Profilbild von GAIA_SE

GAIA_SE

Lesejury Star
online

GAIA_SE ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit GAIA_SE über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2024

Konnte leider den hohen Erwartungen nicht standhalten

Wo Milch und Honig fließen
0

Wenn man ein dystopisches Szenario schreiben möchte, hat man quasi einen ganzen Blumenstrauß an Varianten, wie die Menschheit ihr Ende finden wird, zur Verfügung. Seien es Pandemien, Überschwemmungen, ...

Wenn man ein dystopisches Szenario schreiben möchte, hat man quasi einen ganzen Blumenstrauß an Varianten, wie die Menschheit ihr Ende finden wird, zur Verfügung. Seien es Pandemien, Überschwemmungen, nukleare Unfälle, verselbstständigte KI oder Zombie-Apokalypse. Pick one. C Pam Zhang wählt eine sehr interessante Prämisse für ihren neuen Roman. Diese Prämisse ist nicht gänzlich neu, klingt in dieser neuen Interpretation aber erst einmal sehr vielversprechend: Irgendwo in Iowa in einer nicht sehr fernen Zukunft kommt es zu einem menschengemachten Vorfall, der zu einer Kaskade mit weltweiter Smogbildung führt und somit zu einem massiven Pflanzen- und infolgedessen Tiersterben.

Mithilfe der namenlosen Ich-Erzählerin, welche rückblickend von den damaligen Geschehnissen berichtet, wird die Thematik des Nahrungsmittelrückgangs betrachtet. Wir erfahren gleich zu Beginn, dass sie diese Katastrophe überleben wird, denn sie berichtet als ältere Frau von ihren Erlebnissen, ein scheinbarer Hoffnungsschimmer in einer so düsteren Szenerie. Unsere Erzählerin ist Köchin und kennt sich mit Haute Cuisine aus, weshalb sie sich auch aus Ermangelung an frischen Zutaten und daher konkretem persönlichem Frust, denn die meiste Nahrung besteht nur noch aus einer grauen Mungobohnenpaste, bei einem Milliardär bewirbt, ohne zuvor zu wissen, was auf dessen privatem Berg in Italien auf sie zukommen wird. Nun entspinnt sich aus ihrer Erinnerung heraus eine Erzählung über dekadentem Genuss, ein Kampf um die eigene Identität und eine mögliche Liebe.

Dass C Pam Zhang schreiben kann, hat sie schon mit ihrem grandiosen Debütroman „Wie viel von den Hügeln ist Gold“ bewiesen. Auch im vorliegenden Werk erkennt man immer wieder ihre Sprachkunst, nur übertreibt sie es einerseits bezüglich der angerissenen und nie richtig ausgearbeiteten Themenbereiche und schafft es andererseits nicht ihren Protagonistinnen eine notwendige Tiefe mitzugeben. Sie hakt scheinbar alle aktuell relevanten Themen von Machtdynamik von Reichtum, Politik, Umwelt, Ausbeutung von Tieren, Fetischisierung ethnischer Gruppen bis zu sexueller Orientierung und und und ab. Die Autorin nutzt Sinneswahrnehmungen und Genuss, um Situationen zu beschreiben. Die Menschen und ihre Beziehungen dieser Menschen untereinander erscheinen dabei aber trotzdem erstaunlich blutleer und emotionslos. Ich konnte keinerlei Nähe zu den Figuren aufbauen. Zusätzlich werden die Beschreibungen der Ich-Erzählerin zunehmend von Löchern im Plot und Plausibilitätsproblemen gezeichnet, was es zusätzlich erschwert die Atmosphäre der Szenarien nachzuempfinden. Ich wurde dadurch regelrecht aus dem Lesefluss gerissen. Man könnte das dadurch erklären wollen, dass ja die Ich-Erzählerin als alte Frau von ihrer Zeit auf dem Berg erzählt, ja, für mich persönlich lässt sich damit nicht jeder Mangel begründen. Falls dieser Effekt von der Autorin intendiert wird, dann gefällt er mir zumindest nicht.

Letztlich muss ich feststellen, dass der Roman, abgesehen von wenigen wunderbaren Sätzen und Formulierungen, für mich in keinster Weise qualitätsbezogen an den Vorgängerroman heranreicht. Es geht mir dabei nicht um den Inhalt, dieser unterscheidet sich natürlich stark. Und eine Dystopie, die eine dunkle, kalte zukünftige Welt darstellt, muss keineswegs in der Darstellung der Figuren und ihrer Beziehungen untereinander emotionslos sein. Hier ist dies meines Erachtens allerdings so, weshalb ich in Verbindung mit den oben genannten Problemen das Buch leider nicht weiterempfehlen kann.

