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Veröffentlicht am 01.12.2019

Der Zirkus ist wieder da: größer, gefährlicher und grausamer

Die Arena: Letzte Entscheidung
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Das Buch „Die Arena -Letzte Entscheidung“ ist der zweite und abschließende Teil einer dystopischen Dilogie der Engländerin Hayley Barker. Wie der Titel schon sagt, spielt die Geschichte, zumindest teilweise, ...

Das Buch „Die Arena -Letzte Entscheidung“ ist der zweite und abschließende Teil einer dystopischen Dilogie der Engländerin Hayley Barker. Wie der Titel schon sagt, spielt die Geschichte, zumindest teilweise, in einer Zirkusarena in London in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Leser des ersten Bands werden sich fragen, wie das möglich ist, weil der titelgebende Handlungsort am Ende des Buchs in Flammen stnd. Doch er wurde an anderer Stelle wiederaufgebaut und ganz neugestaltet, ergänzt um viele weitere Attraktionen. Im neuen Gewand ist er noch größer, gefährlicher und grausamer.

Auch ein Jahr nach den Geschehnissen, die im ersten Teil der Dilogie geschildert wurden, besteht der Hass in England zwischen den Dregs, den Migranten, und den Pures, den Personen mit rein englischem Blut, weiter. Während die Dregs nicht nur wörtlich ein Leben am Rand der Gesellschaft führen, bilden die Pures den gut situierten Teil der Bevölkerung. Die Dreg Hoshiko, die frühere Hochseiltänzerin und der Pure Ben, der Sohn der aktuellen Präsidentschaftskandidatin des Landes sind mit Freunden immer noch auf der Flucht. Auf großflächigen Plakaten wird im ganzen Land nach ihnen gesucht.

Plötzlich gibt es dann an einem Aufenthaltsort kein Entkommen, als bewaffnete Polizistin sie umstellen. Ben bietet an, sich selbst kampflos zu stellen, wenn seine Freunde gehen dürfen. Dabei glaubt er, dass seine Rückkehr zur Familie das wichtigste Anliegen seiner Mutter ist. Aber er ist nicht bereit, sie für seine Taten um Verzeihung zu bitten und seine Einstellungen zu den Dregs zu ändern. Seine Mutter ist gnadenlos böse auf ihn, weil er damit ein schlechtes Bild auf sie wirft und ihre Wahl zur Präsidentin gefährdet. Zur Erlangung der Macht über das Land ist sie bereit Undenkbares zu tun. Währenddessen suchen Hoshiko und ihre Freunde Unterschlupf in den Slums. Der Aufenthalt hier ist nicht ungefährlich, weil ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt ist.

Noch stärker als im ersten Band betont Hayley Barker die Auswirkungen von Rassismus. Obwohl die Autorin ihre Geschichte in der Zukunft in einem einzelnen europäischen Land spielen lässt und die Darstellung überzeichnet ist, zeigt sie auf, wie tief der Spalt in einer Zweiklassengesellschaft aufreißen kann. Technische Mittel ermöglichen zunehmend eine manipulierte Darstellung der Realität und gezielt eingesetzte Lügen sorgen als Fakenews für rasend schnelle Verbreitung unter der Bevölkerung. Hayley Barker spielt sehr gekonnt mit diesen Themen, wodurch sich immer wieder neue unerwartete Wendungen im Roman ergeben. Würde es nicht großherzige und selbstlose Menschen geben, könnte man nur noch sich selbst trauen. Die Autorin zeigt, dass man bereits durch kleine hilfreiche Gesten große Veränderungen bewirken kann, denn sie dienen als Vorbild für andere. Auch die starke Zusammengehörigkeit durch Liebe führte mir Hayley Barker vor Augen, genauso wie die Ängste, Sorgen und Zweifel, die damit verbunden sind.

Auch diesmal sind die Kapitel wieder meist kurz gehalten und werden im Wechsel von Hoshiko und Ben aus ihrer jeweiligen Sicht erzählt, so dass ich teilhaben konnte an ihren Eindrücken und Gefühlen. Fast jedes Mal gibt es einen kleinen Cliffhanger der mich dazu brachte, schnell weiterzulesen, damit ich erfahren konnte, wie die Situation sich fortsetzt bis zum nächsten Cliffhanger … Szenische Überschneidungen gibt es kaum, so dass die Spannungskurve bis zum Ende hin sehr hoch gehalten werden kann. Im Sinne der Dramatik werden die namentlich genannten Kinder und Jugendlichen als Hauptattraktionen eingesetzt.

