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Mahelia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Nervtötende Protagonistin

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
1

Also ich weiß nicht .... ich lese selten Bücher, die einen besonderen Hype hervorrufen und dieses hier hat meine Ansichten diesbezüglich absolut bestätigt.

Ich glaube ich bin bis ca. Seite 160 gekommen ...

Also ich weiß nicht .... ich lese selten Bücher, die einen besonderen Hype hervorrufen und dieses hier hat meine Ansichten diesbezüglich absolut bestätigt.

Ich glaube ich bin bis ca. Seite 160 gekommen und habe dann abgebrochen. Und eigentlich breche ich höchst selten ein Buch ab. 2 oder 3 im Jahr vielleicht.

Shades of Grey hat mich von Anfang an nicht überzeugt. Die Charaktere sind unheimlich unsympathisch, eine tollpatschige (nicht auf niedliche Art und Weise) und leicht deplatziert und dümmlich wirkende Protagonistin trifft auf DEN Mann schlechthin.... und auch Christoph - oder hieß er Christopher? Ich bin mir nicht mehr sicher - ist einfach nur äußerst seltsam. Erfüllt sämtliche Klischees, wirkt merkwürdig flach und unglaubwürdig.

Viel mehr kann ich hier gar nicht sagen. Absolut nicht mein Genre, der Schreibstil war okay, die Story daneben. Kann ich nicht empfehlen und der Hype um diese Reihe ist mir absolut unverständlich.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Enttäuschend

Broken House - Düstere Ahnung
1

Lesen lässt sich dieses "Buch" in etwa einer Stunde, dies sei vorab gesagt - es sind also entsprechend wenig Seiten.

Das erste Drittel ist derart lang gezogen und seltsam gewichtet, dass der ganze Rest ...

Lesen lässt sich dieses "Buch" in etwa einer Stunde, dies sei vorab gesagt - es sind also entsprechend wenig Seiten.

Das erste Drittel ist derart lang gezogen und seltsam gewichtet, dass der ganze Rest viel zu kurz kommt.
Mit Rest meine ich das Spannende an dem Buch denn der Einstieg ist zum gähnen.

Mir hätte es mehr zugesagt, wenn das Büchlein ggf. noch 20 Seiten mehr gehabt hätte, denn so kam irgendwie überhaupt kein Feeling rüber.
Klar gab es kleine Irrungen und Wirrungen, dezenten Grusel und ein bisschen Unterhaltung. Der AHA!-Effekt allerdings blieb aus.

Das völlig abstruse Ende tat dann das Übrige.

Ich hatte vor ewigen Zeiten bereits 2 Bücher dieser Autorin gelesen. Eines hat mich positiv, das andere eher negativ überrascht. Dieses hier bewegt sich nun im nicht so positiven Bereich. Damit steht für mich so ziemlich fest, dass ich mit dieser Autorin leider nicht allzu viel anfangen kann.

Veröffentlicht am 25.12.2016

Wundervoll

Morgen kommt ein neuer Himmel
1

Ein wirklich großartiges Buch, welches mich bestens unterhalten hat.

Der Schreibstil ist angenehm und eingängig, die Einteilung der einzelnen Kapitel gelungen - man fliegt nur so durch das Buch.

Die ...

Ein wirklich großartiges Buch, welches mich bestens unterhalten hat.

Der Schreibstil ist angenehm und eingängig, die Einteilung der einzelnen Kapitel gelungen - man fliegt nur so durch das Buch.

Die Protagonistin ist authentisch, auch alle Nebencharaktere sind super ausgearbeitet und alles andere als blass oder gar flach.

Der Plot ist super durchdacht - es könnte wirklich alles irgendwo so oder ähnlich passiert sein. Auch die Atmosphäre ist sehr gut eingefangen - zum Teil drückend, dann wieder heiter. Ein absolutes Wohlfühlbuch.

Viel, viel besser als der Nachfolger.

Brett ist eine absolut großartige Frau, die ihr Leben irgendwie meistert. Sie hat zwar anfänglich Geld und ein vermeintlich angenehmes Leben - dann aber stirbt ihre Mutter und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Brett stellt fest, dass sie ihren Partner nicht liebt, ihre Mutter sie nicht als Geschäftsführerin des Familienunternehmens eingesetzt hat und ihr Leben eigentlich nicht das ist, was es bis dato zu sein schien.

Zudem muss sie, um ihr Erbe anzutreten, ihre mit 14 Jahren selbst geschriebene Wunschliste für ihr Leben abarbeiten.
Hier gilt es, abstruse Wünsche, wie den Kauf eines Pferdes zu erfüllen, als auch zunächst unerreichbare Dinge wie ein Kind zu bekommen oder aber die Liebe des Lebens zu finden zu verwirklichen.

Leider war das Ende dann ein wenig dünn - hier hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Es wirkte so, als müsste das Buch schnell fertig werden. Schade. Denn wirklich aufgeklärt wird vieles leider nicht.
So blieb ich punktuell unbefriedigt zurück, da einfach zu viele Fragen offen bleiben.

Ansonsten aber eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

Veröffentlicht am 22.05.2019

Potenzial leider nicht ausgeschöpft

Niemalswelt
0

"Niemalswelt" hat mich definitiv ein wenig herausgefordert ...


Als ich das Cover sah dachte ich: Liebesroman
Als ich den Klappentext las: Jugendthriller

Bekommen habe ich Fantasy mit einem Hauch Thriller, ...

"Niemalswelt" hat mich definitiv ein wenig herausgefordert ...


Als ich das Cover sah dachte ich: Liebesroman
Als ich den Klappentext las: Jugendthriller

Bekommen habe ich Fantasy mit einem Hauch Thriller, einem Touch Liebesgeschichte und vielen offenen Fragen ...

Der Schreibstil ist angenehm, die Länge der einzelnen Kapitel passend - weder zu lang noch zu kurz. Der Plot ist interessant. Die Umsetzung dann allerdings ein wenig holprig.

Ich bin nach wie vor im Zwiespalt. Auf der einen Seite konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da es einen ganz eigenen Sog entwickelt und man unbedingt wissen möchte, wie es ausgeht. Bzw. ob das Geheimnis um Jims Tod gelüftet werden kann und wer von den fünf Charakteren nun überlebt.
Zum letzten Punkt erfüllte sich dann meine Prophezeiung, ich wusste quasi nach wenigen Seiten schon, wer die Niemalswelt wieder verlassen wird. Das war ein wenig schade denn absolut vorhersehbar.

Insgesamt war das Ende dann allerdings anders als erwartet, was mich wiederum positiv stimmt.

Allerdings ist der große Zwischenteil an manchen Stellen einfach zu langatmig, an anderen wiederum zu abstrakt. Die Idee ist wahrlich super, die Umsetzung ausbaufähig.
Oft hatte ich das Gefühl, mich im Kreis zu drehen und in der Geschichte an sich nicht voran zu kommen. Vielleicht hat die Autorin hier einfach etwas zu viel gewollt ...

Insgesamt ein solides Jugendbuch, welches auch nach Beenden noch zum Nachdenken anregt. Allerdings bleiben einfach zu viele Fragen offen. Zu viel muss interpretiert werden....

Veröffentlicht am 22.05.2019

Roadtrip mit Höhen und Tiefen

Morgen irgendwo am Meer
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Ich gestehe, das ich mich mit der Rezension zu diesem Buch ein wenig schwer tue....


Die Idee ist toll, die Umsetzung an sich auch allerdings stören mich doch einige Dinge, die in nicht ganz genau benennen ...

Ich gestehe, das ich mich mit der Rezension zu diesem Buch ein wenig schwer tue....


Die Idee ist toll, die Umsetzung an sich auch allerdings stören mich doch einige Dinge, die in nicht ganz genau benennen kann. 

Der Schreibstil ist eingängig, leicht zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Tatsache, das die einzelnen Kapitel jeweils einem der 4 Charaktere gewidmet sind und man die Handlungen dann jeweils aus der Perspektive desjenigen liest ist recht gelungen. 
Zum einen behalten die Kapitel so eine angenehme Länge, zum andere kann sich der Leser so wirklich in jede der einzelnen Jugendlichen hinein versetzen. 

Mein größtes Problem hatte ich mit Romy. Ich konnte bis zum Schluss nicht wirklich warm mit ihr werden. Diese seltsame Geheimniskrämerei bis über die Hälfte des Buches hinaus war ein wenig anstrengend. 
Die behandelt Julian - ihren aktuellen Freund - nicht unbedingt immer so wie er es verdient, lässt ihn nicht an ihrer Vergangenheit teilhaben und schließt ihn teilweise sogar ganz aus. 

Julian ist ein netter Kerl, der sich nicht wirklich viele Gedanken über das Leben an sich zu machen scheint. Auch wenn seine Eltern ihn dazu drängen, sein Leben in die Hand zu nehmen. 

Konrad ist irgendwie gerade zu Beginn seltsam düster und nicht wirklich greifbar. Es überwiegt der Gedanke, das etwas mit ihm nicht so ist, wie es zu sein scheint. 

Einzig Nele konnte mich voll überzeugen. Ich mochte ihr sonniges Gemüt von Anfang an. 

Am meisten hat mich wies gesagt die Tatsache gestört, das man bis über die Hälfte des Buches hinaus irgendwie im Dunkeln tappte. Es war absolut nicht nachvollziehbar, in welcher Beziehung Romy und Konrad stehen, was ihre Freundschaft in der Vergangenheit zerstört hat.
Dieses ständige rätseln war etwas anstrengend. 
Dies ist auch der Grund, warum ich dem Buch leider keine 5 Sterne geben kann. Der Mittelteil zieht sich einfach auch zu sehr. 

Insgesamt ein solides Jugendbuch - gerade für den Sommer, welches zum Grübeln anregt.