2,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2024

Komplizierter Roman für komplizierte Verhältnisse

Die sieben Monde des Maali Almeida
0

In seinem mit dem Booker Prize 2022 ausgezeichneten Roman „Die sieben Monde des Maali Almeida“ verarbeitet der Sri Lanker Autor die blutige Geschichte seines Heimatlandes. Im Roman dreht sich alles um ...

In seinem mit dem Booker Prize 2022 ausgezeichneten Roman „Die sieben Monde des Maali Almeida“ verarbeitet der Sri Lanker Autor die blutige Geschichte seines Heimatlandes. Im Roman dreht sich alles um einen Bürgerkrieg in den 1980er Jahren, der unter verschiedensten ethnischen Gruppen zu vielen Todesopfern, Gefolterten und Vermissten unter Einmischung anderer Großmächte wie den USA oder Indien geführt hat. Und man muss ganz ehrlich mit sich sein: Wer hat hier in Deutschland denn schon einmal davon überhaupt gehört? So ist es Karunatilaka hoch anzurechnen, dass er nun dieses Thema für ein breites Publikum öffnet und Bewusstsein für die Geschehnisse schafft.

Karunatilaka wählt für seinen Roman ein sehr ungewöhnliches Setting. Sein Protagonist Maali Almeida ist schon zu Beginn des Romans tot. Trotzdem wird er und seine Geschichte die Triebfeder für den 540 Seiten langen Roman, denn es gilt für ihn rauszufinden, wie er umgekommen ist, denn er hat mit heiklem Material gearbeitet, welches die Machthaber potentiell in große Rechtfertigungsnot bringen könnte. Maali war nämlich Kriegsfotograf und hat einige der schlimmsten Massaker der sri-lankischen Geschichte abgelichtet. Diese belastenden Fotos müssen nun posthum zur Veröffentlichung gebracht werden, sonst scheint alles umsonst gewesen. Der verstorbene Protagonist Maali hat sieben Tage und Nächste (Monde) Zeit, in der er sich in einer von umherirrenden Geistern gefüllten Zwischenwelt aufhält, um nicht nur seinen Mörder ausfindig zu machen sondern sich auch um seinen Nachlass zu kümmern. So ist der Roman auch eingeteilt in die sieben Abschnitte passend zu den Monden. Maali interagiert mit anderen Geisterwesen aber auch noch Lebenden aus der Zwischenwelt heraus, beobachtet die Vorgänge unter den Lebenden und muss sich gleichzeitig gegen Wesen behaupten, die ihn (einfach gesagt) zur vorgeblich dunklen bzw. zur vorgeblich hellen Seite des Nachlebens bewegen wollen. Dieses mystische Konstrukt wird zum einen aufgebaut, zum anderen wird aber auch der Bürgerkriegskonflikt Sri Lankas dargestellt sowie ein krimihafter Plot entworfen, dem der Protagonist folgt. Formell muss der Roman also schon einiges leisten. Noch viel mehr muss er inhaltlich leisten, denn der Konflikt und das Verständnis darum, welche Konfliktpartei jetzt eigentlich gegen wen kämpft muss außerdem aufgebaut werden. Das ist für uns unwissende Mitteleuropäer:innen sehr schwer verständlich und über weite Strecken des Romans undurchsichtig. Somit ist der Roman auf der stilistischen wie auch der inhaltlichen Eben hoch kompliziert aufgebaut.

Zugegeben über zwei Drittel des Romans hinweg hatte ich mit dem Verständnis des Grundkonflikts zu kämpfen. Es wird zwar auf Seite 42ff. mithilfe eines schriftstellerischen Tricks eine kurze Übersicht über die unzähligen Konfliktparteien geliefert, aber man behält trotzdem im Laufe der ausufernden Handlung nur schwer den Überblick darüber. Auch finde ich es schade, dass es zwar ein Glossar am Ende des Buches für die vielen Eigenwörter gibt, leider die Begriffe nicht im Text gekennzeichnet wurden. Hier habe ich im Zweifel immer einen klaren Wunsch an die Verlage: Nutzt Fußnoten direkt auf den Fließtextseiten! So kann man direkt im Lesefluss einen neuen Begriff verstehen und in das Gelesene einbinden.

Der Protagonist Maali ist neben seiner riskanten Tätigkeit als Kriegsfotograf nun auch noch ein echter Player beim Thema Sexualkontakte. Das Thema der Homosexualität zu dieser Zeit in diesem Land wird aber wenig kritisch beleuchtet. Eher vögelt der Protagonist wild mit allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, und man fragt sich am Ende des Romans wirklich, ob hier jede männliche Figur homosexuell sein soll. Gefühlt (und nach meiner Erinnerung sogar im Text genannt) gibt es hunderte Sexualpartner Maalis. Er ist aber auch im Casino ein Player, was ihn auf allen Ebenen zu einem Draufgänger-Typ macht. Ganz so eindimensional wird er dann aber doch nicht von Karunatilaka dargestellt, sondern bekommt schon noch die ein oder andere Facette.

Insgesamt muss ich konstatieren, dass mir dieser Roman zu ambitioniert angelegt ist. Meines Erachtens ist es sinnvoll, um den Lesenden wichtige Themen näherzubringen, dass man ein komplexes Thema entweder formell in etwas einfacherem Rahmen darstellt oder man bearbeitet ein recht eingängiges Themengebiet, dieses dann aber stilistisch in der Schreibweise und Konstruktion des Romans anspruchsvoll bzw. komplex. Beides zusammen in einem Buch ist leider sehr undurchsichtig und hält ganz schwer die Motivation zum Weiterlesen aufrecht. Karunatilaka hat ja immerhin ein Anliegen, welches er vermitteln möchte. Im letzten Drittel des Romans, wenn man dann ein kleines Bisschen die historischen Zusammenhänge begriffen hat, entwickelt der Roman dann doch noch einmal einen Sog.

Für diesen auf mehreren Ebenen hochkomplexen Roman braucht man also wirklich Durchhaltevermögen, dann weiß man auch nach der Lektüre ein wenig mehr über Sri Lanka als vorher.

3,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2024

Solide, aber nicht überwältigend

Heimkehr
0

Dies ist nun mein erstes Toni Morrison-Buch. Gespannt war ich auf diese vielgeehrte Literatur Nopbelpreisträgerin. Leider konnte mich "Heimkehr" trotzder hochinteressanten und wenig beleuchteten Thematik ...

Dies ist nun mein erstes Toni Morrison-Buch. Gespannt war ich auf diese vielgeehrte Literatur Nopbelpreisträgerin. Leider konnte mich "Heimkehr" trotzder hochinteressanten und wenig beleuchteten Thematik nicht überzeugen.

Frank ist Schwarz und entscheidetet sich nach einer Kindheit auf der Flucht vor Weißen in den Südstaaten, mit desinteressierten Eltern und einer grausamen Großmutter als junger Mann zur Army zu gehen. Er wird nach Korea geschickt und kommt als gebrochener Mann - wie so viele andere dieses fast vergessenen Krieges - zurück in die USA. Seine kleine Schwester Cee indes muss sich als Jugendliche allein durchschlagen. Aus kurzen 155 Seiten begleiten wirs sie nun beim Wiedertreffen unter dramatischen Umständen und der Heimkehr in mehrfachem Sinne.

Sprachlich, strukturell und bezüglich des Plotinhaltes finde ich dieses Buch zwar durchaus solide, es konnte mich nur leider überhaupt nicht berühren und erst recht nicht vom Hocker hauen. So scheint mir hier ein eher mittelmäßiger Roman der Autorin vorzuliegen, dem meines Erachtens etwas mehr Umfang und Ausführlichkeit gut getan hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2024

Warum, Susan? Warum?

Todesstation
0

Wenn man sich durch diesen merkwürdigen Roman gekämpft hat, fragt man sich schon: "Warum das alles?". Ein Werbetexter reist 1967 mit dem Schnellzug von New York in eine nahe Buffalo liegende Firmenzentrale. ...

Wenn man sich durch diesen merkwürdigen Roman gekämpft hat, fragt man sich schon: "Warum das alles?". Ein Werbetexter reist 1967 mit dem Schnellzug von New York in eine nahe Buffalo liegende Firmenzentrale. Auf der Zudfahrt kommt es zu einem unerwarteten Stopp mitten in einem düsteren Tunnel und zu allem Unglück ist auch noch die Beleuchtung im Zug ausgefallen. Diddy (Dalton), der Hauptprotagonist, steigt aus dem Zug, um nachzusehen, was geschehen ist und erschlägt aus einer Streitigkeit heraus einen Gleisarbeiter. Keiner hats gemerkt, er geht zurück und auch seine Mitreisenden scheinen nichts dergleichen von einem Mord mitbekommen zu haben. Der Zug fährt wieder an, kommt im Reiseziel verspätet an und erst tags darauf wird die Leiche entdeckt. Auch die schöne, blinde Hester hat nichts mitbekommen und versucht Diddy auch davon zu überzeugen. Dieser driftet jedoch immer tiefer in (Wahn-)Vorstellungen ab, trotzdem werden sie ein Paar und sind seit der Zugfahrt zusammen. Ach ja, und "machen Liebe" (so immer wieder die Formulierung Sontags).

Jetzt könnte man hoffen, dass es sich hier um ein ausgeklügeltes Vexierspiel zwischen Wahn und Wirklichkeit handelt. Da Diddy bereits auf den ersten 10-20 (ziemlich sperrigen) Seiten des Romans als psychisch nicht ganz gesund und nach einem Selbstmordversuch dargestellt wird, eine interessante Prämisse. Der Roman driftet dann aber eher in einen langweiligen Beziehungsroman ab und endet in einem unglaublich blödsinnigen, surrealen Finale. Es bleibt offen, ob der gesamte Roman den neurotischen Gedanken von Diddy entspringt.

Trotz sprachlich wirklich sehr guter Leistung von Susan Sontag konnte mich dieser Roman leider inhaltlich gar nicht überzeugen. Zunächst spannend eingefädelt verkommt der Roman zu einer langweiligen und dann nur noch sinnentleerten Farce. Deshalb gibt es an dieser Stelle keine Leseempfehlung meinerseits. Susan Sontag, die hochgelobte Essayistin und Journalistin, hat sich zumindest bei diesem prosaischen Werk vergriffen. Vielleicht gibt es noch bessere literarische Werke von ihr zu entdecken. Dieses gehört nicht dazu.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2024

In Form und Inhalt konsequent erzählte Lebensgeschichte

Ein Tropfen Geduld
0

Wir begleiten Ludlow Washington zu Beginn des 20. Jahrhunderts als fünfjährigen Jungen in ein Heim für blinde, schwarze Kinder; zu seinem ersten Engagement als Blasmusiker in eine Südstaaten-Bar; nach ...

Wir begleiten Ludlow Washington zu Beginn des 20. Jahrhunderts als fünfjährigen Jungen in ein Heim für blinde, schwarze Kinder; zu seinem ersten Engagement als Blasmusiker in eine Südstaaten-Bar; nach New York zum großen Erfolg und später mit zum Karrierefall. Ludlow ist ein Genie des Jazz, welchen er wie ein Handwerk betreibt, und er ist blind, und er ist schwarz.

All diese Faktoren verwebt William Melvin Kelley in seinem zweiten auf Deutsch - und viele Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung - erschienenem Roman "Ein Tropfen Geduld". Der Plot wird durchweg flott erzählt. Die Zeit- und Ortswechsel der sechs Romanteile werden durch den gekonnten Einsatz von fiktiven Interviewausschnitten mit dem scheinbar älteren und erfolgreichen Jazzmusiker Ludlow eingeleitet. So springt man viel schneller als erwartet weg vom Heim für Blinde, in welchem - nach nur wenigen Zeilen klar - scheußliche Dinge geschehen. Und landet elf Jahre später mit dem jugendlichen Ludlow bei seinem neuen "Besitzer" (aka Vormund, der ihn jedoch dem Heim aufgrund dessen Talent "abgekauft" wurde) und dessen Band. So zügig geht es durch das gesamte Buch. Was zunächst gewöhnungsbedürftig ist und das Gefühl hinterlässt, man hätte auch ein mindestens doppelt so dickes Buch lesen können und wollen, wirkt im Gesamtkonzept des Buches schlüssig. Ebenso schlüssig erklärt Gerald Early in seinem Nachwort aus dem Jahre 1996, dass Kelley in die Lebensgeschichte Ludlows nicht nur die Geschichte der Afroamerikaner*innen im frühen 20. Jahrhundert sondern auch die musikgeschichtlichen/-theoretischen Phasen des Jazz einwebt. Das ist im Rückblick ganz gekonnt gemacht und schafft somit ein großartiges Buch über ein Einzelschicksal, ein Massenschicksal und ein Musikphänomen.

Besondere Klasse macht für mich aber der konsequente Stil, in dem der Roman geschrieben ist, aus. So schildert Kelley von der ersten bis zur letzten Zeile mithilfe des personalen Erzählers Ludlows Leben allein durch akustische, olfaktorische, gustatorische und haptische Beschreibungen. Nicht ein einziges Mal tauchen visuelle Reize im Buch auf. So legt, laut Gerald Early, der Roman nahe, dass race eine Illusion ist, die jene blind macht, die eigentlich sehen können. Aber selbst ohne diese tiefere Deutung, ist es einfach ein ungewöhnliches und dadurch großartiges Leseerlebnis über 260 Seiten hinweg, Wahrnehmungen zu schärfen, die leider für Sehende häufig völlig außen vor bleiben. Diese Eindrücke, in ihrer Komplexität genauso wie in ihrer Einfachheit der Erkenntnis, hallen noch lang nach und lassen hoffen, dass sich der Verlag bald dazu entschließt, weitere Werke von Kelley auf Deutsch zu veröffentlichen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere