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Veröffentlicht am 11.01.2018

Schwieriges Thema leichtgängig aufbereitet

Rattatatam, mein Herz
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Im Buch „Rattatatam, mein Herz“ von Franziska Seyboldt schildert die Autorin ihr Leben mit der Angst, wie es denn auch genauso im Untertitel heißt. Bereits als 12-Jährige hatte sie ein prägendes Erlebnis, ...

Im Buch „Rattatatam, mein Herz“ von Franziska Seyboldt schildert die Autorin ihr Leben mit der Angst, wie es denn auch genauso im Untertitel heißt. Bereits als 12-Jährige hatte sie ein prägendes Erlebnis, das ihre Angst hervorrief, in Ohnmacht zu fallen. Dass sie erst als Erwachsene den Mut gefunden hat, darüber zu reden, wird verstärkt durch die Reaktion auf ihr damals ehrliches Bekenntnis einer Lehrperson gegenüber, die sich darauf eher abfällig äußerte. Das Buch hat einen Pappeinband, der gut in der Hand liegt und ein angenehmes Empfinden hervorruft. Die gelben Zacken auf dem Cover ließen mich an ein Elektro-Enzephalogramm denken, sind aber der kreative Ausdruck der Autorin einer Wiese.

Rattatatam, bumm, bumm, poch, poch – wer kennt es nicht, wenn der Herzschlag sich beschleunigt weil man sich in einer Situation befindet, die Angst hervorruft. Im Gegensatz zur Furcht als Reaktion auf eine konkrete oder erahnte Bedrohung bleibt bei der Angst unklar auf welche genaue Gefahr sie sich bezieht. Als Angststörung gilt eine krankhaft überhöhte Angst. Neben vielen verschiedenen Situationen in denen die Autorin Angst empfunden hat, schildert sie ihren Weg in die Therapie. Für sie bedeutete dieser Schritt, das Eingestehen eines Problems. Therapie kann unterschiedliche Formen haben und die nächste Schwierigkeit ist es, eine geeignete auszusuchen. Seit April 2017 hat jeder gesetzlich Versicherte die Möglichkeit bis zu drei Sprechstunden bei einem Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen, ohne Überweisung durch einen Arzt, zur Abklärung weiterer Schritte und zur Ermittlung der passenden Methode, auch verbunden mit einem Wechsel des Therapeuten.

Neben dem Besuch einer Therapie und der Schilderung ihrer Erfahrungen damit, hat die Autorin sich mit Literatur zum Thema beschäftigt und nennt beispielhaft Lektüre dazu. Obwohl ihre Erzählung ein schwieriges Thema behandelt, findet sie einen Schreibstil, der amüsant und locker-leicht zu lesen ist. Das liegt vor allem daran, dass sie auf ungewöhnliche Weise die Angst personalisiert.

Franziska Seyboldt hat den Mut gefunden, mit „Rattatatam, mein Herz“ ein wichtiges Thema, das vielfach verschwiegen wird, öffentlich zu machen auf eine Weise, die zur Diskussion anregt. Ich hoffe, dass das Buch viele Leser finden wird und vergebe gerne eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 09.01.2018

Komplexer Spionageroman mit unerwarteten Wendungen

Der Preis, den man zahlt
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„Der Preis, den man zahlt“ von Arturo Pérez-Reverte ist der erste Band einer Serie rund um den spanischen Spion Lorenzo Falcó. Der Autor nimmt den Leser mit in das Jahr 1936 in dem der spanische Bürgerkrieg ...

„Der Preis, den man zahlt“ von Arturo Pérez-Reverte ist der erste Band einer Serie rund um den spanischen Spion Lorenzo Falcó. Der Autor nimmt den Leser mit in das Jahr 1936 in dem der spanische Bürgerkrieg begann. Die in Sepiafarben getauchte Szene auf dem Cover führte mich direkt in den Beginn der Geschichte hinein, in der Falcó seiner Arbeit während einer Zugfahrt nachgeht, ohne auffällig zu werden. Schmerz bis hin zum Tod ist der Preis, den diejenigen zahlen, die wie Falcó bereit sind, Risiken einzugehen und dabei entdeckt werden.

In Salamanca trifft sich Falcó mit seinem Vorgesetzten, dem Leiter des nationalen Geheimdienstes, um neue Instruktionen zu empfangen. Falcó wird mitgeteilt, dass ihn sein nächster Einsatz nach Alicante führen wird. Unter anderem wird die paramilitärische faschistische Bewegung der Falangisten die Aktion unterstützen. Durch weitere Informationen erfährt er, dass der Einsatz einen hochrangigen politischen Gefangenen aus dem Gefängnis der spanischen Stadt an der Costa Blanca befreien soll. Ihm obliegt die Organisation, bei der er von einem Geschwisterpaar und einer jungen Frau mit dem Namen Eva Rengel unterstützt wird die alle zur Gruppierung der Falangisten gehören. Falcó fühlt sich, wie von vielen anderen Frauen auch, zu Eva hingezogen. Um den Inhaftieren zu befreien, müssen sie sich aufeinander verlassen und vertrauen können, obwohl sie voneinander nur grundlegende Fakten zur Kenntnis bekommen. Im Geheimdienst sind Fehler lebensgefährlich. Falcó ist im Job erfahren und Taktik gehört zu seinen Stärken, doch der Auftrag wird für ihn zu einer Gratwanderung.

Eva ist eine entschlossene, aber für mich als Leser auch dubiose Person. Ihr Eifer verbunden mit ihren Handlungen weckte nicht nur bei mir Zweifel an ihrem persönlichen Hintergrund. Mit dem Charakter des Lorenzo Falcó hat der Autor eine Figur geschaffen, die mir nicht sympathisch wurde. Falcó mordet gegen Bezahlung, ständig auf der Suche nach dem gewissen Kick. Er raucht wo immer es möglich ist und scheint bereit für jede Frau zu sein, die sich ihm zuwendet. Dennoch hält er eine geheimdienstliche Zusammenarbeit von Frauen und Männern für wenig tauglich. Er bewegt sich unauffällig zwischen den verschiedenen politischen Zonen im Spanien des Bürgerkriegs.

Es ist nicht einfach zu begreifen, welche Gruppe oder Partei wo in welchem Gebiet die Vormachtstellung innehat, denn die Lage ist recht unübersichtlich, was mir das Lesen nicht erleichterte. Ein großer Teil des Buchs wird dazu verwendet, die an der Aktion beteiligten Personen aufzubauen, was die Spannung zurücknahm. Der Autor schreckt nicht davor zurück, gewaltsame Szenen zu beschreiben. Den Alltag des Kriegs hat er als Reporter vielfach miterlebt und daher wirken seine Schilderungen realistisch.

„Der Preis, den man zahlt“ ist ein komplexer Spionageroman mit einigen unerwarteten Wendungen. Es erhöht das Verständnis des Geschehens, wenn man sich in die Geschichte des spanischen Bürgerkriegs einarbeitet. Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen, was an den oben genannten Gründen, vielleicht aber auch am Genre liegt. Wer einen ungewöhnlichen historischen Roman mit geheimdienstlichen Ermittlungen lesen möchte und dabei nicht vor Gewaltdarstellung zurück schreckt ist hier richtig.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Tragisches Flüchtlingsschicksal in den 1940ern, eingebunden in einen Familienroman

Marlenes Geheimnis
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Christiane Auberlin, genannt Nane, ist 34 Jahre alt und die Nichte von Marlene, der Titelfigur des Romans „Marlenes Geheimnis“ von Brigitte Riebe. Das, was Marlene im und nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt ...

Christiane Auberlin, genannt Nane, ist 34 Jahre alt und die Nichte von Marlene, der Titelfigur des Romans „Marlenes Geheimnis“ von Brigitte Riebe. Das, was Marlene im und nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat, ist in Vergessenheit geraten. Erst Nane bringt die Ereignisse in Bewegung, die dazu beitragen, die Vergangenheit wieder ans Licht zu holen. Nicht nur die Erzählung sondern schon das Cover nahm mich mit an den Bodensee, einer Gegend mit hohem Bestand an Obstwiesen. Auch Familie Auberlin profitiert davon, denn sie verarbeiten Äpfel, Birnen, Kirschen und ähnliches hauptsächlich zu wohlschmeckendem Obstbrand.

Nach einem Pharmaziestudium ohne Abschluss verdingt sich Nane seit mehreren Jahren als Vertreterin für Diätprodukte. Seit geraumer Zeit hat sie gesundheitliche Probleme. Der Tod ihrer Großmutter Eva führt sie zur Beerdigung in die Heimat an den Bodensee ins Haus ihrer unverheirateten Tante Marlene, die die Schnapsbrennerei der Familie weiter fortführt. Auch ihre Mutter Vicky reist an und sofort brechen die alten Streitigkeiten der Geschwister untereinander wieder auf. Verwundert ist Nane über die große Ablehnung ihrer Tante gegenüber den Nachbarn mit deren mit ihr in etwa gleichaltrigen Kindern Lukas und Simon sie früher immer gern gespielt hat. Bei einem Treffen bittet Simon sie, ihm zu helfen, den Nachlass seines Großvaters zu ordnen. Einige Papiere sind in Sütterlin geschrieben und Nane soll den Text entziffern. Kurze Zeit vorher hat Marlene ihrer Nichte ein Notizbuch mit den Lebenserinnerungen von Eva übergeben, die diese für ihre Enkelin aufgezeichnet hat. Während ihre Mutter schon bald wieder abreist, beschließt Nane zu bleiben und in die Vergangenheit der Familie einzutauchen.

Brigitte Riebe hat ein bewegendes Stück deutscher Geschichte in ihrem Roman verarbeitet, das mir bisher nicht präsent war. Ihr Blick in die Vergangenheit führte mich zurück in das Protektorat Böhmen und Mähren nach Reichenberg, dem heutigen Liberec. Stadt und Stadtkreis waren 1939 dem Deutschen Reich eingegliedert worden, doch im Mai 1945 wurden sie der wiedererrichteten Tschechoslowakei zugeordnet. Die ansässigen Deutschen wurden enteignet und vertrieben. Die Wurzeln der Autorin selbst liegen in dieser Gegend. Als promovierte Historikerin hat sie selbstverständlich die damaligen Ereignisse exakt wieder gegeben. Sie wertet dabei nicht über die beteiligten Seiten. Zudem hat sie rund um die historischen Daten eine glaubhafte Geschichte gesponnen, die mich berührt hat.

Im Roman wechseln sich Gegenwart und Vergangenheit ab. Von Beginn an baut die Autorin eine gewisse Spannung auf, denn bereits durch den Titel habe ich ein Familiengeheimnis erwartet und war neugierig darauf, dass dieses aufgedeckt wird. Geschickt setzt Brigitte Riebe einige Cliffhanger sowohl im Heute wie im Damals. Sie begründet die Handlungen ihrer Charaktere und versieht sie mit jeweils eigenen Befindlichkeiten.

Insgesamt hat mich die Art der Darstellung gefesselt. Das tragische Flüchtlingsschicksal hat mich emotional sehr berührt. Die Heimatverbundenheit der Menschen ungeachtet ihrer Nationalität in den verschiedenen beschriebenen Gegenden war deutlich zu spüren. Ich fühlte mich bestens unterhalten und vergebe gerne dazu eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 28.12.2017

Gekonnte Konstruktion des Thrillers

Woman in Cabin 10
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Bereits das Cover des Buchs „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware nahm mich mit in ein schauriges Setting. Der Blick durch ein Regenschlieren getrübtes Bullauge zeigt das aufgewühlte Meer. Verbunden mit dem ...

Bereits das Cover des Buchs „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware nahm mich mit in ein schauriges Setting. Der Blick durch ein Regenschlieren getrübtes Bullauge zeigt das aufgewühlte Meer. Verbunden mit dem Untertitel „Es ist ein Mörder auf dem Schiff. Aber niemand glaubt dir“ entstand noch vor dem Lesen für mich eine bedrückende, aber gleichzeitig knisternde Atmosphäre. Von Beginn an war ich gespannt, welche Rolle die Titelfigur einnehmen wird.

Die Journalistin Laura Blacklock, von ihren Freunden kurz Lo genannt, soll in einer Reportage über eine mehrtägige Fjord-Kreuzfahrt auf einem kleinen luxuriösen Schiff mit nur zehn Gästekabinen berichten. In den Tagen vor dem Beginn der Reise wird in ihrer Wohnung nachts eingebrochen. Sie stellt den Dieb und wird von ihm eingeschlossen. Das Ereignis lässt sie in Folge schlecht schlafen. In ihrer ersten Nacht auf dem Schiff wacht sie von einem lauten Platschen auf. Sie hastet auf die Veranda und sieht einen blutigen Streifen auf der Glasscheibe der Reling der Nachbarkabine. Dadurch ist sie überzeugt, dass jemand ermordet und über Bord geworfen wurde. Nachdem sie den Vorfall angezeigt hat, wird allerdings ihre Wahrnehmung in Frage gestellt, denn es wird niemand vermisst. Aber Lo ist sich sicher, dass es real war, was sie gesehen und gehört hat. Der Mörder befindet sich also weiter an Bord und jeder ist in Gefahr.

Bereits zu Beginn konstruiert Ruth Ware mit dem Einbruch in Los Wohnung einen wohl für jeden Leser nächtlichen Alptraum. Die Ich-Erzählerin Lo übermittelte mir ihre Angst und Nervosität in dieser Situation, so dass ich sehr gut nachempfinden konnte, wie sie sich fühlte, als sie die besonderen Geräusche in ihrer Kabine vernahm. Wieder war sie allein und auch ohne jemanden, dem sie ihre Vermutungen direkt anvertrauen konnte. Sie selbst weiß auch um diese irreale Lage, macht sich Vorwürfe und denkt darüber nach, wie sie solche Erlebnisse vermeiden kann. Gerne hätte ich Lo ihre Schilderungen ohne in Fragestellung abgenommen, aber Ruth Ware versieht den Charakter Lo mit einem Hang zum Alkohol und der regelmäßigen Einnahmen von Antidepressiva. Das weckt gewollt Misstrauen. Die Anzahl der Mitreisenden ist überschaubar, so dass sich miträtseln lässt, wer denn für einen Mord in Frage käme, wenn es denn einen Mord überhaupt gegeben hat.

Das Buch enthält mehrere Teile. Nach dem zweiten Teils steht ein kurzer Austausch unter Freunden von Lo, der einige Zeit nach dem vorher gehenden Cliffhanger abläuft und ich erfuhr, dass die Protagonistin vermisst wird. Solche Vorgriffe baut die Autorin mehrmals ein und steigert dadurch die Spannung nochmal, denn dadurch ließ sie mich glauben, dass Lo sich in Gefahr vor einem potentiellen Täter auf dem Schiff befindet.

„Woman in Cabin 10“ spielt mit unterschwellig vorhandenen Ängsten. Auch wenn die Suche nach Mordopfer und Täter sich etwas in die Länge zieht, so ist doch die Spannung von Beginn bis zum Ende sehr hoch und wird durch einige überraschende Wendungen und einem unerwarteten Schluss nochmal gesteigert. Die Konstruktion des Thrillers ist gekonnt und ließ mich mitfiebern. Gerne gebe ich dem Buch eine Empfehlung für Leser des Genres.

Veröffentlicht am 25.12.2017

Ergreifend und berührend

Sieben Tage voller Wunder
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Die Romane von Dani Akins beinhalten menschliche Tragödien, so auch im Buch „Sieben Tage voller Wunder“. Auffällig bei der Betrachtung des Covers ist der hinter einem Wolkenschleier verborgene Mann auf ...

Die Romane von Dani Akins beinhalten menschliche Tragödien, so auch im Buch „Sieben Tage voller Wunder“. Auffällig bei der Betrachtung des Covers ist der hinter einem Wolkenschleier verborgene Mann auf den die junge Frau zugeht, so dass ich mich schon vor dem Lesen fragte, ob das ein Hinweis auf eine Begebenheit in der Geschichte ist. Titel und Umschlaggestaltung deuten auf den in der Erzählung enthaltenen mysteriösen Touch hin, den die Autorin schon häufiger umgesetzt hat und der auch hier nicht fehlt. Die Erzählung umfasst sieben Tage, wie bereits aus dem Titel herauszulesen ist.

Die in London lebende Hannah Truman hat herausgefunden, dass ihr Freund William sie betrügt. Kurzfristig hat sie beschlossen, Trost bei ihrer Schwester zu suchen, die mit Ehemann und Tochter in Kanada wohnt. Nach fünf Wochen in Amerika macht sie sich schweren Herzens auf den Weg nach Hause an einem eiskalten stürmischen Nachmittag. Noch ist sie sich nicht sicher, ob sie sich von William trennen soll. Bereits am Flughafen fällt ihr unter den Fluggästen ein großer attraktiver Mann mit grünen Augen auf, der sich ihr später als Logan Carter vorstellt. Sie freut sich sehr darüber als sie bemerkt, dass er wider Erwarten in der gleichen Maschine reist wie sie. Schon bald werden die beiden den bisher fehlenden näheren Kontakt nachholen können, doch bis dahin durchleben Hannah und Logan eine ungeahnte Katastrophe.

Dani Atkins fokussiert in „Sieben Tage voller Wunder“ auf der Protagonistin Hannah, die sie in der Ich-Form erzählen lässt. Dadurch konnte ich sehr gut deren Gefühle aufnehmen. Ich spürte ihre Verzweiflung über den Bruch in ihrer langjährigen Beziehung, die Traurigkeit ihre Schwester wieder einmal zurück zu lassen, das ungeduldige Warten auf den Flug und das überraschende beglückende Treffen mit dem ihr bis dahin unbekannten Logan. Der Charakter der Hannah ist gut ausformuliert. Was dann folgt ist dank einer sehr guten Recherche der Autorin unglaublich, aber durchaus realistisch dargestellt. Wer Dani Atkins schon einmal gelesen hat weiß, dass sie ihren Figuren tragische Schicksale nicht erspart. Hannah und Logan geraten in eine Situation, in der sie die gegenseitige Unterstützung des anderen zu schätzen lernen.

Am Anfang stand die Frage im Raum, ob der Bruch in der Beziehung zwischen Hannah und ihrem Freund noch zu kitten ist, doch bald schon konnte mich der sympathische Logan für sich einnehmen. Während ich noch auf ein Happy End zwischen ihm und Hannah hoffte, überraschte mich Dani Atkins mit einem Dreh in ihrer Geschichte mit der ich durch Titel und Cover eigentlich hätte rechnen müssen.

Ohne den Twist am Ende hätte mir das Buch noch besser gefallen. Aber wieder schreibt die Autorin mit „Sieben Tage voller Wunder“ eine ergreifende und berührende Geschichte, den ich gerne an Leser empfehle, die bewegende Romane mögen