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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2020

Hawaii, Hawaii und nochmal Hawaii

Hibiskustage
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Handlung:

44ever - Izzy, Mel, Kerstin und Sarah waren einmal unzertrennlich. Doch nun sind sie fast vierzig, stehen mitten im Leben und sehen sich kaum noch. Umso größer ist die Freude, als Izzy, die ...

Handlung:

44ever - Izzy, Mel, Kerstin und Sarah waren einmal unzertrennlich. Doch nun sind sie fast vierzig, stehen mitten im Leben und sehen sich kaum noch. Umso größer ist die Freude, als Izzy, die mittlerweile eine erfolgreiche Schauspielerin ist, einlädt, ihren runden Geburtstag gemeinsam auf Hawaii zu feiern. Kaum angekommen, verschlagen die Schönheit und Blütenpracht der Insel den Freundinnen den Atem. Nur Izzy ist nicht da. Während die drei einen traumhaften, sonnendurchfluteten Tag nach dem anderen verbringen und spüren, wie der Zauber der Insel sie langsam wieder einander näherbringt, lässt sich Izzy immer wieder entschuldigen. Langsam beschleicht die drei das Gefühl, dass ihre Freundin vor dem Wiedersehen zurückschreckt. Doch warum? Was ist nur los?


Meine Meinung:

Durch das Buch habe ich mich in Hawaii verliebt. Anders kann ich das nicht sagen! Die Beschreibungen der Insel und die Atmosphäre waren wunderschön. Ich wollte am liebsten selbst am Strand liegen, Cocktails trinken und der Sonne beim untergehen zugucken. Das Cover ist doch auch schon ein Hingucker! Es ist soo schön! Die Hibiskusblüten passen auch perfekt zum Titel. Mel, Kerstin, Sarah und Izzy mochte ich total gerne. Sie waren richtig liebe Protagonistinnen. Jede hatte einen durchdachten Charakter, geprägt durch Vorfälle aus der Vergangenheit und Gegenwart. Den Schreibstil mochte ich auch sehr. Er war richtig angenehm. Das Buch wurde nie langweilig und den Grund für Izzys langes Fehlen hatte ich nicht erwartet. Ich hätte nicht mit so etwas traurigen gerechnet.


Fazit:

Die Grundidee des Buches erinnert mich ziemlich an "Orangenträume" von Manuela Inusa (blanvalet Verlag; ich habe auch schon eine Rezension zu dem Buch verfasst). Allerdings kann ich beide Bücher wirklich sehr empfehlen. Sie sind in der Umsetzung dann nämlich doch wieder sehr verschieden. Wem allerdings "Orangenträume" gefallen hat, dem sollte auch dieses Buch hier zusagen! "Hibiskustage" bekommt von mir 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Marrakesch der feinen Art

Schatten über Marrakesch
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Handlung:

Marrakesch erlebt den heißesten Ramadan seit Jahren. Da wird mitten in der Medina - der Altstadt Marrakeschs mit ihren engen Gassen und geschäftigen Souks - die Leiche einer leicht bekleideten ...

Handlung:

Marrakesch erlebt den heißesten Ramadan seit Jahren. Da wird mitten in der Medina - der Altstadt Marrakeschs mit ihren engen Gassen und geschäftigen Souks - die Leiche einer leicht bekleideten Studentin gefunden. Der junge Polizist Karim Belkacem ist als erster vor Ort und Stelle und stellt schockiert fest, dass die Tote eine Bekannte seiner Familie ist. Musste sie sterben, weil sie den Zorn eines fanatischen Sittenwächters weckte? Oder versteckt sich der Täter womöglich in einem der luxuriösen Stadtpläne, in denen die wohlhabenden Touristen gerne absteigen? Karin beginnt zu ermitteln und entdeckt dabei uralte Geheimnisse und dunkle Machenschaften, die schon viel zu lange hinter den Mauern der Wüstensand im Verborgenen liegen...


Meine Meinung:

Die ersten ca. 50 Seiten fand ich etwas schleppend und ich bin nicht sonderlich gut in das Buch gekommen. Danach wurde es aber sehr spannend. Marrakesch als Stadt des Geschehens fand ich super gewählt. Man erkennt die Leidenschaft des Autors für die Stadt. Sie wurde total schön beschrieben. Durch die Stadtkarte am Anfang des Buches hab ich mich auch super zurecht gefunden und konnte mich besser reinfühlen. Das Ende hat mich auch überrascht. Den Schreibstil fand ich recht angenehm. 


Fazit:

Jedem der sich für Marroko bzw. Marrakesch interessiert kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Man erfährt einiges über die Stadt. Es bekommt von mir 4 von 5 Sternen⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

3 Frauen, 3 Zeiten

Émilie und das kleine Restaurant
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Handlung:

Man nehme drei Frauen, die wissen, was sie wollen, gebe eine gehörige Portion Gefühl dazu, vermische das Ganze mit dem unbändigen Wunsch nach Selbstbestimmung und garniere alles mit einer Prise ...

Handlung:

Man nehme drei Frauen, die wissen, was sie wollen, gebe eine gehörige Portion Gefühl dazu, vermische das Ganze mit dem unbändigen Wunsch nach Selbstbestimmung und garniere alles mit einer Prise Spitzzüngigkeit. Nicht zu vergessen, die Geheimzutat: der Inhalt des rätselhaften grünen Koffers aus der Vergangenheit. Voilà! Davon kann man nicht genug bekommen. Nachschlag, bitte!

Émilie, Hélène und Marie-Juliette leben in unterschiedlichen Zeiten, doch wollen sie sich ihren Wunsch erfüllen zu kochen. Für andere. Jede der Frauen hat andere Voraussetzungen, das einzige was allein drei vereint ist der grüne Koffer. 


Meine Meinung:

Ich fand das Buch ziemlich gut. Die drei Protagonistinnen waren alle liebenswert und vorallem Marie-Juliette, die in einer Zeit lebte als Frauen noch keine Chefköchinnen werden durften, hat es mir angetan. Auch die privaten Unstimmigkeiten fand ich interessant. Die Kapitel sind sehr kurz und wechseln sich ab. Jedes handelt je von einer der Frauen und erzählt schrittweise von ihrem Leben und ihrem Weg zum Ziel zu kommen. Es sind auch einige Rezepte enthalten. Ich finde aber man hätte noch ein wenig mehr über die Frauen und deren Leben schreiben können. Es gab einige Aspekte aus denen man meiner Meinung nach mehr rausholen könnte. Den Schreibstil fand ich angenehm, auch wenn ich mich anfangs erst an ihn gewöhnen musste. 


Fazit:

Es ist eine leichte und kurze Lektüre über drei Frauen die für ihr Ziel kämpfen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter. Es ist etwas anderes, finde ich. So eine Geschichte (bzw. ja drei ;)) hab ich zuvor noch nie gelesen. Es bekommt 4 von 5 Sternen⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2020

Sehr zu empfehlen!

HOW TO - Wie man's hinkriegt
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Inhalt:

Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine ...

Inhalt:

Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann. Wie schon sein Bestseller »What if?« ist »How to« witzig und horizonterweiternd und hilft uns zu verstehen, welche wissenschaftlichen und technischen Phänomene unserem Alltag zugrunde liegen.



Meine Meinung:

Der Stern schrieb über das Buch »Es soll Schüler geben, die finden Physik noch schlimmer als Pubertätspickel. Doch sie kennen vermutlich die Bücher von Randall Munroe nicht.«. Dem kann ich mich wirklich nur anschließen, denn Munroe ist wieder einmal nach „What if“ und „Der Dingeerklärer“ ein weiteres Meisterwerk gelungen. Sein Schreibstil ist sehr witzig und angenehm und zu dem sind die von ihm dargestellten komplett absurden Möglichkeiten zur Alltagsbewältigung immer sehr verständlich und nachvollziehbar mit physikalischer Korrektheit beschrieben. Das Cover ist sehr schlicht gestaltet und zeigt bereits eine, der sehr charakteristischen Strichmännchen-Zeichnungen, die vor allem aus dem Webcomic xkcd und seinen vorherigen Büchern bekannt sind und mit denen Randall Munroe pflegt seine Bücher auszugestalten und die beschriebenen, verrückten Möglichkeiten auf sehr amüsante Art darzustellen. Dies sorgt dafür, dass wie der Stern bereits sehr passend sagte das Buch auch für leidenschaftliche Physik-Hasser interessant macht und diese vermutlich auch in seinen Bann ziehen wird.

 

Fazit:

Ich persönlich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und musste auch oft über die so offensichtlich absurden Wege und Lösungen trivialer Alltagsprobleme, bzw. -aufgaben schmunzeln. Ein wirklich gelungenes Buch und deshalb bekommt es von mir, die wirklich verdienten 5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2020

Tolle Romanze!!

Unter einem guten Stern
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Handlung:

Als Justine (Journalistin, Horoskop-Skeptikerin und Schütze) nach langer Zeit auf ihre alte Jugendliebe Nick (Schauspieler, Horoskop-Gläubiger und Wassermann) trifft, ist ein Wiederaufleben ...

Handlung:

Als Justine (Journalistin, Horoskop-Skeptikerin und Schütze) nach langer Zeit auf ihre alte Jugendliebe Nick (Schauspieler, Horoskop-Gläubiger und Wassermann) trifft, ist ein Wiederaufleben ihrer Romanze garantiert. Das denkt zumindest Justine. Doch als sich Nick nicht bei ihr meldet, hilft Justine ihrem Schicksal auf die Sprünge. Sie weiß, dass Nick seine Entscheidungen anhand der Horoskope in seinem Lieblingsmagazin trifft. Das Magazin, für das Justine arbeitet. Sie beginnt, Nicks Horoskop zu manipulieren. Was sie außer Acht lässt: Nick ist nicht der einzige Wassermann, der sich von den Sternen leiten lässt.


Meine Meinung:

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht das Hörbuch zu hören! Yara Blümel hat mit ihrer angenehmen Stimme die Emotionen gut rübergebracht. Es war nie langweilig ihr zuzuhören. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Er war sehr flüssig. Die Metaphern, von denen die Autorin mehrere benutzte, fand ich an den meisten Stellen auch gut gewählt. Die Beschreibungen der Orte waren so detailliert das ich mir genau vorstellen konnte wo ich war und wie es dort aussah. Justine mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie war eine liebe Person. Ebenso auch Nick. Das Cover finde ich wunderschön! Es ist ein Hingucker, v.a. das Blau mag ich sehr gerne. 


Fazit:

Vorallem Leute die Horoskope und/oder Sternzeichen interessieren und die gerne mal eine romantische Geschichte zum abschalten hören kann ich "Unter einem guten Stern" sehr empfehlen! Es bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere