Cover-Bild Die toten Mädchen vom Monte Argento
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 14.12.2022
  • ISBN: 9783453426320
Emanuela Valentini

Die toten Mädchen vom Monte Argento

Roman
Janine Malz (Übersetzer)

Mächtige Gebirgszüge, dunkel bewaldete Täler und eine verschworene Dorfgemeinschaft

Ein grausamer Fund führt die Chirurgin Sara nach vielen Jahren zurück in ihren Heimatort, ein abgelegenes Bergdorf im nördlichen Apennin: die Leiche ihrer Kindheitsfreundin Claudia, die vor mehr als zwanzig Jahren spurlos verschwand. Sie ist seit langem tot. Wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens? Aus dem Dorf scheint außer Saras Freundin, Polizistin Emilia, niemand an einer Aufklärung interessiert. Auch nicht daran, dass nach Claudia noch weitere Mädchen vermisst wurden. Als dann die 11-jährige Rebecca verschwindet, glaubt Sara nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit Emilia entdeckt sie eine geheimnisvolle Verbindung zwischen den Mädchen, die weit in die dunkle Vergangenheit des Bergdorfs reicht. Während Sara alles daran setzt, Rebecca zu finden, wird sie von ihren eigenen Dämonen eingeholt.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2023

Faszinierend gut

0

Wow - schon lange hat mich kein Buch mehr derart gefesselt und begeistert! Dieser Debutroman hat es in sich - die Autorin gehört definitiv gelesen.

Zuerst ganz kurz eine Anmerkung zum Cover - dadurch ...

Wow - schon lange hat mich kein Buch mehr derart gefesselt und begeistert! Dieser Debutroman hat es in sich - die Autorin gehört definitiv gelesen.

Zuerst ganz kurz eine Anmerkung zum Cover - dadurch bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden. Es könnte den Inhalt kaum besser wieder spiegeln. Sind doch die dargestellten Wälder der Schauplatz der Geschichte. Ich finde es unfassbar gut gelungen und ansprechend.

Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn es anfangs ein wenig dauert, um in der Story anzukommen. Der Spannungsbogen ist fast durchgehend straff gespannt, man fliegt nur so durch die Seiten. Besonders gefangen genommen hat mich allerdings die Schilderung des Schauplatzes. Die Wälder werden wirklich toll beschrieben, ich hatte stets das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Auch die düstere Atmosphäre passt sehr gut zur Geschichte. Die Kapitellängen sind gelungen - wir lesen zu 90% die Gegenwart, allerdings gibt die Autorin auch immer mal wieder mittels kurzer Rückblicke einen Einblick in die Vergangenheit. So kann der Leser bestens nachvollziehen, warum die Protagonistin handelt, wie sie eben handelt.

Besagte Protagonistin ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Sie ist ein authentischer, vielschichtiger Charakter der sich im Laufe des Buches wunderbar entwickelt. Durch die vielen Wendungen, Irrungen und Wirrungen habe ich während des Lesens mit Sicherheit rund 50% der Charaktere als Täter verdächtigt - um am Ende dann doch alles revidieren zu müssen und völlig überrascht zu werden. Und genau das macht einen guten Thriller - oder wie in diesem Fall einen guten Kriminalroman - aus. Man ist sich als Leser sicher das Ganze durchschaut zu haben, nur um dann eines besseren belehrt zu werden.

Insgesamt ein Highlight, ich werde definitiv beobachten, was die Autorin in der Zukunft veröffentlicht und ihre weiteren Werke dann auch sehr gerne lesen. In diesem konkreten Fall hier: unbedingte Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2022

Eine klare Empfehlung für dunkle und kalte Abende!

0

Das Cover ist ein kleiner Eyecatcher, der mich unabhängig vom Klappentext neugierig auf das Buch gemacht hat.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, an manchen Stellen eher ausschweifend und an anderen ...

Das Cover ist ein kleiner Eyecatcher, der mich unabhängig vom Klappentext neugierig auf das Buch gemacht hat.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, an manchen Stellen eher ausschweifend und an anderen Stellen werden die wichtigsten Fakten auf den Punkt gebracht. Diese Mischung hat mir durchaus gefallen.

Den Plot der Geschichte, der zwar nicht neu und innovativ ist, fand ich dennoch sehr interessant, da er viel Spielraum für die unterschiedlichsten Theorien bietet. Besonders die düstere Atmosphäre, das Dorf-Feeling, die dunkle und bedrückende Landschaft und die verschlossenen Dorfbewohner, die das ein oder andere Geheimnis verbergen, haben es mir angetan. Die Stimmung bleibt bis zum Schluss beklemmend und die unterschwellige Gefahr, die im Laufe der Geschichte stetig zunimmt, trägt zur unheilvollen Atmosphäre bei.
Mit unserer Hauptprotagonistin Sara, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wahrheit herauszufinden, bin ich leider nicht so recht warmgeworden. Zwar habe ich ihr Durchhaltevermögen und ihre verbissene Art geschätzt, jedoch habe ich auch bis zum Ende keinen richtigen Draht zu ihr gefunden. Gefühlstechnisch war unsere Beziehung zueinander leider etwas mau.
Genauso erging es mir mit Emilia, Saras bester Freundin aus Kindheitstagen, die mir oft zu wankelmütig war. Sie unterstützt Sara an diversen Stellen bei ihren persönlichen Ermittlungen, will ihr diese aber auch permanent ausreden und nimmt die Informationen, die Sara ans Tageslicht befördert, des Öfteren nicht ernst. Auf der einen Seite habe ich verstanden, dass sie ihre Freundin nur schützen wollte, auf der anderen Seite waren mir ihre Belehrungen und ihre manchmal etwas schroffe und abweisende Art zu viel des Guten.
Einzig allein Saras Nonna ist mir im Laufe des Buches richtig ans Herz gewachsen, da mir ihre liebevolle, fürsorgliche und ehrliche Art auf Anhieb sympathisch war. Sie ist für Sara so etwas wie ein Fels in der Brandung, der immer an ihrer Seite ist und sie vor allem Übel da draußen beschützen möchte.
Bei den restlichen Dorfbewohnern waren ein paar interessante Charaktere dabei, die gerne ein wenig mehr Raum hätten einnehmen dürfen. Grundsätzlich muss ich allerdings sagen, dass ich manchmal ein Problem damit hatte, die verschiedenen Namen und Verwandtschaftsverhältnisse zuzuordnen, da diese überhandgenommen haben. Dadurch wurde die Story an gewissen Stellen etwas unübersichtlich.
Spannungstechnisch hatte das Buch einiges zu bieten, da die Handlung durch die neu gewonnenen Erkenntnisse von Sara mitreißend geblieben ist. Dennoch hätte die Geschichte meiner Meinung nach gekürzt werden können, da sich die ein oder andere Länge eingeschlichen hat, wodurch die Handlung für geraume Zeit stagnierte.
Vor allem die Polizeiarbeit empfand ich als katastrophal, da ich das Gefühl hatte, dass es sich die Ermittler zur Aufgabe gemacht hatten, Sara permanent Steine in den Weg zu legen und selbst nichts Nennenswertes zum Fall beizutragen.
Die Auflösung am Ende kam für mich leider weniger überraschend, da ich bereits mit diesem Ausgang gerechnet hatte. Das Motiv des Täters konnte ich persönlich jedoch aus gewissen Gründen nicht nachvollziehen.

Fazit:
Mit »Die toten Mädchen vom Monte Argento« ist der Autorin eine wahnsinnig atmosphärische und durchaus spannende Geschichte gelungen, die einen Blick in diverse Abgründe wagt, die sich viele von uns nicht vorstellen können. Durch fortwährend neue Informationen bleibt der wahre Täter lange im Dunkeln verborgen, was einiges an Spielraum für Spekulationen bietet.
Eine klare Empfehlung für dunkle und kalte Abende!
4/5 Sterne

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere