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Veröffentlicht am 22.02.2020

Tolles Leseerlebnis...

Beastmode 1: Es beginnt
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Wie könnte man bei diesem Cover nein sagen? Es sieht so hammermäßig genial aus und macht absolut neugierig auf die Story. Es glänzt, es spricht an und schrie nach mir.

Beastmode ist das erste Buch des ...

Wie könnte man bei diesem Cover nein sagen? Es sieht so hammermäßig genial aus und macht absolut neugierig auf die Story. Es glänzt, es spricht an und schrie nach mir.

Beastmode ist das erste Buch des Autors für mich und er konnte mich wirklich mit seinem flüssigen Schreibstil begeistern. Aus den Perspektiven der 5 Jugendlichen bringt er diese wirklich gute Story rüber, die ich so noch nicht gelesen habe. Positiv an den wechselnden Perspektiven ist absolut, dass man als Leser somit immer mittendrin statt nur dabei ist. Ich steh drauf und fand das auch hier wieder gut gemacht, um die Situationen aus anderen Blickwinkeln zu sehen.

Zur Geschichte lässt sich sagen, dass hier 5 ziemlich unterschiedliche Jugendliche zusammengewürfelt wurden. Alle habe mehr oder minder starke Fähigkeiten und man könnte sie somit fast als eine Art Superhelden bezeichnen. Genau dafür werden sie auch eingesetzt. Sie sollen ein Energiefeld betreten, in dem Alles verschwindet, und es zerstören. Klingt gar nicht soooo kompliziert, nur weiß keiner, wo einen dieses Energiefeld hin katapultiert und was einen dort erwartet. Bisher ist nämlich noch niemand zurück gekehrt. Die letzte Option sind jetzt die Jugendlichen. Wenn sie ebenfalls scheitern, soll es eine Atombombe richten. Dieses Szenario möchte allerdings keiner erleben.

Zu den Charakteren lässt sich sagen, dass sie absolut besonders sind. Wir haben es mit einer fünftausend Jahre alten Göttin, einem zweihundert Jahre alten Dämon, einem tätowierten Jungen der die Zeit anhalten kann, einem Mädchen, halb Mensch, halb Maschine und einem praktisch unsterblichen Nerd zu tun. Oder auch, mit Amanda, Damon, Wilbur, Jenny und Malcom.

Ich fand die Charaktere toll gezeichnet, wenn auch etwas blass. Ich konnte mich nicht so recht in sie hineinversetzen und das trotz persönlicher Erzählperspektiven. Da hat mir irgendwie etwas mehr Tiefe gefehlt. An sich sind die unterschiedlichen Charaktere aber recht interessant und auch sympathisch. Außer Amanda. Die fand ich stellenweise einfach nur anstrengend mit ihrer ürbellaunigen und rechthaberischen Art. Es legte sich gegen Ende etwas, aber überwiegend war sie einfach nur nervig. Bei den anderen war das zim Glück nicht so und ich hab mich gefreut, dass sich der nerdige Malcom während der Story auch gemausert hat.

Fazit

Der Autor hat hier ein für mich besonderes Buch geschaffen, das im Großen und Ganzen super geworden ist. Die besonderen Fähigkeiten der doch eher außergewöhnlichen Charaktere, die auf Weltrettung machen, war ein spannendes Leseerlebnis. Es vielseitig und hatte die ein oder andere Überraschung parat. Dazu kommt eine wirklich tolle Story, deren etwas blasse Charaktere als Einziges nicht so ganz punkten können. Daher 4 Sterne und viel innere Spannung auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

Mega genial...

Der Garten der schwarzen Lilien
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Da der Erste Teil der Reihe einfach nur ein Highlight war, hab ich ich natürlich diebisch auf die Fortsetzung gefreut. Ich war gespannt, ob mich wieder ein einfach mega geniales und düsteres Leseerlebnis ...

Da der Erste Teil der Reihe einfach nur ein Highlight war, hab ich ich natürlich diebisch auf die Fortsetzung gefreut. Ich war gespannt, ob mich wieder ein einfach mega geniales und düsteres Leseerlebnis erwarten würde. Ich verrate schon mal, dass meine Erwartung übertroffen wurden.

