Cover-Bild Die Arena: Letzte Entscheidung
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 19.11.2019
  • ISBN: 9783805200493
Hayley Barker

Die Arena: Letzte Entscheidung

Christiane Steen (Übersetzer)

Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dachte, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst jetzt kennenlernen wird - als die neue Attraktion des Zirkus ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2020

Gelungener Abschluss

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Eigentlich sagt der Klappentext schon alles, was ihr wissen solltet, bevor ihr die Geschichte anfangt. :)

Der Schreibstil von Hayley Barker hat mir auch in dieser Geschichte wieder super gut gefallen. ...

Eigentlich sagt der Klappentext schon alles, was ihr wissen solltet, bevor ihr die Geschichte anfangt. :)

Der Schreibstil von Hayley Barker hat mir auch in dieser Geschichte wieder super gut gefallen. Ich finde ihn bildhaft, emtional mitreißend und zudem ist er flüssig zu lesen. Zudem haben wir auch in diesem Band wieder die verschiedenen Sichtweisen von Ben und Hoshiko in der Ich-Perspektive, welche sich abwechseln.

"Sie sind hier, das ist los. Sie haben uns gefunden" - Hoshiko

Natürlich haben wir in der Geschichte mehrere Settingwechsel, da sich die Protagonisten mit ihren Gefährten auf der Flucht befinden. Doch auch der Zirkus ist wieder da und scheint auferstanden zu sein aus den Trümmern. Wir dachten er sei verbrannt und vernichtet, doch Bens Mutter hat ihn einfach wieder auferstehen lassen. Allerdings ist nicht nur der Zirkus wieder zurück, sondern auch alte Bekannte, die man lieber tot als lebendig wiedersehen wollen würde.


Mich hat auch hier wieder die Handlung total eingenommen. Ich bin geflasht vom Ideenreichtum der Autorin. So viel Grausames, aber auch Einfühlsames, was wir in dieser Geschichte erleben. Gerade diese Ausländerfeindlichkeit und das politische in der Geschichte ist so aktuell, dass es einen beängstigt, denn ich könnte mir vorstellen, dass es einige Menschen geben würde, die die Gesellschaft ebenfalls gerne in zwei Lager aufteilen würde. Für mich persönlich ist dies unvorstellbar.

Das ist nicht er. Das ist nicht einmal ein menschliches Wesen. - Ben

Stellenweise fand ich die Geschichte echt heftig. Es gab einige Abschnitte, da konnte ich kaum glauben was ich las und war geschockt ohne Ende, aber natürlich haben genau diese Momente die Spannung ins unermessliche gesteigert. Ich war von der Geschichte wie in einem Bann und konnte gar nicht aufhören zu lesen! Ben und Hoshiko sind mir mit ihrer Art im vorherigen Band ans Herz gewachsen und ich kann es immer noch nicht glauben, dass es nun vorbei ist. Die Liebe zwischen den beiden war wieder wunderbar beschrieben und auch die Nebencharaktere haben ihren Beitrag zur Atmosphäre und Handlung beigetragen.


Fazit

Für mich ein absolut gelungener Abschluss der Dilogie! Ich war bis zur letzten Seite gefesselt und die Spannungs war kaum auszuhalten. Die Dilogie zählt für mich zu den besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Absolut empfehlenswert!


Vielen lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar!


Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

Eure Neni ♥

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Veröffentlicht am 07.02.2020

Besser als Teil 1!

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Kurzbeschreibung:
Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge ...

Kurzbeschreibung:
Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dachte, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst jetzt kennenlernen wird – als die neue Attraktion des Zirkus …


Besser als Teil 1!

Nachdem mich Die Arena. Grausame Spiele aufgrund einiger Schwächen nicht komplett überzeugen konnte, war ich nun sehr auf den zweiten Band gespannt.

Man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Da bei mir das Lesen von Band eins noch nicht lange zurücklag, habe ich mich sehr gut in der Story zurechtgefunden.
Ich denke aber auch, dass man mit einer längeren Pause wieder problemlos in die Geschichte hineinfindet. Wichtige Eckpunkte des ersten Teils werden im Verlauf immer wieder aufgegriffen, sodass man gut informiert ist.

Bei Teil eins habe ich fehlende Hintergrundinformationen bemängelt.
Zwar wird geschichtlich auch hier wieder wenig aufgearbeitet, aber die dystopische Welt wird ein wenig größer und plastischer. Ich hatte das Gefühl, ich sehe und erfahre mehr.

Ich muss zugeben, Hoshiko ging mir mit ihrer rebellischen Art hier teilweise etwas auf die Nerven.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, sie würde sich einfach fügen. Damit wäre allen Personen um sie herum auch mehr geholfen gewesen.
Insgesamt sind aber Hoshiko und auch Ben erwachsener geworden, was sie im ersten Band noch nicht wirklich waren.
Das Ende kam nach langer Vorbereitung dann sehr plötzlich und ich hätte mir einen längeren Epilog gewünscht.

Nichtsdestotrotz kann Hayley Barker sehr spannend erzählen und ich habe das Buch sehr schnell weggelesen.
Ich bin gespannt, wohin ihre Fantasie die Autorin in Zukunft führen wird und wie sie sich entwickeln wird.

Die Fortsetzung der Die Arena-Dilogie hat mir insgesamt tatsächlich besser gefallen, als der erste Band.
Die Arena. Letzte Entscheidung von Hayley Barker ist zwar insgesamt nicht das perfekte Buch für mich gewesen, aber es war spannend und bin froh, dass ich weitergelesen habe.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Tolle Fortsetzung

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Meine Meinung


Nachdem mich der erste Band absolut überrascht und begeistert hat ,war ich richtig gespannt,wie es im zweiten Band weitergeht. ...

Meine Meinung


Nachdem mich der erste Band absolut überrascht und begeistert hat ,war ich richtig gespannt,wie es im zweiten Band weitergeht. Das wunderschöne Cover hat mich schon vollkommen begeistert. Der Schreibstil,hat mir wieder wirklich gut gefallen und natürlich auch die Kapitel Aufteilung. Der Einstieg in den zweiten Band, war genauso spannend, wie das Ende des ersten Bandes. Es gibt zeitweise einen kompletten Szenenwechsel, das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da dadurch kam in der Geschichte eine besondere Spannung auf. Die meisten Charaktere, kennt man schon aus dem ersten Band, allerdings kommen noch einige dazu und man lernt alle näher kennen. Man lernt das grausame und tödliche leben innerhalb des neuen Zirkus kennen. Denn die Pures verlangen nach weiteren grausameren und brutalen Attraktion, nach dem der alte Zirkus von Ben und Hoshiko zerstört wurde. Für die Pures sind die Dregs absolut nichts wert, außer für sie zu arbeiten oder sie zu amüsieren, egal auf welche grausame Art und Weise. Alles ist noch grausamer und brutaler als davor.Ben und Hoshiko müssen sie endgültig entscheiden, für welche Seite sie kämpfen möchten, doch wie hoch, wird der Preis dafür sein?. Man lernt viele Dregs aus dem Zirkus besser kennen, spürt ihre Ängste und ihre Bodenlose Verzweiflung, denn die Grausamkeiten seinen keine Grenzen mehr zu haben. Die meisten Dregs sind Ben gegenüber verständlicher Weise sehr skeptisch und meiden ihn, nur ein paar wenige geben ihm eine echte Chance ein Teil ihrer Gemeinschaft zu werden.Denn sie müssen sie gegenseitig unterstützen und helfen um in diesem Horror eine Chance zu haben zu überleben.














Bewertung

Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, da mich der erste Band absolut schockiert und überrascht hat. Schon zu Beginn des zweiten Bandes wird es richtig spannend. Beim Lesen, habe ich sehr mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten. Im zweiten Band sind viele Dinge passiert, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe und wurde dadurch immer wieder überrascht. .
Teilweise war ich so schockiert über die menschlichen Grausamkeiten, dass ich das Buch kurz zur Seite legen musste, denn an manchen Stellen konnte ich es kaum nicht ertragen. . Das Ende, kam für mich persönlich zu abrupt, als wäre de eigentlich noch mehr zu erzählen gewesen. Ich persönlich hätte auch gerne noch etwas mehr erfahren, was danach noch alles passiert und was sie eventuell verändert. Trotzdem hätte ich ein anderes Ende erwartet und war davon doch etwas überrascht. Als Leser wird man selbst vor die moralische Frage gestellt, was ist richtig? was ist wichtig? Und wo ist die Grenze ? Wie weit würde man selbst gehen um die Menschen zu Retten, die einem wichtig sind? Würde mich dafür selbst in Gefahr begeben?
Die Thematik der Geschichte gibt es wirklich, wenn auch in einer etwas anderen Form, doch meist wird nicht mehr darüber gesprochen. Wir sollten alle Gleichberechtigt sein, egal wo wir herkommen welches Aussehen wir haben, egal welche Religion oder Glaubensgemeinschaft wir angehören, wen wir lieben, wie viel Geld man verdient. Niemand sollte „ mehr" oder „ weniger" Wert sein je nachdem wie er aussieht oder lebt. Denn ich finde niemand hat das Recht jemanden anders als weniger Wert oder Wertlos zu kategorisieren. Denn jeder Mensch ist wichtig. Und genau so wichtig ist es, eine Person nicht gleich zu beurteilen oder zu verurteilen nur nach seiner Hautfarbe etc.

Die Geschichte beschreibt ein für mich wichtiges gesellschaftliches Thema auf neue Art und Weise und regt dazu an, sich selbst eine Meinung dazu zu bilden.
5 Sterne, hat es definitiv verdient.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Gelungener Abschluss

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Die Arena, Tag der Entscheidung ist der zweite und finale Band von die Arena und ist von Hayley Barker geschrieben worden. In dem Buch wird die Geschichte von Hochiko, einem Dreg Mädchen und Ben, einem ...

Die Arena, Tag der Entscheidung ist der zweite und finale Band von die Arena und ist von Hayley Barker geschrieben worden. In dem Buch wird die Geschichte von Hochiko, einem Dreg Mädchen und Ben, einem Pure Jungen weitererzählt. Nachdem sie erfolgreich aus dem Zirkus geflüchtet sind, konnten sie erfolgreich über ein Jahr hinweg auf der Flucht bleiben bis sie entdeckt wurden. Bens Mutter sehnt sich nach Rache an dem Dreg Mädchen und unternimmt alles, um an die Macht zu kommen. Nachdem der Zirkus abgebrannt ist wurde er noch größer und vor allem noch tödlicher neugebaut.

Hayley Barker nimmt uns wieder mit in eine Atemberaubende Welt voller Intrigen, Diskriminierung und Hass sowie auch voller Mord. Macht die Manege frei für ein schauriges Buch in dem die unvorstellbarsten Tode Wahrheit werden und die Hoffnung zuletzt stirbt.

Die Story an sich hat mich ja bereits im ersten Band begeistert weswegen ich mich schon mit großer Vorfreude mit dem Buch befasst hatte. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war die Geschichte gut erzählt und auch der Spannungsbogen wurde über einen Großteil des Buches aufrecht erhalten. Erst gegen Ende hin wurde ich von dem Buch enttäuscht. Die Spannung hatte gerade ihren Höhepunkt erreicht, als dieser auch schon im Sturzflug dem Ende entgegen rast. Es war wirklich enttäuschend zu sehen wie das Ende so einfach und vor allem schnell abgehandelt wurde. Hier hätte ich mir doch ein gelungeneres Ende erwartet. Ich hatte das Gefühl, als hätte man einen Seitenrahmen einhalten wollte. Ansonsten war die Geschichte hinter dem Buch wieder gut überlegt, die Emotionen wurden gut vermittelt und ich konnte an so mancher einer Stelle die Trauer und Aufregung richtig mitempfinden.
Meiner Meinung nach ist die Geschichte noch nicht beendet da gerade der Epilog ein offenes Ende mit mehr Ideen bringt. Ich bin gespannt was die Autorin daraus macht.

Die Charaktere waren wieder einmal wohlüberlegt. Wir haben alte Charaktere wiedergesehen und neue Charaktere kennengelernt. Allem voran werde ich allerdings über die Hauptcharaktere Greta, Ben, Jack und Hochiko sprechen. Die Nebencharaktere werde ich hier in einem Bereich näher darstellen.
Hochiko ist die Protagonistin die mir im ersten Band sehr sympathisch war und auch im finalen Band weitere Pluspunkte sammeln konnte. Die Katze hat ein eindeutiges Trauma erlitten und lebt nun auf der Flucht vor dem abgebrannten Zirkus und Vivian Baines, Bens Mutter. Sie durchläuft eine starke Charakterentwicklung in der sie neben ihren Ängsten und Emotionen nun auch ihre Liebe offen zeigt. Die Emotionen im Bezug auf ihre Liebe zu Ben war im ersten Band noch nicht so stark ausgeprägt wie nun ein Jahr auf der Flucht. Die vier sind zu einer starken Gruppe zusammengewachsen die versucht, das System zu stürzen und nicht gefangen genommen zu werden. Hochiko ist eine starke Persönlichkeit die trotz ihrer Erlebnisse alles für ihre Freunde und Lieben macht und diese unterstützt wenn dies möglich ist.
Ben ist zu einem jungen Mann geworden obwohl er doch noch ein Kind ist Er zeigt Verantwortung und seine Taten können gut nachvollzogen werden. Vor allem hier im zweiten Band ist er mir ans Herz gewachsen.

SPOILER
Das er nun im Zirkus arbeiten muss und die Erlebnisse, die jeder Artist erlebt, ebenfalls mitbekommt macht ihn Stärker und reifer. Er steht zu seinen Überzeugungen und unterstützt die Artisten wenn dies möglich ist. Er stellt sich gegen Silvio den Zirkusdirektor und riskiert seinen eigenen Tod dafür.
SPOILER Ende

Greta ist wie im ersten Band mein Favorit. Sie tut so, oder ist es vielleicht auch, als ob sie das kleine wehrlose Mädchen ist doch hinter der Fassade steckt eine wirklich starke Protagonistin die vor nichts zurück schreckt um Hochiko und Ben zu unterstützen. Meiner Meinung nach wird sie sehr unterschätzt und hat für mich den Platz als besten Sidekick in dieser Story verdient.
Jack haben wir in Band eins nur kurz kennengelernt und in Band zwei spielt er eine große Rolle. Der Pure Mann der die Revolution unterstützt. Jack ist ein starker Mann schon allein, weil er und seine Verlobte trotz der Risiken für die beiden einstehen und diese unterstütz. Er hätte eventuell eine größere Rolle einnehmen können aber er ist ein gut ausgebildeter Charakter.
Die Nebencharaktere aus den Slums und der Arena sind mir ans Herz gewachsen. Sie zeigen sich als Familie und halten zusammen. Sie lassen sich durch niemanden unterkriegen was jeden einzelnen von ihnen sympathisch macht.

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Er verdeutlicht gut den Inhalt des Buches. Die Dornen stehen für mich für die Hindernisse und die Diskriminierung in der Welt in der das spielt und die gewählten Farben, also grün, stehen für mich für die Hoffnung und ein positives Ende was für mich dabei schon klar sein musste, dass das Ende nicht nur negativ ausgehen kann.
Fazit:
Mein Fazit ist, dass die Diologie als solche eine meiner Lieblingsreihen geworden ist. Ja, die Alterseinschätzung ist wohl nicht gelungen da es keineswegs ein Jugendbuch ist, schon aufgrund der unzähligen Misshandlungen an den Kindern, doch es verdeutlicht eigentlich bloß, wie sich unsere Gesellschaft entwickeln kann wenn wir nicht aufpassen. Diskriminierung und Misshandlung aufgrund dieser ist in unserer jetzigen Gesellschaft bereits vorhanden auch wenn viele es nicht sehen. Die Autorin zeigte dies in ihrem Buch in einer extremen Form. Ein wirklich gelungenes Buch.

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Veröffentlicht am 08.01.2020

Teil 1 hat mir etwas besser gefallen

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An ihrem 15. Geburtstag muss Katinka ihre Familie und ihr Zuhause verlassen und in das Haus der Geliebten ziehen. Denn seit ihrer Geburt trägt sie das Zeichen der Geliebten und ihr war immer klar, dass ...

An ihrem 15. Geburtstag muss Katinka ihre Familie und ihr Zuhause verlassen und in das Haus der Geliebten ziehen. Denn seit ihrer Geburt trägt sie das Zeichen der Geliebten und ihr war immer klar, dass dieser Tag kommen wird. Der Abschied fällt ihr schwer, denn das einfache Leben in den Wäldern hat ihr bisher sehr gut gefallen. In Evangelista und Raphael findet sie schnell Freunde. Die drei Freunde schließen einen Pakt, sie sind immer für einander da und halten sich gegenseitig den Rücken frei. Dann kommt Katinka hinter ein Geheimnis, das sie selbst betrifft und dass ihr ganzes Leben durcheinander bringt. Trotzdem halten ihre Freunde weiter zu ihr.

Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, fand ich wirklich interessant. Durch eine genetische Veränderung kommt jeder Mensch bei seiner Geburt mit einer Art Narbe auf die Welt, aus der hervorgeht, was ihre Bestimmung ist. Mit 15 Jahren müssen sie dann diese Bestimmung erfüllen und ihre Familien verlassen.

Die Handlung wird aus der Sicht von Katinka erzählt, deren Bestimmung es ist, eine Geliebte zu werden. Dieser Beruf hat ein sehr hohes Ansehen und meistens sind es Adlige und einflussreiche Menschen, die diesen Beruf ausüben. Geliebte dienen als so eine Art Vertrauter von einflussreichen Personen. Dieses Konzept fand ich unglaublich spannend, was mir aber etwas fehlt, sind Hintergrundinformationen. Wie ist es dazu gekommen, dass die Menschheit sich in diese Richtung entwickelt hat? Das hätte mich wirklich sehr interessiert.

Die Geschichte ist sehr spannend, aber teilweise auch recht ruhig. Es handelt sich nicht um die typische Dystopie, in der ein Mädchen eine Revolution anzettelt. Außerdem gibt es leider ein Liebesdreieck, das zum Ende hin auch gar nicht richtig aufgelöst wird. Das Ende fand ich nicht so befriedigend, für mich bleiben zu viele Fragen offen. Mir hat da am Ende noch etwas gefehlt. Auch wenn ich hier etwas Kritik geübt habe, konnte mich das Buch aber sehr gut unterhalten. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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