Wieder ist es Hayley Barker gelungen mit dem zweiten Band der Arena-Dilogie einen aufregenden und fesselnden Roman zu schreiben. Er stimmt aber auch nachdenklich aufgrund seiner Darstellung des Gesellschaftssystems und beschreibt die Anwendung von Gewalt auf grausame Weise, so dass der Roman nicht für empfindsame Leser geeignet ist. Aufgrund dessen empfehle ich ihn an ältere Jugendliche und erwachsene Fantasyleser.

Veröffentlicht am 28.11.2019

Coming-of-Age-Roman mit einem besonderen Hintergrund

Kein Teil der Welt
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Das Buch „Kein Teil der Welt“ von Stefanie de Velasco ist ein Coming-of-Age-Roman vor einem besonderen Hintergrund, denn die 16-jährige Protagonistin Esther gehört ebenso wie ihre Eltern der Glaubensgemeinschaft ...

Das Buch „Kein Teil der Welt“ von Stefanie de Velasco ist ein Coming-of-Age-Roman vor einem besonderen Hintergrund, denn die 16-jährige Protagonistin Esther gehört ebenso wie ihre Eltern der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Das Glaubenssystem der Gruppe lässt sie innerhalb unserer Welt in einem eigenen Kosmos leben.
Esther und ihre Eltern sind kurz nach der Wende in den Osten Deutschlands gezogen, wo die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft jetzt nicht mehr mit Verfolgung rechnen müssen. Ihre Gedanken kreisen um ihre Freundschaft mit Sulamith und die Ereignisse der letzten Wochen während sie noch in ihrer Heimat in einem fiktiven Ort im Rheinland wohnte. Esther erzählt als Ich-Erzählerin von dem engen Raum, der ihr als Jugendliche unter Gleichaltrigen gegeben wird. Stattdessen ist sie eingebunden in die Gewinnung neuer Mitglieder und der regelmäßigen Stärkung des Glaubens.
Stefanie de Velasco war bis im jugendlichen Alter selbst Teil der Gemeinschaft und erzählt daher mit Hintergrundwissen, was der Geschichte Authentizität verleiht. Esther erlebt die neue Stadt und die neue Schule und ließ mich als Leserin dabei an ihren widerstreitenden Gefühlen teilnehmen. Ein Zufall lässt sie erkennen, dass ihre Eltern sie in einer Familienangelegenheit belügen, was dazu beiträgt, dass sie zunehmend beginnt, die Sinnhaftigkeit ihres eigenen Glaubens, aber auch anderer zu hinterfragen. Neben ihrer permanenten Angst vor dem Weltuntergang sind ihr auch die negativen Konsequenzen bewusst, die ein möglicher Gemeindeaustritt für sie mit sich bringen würde.
Oft gleiten ihre Gedanken wieder zu ihrer Freundin Sulamith, die in den vergangenen Monaten im Rheinland eine ähnliche Auseinandersetzung mit sich geführt hat und sich dadurch nicht nur glaubens- sondern auch gefühlsmäßig immer mehr von Esther entfernt hat. Deutlich ist zu spüren, dass Esther schwer an dem Ende dieser Freundschaft trägt. Die dahinterstehende Tragik gibt die Autorin erst mit und mit preis.
In einem Alter, in dem durch eigene Erfahrungen die Umwelt sich für Jugendliche immer mehr verständlich öffnet und sie nach dem Sinn im Leben zu suchen beginnen, versucht Esther dem um sie gestrickten Kokon zu entkommen. Der Roman wirft dabei die Frage auf, was wir brauchen, um uns geborgen und beschützt zu fühlen und dennoch uns selbst verwirklichen zu können. Zwischen den Kapiteln erzählt Stefanie de Velasco eine Sage über die Bedeutung von Salz, die im übertragenen Sinne des Werts einer angemessenen Lebensführung der Glaubensmitglieder zu verstehen ist.
Mit dem Roman „Kein Teil der Welt“ hat Stefanie de Velasco mir interessante Einblicke in eine mir weitgehend unbekannte Glaubensgemeinschaft gegeben. Einfühlsam und eindringlich schildert sie den Prozess der frühen Ablösung der 16-jährigen Esther vom Elternhaus, weil sie im Vergleich mit ihren Eltern konträre Vorstellungen vom Leben hat, die verbunden sind mit Esthers Suche nach ihrem eigenen Weg. Dabei versucht sie sich ihrer Wünsche bewusst zu werden und träumt davon, sie sich zu erfüllen. Mich hat die Erzählung sehr angesprochen und daher empfehle ich sie gerne weiter.

Veröffentlicht am 28.11.2019

Turbulente Liebeskomödie

10 Blind Dates für die große Liebe
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10 Blind Dates für die große Liebe bekommt die 17-jährige Protagonistin Sophie im gleichnamigen Buch der US-Amerikanerin Ashley Elston von ihrer Verwandtschaft arrangiert als Reaktion auf ihren Liebeskummer, ...

