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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2018

Auf der Jagd nach dem Axeman

Höllenjazz in New Orleans
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Der Axeman versetzt im Jahr 1919 New Orleans in Angst. An den Tatoren hinterlässt er als Markenzeichen Tarotkarten, er mordet mit einer Axt und um die Bewohner der Stadt dazu zu bringen, ihn zu stoppen, ...

Der Axeman versetzt im Jahr 1919 New Orleans in Angst. An den Tatoren hinterlässt er als Markenzeichen Tarotkarten, er mordet mit einer Axt und um die Bewohner der Stadt dazu zu bringen, ihn zu stoppen, fordert er sie auf, Jazz zu spielen, in dieser Metropole des Jazz.
Ermittelt wird aus vier unterschiedlichen Richtungen: Detective Michael Talbot, der ehemalige Polizist Luca D'Andrea (Auftraggeber: die Mafia), Ida, Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, gerät eher zufällig an die Ermittlungen und mit ihr ist noch ihr bester Freund Louis Armstrong mit dabei.
Der plakative Schreibstil mit immer wieder feinem Witz gefällt mir gut. 1919 in New Orleans ist ein interessanter Schauplatz. - So mein Eindruck nach der Leseprobe und ich bin nicht enttäuscht worden von diesem Buch, dessen Ereignisse auf wahren Begebenheiten aufbauen, aber insgesamt einen guten Mix aus Fiktion und Tatsachen ergeben.

Veröffentlicht am 01.03.2018

Gelungenes Debüt

Izara 1: Das ewige Feuer
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Der Anfang ähnelt so manch einem anderen Buch. Protagonistin Ari hält sich - natürlich - für ein ganz normales Mädchen, mit ganz normalen Problemen. Ihre Eltern leben in Scheidung, zu ihrem Vater hat sie ...

Der Anfang ähnelt so manch einem anderen Buch. Protagonistin Ari hält sich - natürlich - für ein ganz normales Mädchen, mit ganz normalen Problemen. Ihre Eltern leben in Scheidung, zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt mehr und neben der Schule jobbt sie. Bei einem Theaterprojekt trifft sie dann das erste Mal Lucian. Wegen ihres Vaters hat Ari viele Feinde, unter Anderem eben auc Lucian. Doch Lucian revidiert seine Meinung, denn nicht alles ist, wie es scheint... Doch das Buch schafft es, sich von anderen Geschichten abzuheben.
Ein guter Schreibstil und eine interessante Geschichte mit einer Protagonistin, die viel Witz hat. Aber auch die anderen Charaktere sind differenziert ausgearbeitet. Ich hoffe, dass es bald mit Ari und Lucian weitergeht und wir mehr aus der Feder von Julia Dippel lesen werden. Ein äußerst gelungenes Debüt!

Veröffentlicht am 01.03.2018

Der zweite Fall von Ellen Tamm

Böse Schwestern
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Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es nach "Glücksmädchen" nun weitergeht, da mir dieses Buch sehr gefallen hat.
Und "Böse Schwestern" kann es meiner Meinung nach gut mit dem Vorgänger ...

Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es nach "Glücksmädchen" nun weitergeht, da mir dieses Buch sehr gefallen hat.
Und "Böse Schwestern" kann es meiner Meinung nach gut mit dem Vorgänger aufnehmen.
Dieses Buch spielt nach den schlimmen Ereignissen des "Glücksmädchens" und meiner Meinung nach ist es gut, wenn man dieses Buch kennt. Ellen Tamm ist immer noch traumatisiert nach den Ereignissen und zieht zurück in ihr Elternhaus, obwohl sie dort natürlich immer wieder an ihre Schwester erinnert wird, die vor vielen Jahren ertrunken ist und die Umstände des damals 8jährigen Mädchens sind noch immer unklar.
Dann geschieht ein Mord an einer jungen Frau und obwohl sie psychisch noch nicht wieder ganz auf der Höhe ist, ermittelt Ellen und schafft es sogar, die Geheimniss um den Tod ihrer Schwester zu lüften.
Die Handlung ist spannend und man braucht eine Weile, bis man die einzelnen Handlungsstränge zusammen fügen kann und die Hintergründe versteht und dadurch fiel es mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Ende hat es geschafft mich zu überraschen und die Auflösung fand ich sehr gelungen.

Veröffentlicht am 26.02.2018

Tom Babylons erster Fall

Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1)
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"In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist ...

"In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. "
Ein Thriller, der es in sich hat. Zwei Zeitebenene, 1998 und 2017, eine interessante Verquickung und auch der private Hintergrund ist gut eingebunden.
Ein spannender Auftakt, ein Buch, das mich bis zum Schluss fesseln konnte. Und ein gutes Beispiel dafür, dass es auch spannende Thriller aus Deutschland gibt.
Mit Sascha Rotermund wurde meiner Meinung nach ein guter Sprecher gewählt, dem man gut zuhören kann.

Veröffentlicht am 25.02.2018

Wundersames Buch

Nevermoor 1. Fluch und Wunder
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Morrigan Crow ist verflucht und um sie herum passieren viele schlimme Dinge, für die sie verantwortlich ist oder sein soll. Dann muss ihr Vater immer Entschädigungen zahlen und sie muss Entschuldigungsbriefe ...

Morrigan Crow ist verflucht und um sie herum passieren viele schlimme Dinge, für die sie verantwortlich ist oder sein soll. Dann muss ihr Vater immer Entschädigungen zahlen und sie muss Entschuldigungsbriefe schreiben. Doch das hat bald ein Ende, denn sie wird bald sterben, wenn die Abendzeit zu Ende geht. Dabei wird sie doch gerade mal 11 Jahre alt. Aber dann kommt alles anders, denn Jupiter North rettet sie und sie flüchtet vor der wilden Rauchschattenjagd nach Nevermoor. Dort wohnt sie in Jupiters Hotel, in einem Zimmer, das sich immer wieder verändert und sich den Bedürfnissen seiner Bewohner anpasst. Außerdem lebt der einzige Zwergvampir oder Vampirzwerg? in dem Hotel und Fen, die Magnifikatze. Morrigan bekommt von Jupiter einen Regenschirm zum Geburtstag geschenkt, der nicht nur schön, sondern auch noch praktisch ist.
Ein ganz neues Leben tut sich vor ihr auf und es könnte alles so viel schöner sein, wenn da nicht die Prüfungen wären, die sie bestehen muss, um Teil der Wundersamen Gesellschaft zu werden. Wenn nicht, muss sie nämlich zurück.

Jessica Townsend ist es mit ihrem Buch gelungen mich in ihre wundersame Welt zu entführen, die bis ins Detail liebevoll ausgestaltet wurde. Morrigan ist ein Mädchen, dass das Herz am rechten Fleck sitzen hat und das endlich erfährt, was es bedeutet, eine Familie und Freunde zu haben. Eine Geschichte, die nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene verzaubert und unterhält. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und wartet mit überraschenden Wendungen auf.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.