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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2020

Konnte mich nicht überzeugen

Die letzte Dichterin
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Das Buch hat mich vom Thema her absolut angesprochen und auch das Cover ist genau meins. Doch am Ende war es leider nicht so ganz nach meinem Geschmack. Wieso versuche ich mal zu erklären.

Die Autorin ...

Das Buch hat mich vom Thema her absolut angesprochen und auch das Cover ist genau meins. Doch am Ende war es leider nicht so ganz nach meinem Geschmack. Wieso versuche ich mal zu erklären.

Die Autorin hat einen detailreichen Schreibstil, was einerseits wirklich toll ist, andererseits aber zu echten Längen führt. Zumindest ging es mir so.

Minna ist die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns und besitzt eine Gabe, die sie mit den Menschen und der Welt teilen will. Sie will mehr vom Leben und so zieht es sie zu der Hauptstadt Fernab, die sie unbedingt sehen und erleben will. Mit diesem Plan im Kopf zieht sie Nachts los und tritt so ihre Reise an. Auf dieser Reise trifft sie auf den Schatzsucher Finn. Diese ist zusammen mit seinem Onkel und noch 2 weiteren Männern unterwegs. Statt allerdings schätze zu suchen, sind sie eher Diebe und kippen sich gern mal einen hinter die Binde. Minna und er schließen einen Deal und reisen somit gemeinsam weiter. Das Abenteuer konnte beginnen.

Bis in den mittleren Teil, konnte mich das Buch noch ganz gut unterhalten, aber ab dann wurde es mir einfach zu ausschweifend und langatmig. Es wird zu detailreich, was für mich einfach den Lesefluss unterbrochen hat. Man muss sich halt echt zwingen dran zu bleiben und nicht das Handtuch zu werfen. Immerhin wird es gegen Ende wieder besser. Hier kommt dann die Spannung, die vorher gefehlt hat.


Fazit

Das Buch wird seiner Leser finden, aber mich konnte es leider nicht so wirklich begeistern. Das Potential ist definitiv da, aber es wurde meiner Meinung nach nicht richtig genutzt. Die Langatmigkeit im Mittelteil sorgte für mich eindeutig dafür, dass der Lesespaß abflaut und auch wenn sich das zum Ende hin wieder bessert, konnte mich "Die letzte Dichterin" leider nicht überzeugen. Von mir gibt es daher nur 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2020

Nicht so ganz meins...

Eloise 1: Hinter den Mauern des Feindes
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Dieses Buch hat mich absolut vom Cover her angesprochen. Dazu klang es noch ziemlich spannend. Am Ende konnte es mich aber leider nicht überzeugen.

Allerdings lag das nicht am Schreibstil. Der ist nämlich ...

Dieses Buch hat mich absolut vom Cover her angesprochen. Dazu klang es noch ziemlich spannend. Am Ende konnte es mich aber leider nicht überzeugen.

Allerdings lag das nicht am Schreibstil. Der ist nämlich sehr angenehm und passt gut zur Geschichte. Dazu noch wechselnde Perspektiven uns eigentlich sollte ich glücklich sein.

Für mich lag es leider eher an der Story, da ich ein paar Parallelen zu einem erst kürzlich gelesenen Buch entdeckt habe. Das hat mir leider den Lesespaß etwas verhagelt, wofür die Autorin nicht unbedingt etwas kann, sondern das liegt halt an mir. Dazu kommt noch, dass sich, meiner Meinung nach, ein paar Sachen im Text wiederholten.

Die Story erzählt wie eine Frau zu einer Kämpferin für das Volk wird und Gutes tut. Allerdings geschieht das Alles ziemlich zum Missfallen des Ordens, der ein Auge auf die angebliche "Heilige" hat. Er nennt sie die Ketzerin und hofft sie in seine Finger zu bekommen und zu richten. Allerdings gibt es auch beim Orden Männer die nicht alle grausam sind. Zu ihnen gehört der Omni Kastor. Er findest heraus wer hinter der Ketzerin steckt, hadert allerdings damit sie an den Inquisitor zu übergeben. Plötzlich spielt das Schicksal ihnen aber einen Streich und plötzlich wird die Bindung zwischen Kastor und Eloise (alias die Ketzerin) enger als angedacht. Jetzt gilt es auf sein Herz zu hören.

Eloise ist an sich ein angenehmer Charakter, aber ich würde irgendwie nicht so richtig warm mit ihr. Man muss ihr defintiv die wohltätige Ader zu Gute halten und dass siebigr Wohl hinter das andere stellt. So ganz überzeugen konnte sie mich allerdings nicht.


Fazit

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, einfach weil ich eine ähnlich Story erst vor Kurzen gelesen habe. Außerdem nahm mir die Liebesgeschichte zu schnell Fahrt auf und es gab an gewissen Stellen zu wenig Widerstand, der Charaktere. Da hatte ich einfach mehr erwartet. Die Idee ist toll, glänzt für mich aber leider nicht in der Umsetzung. Daher leider nur 3 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Gelungener Auftakt

Spellslinger – Karten des Schicksals
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Bei diesem Buch handelte es sich um absolute Coverliebe. Obwohl mich auch die Inhaltsangabe absolut abholen konnte. Das Wort Magie zieht bei mir ebenso gut, wie das Wort Hexe. Ich komme daran einfach nicht ...

Bei diesem Buch handelte es sich um absolute Coverliebe. Obwohl mich auch die Inhaltsangabe absolut abholen konnte. Das Wort Magie zieht bei mir ebenso gut, wie das Wort Hexe. Ich komme daran einfach nicht vorbei.

Da ich gemischte Meinungen zum Buch gehört hatte, war ich gespannt was mich erwartet und muss sagen, dass es kein Highlight war, ich mich aber eigentlich ganz gut unterhalten gefühlt habe. Dazu jetzt mehr.

Von Schreibstil bin ich doch ganz angetan, auch wenn er vielleicht stellenweise ausbaufähig gewesen wäre. Er war locker fluffig leicht und ich hab schmunzeln müssen. Der Humoranteiö war für mich ganz gut dosiert und, wie bereits erwähnt, fühlte ich mich von der Story gut unterhalten. Doch womit haben wir es da eigentlich so zu tun?

Der Klappentext verrät es ja schon. Wir haben es mit Kellen einem 15 jährigen Jungen zu tun. Bis zu seinem 16 Geburtstag gilt es magische Prüfugen abzulegen und zu beweisen, seines Volkes würdig zu sein. Natürlich um diesem dienen zu können. Leider ist Kellen allerdings nicht unbedingt mit viel Magie gesegnet. Als Ferius (mit ihrer ganz eigenen Art von Magie) auftaucht, zeigt sich für den jungen Magier plötzlich Vieles in einem anderen Licht und er muss lernen, dass sein Volk vielleicht doch  anders ist, als bisher angenommen.

Die Story und deren Entwicklung war nach meinem Geschmack und konnte mich auch durchaus für sich gewinnen. Mein Pferdefuss an der Geschichte ist, leider, eher Kellen.

Irgendwie war er mir nicht so wirklich sympathisch. Eher stellenweise anstrengend und weinerlich. Michan muss ihm aber auch zu Gute halten, dass er ziemlich viel durchmachen muss. Nicht nur mit seinen Klassenkameraden, sondern auch innerhalb der Familie. Diese ist hoch angesehen bei den Jan'Tep (den magisch Begabten) und Kellen steht kurz davor ein Sha'Tep (ein Magieloser) zu werden. Während die einen das Magiervolk bilden, sind die Letzteren deren Diener. Respekt hatte ich allerdings vor Kellens Einfallsreichtum und dem Mut, den er beweist. Das hat mich dann wieder etwas mit ihm versöhnt. Der Funke sprang leider noch nicht über, aber vielleicht wird das noch. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Im Gegensatz zu Kellen mochte ich Reichis und Ferius umso mehr. Beide konnten mich einfach mit ihrer Art überzeugen und für sich gewinnen. Beide sind ernst zu nehmende Charaktere, die man einfach nur lieben kann. Während Ferijs dadurch punktet der Gesellschaft der Jan'Tep den Spiegel vorzuhalten und Reichis loses Mundwerk ist einfach genial.


Fazit

Für mich hat der Autor mit diesem Buch einen soliden Auftakt geschaffen. Es gibt Humor, Spannung und Überraschungen. Also ein wirklich geniales Werk, wenn das nicht Kellen wäre, der das Ganze etwas runterzieht. Zumindest noch. Das Drumherum und auch die anderen Charaktere passen nämlich super und machen die Story für mich unterhaltsam. Also gut gemacht, aber mit Luft nach oben bei Kellen. Bedeutet für mich, dass ich weiterlesen werde und 4 Sterne vergebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Ganz gut

Am Ende sterben wir sowieso
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Ich muss sagen, dass mich bei diesem Buch der Titel angesprochen hat. Ich war neugierig aufgrund der Idee, wie man wohl so seinen Tag gestaltet, wenn man weiß, dass man in den nächsten 24 Stunden stirbt. ...

Ich muss sagen, dass mich bei diesem Buch der Titel angesprochen hat. Ich war neugierig aufgrund der Idee, wie man wohl so seinen Tag gestaltet, wenn man weiß, dass man in den nächsten 24 Stunden stirbt. Man was ja nicht wie, wann genau und wo. Nur eben, dass man noch einen Tag hat.

Vom Schreibstil her fand ich es angenehm zu lesen. Auch die zum Großteil wechselnden Ansichten von Mateo und Rufus, fand ich mehr als passend gewählt. Gerade bei so einem Thema war es spannend zu sehen, was in den beiden jeweils vorgeht und wie sie mit der Situation umgehen.

Stellt euch also vor ihr lebt in einer Welt, in der es o genannte Todesboten gibt. Bedeutet ihr bekommt einen Anruf und dieser teilt euch mit, dass ihr innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben werdet. Wie reagiert man auf so eine Nachricht? Igelt man sich ein? Rastet man aus? Oder will man gar etwas erleben, was man schon immer machen wollte? Was man an so einem Tag machen kann, zeigt uns der Autor anhand der Charaktere Mateo und Rufus.

Mateo ist 18 und seien wir ehrlich, viel zu jung zum Sterben. Doch das ist egal, denn er bekam den entscheidenden Anruf. Doch wie geht man als eher in sich gekehrter Junge der zu Videospielen und Büchern neigt damit um?

Rufus ist 17 und auch er hat den Anruf bekommen. Er wird ebenfalls sterben. Rufus hat vor wenigen Monaten seine Familie verloren und sich gerade halbwegs bei seiner Pflegefamilie eingelebt. Er ist das Gegenteil von Mateo.

Beide Charaktere haben sich noch nie gesehen oder miteinander Kontakt gehabt, aber genau soll sich jetzt ändern. Sie lernen sich über die App "Letzte Freunde" kennen und beschließen ihren letzten Tag in dieser Welt zusammen zu verbringen.

Wie die beiden nun den Tag verbringen fand ich ganz interessant gemacht. Das Rufus Mateo aus seinem Schneckenhaus lockt fand ich toll umgesetzt. So hat er ihm die Möglichkeit gegeben sich von lieben Menschen zu verabschieden und vielleicht noch ein paar Sachen zu erleben. Obwohl ich für Rufus am Anfang wenig Sympathie hegte, hat sich recht schnell geändert. Was nicht bedeutet, dass ich den Zeitpunkt als ihn der Todesbote anruft gut heiße. Er hat sicher aber gemausert und ich empfand ihn als Stütze für Mateo. Obwohl es andersrum nicht anders war. Ich glaube ein paar Sachen, konnte auch Rufus noch von Mateo lernen.

Die Idee ist was fürs Herz, aber es haperte mir etwas an der Umsetzung. So ganz kam der komplette Tiefgang der Story und die Emotionen nicht bei mir an. Ich hatte mit Tränen gerechnet, aber irgendwie war da nix. Und das bei einem Thema, dass zu Tränen rühren müsste. Zumindest mich, denn ich bin eher nah am Wasser gebaut. Dazu kommt noch eine etwas erzwungene "LoveStory", die es, meiner Meinung nach, überhaupt nicht gebraucht hätte. Ich verrate jetzt hier nicht zu viel, aber für bleibt sie überflüssig. Ohne wäre mir lieber gewesen, denn sie wirkt erzwungen. Und auch wenn mir beide Charaktere sympathisch waren, hatte ich irgendwie keinen wirklichen Zugang zu ihnen, weshalb es bei mir auch relativ emotionslos ablief. Schade, denn da wäre mehr drin gewesen.

Fazit

Dieses Buch setzt sich intensiv mit dem Thema Tod und Sterben auseinander und sollte daher nicht unbedingt zur Hand genommen werden, wenn man auf gute Laune aus ist. Verständlicher Weise. Es regt definitiv zum Nachdenken an, weil man sich vorstellt, wie es wohl wäre zu wissen, wann man in ungefähr stirbt. Was würde ich an meinem letzten Tag tun? Wen möchte ich bei mir haben? Das sind tatsächlich Fragen, die ich mir gestellt habe. In Großen und Ganzen also gar nicht so schlecht gemacht, aber der fehlende Zugang zu den Charakteren, die bei mir ausbleibenden Emotionen und die Lovestory führen leider zum Punktabzug. Womit ich bei 3,5 Sternen in der Bewertung bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Toll für Zwischendurch

Secret Crush. Der Star der Mannschaft
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Ab und zu brauch ich mal etwas Seichtes für Zwischendurch und irgendwie hat mich dieses Buch magisch angezogen. Sportler und Liebesgeschichte. Genau das Richtige für mich, wenn ich krank bin. Man kann ...

Ab und zu brauch ich mal etwas Seichtes für Zwischendurch und irgendwie hat mich dieses Buch magisch angezogen. Sportler und Liebesgeschichte. Genau das Richtige für mich, wenn ich krank bin. Man kann den Teil auch Lesen, ohne den Vorgänger zu kennen.

Der Schreibstil war angenehm flüssig und passte zur Leichtigkeit der Geschichte. Das Settong war mit London gut gewählt und ich fand es atmosphärisch auch gut passend. London ist für mich eine absolute Fußballstadt und passte wunderbar. Ich flog wirklich über die Seiten und hab das Buch an einem Tag gelesen.

Die Handlung erleben wir abwechselnd aus der Sicht von Lauren und Scott, was das jeweilige Gefühlschaos sehr gut rüber gebracht hat. Scott ist der gefeierte Star der "London Silvers" soll allerdings etwas an seiner Außenwirkung tun. Da kommt Lauren ins Spiel, die ein Interview mit ihm machen soll. Zwei Wochen soll sie sich Tag und Nacht an Scotts Fersen heften und mehr über ihn erfahren. Leichter gesagt als getan, denn die junge Frau gehört eher zu den zurück gezogenen Personen und muss sich Erstens an die Großstadt und Zweitens an den unterkühlten Sportler gewöhnen.

Man kann das Rad nicht neu erfinden und ich hatte so eine Ahnung in welche Richtung sich das Ganze entwickeln würde und was schief geht. Ich lag etwas daneben mit der Entwicklung, aber nicht sehr. Es war aber trotzdem unterhaltsam, humorvoll und durchaus mit etwas Romantik gespickt. Ich fühlte mich gut unterhalten und für Zwischendurch ist es gut gemacht. Auch weil es sich sch hell wegliest.

Lauren empfand ich als angenehmen Charakter, gerade weil sie als "Landei" etwas zurückhaltend war. Es passte zur ihr, auch wenn ich die Art wie sie mit Scott und ihrem Freund umgeht nicht gutheißen will. Sie ist aber trotzdem eine tolle Person, die ich ziemlich sympathisch fand.

Scott war am Anfang etwas .... schwierig. Er erfüllte so das typische Fußballerklischee, aber wie in jedem guten Kerl, steckte auch in ihm ein weicher Kern. Den zeigt er sogar von allein und man kann den Mann einfach nur mögen. Zumindest ging es mir so.


Fazit

Wer ein tolle leichte Lovestory für Zwischendurch sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Ich hatte Spaß und fühlte mich gut unterhalten. In Großen und Ganzen hat dieses Buch Alles was es so braucht. Ich habe trotzdem nicht die volle Anzahl an Sternen gegeben. Das hat folgenden Grund: Leider konnte ich nicht wirklich mit den Figuren Mitfiebern und das führt zum Punktabzug. Mir war klar wie es endet und auch so halbwegs was zwischen drin passieren wird. Der Funke sprang nicht ganz über, auch wenn die Autorin hier eine gute Story aufs Papier gebracht hat. 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere