Cover-Bild Die Arena: Letzte Entscheidung
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 19.11.2019
  • ISBN: 9783805200493
Hayley Barker

Die Arena: Letzte Entscheidung

Christiane Steen (Übersetzer)

Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dachte, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst jetzt kennenlernen wird - als die neue Attraktion des Zirkus ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

Willkommen in der Arena. Größer, bunter, digitaler und tödlicher.

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Wer glaubt der erste Teil war hart, der wird das Grauen im zweiten Teil zu spüren bekommen.

Hoshi und Ben sind mit Jake und Greta auf der Flucht. Von leerem Haus über Bürohäuser, wo sie Unterschlupf finden. ...

Wer glaubt der erste Teil war hart, der wird das Grauen im zweiten Teil zu spüren bekommen.

Hoshi und Ben sind mit Jake und Greta auf der Flucht. Von leerem Haus über Bürohäuser, wo sie Unterschlupf finden. Doch irgendwann ist Schluss damit und Ben stellt sich freiwillig damit die anderen weiterhin fliehen können. So denkt Ben wird er ins Gefängnis Familiensitz gebracht und ist umso mehr verwundert das es für ihn nun in den Zirkus geht. Der nächste Schreck erwartet ihn dann als er feststellen muss das Silvio lebt. Der Zirkusdirektor, welcher im ersten Teil durch die Bomben hätte, tot sein müssen lebt, wenn auch nicht so wie man es sich vorstellen kann.

Hoshi und die anderen landen derweilen in den Slums und lernen die harte Realität dort kennen. Der Anführer Kadir bietet ihnen Hilfe an, aber dies natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe.

So wird für Hoshi der Kampf in den Slums und für Ben im Zirkus zum neuen Alltag. Doch beides soll nicht so bleiben. Denn die Bruderschaft will den Zirkus stürmen und andere möchten sich übers Hoshis Popularität einen Namen machen.

Wer auf welcher Seite steht und welches Spiel spielt ist nicht immer ersichtlich, zumindest nicht für die Charaktere. Eine Geschichte die bei weitem spannender als der erste Teil ist.

Wenn der erste Teil lange Strecken hatte wo gefühlt nichts passierte, ist es hier anders. Jedes Kapitel bringt etwas mit sich. Charaktere, Emotionen und Überraschungen. Die kurzen und prägnanten Kapitel sind nach wie vor sehr schön geschrieben und ziehen einen mit in den Zirkus. Die neuen Attraktionen sind der Wahnsinn, von der Idee der Morde über die Technik wie sie funktionieren. Ein bisschen kommt der da Pure in einem durch, der sehen will wie es verläuft. Aber das Wissen das Menschen sterben lässt einen weiterhin mit den Dregs leiden.

Ein Wehmutstropfen für mich war aber, da die Charaktere sonst stärker geworden sind und kämpferischer, ist das Hoshi manchmal einfach nur dumm und kindisch reagierte. Sie bekommt eine Aufgabe und bockt rum und versteht nicht, dass sie in dieser Situation Null Spielraum für Wiederworte hat oder sogar Macht. Aber sie versuchte es und der Dialog lief daher nervig im Kreis.

Aber alles in allem ist der Zirkus des zweiten Teils noch besser als der erste und der war alles andere als schlecht.

Veröffentlicht am 29.03.2020

Düster mit gelungenen Finale, trotz kleiner Schwächen

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Die ersten Seiten packen einen wieder direkt.
Man befindet sich direkt wieder in dieser düsteren Welt, indem die Menschen in Dregs und Pures aufgeteilt sind. Dregs sind Abschaum während die Pures von reinem ...

Die ersten Seiten packen einen wieder direkt.
Man befindet sich direkt wieder in dieser düsteren Welt, indem die Menschen in Dregs und Pures aufgeteilt sind. Dregs sind Abschaum während die Pures von reinem Blut sind. Und in dieser Welt sind Hoshiko und Ben auf der Flucht. Und das schon ein ganzes Jahr lang. Ein Jahr, dass ihnen viel abverlangt hat, denn an einen Ort wirklich bleiben können sie nicht.
Doch Ben stellt sich als sie aufgestöbert werden.
Doch was dann kommt hat keiner geahnt.
Hoshi und die anderen flüchten in die Slums, ihr letzter Ausweg.
Ben trifft zwar seine Mutter, die denkt er würde zurück gekrochen kommen, doch weit gefehlt. Darauf bleibt Ben in den neu aufgebauten Zirkus, der um einiges tödlicher ist als vorher.
Die ersten Seiten bauen die Geschichte wieder gemächlich auf und man merkt was alles falsch in dieser Welt läuft, obwohl ich das ganze gern etwas vertieft gesehen hätte.
Im letzten Drittel überschlagen sich wieder die Ereignisse und das Ende kam leider sehr abrupt. Im Epilog erfährt man zwar wie es ausgegangen ist und ich bin mit dem Ende zufrieden, doch ein wenig mehr hätte da ruhig sein können.
Gefallen hat mir wiederum das wieder im Wechsel die Geschichte erzählt.
Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gefallen hätte aber ein wenig mehr tiefe haben können vom Setting her. Das Leben im Zirkus geht einen nahe, obwohl dies durch Entdeckungen im ersten band heftiger war als jetzt.
An sich eine Dystopie die von der Thematik immer noch aktuell ist und eine Blick in eine düstere Zukunft wirft mit einen Lichtblick der Vernunft.

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Veröffentlicht am 26.03.2020

Grundehrlich und erschreckend grausam

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Schon nach den ersten Seiten haben mich das gewohnte Unbehagen und das kalte Gefühl im Rücken wieder eingenommen.
Der kleine Triumph am Ende des ersten Bandes verliert schnell an Glanz unter den gegebenen ...

Schon nach den ersten Seiten haben mich das gewohnte Unbehagen und das kalte Gefühl im Rücken wieder eingenommen.
Der kleine Triumph am Ende des ersten Bandes verliert schnell an Glanz unter den gegebenen Umständen. Doch ich habe mich beharrlich geweigert mir mein Licht am Ende des Tunnels völlig nehmen zu lassen.
Hoshi und Ben sind nun also auf der Flucht und das hört sich viel rebellischer an als es tatsächlich ist. Denn realistisch betrachtet, ist es ein täglicher Kampf um Leben und Tod.
Die Pures haben gelernt die Dregs und auch die Aufständischen nicht zu unterschätzen. Eben diese unterscheiden nicht länger zwischen rein und unrein, sondern stehen füreinander ein, kümmern sich umeinander und wenden sich gegen die Obrigkeit. Und genau den einen wunden Punkt wählen sie nun gezielt aus, indem sie sie alle voneinander trennen und gegeneinander aufbringen. Um den letzten Funken Menschlichkeit in jedem zu zerstören. "Sie verwandeln deine Liebe in eine Schwäche." Und besonders diese niederträchtige Taktik hat mir immer wieder das Herz bluten lassen. Vorrangig der Wahlkampf hat ein Feuer in mir entzündet, denn es wird endlich Zeit für Gerechtigkeit und für Vergeltung.
Wir lernen auch die "dritte Seite" dieser Welt kennen. Aus Band eins kennen wir die Sicht der Pures und den Zirkus zur Genüge, in Band zwei schließt sich der Kreis, indem wir Einblick in die Slums der Dregs erhalten. Auch hier herrscht eine gegliederte, interessante Art der Hierarchie. Spätestens im letzten Drittel überschlagen sich erneut die Ereignisse und man wagt kaum noch zu atmen. Doch der Einsatz des Prologs kam dann, meiner Meinung nach, sehr aprubt. Aber ich möchte mich gar nicht beschweren, denn ich bin mit dem Ausgang der Geschichte sehr zufrieden.
Alle die den ersten Teil bereits gelesen haben, werden es aufgrund der Spannung eh nicht ertragen die Forzsetzung zu ignorieren. Aber alle die Teil eins nicht gelesen haben: bitte lasst euch diesen Schatz nicht entgehen. Auch Band zwei trägt eine so immens wichtige Botschaft, die von allen gehört werden sollte.
Diese Geschichte hat ganz tief in mir etwas aufgewühlt und meinen Verstand in einen Schraubstock geklemmt. Sie regt zweifellos zum Nachdenken an und rüttelt an der persönlichen Sichtweise. Ich kann nur schwer beschreiben wie atemlos und gehetzt ich mich beim Lesen gefühlt habe, doch ich würde die Erfahrung mit der Arena niemals auslöschen wollen. Ich zolle der Autorin großen Respekt für diese grundehrliche und erschreckend grausame Geschichte. Doch von diesen unglaublich starken Charakteren lernen wir, dass immer ein Silberstreif am Horizont auf uns wartet.

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Veröffentlicht am 03.03.2020

Spannend, aber mit ein paar Schwächen

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Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu ...

Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dachte, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst jetzt kennenlernen wird - als die neue Attraktion des Zirkus ...

Ich fand Band 1 schon sehr gut und war nach dem Ende natürlich sehr auf Band 2 gespannt.
Das Buch ging gleich actiongeladen los, was mit sehr gut gefallen hat.
Besonders die Entwicklung von Ben hat mir gefallen, da er mir in Band 1 ja noch ein wenig zu kindlich war. Das hat sich aber definitiv gebessert.
Was ich allerdings schade fand, war, dass sich im Hinblick auf die Tiefe der Gefühlsebene nicht viel verändert hat. Ich hätte mir eben mehr Gefühlstiefe der Charaktere gewünscht.
Grundsätzlich fand ich es aber nicht schlecht, dass die Handlungen im Vordergrund standen. Das Buch war wieder sehr brutal und krass, was ich aber auch nicht anders erwartet hatte.
Das Ende hat mich auch überrascht, da noch recht offen gehalten wurde.

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung mit ein paar Schwächen. Grundsätzlich mochte ich aber beide Teile der Dystopie sehr gerne und kann sie weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 27.02.2020

ein grandioses Finale

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Nachdem ich von Teil eins schon sehr begeistern war, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an den zweiten Teil. Und nach dem lesen, kann ich nur sagen: Meine Erwartungen wurden absolut übertroffen. ...

Nachdem ich von Teil eins schon sehr begeistern war, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an den zweiten Teil. Und nach dem lesen, kann ich nur sagen: Meine Erwartungen wurden absolut übertroffen. „Die Arena: Letzte Entscheidung“ hat mich absolut vom Hocker gehauen. Ein sehr gelungener und würdiger Abschluss. Das Cover ist auch diesem Mal schwarz, allerdings mit grünen und orangenen Highlights. Der Schreibstil ist wieder sehr spannend, düster, emotional und detailliert. Hayley Barker weiß, wie sie ihre Leser an ein Buch fesseln kann. Die Handlung war unglaublich spannend und gut durchdacht. Ich konnte dem roten Faden konstant folgen und die kleinen, unvorhergesehenen Wendungen haben immer für ein konstantes Spannungslevel gesorgt.

Die Charaktere haben mir wieder super gefallen und jeder einzelne macht eine tolle und Interessante Entwicklung durch. Sie gewannen an Tiefe und ich habe sie noch ein wenig mehr ins Herz geschlossen. Ich hab die ganze Zeit mitgefiebert, mitgeweint und geflucht. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

„Die Arena: Letzte Entscheidung“ war ein genialer und sehr gelungener Abschluss. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, was mich so sehr in seinen Bann gezogen hat. Hayley Barker hat einfach alles richtig gemacht. Ich kann das Buch absolut jedem ans Herz legen. Und alle die Teil eins mochten, werden Teil zwei absolut lieben.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

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