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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2024

Genrewechsel

Krähentage
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Ich kenne die Normandie-Krimis von Benjamin Cors und da diese mir gut gefallen habe, war ich natürlich gespannt, wie mir dieser in Deutschland spielende Thriller gefallen würde.
Eine neue Gruppe für Serienstraftaten ...

Ich kenne die Normandie-Krimis von Benjamin Cors und da diese mir gut gefallen habe, war ich natürlich gespannt, wie mir dieser in Deutschland spielende Thriller gefallen würde.
Eine neue Gruppe für Serienstraftaten wird gegründet. Die Mitglieder bringen alle eine schwierige Geschichte mit sich und einige Geheimnisse werden am Ende gelüftet, jedoch nicht alle. Angeführt wird die Gruppe von Mila Weiß und Jakob Krogh und schon sofort ermitteln sie in einem Überfall auf eine Frau in ihrer Wohnung, jedoch bald gerät dies in den Hintergrund, denn die Nachbarin dieser Frau wird in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden, in Begleitung von Krähen. Allerdings wurde die Frau noch morgens beim Bäcker gesehen und das gilt auch für den wenig später ermordeten Studenten. Was verbindet die beiden?
Wir wissen mehr, denn es gibt immer wieder Teile aus der Sicht des Täters.
Ein genial aufgebauter Thriller mit einem tollen Spannungsbogen und einem flüssigen Schreibstil. Das Ende wartet mit noch so manch einer Überraschung auf. Mir hat es sehr gut gefallen und das kräht doch nach einer Fortsetzung.

Veröffentlicht am 26.05.2024

Überraschendes Ende

Die Verlierer
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Ich habe schon lange kein Buch mehr von Petra Hammesfahr gelesen. Einige ihrer älteren Werke fand ich super spannend, andere gefielen mir gar nicht und so war ich gespannt auf dieses Buch. Zu Beginn muss ...

Ich habe schon lange kein Buch mehr von Petra Hammesfahr gelesen. Einige ihrer älteren Werke fand ich super spannend, andere gefielen mir gar nicht und so war ich gespannt auf dieses Buch. Zu Beginn muss ich zugeben, dass ich recht verwirrt war und etwas gebraucht habe, bis ich die einzelnen Perspektiven gut voneinander unterscheiden konnte. Vermutlich ist das einen Tick einfacher, wenn man die Geschichte liest, allerdings entgeht einem dann die tolle Stimme von Frank Stieren, der mich schon bei vielen Hörbüchern begeistern konnte mit seiner versierten Art.
Kirsten Keller ist während eines Campingurlaubs verschwunden und ihr Mann meldet dies erst Tage später. Da kommt auch heraus, dass sie bereits schon einmal drei Tage verschwunden war, aber wieder aufgetaucht ist. Auch Kirstens Sohn aus erster Ehe ist unauffindbar.
Kommissarin Rita Voss ermittelt und findet bald Parallelen zu anderen Fällen, was sich allerdings erst später im Roman herausstellt und hier spoilern würde.
Neben dieser Geschichte erzählt uns Carli noch von seiner Geschichte. Der Vater hat die Familie früh verlassen, die Mutter kommt nur gerade so über die Runden. Eine berührende Lebensgeschichte, allerdings wird der Zusammenhang zum Rest erst spät klar.
Am Ende klärt sich alles auf und das hat mich wirklich überraschen können und war unerwartet. Da hat es sich gelohnt, den eher behäbigen Einstieg zu "überstehen".

Veröffentlicht am 26.05.2024

Superspannend

Wenn sie lügt
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Ich liebe die spannenden Bücher von Linus Geschke und schon das Cover erzeugt leichten Grusel - und spannende Vorfreude auf die Lektüre.
Nach beinahe zwanzig Jahren kehrt Goran zurück nach Waldesroda, ...

Ich liebe die spannenden Bücher von Linus Geschke und schon das Cover erzeugt leichten Grusel - und spannende Vorfreude auf die Lektüre.
Nach beinahe zwanzig Jahren kehrt Goran zurück nach Waldesroda, denn die Vergangenheit "ruft".
Das Buch wird aus der Perspektive von Goran und Norah erzählt sowie einer Rückblende ins Jahr 2004, in der die Ereignisse ihren Anfang genommen haben. Außerdem gibt es noch die rätselhafte Perspektive eines "Er", dessen Identität mich überraschen konnte. Daneben gibt es immer wieder Ausschnitte von Artikeln.
Linus Geschke hält die Spannung auf einem hohen Niveau und für mich war es ein Buch, das ich nur schlecht aus der Hand legen konnte. Die Ereignisse werden gut miteinander verknüpft und als Leserin war ich gut dabei bei der versuchten Auflösung.
Diese hat mich am Ende überzeugt. Tolle Geschichte, super Schreibstil und hohe Spannung. Für mich ein Highlight.

Veröffentlicht am 26.05.2024

KI ist überall

Inside KI
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KI hat sich rasant weiterentwickelt und spätestens seit dem letzten Jahr stehen wir vor der Frage und der Aufgabe, wie wir damit umgehen wollen.
Das Buch ist in vier große Teile aufgeteilt. Nach einem ...

KI hat sich rasant weiterentwickelt und spätestens seit dem letzten Jahr stehen wir vor der Frage und der Aufgabe, wie wir damit umgehen wollen.
Das Buch ist in vier große Teile aufgeteilt. Nach einem informativen Vorwort folgen die Teile Basis, Chancen, Sorgen und Lehren. Am Ende eines jeden Kapitels folgt eine kurze Zusammenfassung sowie ein Fazit. Vor allem der Teil der Chancen hat mir gezeigt, dass KI mittlerweile omnipräsent ist, auch oftmals unbemerkt. Es werden Pioniere, aber auch Kritiker der KI vorgestellt, Grenzen der KI aufgezeigt und mögliche Änderungen unserer Lebensweise. Wir werden dazu aufgefordert, uns den Neuerungen nicht zu widersetzen, sondern in unserem Beruf und Alltag schauen, wie und wo KI uns weiterhelfen kann und dabei muss ein Umdenkungsprozess in Gang gebracht werden. Allerdings wird immer wieder auch Kritik angebracht. Die beiden Autor*innen schildern sehr anschaulich und verständlich, auch für nicht-technikaffine Menschen. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht und mir wertvolle neue Impulse gegeben.
Patrick Twinem hat mir als Sprecher des Hörbuches gut gefallen.

Veröffentlicht am 22.05.2024

Wieder sehr unterhaltsam

Mord stand nicht im Drehbuch
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Der Autor Anthony Horowitz und der Ex-Polizist und nunmehr Privatermittler Daniel Hawthorne haben nun bereits drei Fälle mit Bravour gemeinsam gelöst, auch wenn diese unkonventionelle Zusammenarbeit nicht ...

Der Autor Anthony Horowitz und der Ex-Polizist und nunmehr Privatermittler Daniel Hawthorne haben nun bereits drei Fälle mit Bravour gemeinsam gelöst, auch wenn diese unkonventionelle Zusammenarbeit nicht immer einfach ist. Was sie definitiv ist, das ist schräg, indem sich der Autor selbst in diese Fälle reinschreibt.
Aber nun soll Schluss sein mit dieser Zusammenarbeit! Doch das ist es natürlich nicht und es wird nun sehr persönlich, denn der Autor wird ins Gefängnis geworfen und ihm wird der Mord an einer Kritikerin vorgeworfen. Da muss Hawthorne natürlich wieder mit ran.
Auch dieses Mal gefiel mir der besondere Charme und Witz dieser eigenwilligen Zusammenarbeit und ich habe natürlich wieder mitgerätselt und mich auf Abwege führen lassen. Ein toller Schreibstil, viel Situationskomik und ein verzwickter Fall, bei dem es auch dieses Mal eine geniale Auflösung gibt.
Ich habe mich wieder einmal sehr gut unterhalten gefühlt.