Insgesamt leider eine große Enttäuschung.
Rules of the Game, Band 1 - OffsideDieses Buch hat wirklich jedes einzelne Klischee einer Hockey-Romance mitgenommen und dazu gefühlt mehr Bösewichte, als man überhaupt zählen kann.
Das Buch hätte locker 200 Seiten kürzer sein können…
Der ...
Dieses Buch hat wirklich jedes einzelne Klischee einer Hockey-Romance mitgenommen und dazu gefühlt mehr Bösewichte, als man überhaupt zählen kann.
Das Buch hätte locker 200 Seiten kürzer sein können…
Der Love Interest spielt natürlich im Rivalenteam ihres Ex-Freundes und ihres Bruders. Auf dem Eis gibt es pures Alpha-Gehabe, aber bei der Protagonistin ist er dann plötzlich der verständnisvolle Traummann. Natürlich konnte sie mit ihrem Ex nie kommen, aber mit dem neuen Love Interest klappt es direkt zweimal. Und weil das noch nicht genug Klischee ist: Der Ex hat ihr aus Ego-Gründen S**spielzeug verboten, während der neue Held selbstverständlich anbietet, gemeinsam welches kaufen zu gehen. Dazu kommen die typischen überdramatischen Prologe und Frauen, die sich gegenseitig das Leben schwer machen uff es war alles einfach zu viel und zäh.
Dabei fing das Buch wirklich süß an und hatte so viel Potenzial. Ich mochte den Slow Burn und die Dynamik zwischen den beiden, aber auch das fühlte sich letztlich nicht besonders neu an.
Es wirkte außerdem, als hätte die Autorin das Buch unbedingt auf über 500 Seiten strecken wollen. Es gibt unzählige Szenen und Nebenhandlungen, die nichts zur eigentlichen Geschichte beitragen: einige Wendungen, die danach kaum noch erwähnt wird, die ganze Haus- und Geldthematik, ihre Arbeit für die Schülerzeitung Selbst der Skandal wirkte völlig konstruiert und unlogisch.
Und dann Luke und Chase... Ja, Luke ist kein guter Typ, aber Chase ist kaum besser. Er ist extrem besitzergreifend und kontrollierend. Teilweise wollte ich einfach, dass Bailey mit keinem von beiden zusammenkommt. Die ewige Rivalität zwischen Luke und Chase war außerdem viel zu lang gezogen und wiederholte sich ständig besonders bei den Hockeyspielen lief gefühlt jedes Mal dasselbe ab.
Normalerweise liebe ich Hockey-Romances, aber hier war selbst der Hockey-Aspekt mies. Die Spiele wirkten nie authentisch, sondern nur wie eine Ausrede, damit sich alle auf dem Eis prügeln können.
Insgesamt leider eine große Enttäuschung. Schade um die Zeit, die ich investiert habe, in der Hoffnung, dass das Buch noch besser wird.