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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2021

Comic mit einer unglaublich bestechenden Titelheldin

Aristophania. Band 2
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Meine Meinung

In »Der verbannte König« führen Xavier Dorison und Joël Parnotte die phantastische Geschichte von Aristophania und den Francoeur Sprößlingen Basile, Victor und Calixte weiter und ziehen ...

Meine Meinung

In »Der verbannte König« führen Xavier Dorison und Joël Parnotte die phantastische Geschichte von Aristophania und den Francoeur Sprößlingen Basile, Victor und Calixte weiter und ziehen mit einer düsteren und spannenden Entwicklung erneut in den magischen Bann ihrer Welt im Frankreich des 19. Jahrhunderts.

Adèle Francoeur wird bei der Überführung in ein anderes Gefängnis von einem mysteriösen Mann mit Zylinder, der »Der verbannte König« genannt wird, befreit und ihrer Kraft bestohlen im Reich Azur zurückgelassen. Nun haben die Kinder zwar ihre Mutter zurück, doch um diese von der Macht des Calamyrh zu befreien, müssen sie sich mit dem dunklen Hof anlegen, und um überhaupt eine Chance gegen einen aufkeimenden Krieg gegen den verbannten König zu haben, unbedingt die Morgenrot-Quelle finden. Die Königin von Azur möchte jedoch nicht das immense Risiko eingehen und gewährt Aristophania und den Kindern daher nur sieben Tage Zeit, um zu beweisen, dass die Kinder dazu im Stande sind.

Der positive Eindruck den ich vom ersten Band »Das Reich Azur« gewinnen konnte, wurde von Xavier Dorisons fesselndem Storytelling noch weiter verstärkt. Die herzliche alte Dame besticht mit ihrem klugen Charme, Mitgefühl und natürlich ihren magischen Kräften die immer wieder in Staunen versetzen. Außerdem begegnet sie der Abneigung der Bauern gegenüber allem Außergewöhnlichen mit stoischer Gelassenheit und eilt mit ihren heilenden Kräften zur Hilfe.

Das stimmige Artwork von Joël Parnotte erledigt dann den Rest und macht diese Comic-Fortsetzung zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis. Die detaillierten Illustrationen sind der Wahnsinn und vor allem die ausdrucksstarken Gesichter brennen sich im Gedächtnis ein. Durch die großzügige Einsetzung von Schraffuren und dem zumeist düster gehaltenen Farbkonzept, welches zwischendurch mit frischen Grün- und Blautönen durchbrochen wird, wird eine dichte Atmosphäre erzeugt die perfekt zum märchenhaften Inhalt mit gesellschaftskritischen Einflüssen passt.

Bei diesem Comic handelt es sich um den zweiten Band einer 4-teiligen Reihe, die in sich abgeschlossen ist. Deshalb eignet sich »Aristophania« wunderbar als Objekt für Comic-Neueinsteiger, obwohl dieser Folgeband mit etwas mehr Text aufwartet. Durch übersichtlich angeordneten Panels lässt sich dennoch dem Handlungsverlauf leicht folgen.

Die Handlung hat nun so richtig an Fahrt aufgenommen und viele Fragen aufgeworfen, sodass ich es jetzt schon kaum erwarten kann zu erfahren wie es weitergehen wird. Der dritte Teil wird im April 2021 unter dem Titel »Die Morgenrot-Quelle« erscheinen.

Fazit

Ein märchenhafter Comic mit einer unglaublich bestechenden Titelheldin. Ich bin absolut begeistert!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 25.08.2020

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2021

Ein intelligent erzählter Roman über Familie, Herkunft und das Leben selbst.

Vaters Wort und Mutters Liebe
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Beschreibung

Siri und Pentti Toimi haben mit ihren zwölf (noch lebenden) Kindern eine wahre Großfamilie gegründet und sind auf einem Hof im finnischen Tornedal zu Hause. Die Mutter ist eine gutmütige ...

Beschreibung

Siri und Pentti Toimi haben mit ihren zwölf (noch lebenden) Kindern eine wahre Großfamilie gegründet und sind auf einem Hof im finnischen Tornedal zu Hause. Die Mutter ist eine gutmütige Person, die ihre Kinder liebt, wenn auch nicht alle im gleichen Maße, während der herrischen Vater ein Klima von Angst und Schrecken verbreitet. Die meisten der zwölf Kinder sind bereits erwachsen und haben schon früh ihr Elternhaus verlassen, um ihr Leben im weit entfernten Stockholm oder sogar Helsinki zu führen. Doch die starke Verbindung zu ihrer Mutter zieht sie immer wieder nach Hause, so auch an diesem Weihnachten, nach dem sich alles verändern soll…

Meine Meinung

Die schwedische Autorin Nina Wähä hat mit »Vaters Wort und Mutters Liebe« einen faszinierenden Familienroman geschrieben, der auf mich eine unheimliche Sogkraft ausgeübt hat. Die Geschichte handelt von einer Familie mit zwölf Kindern, die im finnischen Tornedal auf einem Bauernhof leben, und stellt insbesondere die Beziehung der Geschwister untereinander, deren teilweise toxisches Verhältnis zu ihren Partner*innen und die Verbindung der Eltern in den Fokus.

Das Cover ziert nicht, wie man von weitem vermuten könnten, romantische Blumen, sondern durch ihre Schwänze verknotete Ratten. Dieses Phänomen gibt es tatsächlich in der Natur, man nennt es »Rattenkönig«.

Liest man den Roman wird der Bezug von Kapitel zu Kapitel deutlicher, und dann ist da auch noch die älteste Tochter Annie, die zum Großteil durch die Geschichte führt und sich und ihre Geschwister als Rattenschar beschreibt, die vom Rattenkönig gerufen wird.


Nina Wähä räumt in ihrem Roman tatsächlich alle Protagonisten Platz ein und zeichnet damit ein detailliertes Gesamtbild der Mikrosphäre Familie. Gerade zu Beginn verliert man leicht den Überblick über die zahlreichen Familienmitglieder, sodass die abgedruckte Dramatis Personae zu Beginn sowie das beiliegende Lesezeichen von großem Nutzen sind. Die Geschichte trägt sich vor allen Dingen in den 1980er Jahren zu, ausgehend von einer großen Familienzusammenkunft und einem schweren Unfall des jüngsten Toimi-Sprösslings, der die Dinge ins Rollen bringt. In den geschickt eingeteilten Kapiteln sind die Übergänge kaum spürbar und es werden schonungslos alle Seiten des Lebens zutage gebracht, egal ob es sich um Sexualität, Gewalt, Tierquälerei, Alkoholmissbrauch oder die durchweg kaputte Psyche der Protagonisten handelt. Aber auch die Vergangenheit der einzelnen Kinder sowie die Geschichte ihrer Eltern, die bis zum Krieg und dem elenden Hunger in dieser Zeit zurückreicht, wird beleuchtet.

Als Einzelkind war es für mich besonders spannend die Entwicklung zwischen den Geschwistern zu verfolgen, die sich durch ihren (teilweise) ziemlich großen Altersunterschied zu Bündnissen zusammenschließen, eine dementsprechend mehr oder weniger innige Beziehung zueinander haben, und es wird zudem dargestellt wie sich die Bindungen und Loyalitäten im Laufe der Zeit verändern oder einen Bruch erleiden können.


Bei den zahlreichen authentisch gezeichneten Charakteren kristallisierte sich Mutter Siri als meine Lieblingsprotagonistin heraus und ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert und so sehr für sie gehofft, dass sie Ausbrechen und zu neuen Ufern aufbrechen kann. Ihr sanftes und unerschütterliches Gemüt, das die ganze Familie zusammenhält, hat mich tief beeindruckt. Ebenso prägend wie Siris Persönlichkeit ist die Herkunft und das Aufwachsen auf einem Hof weit weg von der städtischen Gesellschaft, welche eine deutliche Nuance in der Geschichte einnimmt und ganz nebenbei zusätzlich Wissen über den Norden vermittelt.

»Vaters Wort und Mutters Liebe« ist ein komplexes Familienepos das sich gut weglesen lässt und packende Momente bereithält, zwischendurch jedoch auch die ein oder andere Länge mit sich bringt.

Fazit

Ein intelligent erzählter Roman über Familie, Herkunft und das Leben selbst.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.08.2020

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2021

Dieser Klassiker ist ein absolutes MUST-READ!

Fahrenheit 451
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Beschreibung

Guy Montag ist Feuermann. Anstatt Brände zu löschen, ist die Feuerwache dafür zuständig, Brände zu legen und bei ihren Einsätzen jeden Buchbesitzer vor dem gefährlichen Medium des Wissens ...

Beschreibung

Guy Montag ist Feuermann. Anstatt Brände zu löschen, ist die Feuerwache dafür zuständig, Brände zu legen und bei ihren Einsätzen jeden Buchbesitzer vor dem gefährlichen Medium des Wissens zu befreien. Die Menschen werden durch seichtes Entertainment und stetige Berieselung unter Kontrolle gehalten. Doch als Guy mit einer neuen Nachbarin, einem siebzehnjährigen Mädchen, das verrückt zu sein scheint ins Gespräch kommt, und selbst beginnt in den streng verbotenen Büchern zu lesen, beginnt er sich dem Regime zu widersetzen.

Meine Meinung

Der zeitlose Klassiker »Fahrenheit 451« von Ray Bradbury existiert in zahlreichen Übersetzungen und Ausgaben. Wäre der Autor nicht 2012 verstorben würde er am 22. August 2020 seinen 100. Geburtstag feiern – zu diesem Jubiläum ist die dystopische Zukunftsvision Bradburys in einer Neuübersetzung von Peter Torberg im Diogenes Verlag erschienen.

In dem zuerst 1953 veröffentlichten dystopischen Science-Fiction-Roman zeichnet Ray Bradbury eine schauderhafte Zukunftsvision, die auch heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Besonders für Buchliebhaber*innen ist es ein Grauen, sich die Vorgänge in »Fahrenheit 451« zu vergegenwärtigen, denn hier ist Lesen und der Besitz von Büchern strengstens verboten. Wird bekannt, dass jemand doch noch Literatur besitzt, rückt Guy Montag mit seinen Feuermann-Kollegen aus und setzt die Buchseiten in Brand, die sich dem Titel zu Folge bei 451 Grad Fahrenheit (ca. 233 Grad Celsius) entzünden.

Die Geschichte ist zwar recht einfach gehalten, doch Bradbury trifft mit seinen Worten und subtiler Spannung gezielt in das Mark der Menschen und der Gesellschaft und gibt mit seinem Buch den Anstoß, sich selbst zu hinterfragen und nachzudenken. Lassen wir uns genau wie seine Charaktere von der nichtssagenden Unterhaltung die uns das Fernsehen, Radio und Internet liefert berieseln und setzten uns der Gefahr zu verblöden aus, ohne sich noch die geringste Mühe für eigene Gedanken zu machen? Sind wir genauso teilnahmslos wie Guy Montags Frau, die in einer vollkommenen Traumwelt lebt und am wahren Leben nicht mehr teilnimmt?

Guy Montag bricht jedoch aus der Kontrolle des Regimes aus, entzieht sich der Verdummung der Menschheit durch Fernsehwände, die die eigene Familie ersetzen und Ohrmuscheln, die einen durch hypnotisches Gebrabbel in eine Lethargie verfallen lassen. Dieser Ausbruch gibt Hoffnung darauf, dass es nicht zu spät ist, wenn wir nur damit beginnen alles zu hinterfragen.

Fazit

Mit seiner immensen Wortgewalt und der frappierenden Horrorvorstellung, dass ein solches Szenario tatsächlich möglich sein könnte, vermag »Fahrenheit 451« auch noch nach über 60 Jahren nach seiner Erstveröffentlichung zu fesseln. Dieser Klassiker ist ein absolutes MUST-READ!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 17.08.2020

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Eine unterhaltsame Fortsetzung

Die Krone der Dunkelheit
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Beschreibung

Prinzessin Freya hat ihren Bruder im Land der Fae gefunden und kehrt nun zurück nach Thobria, um sich dort dem Leben am Hof zu stellen. Als zukünftige Königin soll sie schon bald verheiratet ...

Beschreibung

Prinzessin Freya hat ihren Bruder im Land der Fae gefunden und kehrt nun zurück nach Thobria, um sich dort dem Leben am Hof zu stellen. Als zukünftige Königin soll sie schon bald verheiratet werden. Doch die strengen Regeln und Verbote am Hof engen sie schon jetzt ein. Larkin befindet sich auf der Flucht und zieht als helfende Hand durch die Lande, die Angst, erkannt zu werden, immer im Gepäck.

Nachdem die Krönung des Fae-Prinzen Kheeran durch ein gescheitertes Attentat nicht vollzogen werden konnte, breiten sich die Unruhen unter dem Volk der Unseelie weiter aus, während die Wächter-Novizin Ceylan und der Halbling Weylin als Verdächtige im Kerker einsitzen.

Meine Meinung

Laura Kneidl knüpft in »Magieflimmern« die Handlungsfäden der Tetralogie »Die Krone der Dunkelheit« weiter und hält sich nicht lange mit Rückblenden auf. Am besten ist es daher, wenn einem die Ereignisse aus dem ersten Band noch frisch im Kopf sind und keine allzu lange Zeit zwischen dem Lesen der Bücher liegt.

Das klassische High-Fantasy Setting und die weitere Entwicklung der einzelnen Charaktere hat mir regelrecht durch die Story getragen, sodass ich die Geschichte regelrecht verschlungen habe. Geschickt eingefädelte Cliffhanger tragen einen von Kapitel zu Kapitel und besonders gut gefallen hat mir, das die Autorin nun etwas mehr über den séakischen Piraten Elroy preisgibt.

Die Verquickung der Handlung mit den Intrigen der Seelie hätte in meinen Augen allerdings etwas mehr Raum vertragen können. Meine Hoffnung ist, dass dies in den nächsten Bänden noch vertieft werden wird und wir Leser*innen endlich etwas mehr über den Hintergrund und die Beweggründe der Seelie-Königin Valeska erfahren.

Im Ganzen betrachtet hat mich die Entwicklung der facettenreichen Fantasy-Geschichte gut unterhalten, und vor allen Dingen die Abschnitte über Ceylan und Kheeran konnten mich begeistern. Am Ende wurden allerdings mehr neue Fragen aufgeworfen, als alte beantwortet und so hoffe ich sehr, dass die Fortsetzung »Schicksalsklinge« nicht lange auf sich warten lässt.

Fazit

Eine unterhaltsame Fortsetzung, deren Entwicklung die Neugier auf den weiteren Verlauf befeuert.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.08.2020

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Furioser Showdown der Trilogie!

Crazy Rich Problems
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Beschreibung

Das Oberhaupt der schwerreichen Familie ist nach einem Herzinfarkt in schlechter gesundheitlicher Verfassung und es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis Su Yi in das Land der Toten ...

Beschreibung

Das Oberhaupt der schwerreichen Familie ist nach einem Herzinfarkt in schlechter gesundheitlicher Verfassung und es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis Su Yi in das Land der Toten übergeht. Seit Nick die Beziehung mit Rachel weitergeführt und diese auch noch geheiratet hat, gab es keine Aussprache zwischen ihm und seiner Großmutter. Also reist er nach Singapur um mit ihr ins Reine zu kommen und sich von ihr zu verabschieden. Zurück in der Welt der Superreichen, beginnt ein Kampf der Superlative, um das Milliardenerbe und den herrschaftlichen Sitz Tyersall Park.

Meine Meinung

Im Abschlussband der »Crazy Rich Asians« Trilogie geht es heiß her! Denn das Familienoberhaupt Su Yi liegt im Sterben, und das lockt sämtliche Verwandtschaft nach Tyersall Park, wo ein Kampf um das Erbe der altehrwürdigen Asiatin beginnt.

Kevin Kwan beweist in »Crazy Rich Problems« sein Talent für komplexes Storytelling und verliert bei seiner schwindelerregenden Jonglage mit den zahlreichen Handlungssträngen kein Detail aus dem Auge. Die Geschichte spielt sich dieses Mal in erste Linie auf dem historischen Gelände des Anwesens Tyersall Park zu, und die durch die vergangenen Bände liebgewonnen (natrülich auch die weniger charmanten) Charaktere bekommen alle einen Auftritt.

Die Hausangestellten von Su Yi wurden bisher nicht näher beleuchtet, doch dieses Mal wird klar, dass einige dieser Menschen eine ganz besondere Beziehung mit der Hausherrin verband. Es wird zwar nicht so ausführlich wie in der »Downton Abbey« Serie behandelt, aber dennoch war es sehr erfrischend zu sehen, dass die Bediensteten mehr als nur eine Schraube im Getriebe sind.

Meine Lieblingsfigur der Serie ist mit Abstand Astrid und ich habe über den gesamten Verlauf am meisten mit ihrem Schicksal mitgefiebert. Dementsprechend aufregend war für mich die Achterbahnfahrt der Gefühle, die Kwan für sie in Petto hat. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur dass ich sehr froh mit dem Ende bin. Außerdem beweist ihre Geschichte, dass der hohe Druck des Reichtums und der familiären Forderungen nicht gleich zu einem glücklichen Leben führen.

Ein kontrastreicher Gegensatz zu Astrid hat Kwan mit der ehemaligen Schauspielerin Kitty Pong kreiert, welche sich mittlerweile hochgeheiratet hat und immer noch nach mehr Ansehen strebt. Sie will es in den gesellschaftlichen Kreisen wirklich ganz nach oben schaffen und kämpft in diesem Abschlussband mit allen Waffen gegen ihre Stieftocher Colette, die sie unbedingt ausstechen will, egal wie viel Geld es kosten mag.

Fazit

»Crazy Rich Problems« ist trotz seines Umfanges ein absolut kurzweiliges Vergnügen und liefert einen unheimlich fesselnden Showdown!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.08.2020