10 Blind Dates für die große Liebe bekommt die 17-jährige Protagonistin Sophie im gleichnamigen Buch der US-Amerikanerin Ashley Elston von ihrer Verwandtschaft arrangiert als Reaktion auf ihren Liebeskummer, der kurz vor Weihnachten beginnt als sie sich in Folge einer Auseinandersetzung von ihrem Freund Griffin trennt.

Während Sophies Eltern über die Feiertage zu ihrer hochschwangeren Schwester fahren, die drei Stunden entfernt wohnt, verbringt Sophie ihre Ferien bei den Großeltern zu denen sie keine Stunde mit dem Auto hin benötigt. Als die Familie hört, dass Sophie über das Ende ihrer Beziehung traurig ist, beschließen sie ein Spiel, zu dem Sophie ihre Zustimmung gibt. Innerhalb von zehn Tagen wird sie zehn Jungen in einem Blind Date treffen, um sich auf diese Weise neu zu verlieben.

Vor ihrer festen Freundschaft war sie bei ihren Aufenthalten bei den Großeltern ein Herz und eine Seele mit ihrer Cousine, ihrem Cousin und dem Nachbarsjungen, die gleichaltrig mit ihr sind. Doch die Liebe hat ihr Verhalten verändert und damit auch die Beziehung zu den Dreien. Während sie sich nun wie früher auf gemeinsame Aktivitäten einlässt und ihre Dates absolviert, steht Griffin vor der Tür, um sie zurück zu erobern.

Der Roman ist witzig und liebevoll geschrieben. Sophie ist ein Charakter, den man einfach sympathisch finden muss. Neben ihrem Liebeskummer sorgt sie sich um ihre Schwester und deren Baby und hilft im Geschäft der Großeltern, ohne zu murren. Schon bald ahnte ich, wem Sophies Herz tatsächlich gehört und hoffte für die beiden auf ein Happy End. Weil die Protagonistin in der Ich-Form erzählt konnte ich an ihren Gedanken teilhaben und ihr Gefühlschaos nachvollziehen. Sophie gerät ins Grübeln darüber, was eine feste Partnerschaft bedeutet. Ihre Familie ist aufregend und wuselig. Man ärgert sich zwar untereinander gern, ist aber in schwierigen Situationen immer füreinander da.

Die zehn Dates verlaufen ganz unterschiedlich und die Autorin glänzt mit immer neuen überraschenden Einfällen. Der Roman ist abwechslungsreich und amüsant gestaltet. „10 Blind Dates für die große Liebe“ von Ashley Elston ist eine turbulente Liebeskomödie, herzerwärmend und darum bestens dazu geeignet, es sich mit dem Buch an kalten, dunklen Tagen gemütlich zu machen. Gerne empfehle ich den Roman an Jugendliche und Erwachsene weiter.

Veröffentlicht am 26.11.2019

Unverbrauchtes Thema, das bewegend und erschreckend ist

Der Kinderzug
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Michaela Küpper macht das Ende ihres Romans „Der Kinderzug“ im ersten Kapitel zum Anfang. Die junge Lehrerin Barbara Salzmann hat im September 1945 nach vielen Irrungen und Wirrungen endlich die Zusage ...

Michaela Küpper macht das Ende ihres Romans „Der Kinderzug“ im ersten Kapitel zum Anfang. Die junge Lehrerin Barbara Salzmann hat im September 1945 nach vielen Irrungen und Wirrungen endlich die Zusage erhalten, dass sie und die von ihr beaufsichtigten 14-jährigen Schülerinnen einer Essener Oberschule nach sagenhaften 819 Tagen Kinderlandverschickung, kurz KLV, mit Aufenthalten an unterschiedlichen Orten endgültig nach Hause zurückkehren dürfen.

Die Autorin nutzt vier Erzählperspektiven. Neben Barbara nimmt sie Karl, der zu einer Gruppe von Berliner Kindern, die wie Barbaras Schülerinnen zur KLV nach Usedom geschickt wurden, in den Focus. Außerdem richtet sie ihr Augenmerk auf Gisela, eine Schülerin von Barbara. Gisela schildert ihre Erfahrungen ihrem Tagebuch und wird dadurch zur Ich-Erzählerin. Außerdem steht in einigen Kapiteln Giselas jüngere Schwester Edith, noch Volksschülerin, im Mittelpunkt.

