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Veröffentlicht am 19.02.2021

Tolles Leseerlebnis...

Night Rebel 1 - Kuss der Dunkelheit
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Alter Falter, was für ein Ritt. Teilweise ist das sogar wörtlich zu nehmen. Hihi. Irgendwie zogen mich Klappentext und Cover magisch an und holten mich aus einem buchigen Tief. Danke dafür.

Vom Schreibstil ...

Alter Falter, was für ein Ritt. Teilweise ist das sogar wörtlich zu nehmen. Hihi. Irgendwie zogen mich Klappentext und Cover magisch an und holten mich aus einem buchigen Tief. Danke dafür.

Vom Schreibstil her war es, ebenso wie die Handlung im Großen und Ganzen, für mich einfach nur toll. Locker, frech, erotisch und spannend. Eine gelungene prickelnde Mischung.

Im Inhalt begegnen wir Ian und Veritas. Die sich unter interessanten Bedingungen treffen. Nämlich in einem Freudenhaus, wo Ian gerade, immerhin mit der Jacke eines Zirkusdirektors bekleidet, eine karnivalistische Orgie veranstaltet. Was für ein Spektakel und über das damit einhergehende Geplänkel, habe ich mich köstlich amüsiert. Schlussendlich ziehen beide an einem Strang, auch das ist gelegentlich wörtlich zu nehmen, und versuchen einen Dämonen aufs Kreuz zu legen, allerdings dieses Mal nicht zu Ians Vergnügen, und ihre Rechnungen mit ihm zu begleichen.

Der Klappentext verrät es schon Ian ist kein Kostverächter und auch Veritas ist vor seinem "Charme", wie man schon ahnen mag, nicht sicher. Da macht sie auch keinen wirklichen Hehl draus und da haben wir schon den Punkt, der mich nervte. Es dauert gar nicht so lange bis man schon genau weiß, worauf es hinauslaufen wird. Frau wird schwach, sieht Mann mit anderen Augen und vergeht dann geradezu vor Verlangen. Die Standfestigkeit hat hier eindeutig Ian gehabt, im wahrsten Sinne des Wortes. Dies ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt, denn ansonsten hat es einfach nur Spaß gemacht mit den Beiden unterwegs zu sein und in dieser Welt herumzuschnüffeln.

Veritas mochte ich echt gern. Eine starke Frau die sich zu wehren weiß und nicht auf den Mund gefallen ist, kommt bei mir immer gut an. Ich mochte ihre ganz Art einfach total. Sie hat einfach ein großes Herz und kann trotzdem kämpfen wie eine Löwin.

Ian, der alte Schwerenöter. Er hat mich oft und viel zum Lachen gebracht. Auch er ist ein absolut sympathischer Charakter. Der aber ab und zu manchmal besser den Mund halten sollte. Mega fand ich ihn in einer Situation. Er tat mir ja fast schon leid und spätestens da, muss man ihn einfach mögen. Ein ist eigentlich ein gar nicht so böser Bad Boy.

Fazit

Auch wenn Teil nicht zu 100% mein Geschmack war, bin ich dankbar für diese 384 Seiten Unterhaltung. Es gab es Alles was ich gerade brauchte, um mit einem Buch glücklich zu werden. Exotik, Spannung, Humor und viele unangebracht Anspielungen. Was hab ich mich amüsiert. Ich bin definitiv gespannt auf den zweiten Teil und freue mich auf die Fortsetzung mit Ian und Veritas. Klare Leseempfehlung, wenn auch nur mit 4 Sternen versehen, weil Veritas so schnell ihrem sexy Schicksal erlegen ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2021

Leider sprang bei mir der Funke nicht über

Daughter of Shades (Die Geschichte von Kyron und Salina 1)
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Sowohl Klappentext als auch Cover konnten mich davon überzeugen zum Buch zu greifen. Ein bissel Liebe darf es ja bei mir gern mal sein und wenn aus Feindschaft Liebe wird, umso besser. Romeo und Julia ...

Sowohl Klappentext als auch Cover konnten mich davon überzeugen zum Buch zu greifen. Ein bissel Liebe darf es ja bei mir gern mal sein und wenn aus Feindschaft Liebe wird, umso besser. Romeo und Julia lassen grüßen.

Es liest sich definitiv hintereinander weg und somit sehr flüssig. Die Zahnräder oder besser gesagt Schreibstile, griffen so in einander, dass es gar nicht auffiel, dass hier zwei Autorinnen am Werk waren.

Kommen wir zum Inhalt. Kyron und Salina gehören unterschiedlichen Arten an. Sie sind gegensätzlich. Licht und Schatten. Wie das eben so ist, sind sie damit groß geworden, dass das gegenerische Lager der absolute Feind ist und Alle nur eins wollen. Deinen Tod. Die Schattenwesen leben dabei unter Tage und haben nur das Nötigste, aber Salina kann/muss ihrem Zuhause immer mal wieder entkommen. Dabei gerät sie allerdings eines Tages in die Hände der Lichtwesen. Sie müsste um ihr Leben bangen, wenn da nicht Kyron wäre. Der ist anscheinend anders, als Alles, was Salina bisher zu wissen glaubte.

Und damit geht der Ärger auch schon los. Ich kenne Enemies to Lovers Geschichten in denen es vor Spannung und Emotionen geradezu knistert und prickelt. Hier ging mir das irgendwie komplett ab. Es fehlte der Biss. Es plätschert vor sich hin und schleicht sich ein, aber es ist halt auch Alles ziemlich vorhersehbar und überrascht nicht. Hier wäre, meiner Meinung nach, mehr drin gewesen. Damit schließe ich mich ein paar anderen Rezensenten leider an.

Was die Charaktere angeht, ist aber immerhin viel richtig gemacht worden. Salina und Kyron sind sympathisch, aber sie bleiben eher schwach gezeichnet. Ebenso auch leider die Welt um Schatten- und Lichtwesen, über die ich gern etwas mehr erfahren hätte.

Fazit

Eine Story von der ich mehr erwartet hatte. Leider war es mir, durch die zu sehr vorhersehbare Handlung, einfach zu spannungslos. Dazu kommt, dass sowohl die Welt, als auch die Charaktere eher blass bleiben. Da kann dann auch ein ziemlich geniales Finale nix mehr retten. Wer, so wie ich, auf Prickeln, Knistern und knallharte Emotionen steht, ist hier leider fehl am Platz. Das ist aber auch genau das, was solche Storys ausmacht. Somit vergebe ich 3 Sterne und eine bedingte Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Schön gemacht...

Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)
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Das Cover hatte, wie so viele, eine absolute Sogwirkung auf mich. Nach dem Kauf landete es, wie üblich, erstmal auf meinem SuB. Nun war es aber endlich soweit, es zu befreien.

Der Schreibstil war wirklich ...

Das Cover hatte, wie so viele, eine absolute Sogwirkung auf mich. Nach dem Kauf landete es, wie üblich, erstmal auf meinem SuB. Nun war es aber endlich soweit, es zu befreien.

Der Schreibstil war wirklich angenehm und brachte auch ganz gut die Emotionen rüber. Ich konnte mich gut in Brienna und ihre Gedanken hineinversetzen.

Brienna wird von ihrem Großvater erzogen, da sie ihre Mutter schon früh verloren hat und ihren Vater nicht kennt. Mit 10 kommt sie auf eine Mädchenschule, wo sie in einer der fünf Künste ausgebildet werden. Mit der Ausbildung, kann das junge Mädchen später einen Gönner finden und sich ein Leben aufbauen. So richtig heimig fühlt sich Brienna in keiner der Gaben. Anschließend landet sie bei Master Cartier, er ist ein Arden des Wissens. Als die junge Frau eine Buch von ihrem Master bekommt, welches die Geschichte der maevanischen Königsfamilie, passiert etwas seltsames. Sie scheint in den Geist eines anderen zu schlüpfen, der vor einiger Zeit ebenfalls im Besitz dieses Buches war. Für Brienna beginnt mit diesen Visionen eine aufregende Reise.

Ich gestehe, dass ich ganz schön lange am Buch hing. Der erste Teil der Handlung war wahnsinnig gemächlich und nimmt erst nach und nach Fahrt auf. Es wird spannender und man ist dann auch immer wieder neugierig, wie es weitergeht wird. Ihr merkt also schon, durchhalten lohnt sich. Wer aber ein großes Bumm oder so erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Es bleibt eher ruhiger.

Brienna ist ein toller Charakter und macht einen starken Eindruck. Vielleicht spielt da aber auch ihr heimatliches Erbe mit rein. Sie entwickelt sich zu einer Kämpferin, aber der letzte Funke zu ihr fehlte mir.

Fazit

Ein guter Auftakt, der aber Luft nach oben lässt. Den Leser erwarten eine interessante Idee und eine Welt. Allerdings muss man sich durch die erste Hälfte etwas durchkämpfen. Überzeugen konnte mich die Idee und die zweite Hälfte des Buches, als die Handlung Fahrt aufnahm. Von mir gibt es daher 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2021

Gut gemacht ,aber mit etwas schwachem Ende

Asche im Licht (Das Geheimnis der Schwingen 2)
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Nach einem wirklich tollen ersten Teil, war ich gespannt auf die Fortsetzung und wie die Geschichte um Sascha enden würde. Ich bin so semi zufrieden, muss ich leider gestehen.

Vom Schreibstil her, macht ...


Nach einem wirklich tollen ersten Teil, war ich gespannt auf die Fortsetzung und wie die Geschichte um Sascha enden würde. Ich bin so semi zufrieden, muss ich leider gestehen.

Vom Schreibstil her, macht Aurelia L. Night wieder Alles richtig locker leicht und mit entstehendn Bildern im Kopf, fällt es leicht der Handlung zu folgen und sich darin zu verfangen.

Inhaltlich will ich gar nicht so viel verraten, da ich ja nicht spoilern will. Saschas Geheimnis ist gelüftet und in den Händen ihrer Feinde. Diese nutzen es für einen Angriff aus die Heimat der jungen Drachenwandlerin. Allerdings geht Alles anders aus, denn hinter Sascha steht ihr Volk, sowie einige Verbündete. Sie schafft es, den Krieg zu vertreiben und ihre Feinde in die Flucht zu schlagen. Damit endet es aber nicht, denn das wäre es recht schnell zu Ende. Sascha stellt sich der nächsten Mission und folgt ihrem Herzen. Doch wird es tatsächlich ein Happy End für Sascha geben und wenn ja, wie wird dieses wohl aussehen?

Ich fand es so mega, wie die Freunde um Sascha zusammengehalten haben. Ich hab Roman, Bastian, Colin und Caspar, ebenso in mein Herz geschlossen, wie Sascha. Die junge Frau die für Gerechtigkeit und Liebe kämpft und dabei, manchmal vielleicht auch etwas zu leichtsinnig, ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt. Interessant ist aber auch, das Figuren das Spielfeld betreten, die man so gar nicht einschätzen kann. Dazu kommt das wirklich tolle Setting, welches man sich so schön bildlich vorstellen kann. Soweit so gut.

Dann nähert man sich dem Ende und denkt so: Okay. Das ging jetzt aber fix. Alles lief so zackig, glatt und joah,beinfach viel zu fix für meinen Geschmack. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt.

Fazit

Im Großen und Ganzen, hat die Autorin hier eine tolle Fortsetzung geschrieben. Es fällt schwer sich von der Charakteren zu verabschieden und dieses interessante Settibg hinter sich zu lassen. Es gibt ja wirklich viel geboten. Spannung, Action und überraschende Wendungen,  was wirklich genial war. Je näher man dem Ende kam, umso weniger blieb aber der Lesespaß. Irgendwie kam das Ende für mich zu schnell und sprunghaft. Hier wäre noch ein bissel mehr dein gewesen. Alles in Allem gibt es von mir aber 4 Sterne und trotzdem eine Leseempfehlung. Denn die Dilogie sollte man sich nicht entgehen lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2021

Tolles Leseerlebnis...

Krähenzauber (Die zwölf Kasten von Sabor 2)
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Nach einem soliden Auftakt mit Schwächen und von mir nur vergebenen 3,5 Sternen, war ich gespannt auf die Fortsetzung "Der Zwölf Kasten von Sabor". Vorallel Ich, ob mich die Fortsetzung mehr würde überzeugen ...

Nach einem soliden Auftakt mit Schwächen und von mir nur vergebenen 3,5 Sternen, war ich gespannt auf die Fortsetzung "Der Zwölf Kasten von Sabor". Vorallel Ich, ob mich die Fortsetzung mehr würde überzeugen können. Ich sag mal ja.

Der Schreibstil bleibt so toll bildgewaltig, wie im Auftakt und kann wieder voll bei mir punkten.

Inhaltlich schließt man direkt an das Ende der "Knochendiebin" an und folgt weiterhin Stur und ihrer Rotte durch Sabor. Es gibt jede Menge Feinde, Bünde, Verrat oder vermeintlichen Verrat. Der ganze Weg mit Stur ist einfach abwechslungsreich und spannend. Sogar etwas emotional, also wurde der Punkt schon mal in Angriff genommen, denn das war ein Kritikpunkt für mich im Auftakt. Die Handlung behält die ganze Zeit über, eine gewisse Grundspannung, was dazu führte, dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Es gibt eigentlich keine Längen und noch so viel zu erfahren und zu entdecken.

Die Idee hinter dem Kastensystem, welches auf Vogelarten aufbaut, finde ich noch immer genial. In "Krähenzauber" erfährt man auch noch einmal mehr über die Krähen an sich und somit natürlich auch über Stur.

Die Charaktere sind hier schon eher etwas lebhafter für mich geworden. Stur bleibt ein starker Charakter, an dem mir wohl am Idstein gefällt, dass sie sich nichts gefallen lässt. Sie hat Ecken und Kanten und ihre Priorität liegt darin, dass keine Krähe das letzte Glied ist. Die Loyalität zu ihrer Kaste ist einfach ziemlich grenzenlos.

Bis zum Schluss war es schwierig herauszufinden, wer nun auf welcher Seite steht und wer wen nur ausspioniert. Toll und überraschend gemacht.

Fazit

Die Fortsetzung, welche auch den Abschluss bildet, konnte mich persönlich mehr über, als der Auftakt. In "Krähenzauber"wurden die Punkte angegangen, welche mir zu Beginn fehlen. Unter anderem die Emotionen. Sie waren zwar nicht ganz so überzeugend gesetzt, aber es fiel mir wesentlich leichter mit den Charakteren mitzugeben, als in "Knochendiebin". Inhaltlich bietet die Story viel Spannung, Abwechslung und ein paar eklige Sachen, aber mir gefällt die Idee samt Umsetzung nach wie vor. Von mir gibt es für den Abschluss der Dilogie eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere