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Veröffentlicht am 22.03.2021

Ausbaufähig

Der Ermittler
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Handlung:

Eine Terrorzelle plant einen Anschlag in Hamburg, und die U.S. Army schickt ihren besten Mann, um sie aufzuhalten: Jack Reacher.

Im Jahr 1996 belauscht ein Undercover-Agent der CIA ein Gespräch ...

Handlung:

Eine Terrorzelle plant einen Anschlag in Hamburg, und die U.S. Army schickt ihren besten Mann, um sie aufzuhalten: Jack Reacher.

Im Jahr 1996 belauscht ein Undercover-Agent der CIA ein Gespräch zwischen islamistischen Terroristen in Hamburg. »Der Amerikaner will hundert Millionen Dollar.« Doch er kann nicht herausfinden, wer diese Summe verlangt und wofür. Fest steht nur, dass es um einen Terroranschlag in ungeahntem Ausmaß geht. Die CIA stellt eine Spezialeinheit auf, um in Deutschland zu ermitteln. Dafür zieht sie mit Jack Reacher auch den besten Militärpolizisten hinzu, den die U.S. Army zu bieten hat. Und Reacher zögert keine Sekunde, die beste Ermittlerin, die er kennt, als Unterstützung hinzuzuziehen: Sergeant Frances Neagley.



Meine Meinung:

Ich muss sagen: Lee Child hat einen ungewöhnlichen und doch angenehmen Schreibstil. In einfachen kurzen Sätzen gelingt es ihm das Geschehen verständlich und atmosphärisch darzustellen.

In seinem 21. Fall ermittelt sich Jack Reacher mit humorlosen Witzen durch ein sehr klischeehaftes Hamburg. Hierbei greift Lee Child den Umstand auf, dass einige Attentäter von 9/11 sich vorher in Deutschland aufhielten, dennoch ist die Handlung teilweise sehr vorhersehbar. Deutschland wird sehr eindimensional dargestellt. Reacher kommt oft mit plumpen Neonazis in Kontakt, welchen er natürlich ganz in Jack Reacher-Manier erstmal die Leviten liest. Die Geschichte baut sich trotz einiger zweifelhafter Szenen bis zu einem spannendem Höhepunkt auf. Dann wird aber leider recht rasant abgehandelt als wäre gar nichts Schlimmes passiert.

Das was dem Thriller noch einmal wirklich geholfen hat war der Sprecher. Durch ihn wird Lee Childs Schreibweise noch einmal spannender, da es ihm gelingt durch die Art und Weise des Erzählens eine tolle Atmosphäre aufzubauen. Er beweist viel Können und hat eine angenehme Stimme, die gut zu dem aufgebautem Ambiente passt.



Fazit:

Obwohl mich oft Jack Reachers Handlungen störten und ich mich über die Darstellung Deutschlands etwas ärgern konnte ist der Thriller doch spannend geschrieben und der Sprecher hilft nochmals diese Spannung zu vermitteln. Allerdings bleibt zwischendrin einiges an Potential auf der Strecke und somit vergebe ich nur drei von fünf Sternen⭐⭐⭐


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2021

Sehr poetisch

Als der Wind sich drehte
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Handlung:

James und Emma sind jung und ihre Träume so groß wie die Sterne. Bis James eine Tages in den Krieg berufen wird und somit aus ihrem Leben verschwindet - vier ganze Jahre lang. Gefangen in vergangene ...

Handlung:

James und Emma sind jung und ihre Träume so groß wie die Sterne. Bis James eine Tages in den Krieg berufen wird und somit aus ihrem Leben verschwindet - vier ganze Jahre lang. Gefangen in vergangene Zeiten, kehrt Emma kurz vor ihrer Hochzeit nach Savannah zurück, um das Gefühl in ihrem Inneren loszuwerden, dass James noch immer am Leben war. Sie nimmt ihre alte Schreibmaschine mit und beginnt, ihre gemeinsame Liebesgeschichte niederzuschreiben - bis James mit einem Mal vor ihr steht...

 

Meine Meinung:

Ich finde das Cover total schön. Die Farben harmonieren total gut miteinander. Den Schreibstil fand ich auch super! Er war sehr angenehm und auch sehr poetisch. Man ist nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte geht sehr in die Tiefe. Ich habe so mit Emma und James mitgefiebert und wollte immer wissen wie es weitergeht. Das Buch war sehr emotional und ich habe vor allem mit Emma sehr oft mitgelitten. Sie und James mochte ich total gerne. Sie sind beide sehr liebenswert und ich konnte ihre Gedankengänge und Handlungen immer sehr gut nachvollziehen. 

 

Fazit:

Bitte lest dieses Buch! Es ist nicht sehr lang, aber es lohnt sich wirklich! Für mich ist es einer der besten Liebesromane, die ich die letzten zwei Jahre gelesen habe. Es bekommt von mir 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2021

Sehr emotional

Das Kind der Wellen
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Handlung:

Bei einem tragischen Unfall am Meer verschwand Lisas Tochter in den Fluten. Unfähig ihr altes Leben wieder aufzunehmen, entschließt sie sich wieder dorthin, wo sie aufgewachsen ist, zu gehen. ...

Handlung:

Bei einem tragischen Unfall am Meer verschwand Lisas Tochter in den Fluten. Unfähig ihr altes Leben wieder aufzunehmen, entschließt sie sich wieder dorthin, wo sie aufgewachsen ist, zu gehen. An die Nordseeküste. Im Ferienhaus der Familie ist noch alles so, wie sie es damals hinterließen. Mit der Hilfe von Schreiner Lars und seinem Sohn, dem Antarktisforscher Jonas, beginnt sie zu renovieren - und findet in einem alten Ofen die Notizen zu einem Märchen über eine Meerjungfrau. Der Verdacht, dass dieses auf realen Begebenheiten beruht, lässt die drei nicht los. Im alten Zeitungsarchiv lesen sie von einer jungen Frau, die 1920 ihr Kind am Strand verlor. War es ein Unfall oder doch ein Mord, wie die Leute damals behaupteten?

 

Meine Meinung:

Ich finde das Cover echt hübsch, vor allem das Meer im Hintergrund. Es passt allgemein gut zum Buch und der darin enthaltenen Geschichte. Den Schreibstil mochte ich total gerne. Er war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Charaktere fand ich auch toll. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und vor allem gelitten. Mit Lisa, die ihre Tochter auf tragische Weise verlor und mit Vicky in der Vergangenheit, deren Liebe zu Jamal, da dieser Marokkaner war, nicht sein durfte. Das das Buch in zwei verschiedenen Zeitebenen spielt hat mir auch sehr gut gefallen. Ich liebe solche Geschichten! Ich wollte auch immer wissen, wie es weitergeht :)

 

Fazit:

Das Buch ist wirklich emotional - aber genau deswegen auch so wunderschön! Lest es bitte! Es ist es wirklich wert! Es bekommt von mir 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2021

Barcelona des frühen 20. Jahrhunderts

Die Bäckerei der Wunder
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Handlung:

Barcelona, 1926. An einem Wintermorgen, der voller Wunder ist, wird Alba geboren. Es schneit in Barcelona so heftig wie nie zuvor, und die Menschen laufen auf die Straße, um die tanzenden Kristalle ...

Handlung:

Barcelona, 1926. An einem Wintermorgen, der voller Wunder ist, wird Alba geboren. Es schneit in Barcelona so heftig wie nie zuvor, und die Menschen laufen auf die Straße, um die tanzenden Kristalle zu bewundern. Schon bald wird sich herausstellen, dass Alba in ihrem Leben noch viele Menschen verzaubern wird - mit ihrer einzigartigen Gabe, Kuchen und Kekse zu backen, die Glück und Trost spenden. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, Konditorin zu werden. Doch im Spanien der rauen Nachkriegszeit ist es für eine junge Frau alles andere als leicht, sich den Weg zum Glück zu erkämpfen. Bis sie eines Tages die Bäckerei Escribà betritt - und ahnt, dass sich ihr Leben für immer  verändern wird...

 

Meine Meinung:

Ich finde das Cover sehr hübsch. Es strahlt eine sehr angenehme Atmosphäre aus. Ich habe mich sehr auf gemütliche Leseabende gefreut und wurde auch nicht wirklich enttäuscht. Der Schreibstil war meistens sehr flüssig, manchmal war er allerdings leider ein wenig stockend. Durch viele Beschreibungen konnte ich mir vor allem die Bäckerei sehr gut vorstellen. Ich hatte auch sehr oft Lust etwas zu naschen! Auch die Charaktere fand ich sehr liebenswert. Es wurde kaum langweilig, an ein/zwei Stellen hat sich das Buch jedoch ein bisschen gezogen.

 

Fazit:

Im Gesamten kann ich das Buch weiterempfehlen, vor allem an die, die das Barcelona des frühen 20. Jahrhunderts interessiert. Die Aspekte der Vergangenheit haben dem Buch irgendwie etwas besonderes gegeben. Es bekommt von mir 4 von 5 Sternen  ⭐⭐⭐⭐

 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

München :)

Zwischen dir und der Dunkelheit
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Handlung:

Ihre YouTube-Videos über Sagen und Mythen in Bayern sind so beliebt, dass Sera die Genehmigung erhält, nachts in der Münchner Frauenkirche zu drehen. Als sie sich dem berühmten Teufelstritt ...

Handlung:

Ihre YouTube-Videos über Sagen und Mythen in Bayern sind so beliebt, dass Sera die Genehmigung erhält, nachts in der Münchner Frauenkirche zu drehen. Als sie sich dem berühmten Teufelstritt im Steinboden nähert, geschieht das Unglaubliche: Der Fußabdruck beginnt zu leuchten, und ein unheimlicher Wind fegt durch die Kathedrale. Hat hier wirklich der Teufel seine Hände im Spiel? Schnell stellt Sera fest, dass sie  nicht die einzige ist, die das Rätsel um den Fußabdruck und den Teufel lösen will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

 

Meine Meinung:

Als gebürtige Münchnerin musste ich dieses Buch natürlich lesen. Und ich wurde auch nicht enttäuscht! Ich mochte den Schreibstil relativ gerne. Er ist sehr angenehm und flüssig, allerdings manchmal auch etwas stockend gewesen. Auch das Cover finde ich total schön. Wenn ich ehrlich bin, bin ich vor allem dadurch auf das Buch aufmerksam geworden. Sera mochte ich als Protagonistin ebenfalls sehr gerne. Sie ist eine liebenswerte Person, die mit viel Elan an die Sache rangegangen ist. Ich fand die Spannung hat sich von Anfang an gut entwickelt und ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Man lernt in dem Buch auch nochmal viel über München. Die Beschreibungen der Orte sind sehr genau, man weiß - vor allem als Münchner - immer wo man sich gerade befindet. Die Fantasyelemente waren auch gut durchdacht.

 

Fazit:

Es ist ein wirklich gutes Buch über die Sage der Frauenkirche und dem Teufel - der bekanntesten Sage Münchens. Ich kann es jedem empfehlen - egal ob Münchner oder nicht. Es ist ein guter Fantasyroman. Aus diesem Fantasybereich habe ich tatsächlich auch bisher kaum etwas gelesen, sodass es für mich auch etwas neues war. Insgesamt bekommt es von mir 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere