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Veröffentlicht am 24.12.2024

Mitreißende Coming-of-Age-Geschichte

Hard Land
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Von allein hätte ich mir diesen Roman eigentlich gar nicht gekauft. Nun war er aber in der Büchergilde Abobox und ich musste mich damit "arrangieren". So dachte ich jedenfalls. Aber diese Lektüre war definitiv ...

Von allein hätte ich mir diesen Roman eigentlich gar nicht gekauft. Nun war er aber in der Büchergilde Abobox und ich musste mich damit "arrangieren". So dachte ich jedenfalls. Aber diese Lektüre war definitiv mehr als nur ein notdürftiges Arrangement. Wells beschreibt sehr feinfühlig aus Sicht des 15-/16Jährigen Sam dessen Geschichte über Verlust, Liebe und Freundschaft in der Mitte der Achtziger Jahre.

Der Roman liest sich nicht nur leicht und fluffig runter, sondern entwickelt eine ungeahnte Tiefe, was die Charakterentwicklung Sams angeht. Man möchte fast sagen "süß", wie er die Geschehnisse des Sommers 1985 im Rückblick erzählt, Warum "süß"? Weil nur ein Jahr dazwischen liegt und er nur einen Sommer später - wie es Kinder und Jugendliche so an sich haben - auf die scheinbar weit zurückliegende Vergangenheit schauen. Nicht nur dieses Stilmittel sondern auch die Art von Sams Gedankengängen und Betrachtungen wirken äußerst authentisch. Und nicht nur Sams Erzählung wirkt authentisch, sondern auch das gesamte Feeling der 80's, das mit diesem Roman heraufbeschworen wird.

Mit hat an diesem Buch gefallen, dass Wells mit dem Thema "Coming-of-Age" auch kreativ auf der Metaebene umgeht. Nicht nur ist es Thema des Romans, sondern auch eines in der Geschichte um Sam immer wieder auftauchenden Gedichtband eines Poeten dieser kleinen, verlassenen Stadt in Missouri. Schön gemacht.

Insgesamt hat mir die Lektüre dieses "unerwarteten" Buches sehr gut gefallen. Ich hätte mir ein kleines bisschen mehr Unvorhersehbarkeit im Plot gewünscht, dabei handelt es sich jedoch um Jammern auf hohem Niveau. Ein empfehlenswertes, leichtes "Sommerbuch" für zwischendurch, was ich bei 4,5 Sternen ansiedeln würde.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Der Blick ins Gehirn - ein Blick in die Seele?

Ein erhabenes Königreich
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Gifty kann Mäusen beim Denken zuschauen und möchte ihr Entscheidungsverhalten und Belohnungsstreben beeinflussen. Sie ist Neurowissenschaftlerin und versucht in Tierexperimenten eine Lösung für das uralte ...

Gifty kann Mäusen beim Denken zuschauen und möchte ihr Entscheidungsverhalten und Belohnungsstreben beeinflussen. Sie ist Neurowissenschaftlerin und versucht in Tierexperimenten eine Lösung für das uralte Menschheitsproblem der Sucht zu finden. Obwohl sie etwas anderes behauptet, ist der Grund für ihr Engagement schnell ausgemacht: Der eigene große Bruder ist erst oxycodon- später heroinabhängig gewesen und daran gestorben. Die eigene Mutter ist über alldem depressiv geworden, wehrt sich gegen eine medizinische Behandlung und hält sich lieber an ihre Religion und Kirche im tiefgläubigen Alabama.

Nach und nach erfahren wir als Leser mehr über Giftys Familie und deren Vergangenheit, die Einreise der Eltern aus Ghana und das Hadern der Protagonistin mit ihrem eigenen Glauben. Dabei formuliert die Autorin immer wieder mitunter großartige Gedankengänge, legt Lebenswege und Entscheidungen offen durch eine psychologische Feinfühligkeit. Leider verharrt die Autorin meines Erachtens häufig nicht lang genug an einer Stelle, hält den Finger nicht ausführlich genug in eine Wunde. Geht es eben noch um die äußerst authentisch geschilderte Abhängigkeitsgeschichte des Bruders, springt sie im nächsten Absatz in eine andere Zeit, zu einem anderen Thema. Zur Ehe der Eltern, zur Depression der Mutter oder zu ihren eigenen Liebesbeziehungen. Natürlich, all diese Themen hängen dicht verwoben miteinander zusammen. Und trotzdem verliert dadurch das eben noch herausragend Sezierte seinen Nachdruck. Letztendlich fragt man sich, was eigentlich der Kern dieser Geschichte sein soll. Was die Message des Romans. Die Hauptperson Gifty bleibt als Charakter häufig zu flach. Wir erfahren so viel über sie und ihr Leben, bleiben ihr aber doch so fern.

Selten habe ich auch bei einem durchaus sehr gut recherchierten, ambitionierten Roman ein so liebloses Ende erlebt. Die Lesenden werden mit ein paar Seiten "Was danach geschah" abgefertigt, die Themen des Romans wie heiße Kartoffeln fallen gelassen. Sehr schade, da sich dieser Roman durchaus noch zu einem sehr guten hätte mausern können.

Letztendlich habe ich hier stark zwischen einem "gut" und "sehr gut" geschwankt, da die Autorin wichtige Themen aufwirft und die Lektüre durchaus lohnenswert ist. Leider aber literarisch nur Mittelmaß. 3,5 Sterne von mir für diesen zweiten Roman der Autorin. Ich werde sie weiter beobachten und bin nicht abgeneigt, weitere Romane von ihr zu lesen. Sie ist sicherlich eine wichtige ghanaisch-us-amerikanische Literaturstimme, die sich hier jedoch zu wenig fokussieren konnte.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Potential nicht ausgeschöpft

Wilde grüne Stadt
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Leider konnte dieser erste Roman von Marius Hulpe nicht meinen Erwartungen standhalten. Wir erfahren etwas über Reza, ein iranischer Gutsherrensohn, der Anfang der 1960er nach Deutschland geschickt wird, ...

Leider konnte dieser erste Roman von Marius Hulpe nicht meinen Erwartungen standhalten. Wir erfahren etwas über Reza, ein iranischer Gutsherrensohn, der Anfang der 1960er nach Deutschland geschickt wird, um dort Informationen über Technik und Politik zu sammeln und diese an sein Heimatland "weiterzuleiten". Aber viel mehr erfahren wir über Niklas, seinen Sohn aus einer Affäre mit Clara, Tochter in einer kleinen Modeimperiumsfamilie in einer Kleinstadt im Sauerland.

Beworben wird es als "Geflecht aus Liebe, Familie, Herkunft und Politik. Zwischen Iran und Deutschland, über fünf Jahrzehnte hinweg." Prinzipiell ist auch all das im Roman vorhanden, nur aus meiner Sicht leider in einem ungünstigen Verhältnis zueinander. Zu sehr arbeitet sich Hulpe am Kleinstadtleben und Banalitäten aus der Kindheit und Jugend von Niklas ab. Ja, natürlich immer mit dem Touch der Fremdenfeindlichkeit tief verankert in der Bürgerschaft des Ortes. Trotzdem ist das Thema für mich nicht erhellend bearbeitet worden, sondern nur verzichtbares Beiwerk. Schade. Auch die Befindlichkeiten von Clara, welche aus dem bürgerlichen Umfeld ausbrechen möchte, erscheinen unglaublich uninteressant. Der vermeintlich interessanteste Aspekt des Romans, nämlich die Geschichte Rezas kommt viel zu kurz und wird meines Erachtens nicht tiefgründig genug beleuchtet. Aus der oben genannten Aufzählung wird der Bereich "Politik" gerade im Spannungsfeld zwischen der letzten Schah-Ära und der Islamischen Revolution viel zu beiläufig behandelt. Hier schwächelt aus meiner Sicht der Roman am meisten.

Stilistisch stört mich am Buch vor allem das wilde Hin und Her zwischen den Jahren, Personen und Orten. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum diese Geschichte derart verwurschtelt und anstrengend sortiert werden musste. Es ergeben sich so gut wie keine Aha-Effekte, dadurch, dass man bestimmte Szenen erst nachträglich liest und nicht in (einigermaßen) chronologischer Reihenfolge. Stets ist man dabei zu überlegen, wenn die nächste Kapitelüberschrift ein anderes Jahr zwischen 1959 und 2011 ankündigt, was nun schon zwischen den Protagonisten passiert ist oder eben nicht. Das verringert den Lesegenuss ungemein. Auch wird nicht klar, warum der Roman in vier Teile von "Erstes Buch" bis "Viertes Buch" gegliedert wurde. Es gibt keinerlei Spannungsbogen über diese Teile hinweg. Alle Kapitel hätten beliebig neu angeordnet werden können.

Wer hier erkenntnisreiche Literatur auf hohem Niveau zum Spannungsfeld Iran - Deutschland während der Schah-Ära und der Islamischen Revolution erwartet, wird bitter enttäuscht und mit einem Kleinstadtporträt der hauptsächlich 70er und 80er abgespeist. Schade, so konnte der Roman sein Potential nicht genügend ausschöpfen.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Colson Whitehead: Wie immer ein Garant für hochkarätige Literatur.

Harlem Shuffle
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„Ich bin vielleicht manchmal pleite, aber ein krummer Hund bin ich nicht“, beschreibt sich der Protagonist des neusten Whitehead-Romans selbst. Ray Carney ist ein einfacher, schwarzer Möbelhändler im Harlem ...

„Ich bin vielleicht manchmal pleite, aber ein krummer Hund bin ich nicht“, beschreibt sich der Protagonist des neusten Whitehead-Romans selbst. Ray Carney ist ein einfacher, schwarzer Möbelhändler im Harlem der 1960er Jahre. Er hat sich sein Möbelgeschäft mit viel Anstrengung aufgebaut und kann stolz durchaus darauf sein. Zu Beginn ist er auch noch stolz darauf, dass er dies größtenteils ohne Gaunereien geschafft hat. Er ist nämlich der Sohn eines mittlerweile verstorbenen, stadtteilweit bekannten Ganoven, früh Halbwaise nach dem Tod der Mutter geworden und zeitweise stark verwahrloster Junge gewesen. Nun taucht sein Cousin, welcher für Ray wie ein Bruder ist, mit jeder Menge Ärger im Gepäck auf und zieht Ray immer tiefer in das Zwielicht Harlems.

Der neue Roman von Colson Whitehead ist ganz anders als die vorherigen und trotzdem bleiben die wichtigsten Themen des Autors omnipräsent: Rassismus und das Leben als Schwarze Person in einer Weißen Gesellschaft. Was ist ganz anders? Es handelt sich hier größtenteils um eine Gangstergeschichte, die grandios aufgezogen ist und mit einem Heist beginnt, über eine lang geplante Rache hin zu Schwierigkeiten mit Personen ganz anderen Kalibers entwickelt. Flott und mitreißend erzählt Whitehead in 1959 einsetzend die Geschichte um die Verwicklungen von Ray in immer zwielichtigere Geschäfte. Grandios scheint immer wieder der Möbelunternehmer mit Herz und Seele, der er eigentlich bleiben wollte, in den Beobachtungen und Schilderungen Rays durch. Bezüglich des Plots und des Stils taucht man mit Ray tief in die 60er Jahre ein, inklusive der damals im Rahmen der Bürgerrechtsbewegung erwachenden Rassenunruhen ein. Treffsicher baut Whitehead immer wieder Brücken zu den aktuellen Geschehnissen in den USA mit Polizeigewalt gegen Schwarze, der Erschießung George Floyds (neben unzähligen anderen) und den darauffolgenden Protesten und zeigt damit, wie sich leider noch nicht genug getan hat bezogen auf diese Themen in den vergangenen 60 Jahren. Auch den Wandel der Mega-City New York zeichnet er dezent nach. Und trotzdem bleibt der Autor ganz nah dran, an den Menschen, den Beziehungen, vor allem der zwischen Ray und seinem chaotischen Cousin Freddie, die eigentlich wie Brüder sind und zwischen denen eine tiefe Verbindung existiert.

Neben den vielen literarisch hochwertigen Kunstgriffen des Autors gefallen mir besonders die eingebauten Querverweise auf literarische Werke unterschiedlicher Epochen und Qualitäten, die in gewisser Weise immer wieder die Handlung des Plots von „Harlem Shuffle“ vorhersagen. Großartig, wenn man dann noch nebenbei - selbst in brenzligen Situationen - in die Vorteile gewisser Möbelserien eingeweiht wird, denn der Möbelverkäufer hat nun mal ein Auge dafür. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen und sich auf die Brillianz von Colson Whiteheads Sprache einzulassen. Seine Wortwahl ist immer pointiert und aufs Kleinste durchdacht. Kein Wort ist hier nur zufällig im Text gelandet. An dieser Stelle ist auch die exzellente Übersetzungsleistung von Nikolaus Stingl hervorzuheben.

Wir begleiten einen Schwarzen in der Zeit der Bürgerrechtsbewegung dabei, wie er - eigentlich ganz unpolitisch – versucht, sein Leben langsam immer weiter zu verbessern, gespiegelt durch verschiedenste Metaphern im Roman. So wird das Private zunehmend zum Politischen. „Der Fehler war, zu glauben, er wäre jemand anders geworden. Zu glauben, dass die Umstände, die ihn geformt hatten, anders gewesen waren oder dass diesen Umständen zu entkommen ebenso leicht war, wie in ein besseres Gebäude umzuziehen oder richtig sprechen zu lernen.“

Der vorliegende Roman konnte mich einmal mehr von der literarischen Klasse Colson Whiteheads überzeugen und ich drücke ihm die Daumen, dass er mit „Harlem Shuffle“ den Triple-Erfolg schafft und mit drei Romanen in Folge den Pulitzer-Preis erhält. Verdient hätte er es.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Bitte alles, was in diesem Roman nicht mit Pink Floyd zu tun hat, streichen!

Die Kinder hören Pink Floyd
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Der Journalist Alexander Gorkow schreibt in diesem Roman über sein eigenes 10jähriges Ich, welches in einer Vorstadt Düsseldorfs mit Vater, Mutter und herzkranker 16jähriger Schwester in den 1970er Jahren ...

Der Journalist Alexander Gorkow schreibt in diesem Roman über sein eigenes 10jähriges Ich, welches in einer Vorstadt Düsseldorfs mit Vater, Mutter und herzkranker 16jähriger Schwester in den 1970er Jahren aufwächst. Der Roman zirkuliert dabei immer wieder um die Verbindung zwischen dem Jungen und der Schwester, welche ihn zum Pink Floyd-Fan macht und mit ihm die Titel und Alben dieser Jahrhundertband analysiert. Aber auch (zu) viele Alltagssituationen der 70er werden aus der Perspektive des kindlichen Hauptprotagonisten geschildert. Zuletzt gehts noch in die Gegenwart zu einem Gespräch mit Roger Waters - wer sich fragt: Der Durchgedrehtere von den beiden noch lebenden Sängern Pink Floyds. Syd Barrett lass' ich (und auch Gorkow) dabei mal gekonnt unter den Tisch fallen - war auch vor Gorkows Pink Floyd-Zeit...

Was finde ich gut an diesem Roman? Alle Passagen, die sich um die Songs und Alben der Band drehen, sowie die Darstellung von Musikrezeption als solcher. Der Journalist Gorkow versteht sich hervorragend darauf, diese Themen auseinanderzunehmen und für die Lesenden leicht verdaulich und verständlich wieder zusammen zu setzen. Es ist ein Genuss in den Liedtexten zu schwelgen und sich die Tonexperimente vorzustellen. Sofort bekommt man dabei Lust, die Floyd-Sammlung wieder aufzulegen - keine Frage. Und trotzdem hat dieses Buch für mich so viele Schwächen, dass ich es ab ungefähr Seite 50 kaum noch ertragen konnte und es am liebsten abgebrochen hätte. Das liegt vornehmlich an der kindlich-hochnaiven Erzählperspektive eines 10jährigen Jungen. Das kann man mal für die ersten Seiten machen, gut, aber doch bitte nicht über das (fast) gesamte Buch hinweg. Was zum Beispiel Hape Kerkeling in seinem "Der Junge muss an die frische Luft" herrlich beherrscht und auch sehr amüsant zu lesen ist, wird im vorliegenden Roman einfach nur zu einer Nervensache. Selten hat mich eine Erzählstimme so abgestoßen. Wenig fand ich dabei witzig oder auch nur leicht amüsant. Wenn Elke Heidenreich von diesem Roman schwärmt und Passagen verkürzt und pointiert zum besten gibt, klingt das viel begeisterungswürdiger als es sich dann tatsächlich liest. Die Pointen verpuffen leider beim Lesen und können nicht zünden. Auch das Flair der 70er versucht Gorkow zwar auf Papier zu bannen, kann dies auch teilweise transportieren, nur nervt es einfach nur noch, wenn mir zum zehnten Mal die Herstellermarke der damaligen Schulbänke präsentiert wird. Vielleicht liegt es am Fachbereich, denn bei der Schilderung der heimischen Musikanlage erschien mir dies interessant, ausgewogen und präzise.

Inhaltlich ist es meines Erachtens außerdem ein Mangel, dass der Erzählstrang um die contergangeschädigte, herzkranke Schwester einfach so fallen gelassen wird. Es gibt am Ende des Buches nur einen kurzen Halbsatz zu ihrem Verbleib. Aufgrund der bedeutsamen Rolle der Schwester für die Prägung des Jungen erscheint dies ihr einfach nicht gerecht zu werden. Neben der erkrankten Schwester scheint es außerdem in diesem Buch vor "Behinderten" und "Gestörten" nur so zu wimmeln. Annähernd jede noch so für den Plot unwichtige Person hat irgendein Defizit - körperlich oder psychisch - was meist mehr als nur erwähnt, sondern ausführlichst besprochen werden muss. Was der Autor damit bezweckt, außer darzulegen, dass wir alle unperfekt sind, bleibt fraglich.

Insgesamt kann ich also leider nicht zum Kauf des Buches raten, wenngleich die Ausgabe mit der Covergestaltung schön anzusehen und in sich stimmig ist. Wer Pink Floyd-Fan ist, braucht das Buch nicht, um sich eine Platte zu schnappen und ihre Genialität zu erkennen. Dafür lohnt es sich nicht, sich durch die gefühlt endlosen 186 Seiten zu kämpfen. Platte auflegen, Augen schließen und genießen. Damit ist die begrenzte Lebenszeit sinnvoller genutzt. Tick-Tack. "Time", ihr wisst schon...