Der Beginn der Geschichte ist eher ruhig. Michaela Küpper beschreibt den Aufenthalt auf Usedom sowohl der Essener Mädchengruppe wie auch der Berliner Jungen. Im Sinne der damaligen Ideologie hatten beide Gruppen sich ihrer jeweiligen Leitung zu fügen und den geplanten Tagesablauf einzuhalten. Von Beginn an war die Sorge um die Liebsten in der Heimat zu spüren, die sich später in einigen Fällen als berechtigt herausstellte. Der Krieg verschonte keine Gegend Deutschlands und rückte immer näher, so dass der Aufenthalt auf der Insel nicht mehr sicher war. Die Gruppen mussten weiterziehen, eine Rückkehr in die Heimat wurde ihnen verwehrt. Zunehmend wurde das Gesicht des Krieges immer hässlicher. Die Autorin verdeutlicht, dass viele Führungspersonen, egal auf welcher Ebene, noch sehr lange an ihrer Rolle festhielten und ihre aussichtslose Lage durch Machtspiele überspielen wollten. Auch auf die Furcht vor der Einweisung und Behandlung in ein Heim von Personen, deren Gesundheit nicht der damals erwarteten und teils festgelegten Norm entsprach, verweist sie.

Michaela Küpper hat für ihren Roman sehr gut recherchiert. Die Ereignisse könnten so wie geschildert durchaus geschehen sein. Dennoch konnte mich der an den Fakten orientierte Schreibstil und der Aufbau der Geschichte zunächst nicht richtig packen, erst später verfolgte ich gespannt, welchen Fort- und Ausgang die abenteuerliche Reise der Hauptfiguren nehmen würde. Es ist eine der Pflichterfüllung zugewendete Zeit. Die Suche nach genügend Lebensmitteln wurde existentiell. Nicht jeder war seinen Mitmenschen zugetan. Die Charaktere sind typische Vertreter ihrer Altersgruppe, ihres Geschlechts oder ihrer Berufsgruppe, wodurch sie realistisch wirken.

Mit dem Roman „Der Kinderzug“ widmet sich Michaela Küpper einem unverbrauchten Thema, das gleichzeitig bewegend wie auch erschreckend ist. Aus der ursprünglich gedachten Erholung und Ertüchtigung für die Jugendlichen wird bald ein nicht enden wollender Schrecken. Gerne empfehle ich den Roman vor allem an geschichtlich interessierte Leser weiter.

Veröffentlicht am 24.11.2019

15 Malerinnen, die mit ihren Arbeiten beeindrucken

Rebel Artists
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Im Buch „Rebel Artists“ erzählt die in England wohnende Kari Herbert Geschichten über fünfzehn Künstlerinnen, die auf ihre je eigene Weise mit ihrer Werken Aufmerksamkeit erlangt und sich dabei Anerkennung ...

Im Buch „Rebel Artists“ erzählt die in England wohnende Kari Herbert Geschichten über fünfzehn Künstlerinnen, die auf ihre je eigene Weise mit ihrer Werken Aufmerksamkeit erlangt und sich dabei Anerkennung verschafft haben. Zu jeder kurzen Beschreibung der Künstlerin hat Kari Herbert ein Porträt geschaffen, das dem Kapitel vorangestellt wurde, begleitet von einer kurzen, zur Lebenseinstellung der Kunstschaffenden passenden Aussage. Weitere farbige Illustrationen der Autorin schmücken den Text. Daneben sind beispielhaft Arbeiten der Künstlerinnen abgebildet. Der Untertitel des Buchs lautet „15 Malerinnen, die es der Welt gezeigt haben“, denn ihnen allen ist gemein, dass sie irgendwann zum Stift gegriffen haben, um Kunst zu schaffen. Doch einige sind auch durch Skulpturen, Performance und Quiltherstellung aufgefallen. Ergänzt werden die Erzählungen mit einem Glossar, einer Bibliographie, einer Liste der Kunstwerke und einem Register.

Versammelt sind in diesem Buch Geschichten von Frauen aus aller Welt die mal mehr bekannt sind wie beispielsweise Frida Kahlo aus Mexiko, deren von Kari Herbert geschaffenes Porträt auf dem Cover zu sehen ist und solche, die nicht jeder kennt wie zum Beispiel die auf dem Buchrücken abgebildete Yayoi Kusama aus Japan. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum jede der Frauen Widerstand gegen ihre künstlerische Arbeit erfahren hat, sei es, dass sie für zu schwach zum Bildhauen befunden wurde, mit ihren Bildern stark polarisierte oder wegen ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder auch ihres Glaubens zunächst keine Anerkennung bekam.

„Rebel Artists“ ist ein Bildband zum Entdecken von Kunst und zur Inspiration. Die Autorin fordert in einer Einleitung den Leser dazu auf, es den künstlerischen Rebellinnen gleichzutun und selbst Kunst zu schaffen. Aufgrund seiner Aufmachung mit durchgehend farbigen Illustrationen ist das Buch nicht nur zum Selbstlesen sondern auch als Geschenkbuch bestens geeignet.