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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2026

Inspirierend und informativ

WitchSpirits – Erlerne die Hohe Hexenkunst
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Schon beim ersten Blick auf dieses edle, wunderschön gestaltete Hardcover war ich neugierig - und diese Neugier wurde direkt schon beim Einstieg in die Lektüre mehr als belohnt! Von der ersten bis zur ...

Schon beim ersten Blick auf dieses edle, wunderschön gestaltete Hardcover war ich neugierig - und diese Neugier wurde direkt schon beim Einstieg in die Lektüre mehr als belohnt! Von der ersten bis zur letzten Seite: Just wow!

Mein Highlight: Der unglaublich persönliche und authentische Erzählton. Shisha Rainbow schreibt nahbar, ehrlich und mit einer Wärme, die sofort spürbar ist. Man hat das Gefühl, nicht einfach nur ein Sachbuch zu lesen, sondern einer erfahrenen Praktikerin zuzuhören, die ihr Wissen mit echter Leidenschaft und viel Herz teilt. Besonders berührend fand ich die sehr persönlichen Einblicke, etwa die bewegende Geschichte rund um ihren Vater, die sogar durch Fotos im Buch ergänzt wird. Das ging mir so unter die Haut … und mitten ins Herz.

Das Buch vermittelt ein erstaunlich umfangreiches Wissen über die Welt der magischen Wesenheiten. Ich war ehrlich gesagt überrascht, WIE detailliert und intensiv die Autorin auf viele Themen eingeht. An einer Stelle erwähnt sie augenzwinkernd, dass sie eigentlich nicht zu tief ins Detail gehen könne, da vieles bereits in ihren vorherigen Büchern behandelt wurde - sonst wäre dieses Werk wohl schnell auf 800 Seiten angewachsen. Und trotzdem hatte ich während der Lektüre durchgehend das Gefühl, ein äußerst ausführliches, fundiertes und durchdachtes Lehr- und Nachschlagewerk in den Händen zu halten.

Was mir ebenfalls sehr gefallen hat:

❏ die enorme Bandbreite der behandelten Wesenheiten und spirituellen Konzepte - von Ahnen und Schutzgeistern über Elementarwesen, Tiergeister und Gottheiten bis hin zu mythologischen Misch- und Fabelwesen; komplexe spirituelle Zusammenhänge werden verständlich erklärt und gleichzeitig bleibt Raum für persönliche Erfahrung und Intuition

❏ die Balance zwischen praktischen Anleitungen und spiritueller Reflexion - Rituale, Schutzmaßnahmen, Vorbereitung auf Kontaktaufnahmen … all das wird anschaulich und verantwortungsvoll vermittelt; man spürt dabei stets den respektvollen Umgang mit der Thematik.

Das Gelesene war für mich so aufwühlend, dass mich die Gedanken und Bilder aus dem Buch tatsächlich sogar bis in meine Träume hinein begleitet haben. Das ist mir noch nie passiert, erst recht nicht bei einem Sachbuch. Da sieht man mal, wie kraftvoll und eindringlich dieses Werk geschrieben worden ist.

Ich bin rundum begeistert und fasziniert von diesem höchst persönlichen, tiefgehenden und gleichzeitig sehr zugänglichem Buch über spirituelle Praxis und die Welt der Wesenheiten. Die vorherigen Werke der Autorin wandern direkt auf meine Wunschliste.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Inspirierend, lehrreich und mit ganz viel Herz geschrieben. Klare Empfehlung für alle, die sich für Spiritualität, Hexenkunst und die Arbeit mit Energien interessieren.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2026

Warmherzige Feel-Good-Romance

Hold me in Summer. Eine berry kissed Romance
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"Wenn er eine Ausbildung in den besten Küchen der Welt überleben konnte, dann kam er auch mit einem kleinen Mädchen zurecht. Richtig? Er hielt ihr die Hand hin, und einige gespannte Herzschläge lang sah ...

"Wenn er eine Ausbildung in den besten Küchen der Welt überleben konnte, dann kam er auch mit einem kleinen Mädchen zurecht. Richtig? Er hielt ihr die Hand hin, und einige gespannte Herzschläge lang sah Olive sie einfach nur an. Dann legte sie schließlich ihre kleine Kinderhand in seine."

"Hold Me in Summer" von Laurie Gilmore ist mein erster Band aus der Dream-Harbor-Reihe - und ganz sicher nicht mein letzter! Schon optisch hat mich das Werk sofort angesprochen: Das fröhliche Cover und der wunderschöne, frühlingshafte Farbschnitt mit Erdbeeren und Schmetterlingen passen einfach perfekt zur warmherzigen Atmosphäre der Geschichte.

Setting: Das charmante Küstenstädtchen Dream Harbor in New England, ein Ort, der mit seinem gemütlichen Kleinstadtflair sofort pure Wohlfühlstimmung verbreitet. Die Karte zu Beginn des Buches habe ich geliebt!

Im Fokus stehen Archer und Iris, deren Geschichte gleich mehrere tolle Tropes vereint: Small Town Romance, Found Family, Single Dad und Grumpy vs. Sunshine. Diese Mischung hat Laurie Gilmore wirklich wunderbar umgesetzt.

Archer kehrt nach Jahren als gefeierter Chefkoch zurück in seine Heimatstadt, allerdings ganz anders als geplant. Statt Michelin-Sternen und erfolgreicher Karriere in exquisiten Restaurants heißt es für ihn nun: Willkommen im lokalen Diner. Warum? Er hat erfahren, dass er - seit Jahren - Vater einer kleinen Tochter namens Olive ist. …die gerade ihre Mutter (Cate) durch einen Unfall verloren hat. Natürlich kommt es nicht infrage, das Kind unter solchen Umständen aus seinem einzig vertrauten Umfeld herauszureißen. Von einem Tag auf den anderen muss Archer sich also in seiner neuen Rolle als Vater zurechtfinden und sein Leben völlig neu ordnen. … und ist dezent überfordert.

"Er war dazu bestimmt, Sternekoch zu werden und Gourmetgerichte für Menschen zu kreieren, die so etwas zu schätzen wussten. Nicht Pancakes in einer amerikanischen Kleinstadt zu backen. […] Er brauchte eine Minute, bevor er sich in dieses Leben begeben konnte, das nicht seines war. In dieses Haus, das nicht sein Zuhause war. Zu diesem Kind, das ihm so fremd war."

Das eigentliche Herzstück des Romans war für mich Olive - eine absolut goldige (und begrüßenswerterweise zentral angelegte) Figur! Ich muss gestehen, als Mama ist mir beim Lesen mehr als einmal das Herz aufgegangen. Die Momente zwischen Archer und seiner Tochter sind so berührend, manchmal unsicher, oft vorsichtig, aber immer authentisch. Es gab Szenen, bei denen ich tatsächlich ein kleines Tränchen im Auge hatte.

Mit Iris, die als lebensfrohe Nanny ins Haus kommt, entsteht eine herrliche Dynamik. Sie bringt Leichtigkeit, Wärme und Humor in Archers ohnehin schon chaotischen Alltag, während er eher der grummelige Gegenpol ist. Diese Konstellation sorgt für viele süße und unterhaltsame Momente.

Die gesamte Atmosphäre der Geschichte hat mir einfach unheimlich gut gefallen - die gemütlichen Szenen im Diner, das Zusammenleben in der kleinen Stadt, die vielen liebenswerten Nebenfiguren, die ein echtes Gefühl von Gemeinschaft vermitteln … Ich freue mich schon jetzt darauf, auch die anderen Bände der Reihe kennenzulernen!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Berührende Familienmomente, Romantik und himmlisches Kleinstadtflair - ich hatte vorzügliche Lesestunden! Klare Empfehlung für alle Fans von cozy Feel-Good-Reads.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 11.03.2026

Interessant, anspruchsvoll, berührend

Die Wahrheit über Ann
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Was für ein außergewöhnlicher Read! … über eine Mutter und ihre Tochter, Literatur, Herkunft(sfragen), Erinnerungen und Geheimnisse - und über die schwierige, manchmal schwierige Liebe zwischen zwei Menschen, ...

Was für ein außergewöhnlicher Read! … über eine Mutter und ihre Tochter, Literatur, Herkunft(sfragen), Erinnerungen und Geheimnisse - und über die schwierige, manchmal schwierige Liebe zwischen zwei Menschen, deren Leben untrennbar miteinander verwoben ist.

Im Zentrum steht ein Moment, der alles verändert: Die Erzählerin Julia findet ihre Mutter Ann nach einem Schlaganfall auf dem Badezimmerboden ihrer Wohnung in Paris. Stundenlang hat sie dort gelegen. Voller Selbstvorwürfe seziert Julia gedanklich ihre letzte vorherige Begegnung, ihren letzten Dialog, quält sich mit Fragen à la "Hätte ich nur dies statt jenem gesagt" … Es liest sich schonungslos realistisch und absolut herzzerreißend. Fortan wird es in ihrer beider Leben die Einteilung in ein 'Davor' und ein 'Danach' geben.

Es folgt eine Odyssee durch Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, medizinische Diagnosen, Bürokratie ... inmitten einer ohnehin weltverändernden Pandemie. Parallel dazu erleben wir als Lesende eine Reise zurück in Anns Vergangenheit - in die Geschichte einer Frau, die sich ihr Leben lang neu erfunden hat.

Ann wächst in den 1950er-Jahren in einer englischen Arbeiterfamilie auf. Doch ihre Leidenschaft für Literatur eröffnet ihr Möglichkeiten, die weit über ihre Herkunft hinausgehen. Sie verlässt England, geht nach Frankreich, baut sich ein neues Leben auf … und bleibt dennoch immer ein wenig fremd, überall und nirgends ganz zu Hause. Für ihre Tochter wird sie zugleich Vorbild, Rätsel und Herausforderung.

Was diesen Roman so besonders macht, ist seine Form. Gegenwart und Vergangenheit, Erinnerung und Vermutung, alles greift ineinander. Der Text bewegt sich zwischen persönlicher Chronik, literarischer Reflexion und einer Art behutsamer 'Ermittlungsarbeit': Gibt es eine Wahrheit über Ann, die bisher verborgen geblieben ist? Und was bedeutet Wahrheit überhaupt innerhalb einer Familie, deren Geschichte aus Erzählungen, ominösen Auslassungen und vielleicht auch aus Selbstschutz besteht?

Der Stil ist dabei bemerkenswert klar und präzise, Julia Deck schreibt ohne Pathos, aber mit einer packenden emotionalen Intensität, die sich gleichermaßen intensiv wie soft entfaltet. Besonders in den Passagen rund um den Krankenhausaufenthalt entsteht eine äußerst beklemmende Atmosphäre: die Fassungslosigkeit, das Warten, die Hilflosigkeit, die nüchterne Sprache der Medizin, die sich mit Erinnerungen und Selbstzweifeln mischt.

Immer wieder stellt der Roman auch größere Fragen - über das Verhältnis von Wahrheit und Fiktion, über das Schreiben selbst, und darüber, wie Geschichten innerhalb von Familien entstehen. Literatur ist hier nicht nur Thema, sondern auch Bindeglied zwischen Mutter und Tochter … vielleicht sogar als eine Art gemeinsame Sprache.

Gleichzeitig ist das Werk eine wunderschöne Hommage, denn trotz aller Zweifel, aller Spannungen und ungelösten Fragen spürt man auf jeder Seite die tiefe Zuneigung der Tochter zu ihrer Mutter. … Eine Bindung, die ich mir bei meiner eigenen Mutter immer vergeblich gewünscht habe. Dennoch wird diese Liebe ist nicht durch die rosarote Brille idealisiert: sie ist kompliziert, sie ist widersprüchlich, manchmal sogar schmerzhaft … und wirkt einfach rundum authentisch.

Besonders eindrucksvoll fand ich, wie der Roman das Porträt einer Frau zeichnet, die sich gegen gesellschaftliche Grenzen behauptet hat: eine Arbeiterstochter, die durch Bildung und Literatur ihren eigenen Weg findet. Ann erscheint dabei zugleich stark und verletzlich, entschlossen und rätselhaft. So entsteht ein Buch, das weit über eine persönliche Geschichte hinausgeht. Einziger Wermutstropfen: Eine gewisse Distanz zu den Figuren ließ sich trotz allen Mitgefühls nicht ganz abschütteln … aber das war okay, da es hier das große Ganze und die Erzählkunst der Autorin waren, die mir positiv in Erinnerung bleiben werden.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein stilles, kluges, stilistisch wundervoll geschriebenes und tief berührendes Buch voller Intelligenz und literarischer Feinheit, das ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Starker, enorm lebensnaher Familienroman

Alle glücklich
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"Ist das das Leben, das ich mir vorgestellt habe?"

Für mich war dies das erste Werk von Bestsellerautorin Kira Mohn, deren Name mir natürlich längst ein Begriff war - und es wird ganz sicher nicht das ...

"Ist das das Leben, das ich mir vorgestellt habe?"

Für mich war dies das erste Werk von Bestsellerautorin Kira Mohn, deren Name mir natürlich längst ein Begriff war - und es wird ganz sicher nicht das letzte gewesen sein. Ich bin restlos begeistert und tief beeindruckt von diesem außergewöhnlich feinfühligen, lebensnahen Familienroman.

Schon das künstlerisch gestaltete Cover, das fast wie ein kleines Gemälde wirkt, hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext klang ebenfalls vielversprechend … doch was mich im Inneren erwartete, hat meine Erwartungen noch weit übertroffen.

Dieser durch und durch realistische Roman erzählt die Geschichte einer scheinbar ganz normalen Familie aus den Perspektiven der vier Familienmitglieder. Normalerweise bin ich kein Fan von allzu vielen Blickwinkeln - allerdings kommt es immer auf die Umsetzung an, und hier empfand ich diese Erzählweise tatsächlich als absoluten Glücksgriff.

"Ihre Beziehung passte schon seit Ewigkeiten nicht mehr, sie machte sich nur nicht die Mühe, dieses Problem endlich anzugehen. Aber das ließ sich ja ändern. Sie konnte ihrem Leben noch einmal eine völlig andere Richtung geben. Herrgott, schließlich ging sie nicht auf die neunzig zu."

Meisterhaft lässt uns Mohn tief in die Gedankenwelt ihrer Figuren eintauchen und bringt uns deren jeweiligen Charakter auf so selbstverständliche Weise näher, dass man sich wirklich denkt: 'Ja, diese Sichtweise kann ich nachvollziehen, das ergibt Sinn'. Wirklich jede einzelne Perspektive ist unfassbar authentisch gestaltet worden. Niemand wird verurteilt, niemand wird idealisiert - stattdessen entsteht ein sensibles, ehrliches Bild einer Familie, die langsam aus dem Gleichgewicht gerät. Genau das ist in meinen Augen das eigentliche Highlight des Buches, die Charaktere wirken so menschlich und vielschichtig - man kann sich ihnen kaum entziehen.

Der Schreibstil ist herausragend - einnehmend, lebendig, klug und voller Gefühl. Die Dialoge wirken gut durchdacht und vollkommen natürlich, die Gedanken der Protas glaubwürdig und tiefgehend. Nichts erscheint konstruiert oder überdramatisiert, im Gegenteil - gerade die ruhige, realistische Darstellung macht die Geschichte so einzigartig. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und hatte immer wieder das Gefühl, nicht nur eine Story zu lesen, sondern wirklich mitten im Geschehen zu sein.

Die enorme Lebensnähe dieses Romans ist schlichtweg eine Wucht. Die Autorin beschreibt eindringlich, wie gefährlich schleichend sich Veränderungen in einer Familie entwickeln können, bis man sich irgendwann fragt, wie aus einem vermeintlich glücklichen Leben etwas so Zerbrechliches werden konnte. Gerade dadurch wirkt das Werk wie ein stilles Mahnmal dafür, wie wichtig gegenseitiges Zuhören und Verstehen ist, nicht nur reine Anwesenheit, sondern wahre Präsenz - auch in mentaler Form.

"Irgendetwas hatte sich in den letzten Jahren verändert. Dieses Gefühl, eine Familie zu sein, unverbrüchlich zusammenzugehören ... Es war schwierig geworden, sich weiterhin darin einzurichten."

Trotz der ernsten Themen kommt die Unterhaltsamkeit nie zu kurz, auch das Ende ist interessant gestaltet worden. Ihr merkt schon, dieser Read hat mich so richtig gepackt!


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Einer der stärksten Familienromane, die ich seit Langem gelesen habe - voller Wahrhaftigkeit und emotionaler Tiefe. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Schöne Lesestunden

Nordseeküsse schmecken besser
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Hach, was für ein herrlicher literarischer Ausflug an die Nordsee! Während der Lektüre von Tina Martens' aktuellem Werk fühlte ich mich immer wieder, als würde ich das Rauschen des Meeres hören und mir ...

Hach, was für ein herrlicher literarischer Ausflug an die Nordsee! Während der Lektüre von Tina Martens' aktuellem Werk fühlte ich mich immer wieder, als würde ich das Rauschen des Meeres hören und mir zwischendurch eine kleine Auszeit im Hofladen gönnen. Am Ende hatte ich tatsächlich das Gefühl, einen kleinen Kurzurlaub hinter mir zu haben.

Die Figuren sind mit viel Herz gezeichnet worden, vor allem Sina (aus deren Perspektive in der Ich-Form erzählt wird) war mir schnell sympathisch. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken sehr nahbar und authentisch, sodass man sie gerne durch ihre Geschichte begleitet.

Besonders positiv fand ich zudem die Entwicklung der Handlung in Bezug auf die Glaubwürdigkeit, denn: Sina fällt nicht einfach alles in den Schoß (- etwas, das in vielen Frauenromanen dieser Art leider häufiger vorkommt.) Natürlich gibt es auch hier glückliche Zufälle, doch sie wirken nie übertrieben oder konstruiert. Auch die im Klappentext angedeutete Dynamik zwischen ihr, Benno und Thilo empfand ich als nachvollziehbar und realistisch gelöst.

Ein weiteres Highlight war für mich Sinas Freundschaft zu Fenja. Diese Verbindung fühlt sich einfach ehrlich und warm an - von so einer innigen Freundschaft kann man wirklich nur träumen und sich glücklich schätzen, wenn man sie im eigenen Leben findet.

Das norddeutsche Flair hat die Autorin wunderbar eingefangen. Die Atmosphäre, die Landschaft und das typische Küstengefühl von Weite, Ruhe, Entschleunigung sind sehr stimmungsvoll beschrieben, sodass man sich beim Lesen wie von selbst inmitten der Szenerie wähnt.


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine unterhaltsame Feel-Good-Story mit angenehmem Humor, tollem Küstenflair und liebenswerten Protas. Für mich waren es rundum schöne Lesestunden!

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