Die Autorin zieht einen wieder in die Geschichte und versteht es den Leser ans Geschehen zu fesseln. Der Storyverlauf ist einfach mal wieder wahnsinnig spannend, aber auch anspruchsvoll. Gerade mit den französischen Sätzen steht man immer mal kurz auf der Leitung, kommt aber im nächsten Satz trotzdem schon wieder mit. Es verleiht der Story noch dazu einen tollen Charme. Neben all den Untoten, fliegenden Gliedmaßen und der actionreichen Handlung ist das etwas, was sich, bis auf merde, etwas "feiner" anfühlt.

In "Der Garten der schwarzen Lilien" geht es hauptsächlich um Nifs Rückgrat. Zusammen mit Mirage und Zejn machen wir uns daran es in deren Besitz zu bringen. Dabei erleben wir viele spannende, aber auch düstere und eklige Szenen, die aber zum großen Ganzen absolut passen. Normal funktioniert in der Handlung nicht unbedingt und genau das, hat mich so dermaßen begeistert. Es ist spannend den beiden Charakteren zu folgen und Schauplätze anzutreffen die es in sich haben. Dazu schafft es die Autorin die düstere Atmosphäre rüber zu bringen und sich so ziemlich Alles bildlich vorzustellen. Nicht immer gut für den Magen, aber was soll's.

Neben Action geht es aber auch stellenweise etwas ruhiger zu. Wir erfahren mehr über Zejn und Mirage, aber auch andere Hintergründe kommen ans Licht. Es gibt viele Gefahren und Kämpfe zwischen Gardisten, Alchemisten, Dieben, Hehlern, Spionen und Untoten. Was zu einem absolut beeindruckenden Endkampf führt. Leider aber auch zu einem für mich schwer zu verschmerzenden Verlust. Wie kann man nur?

Auch Zejn und Mirage können wieder voll überzeugen. Witzigerweise brauchen sie sich dieses Mal aber und müssen miteinander arbeiten, um am Ende erfolgreich zu sein. Die beiden zusammen bringen mich immer zum Lachen und sind mir nur noch weiter ans Herz gewachsen. Jeder auf seine eigene verschrobene Weise.

 
Fazit

Wenn eine Fortsetzung einfach mal, den schon mega genialen Auftakt toppt. Klingt komisch? Ist aber in diesem Fall so. Wer glaubt, dass "Das Schwert der Totengöttin" sich nicht überbieten lassen würde, sollte dringend zu diesem Meisterwerk düsterer Fantasykunst greifen. AlterVerwalter war das genial und stelleneier eklig. Aber die meiste Zeit genial. Mega Handlung und absolutes Mitfiebern mit dem Charakteren. Spannungsgeladen, düster und actionreich jagt man durch das Abenteuer um Nifs Rückgrat zu "retten" bzw. aus den falschen Händen zu holen. Ich kann nur sagen: Greift zu und folgt der Verlockung dieser vielversprechenden Reihe. Sie kann bisher definitiv halten, was sie verspricht. Ich bin auf das Finale gespannt und schiebe auch Teil 2 von Black Alchemy in die Riege HIGHLIGHT. 5 funkelnde und explodierende Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2020

Schön gemacht...

Chasing Darkness. Das Herz eines Dämons
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Außer einigen Empfehlungen, hat mich an diesem Buch der Klappentext absolut angesprochen. Dämonejägerin und Halbdämon haben dafür gesorgt,dass ich zum Buch gegriffen habe. Es klang spannend, denn eine ...

Außer einigen Empfehlungen, hat mich an diesem Buch der Klappentext absolut angesprochen. Dämonejägerin und Halbdämon haben dafür gesorgt,dass ich zum Buch gegriffen habe. Es klang spannend, denn eine Heirat zwischen verfeindeten Lagern versprach interessant zu werden.

Mit ihrem leichten, hunorvollen und flüssigen Schreibstil konnte mich die Autorin absolut in ihren Bann ziehen. Sie schafft es die Story so zu erzählen, das man viel zu lachen hat und sich herrlich der Story hingeben kann. Die Idee ist nicht allzu neu, aber, wie ich finde, toll umgesetzt. Auch die wechselnden Perspektiven waren toll gemacht und sorgten für ein enges Miteinander mit dem Charakteren.

Alana wird in ihrer Eigenschaft als beste Dämonenjägerin ihrer Zunft vom König persönlich beauftragt, etwas zu beschaffen. Natürlich gelingt ihr das, allerdings trifft sie auf ihrer Mission auf einen Dämon. Auch er hat einen Auftrag, allerdings kommt die junge Frau ihm in die Quere. Kurz darauf begegnen sich die Beiden im Thronsaal des Königs wieder und plötzlich steht eine Hochzeit an. Alana soll eben jenen Dämonen heiraten, den sie während ihres Auftrags angetroffen hat. Darius. Au h er ist wenig begeistert davon, ins verfeindete Lager einzuheiraten. Zum Glück gibt es einen Ausweg. Eine Mission, die die jungen Leute vor der gemeinsamen Ehe bewahren könnte. Es wird alles Andere als ein Spaziergang und vielleicht sieht die Welt hinterher anders aus. Nicht mehr Schwarze oder Weiß, sondern in Graustufen.

Auch wenn gerade der Weg von Darius und Alana etwas vorhersehbar ist, wartet die Autorin mit einigen Überraschungen auf. Es bleibt durchweg spannend und man kann auch mitfiebern.

Die Charaktere sind toll gestaltet und laden dazu ein, mit ihnen auf dieses Abenteuer zu gehen und sich gemeinsam den Gefahren zu stellen.

Alana ist eine starke Jägerin und gewohnt, dass Dämonen üble Bestien sind und gefährlich für jeden. Sie ist für ihre Jagderfolge bekannt und hoch angesehen bei den Jägern. Ich mochte ihre ganze Art einfach, auch wenn sie nur schwarz und weiß gesehen hat. Sie kämpft bis aufs Äußerste und will die schützen, die ihr am Herzen liegen.

Darius ist ein Halbdämon und hat es damit ziemlich schwer. Weder Dämonen noch Menschen akzeptieren ihn und ein paar seiner Familienmitglieder verachten ihn, als ob er etwas dafür könnte, wer er ist. Allerdings hat er sich nie unterkriegen lassen, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem traut er sich auch mal sich durchzusetzen.


Fazit

"Chasing Darkness" ist für mich das erste Buch von B.E. Pfeiffer, aber bestimmt nicht das letzte. Denn es hat mir richtig toll gefallen. Auch das Zusammenspiel von Menschen, Hexen, Dämonen und Jägern hat mich fasziniert. Trotz vorhersehbarer Liebesgeschichte, können Spannung und unerwartete Wendung für ein tolles Leseerlebnis sorgen. Ich bin begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen. 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2020

Ganz gut

Der Hof der Wunder
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Sowohl Klappentext als auch die Mischung von “Das Dschungelbuch” und “Les Miserable”, hat mich neugierig gemacht. Das Setting Paris ist für mich wirklich toll gewählt und ich war gespannt, wie es da so ...

Sowohl Klappentext als auch die Mischung von “Das Dschungelbuch” und “Les Miserable”, hat mich neugierig gemacht. Das Setting Paris ist für mich wirklich toll gewählt und ich war gespannt, wie es da so 1823 – 1832 ausgesehen hat. Ich war also ehrlich gespannt.

Der Schreibstil war eigentlich ganz spannend und angenehm zu lesen. Ich bekam Action und Spannung geboten, wenn es einem das Buch auch nicht unbedingt einfach macht. Es wäre meiner Meinung nach, ausbaufähig gewesen.

Die Themen im Buch sind breit gefächert. Man trifft aus Menschenhandel, Missbrauch, Mord und Totschlag. Ich fand es sehr passend zum Setting.

Nina kommt als Kind zur Diebesgild, damit sie nicht das gleiche Schicksal wie ihre Schwester ereilt. Allerdings fand ich es ziemlich unklar, wie alt Nina eigentlich ist. Ich könnte mich nicht erinnern ein Alter irgendwo gelesen zu haben. Sie wir mit auf jeden Fall sehr reif, was ich einfach auch auf ihr bisheriges Leben und dessen Umstände schieben würde. Sie ist in einem Leben gefangen, dass viele Tode hervorbringt, da es von Hunger und Leid geprägt ist. Auch wenn es ihr untersagt ist, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester, welche vom eigenen Vater verkauft wurde. Hierbei legen sich ihr allerlei Steine und den Weg und sie macht sich nicht nur Freunde. Auch wenn sie einige davon hat, ist es vielleicht nicht immer so gut, sich gewisser Leute zu sicher zu sein.

Nina versucht etwas im Hof der Wunder zu ändern und nimmt sich als erstes den Mann vor, der ihre Schwester gekauft hat. Er ist ebefalls Teil der 9 Gilden und nennt sich Tiger, Herr der Gilde des Fleisches. Nicht immer mit Fingerspitzengefühl versucht Nina ans Ziel zukommen. Ihre Schwester retten hat oberste Priorität und so stürzt sich die junge Frau teilweise waghalsig.

