensibel und wird hier nicht gut umgesetzt.
Mir ist bewusst, dass das Buch von einem Neuanfang erzählt, von Trauma und Missbrauch und dass auch etwas Gutes passieren muss. Aber ich habe dieses Buch in keinster Weise gefühlt. Es war für mich kein Balsam für die Seele und nicht das Gefühl, dass es etwas fürs Herz ist.
Der Schreibstil war gut, leicht zu lesen und daher hab ich mir mehr von der Story erhofft, als ich bekommen habe.
Die Autorin hat hier für mich keine Tiefe eingebracht und mich eher gelangweilt, statt mich zu fesseln.
Nach Band zwei der „Sweet Lemon Agency“ Reihe war klar, um wen es sich als Paar im Abschlussband handelt wird. Amelie und Joascha.
Second Chance als Trope im Buch habe ich bisher noch nicht gelesen und ...
Nach Band zwei der „Sweet Lemon Agency“ Reihe war klar, um wen es sich als Paar im Abschlussband handelt wird. Amelie und Joascha.
Second Chance als Trope im Buch habe ich bisher noch nicht gelesen und es war etwas anstrengender. Denn die ganze Kennlernphase, die man bei anderen Paaren hat, wird hier übersprungen.
Die Charaktere kennen sich, haben ihre Alltagspakete zu tragen und ihre Vergangenheit, wieso es beim ersten Mal nicht geklappt hat. Dabei wollen sie zusammen sein, doch die Umstände lassen es nicht zu.
Amelie ist kein unbekannter Charakter mehr aus der Reihe und hatte schon in den vorherigen Bänden ihre Auftritte. Dabei wirkte sie sehr distanziert und taut erst in den Bänden Stück für Stück auf und wird dabei auch sympathischer.
Joscha lernen wir in Band zwei bereits kennen und er ist direkt ein sehr sympathischer Charakter und das zieht sich auch in diesem Band weiter fort. Er ist eine Greenflag, wie man sie sich nur wünschen kann. Er respektiert ihre Grenzen und bemüht sich sehr sie zurück zu gewinnen. Auf dem Date geht er auf ihre Umstände ein und verlegt es kurzerhand in einen Waschsalon. Er fragt nach ihrem okay, bevor er sie küsst oder weiter berührt. Er bemüht sich ihr mit Lola zu helfen und sie zu unterschützen, sie vor der Presse zu schützen und den negativen Kommentaren aus der Fanbase seiner Ex-Freundin.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Perspektive von Amelie und Joscha geschrieben und es kommen dabei viele bekannte Charaktere, wie Klara und Noel, Jesse, Felix und Franka vor, die die beiden unterstützen und für sie da sind.
Die Hintergrundgeschichte von Amelie ist spannend und problematisch. Etwas, was sie in jedem Fall auch geprägt hat und wird in der Geschichte auch ein wichtiger Bestandteil sein. Sie stellt oft ihre Bedürfnisse für Lola zurück.
Ihr Leben ist dabei das Gegenteil von Joschas, der in England spielte und immer wieder in der Presse auftauchte, zurück nach Deutschland kam und in seinem Lieblingsverein spielt. Er hat Erfolg und ist dabei sehr bodenständig geblieben.
Beide denken immer noch aneinander und Amelie meidet vor allem alles, was mit Joscha zu tun hat, um den Herzschmerz zu verdrängen oder etliche Gedanken an ihn, während Joscha sie zurückgewinnen will. Sie macht es ihm dabei nicht leicht und er gibt in keinem Fall auf.
Beide sind das typische „Liebe auf den ersten Blick“ Paar, was für immer zusammen gehört.
An vielen Stellen war es etwas zäh zu lesen und es fiel mir schwer reinzukommen. Dadurch, dass sie die Protagonisten schon kennen, geht es hauptsächlich um den Kampf den anderen zurück zu gewinnen.
Dennoch ist hier eine interessante Charakterentwicklung zu sehen. Amelie, die lernen muss auch mal an sich zu denken und sich nicht für ihren Körper oder Herkunft zu schämen, als auch Joschua, der vor Problemen nicht immer weglaufen oder sie ignorieren kann.
Leider hat der Klappentext schon viel über Lola verraten, was viel Spannung hätte bringen können.
Der Abschluss der Reihe ist mit einem Zeitsprung von 5 Jahren am Ende sehr gut gelungen und man kann sich gut vorstellen, wie die Charaktere sich entwickelt haben. Dabei wäre schön gewesen zu wissen, ob andere Charaktere auch geheiratet haben oder es weitere Pläne gibt.
Ein paar Veränderungen bekommen wir auf jeden Fall als Leser mit und Joscha und Amelie so zu sehen, ist wirklich etwas fürs Herz.
Die Geschichten rund um „Sweet Lemon Agency“ sind sehr schön geworden und jeder Band für sich ist ein kleines Highlight, etwas für die Seele und mit guten Thematiken, die aus dem normalen Leben stammen könnten und woran die Charaktere wachsen können.
Ein Reisebereicht über das Thema glücklich sein.
Statt den Jakobsweg wie Harpe Kerkeling zu gehen, hat Nicole einen Roadtrip gemacht und berichtet in diesem Buch von ihren Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse ...
Ein Reisebereicht über das Thema glücklich sein.
Statt den Jakobsweg wie Harpe Kerkeling zu gehen, hat Nicole einen Roadtrip gemacht und berichtet in diesem Buch von ihren Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse mit anderen Menschen.
Vor allem wie es ist als mehrgewichtiger Mensch unterwegs zu sein und von anderen grundlos beleidigt zu werden.
Dieses Buch ist eine Umarmung für alle, die mit dem Leben kämpfen, struggeln und das Gefühl haben, es geht nicht voran.
Das Buch ist eine Achterbahn der Gefühle und mehr als einmal saß ich mit Tränen in den Augen da und habe all das gefühlt, wovon sie berichtet hat. Wut, Enttäuschung, Verzweiflung, Angst…
Es ist kein Ratgeber zum glücklich sein und es gibt am Ende auch keine große Offenbarung, wie das Glück funktioniert. Wer mit dieser Erwartung an das Buch geht, ist hier falsch und man muss als Leser oder Hörer damit rechnen, dass der Tonfall auch etwas derber wird.
Er ist ungeschönt und kein „alles ist happy und die Welt ist ein rosa Ponyhof“. Man sollte mit der Wahrheit, wie Menschen sich gegen andere benehmen, die nicht der Norm entsprechen, klar kommen können.
Beschimpfungen sind dabei noch das harmloseste.
Doch es gibt auch wunderbare Momente, die einen das Herz wärmen, tolle Begegnungen und Gedanken, die Nicole hier mitteilt.
Einige Sätze aus dem Buch, sind einfach sehr schön. „Es endet mit uns...es ist okay, nicht okay zu sein...Entspannung ist für jeden und jeden Körper.“
Nicole ist während des ganzen Buches authentisch und nahbar als Mensch. Leider ist das Buch sehr kurzweilig und schnell durch und so schwer das Thema auch ist, möchte ich am liebsten noch mehr hören.