Dabei ist Nina wirklich gut. Sie ist clever, kann kämpfen und bekommt jede Aufgabe gelöst, die man ihr stellt. Aber genau das ist der Punkt, der überhaupt nicht meins war. Nina war nahezu perfekt und das auf ihrem ganzen Weg. Für mich braucht ein Charakter Ecken und Kanten, sonst ist er einfach unglaubwürdig.

Der Rest der Charaktere bleibt für mich eher blass, auch hier wäre mehr drin gewesen.

Fazit

Schreibstil und Setting konnten mich überzeugen, aber eine perfekte Protagonistin verhagelt mir leider den Lesespaß. Den Aufbau um und im Hof der Wunder fand ich spannend gemacht, er ist aber auch vielschichtig und komplex. Was an sich nicht schlecht ist. Mir hat es einfach an Tiefgang in Story und Charakteren gefehlt. Die Story wir ihre Fans finden, aber mich konnte sie leider nur so halb begeistern. 3 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Tolles Leseerlebnis, aber der Anfang zieht sich

Das neunte Haus
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Mit der Grischa Reihe und King of Scars konnte mich die Autorin begeistern und somit war ich mehr als gespannt, was "Das Neunte Haus" bereithalten würde. Der Klappentext klang absolut mega und das Cover ...

Mit der Grischa Reihe und King of Scars konnte mich die Autorin begeistern und somit war ich mehr als gespannt, was "Das Neunte Haus" bereithalten würde. Der Klappentext klang absolut mega und das Cover ist ein echter Hingucker.

Ich finde den Schreibstil anders. Er ist toll keine Frage und diesem Buch sollte man seine komplette Aufmerksamkeit widmen, denn ich fand es ziemlich anspruchsvoll. Gerade der Anfang steckt voller Input und ich gebe auch zu, meine Schwierigkeiten gehabt zu haben. Es fiel mir schwer, es nicht aus der Handel zu legen, weil es mir zu langwierig war. Vielleicht wäre weniger ausführlich besser gewesen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Die ersten Seiten sind aber eben auch nicht nur langatmig, sondern bieten auch immer mal wieder interessante Details, die mich begeistern konnten. Es war düster und brutal, also im Grunde nach meinem Geschmack. Aber die Längen zu Beginn, haben mir etwas den Lesespaß verhagelt. Das gleiche gilt für Alex. Dazu aber später mehr.

Während sich die ersten Seiten etwas zogen, wurde es ab Seite 200 für mich besser. Es gab überraschende Wendungen. Endlich kamen Spannung und Action auf. Ab hier war es wirklich endlich nach meinem Geschmack und ich war mittendrin im Geschehen. Es war blutig, schräg und einfach anders. Hat mir gut gefallen und die Autorin hat damit bei mir auch noch Mal einiges an Boden gut gemacht.

Kommen wir zu Galaxy Stern oder auch Alex. Irgendwie kam ich nicht ganz an sie ran. Sie wurde zwar angenehmer und sympathischer mit der Zeit, aber so wirklich warm wurde ich mit ihr nicht. Sie ist ein absolut interessanter Charakter, keine Frage, aber mir fehlte die Nähe zu ihr. Da war noch eine kleine Kluft, die es hätte zu überwinden gegolten, um mit ihr Angst zu haben oder mit ihr mit zu fiebern. Sie hat viel durchgemacht und das hat sie auch gezeichnet, aber so richtig Mitleid erregen, konnte ihr Geschichte bei mir nicht.

Fazit

Ich habe etwas in der Art noch nicht gelesen und muss sagen, das Buch hat mir im Gesamtbild gut gefallen. Hier wurde gut gemischt mit Thriller- und Magieelementen. Der Anfang fiel etwas holprig für mich aus, aber besser wurde es ja dann zum Glück. Leigh Bardugo hat hier definitiv etwas Tolles auf die Beine gestellt, aber an manchen Stellen, hätte man sich, wie gesagt, vielleicht etwas kürzer fassen können. Im Großen und Ganzen ist die Idee wirklich richtig mega, wenn die Handlung dann auch noch in Schwung ist, hat man ein echtes geniales Leseerlebnis von sich. Ich bin also nicht 5 Sterne begeistert, sondern nur 4. Wer aber eine düstere und neuartige Story sucht, der sollte zu diesem Buch greifen. Ich bin gespannt, was Teil 2 bereit hält.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere