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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2024

Spannender Kriminalfall

Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi
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Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, soll nach einem missglückten Einsatz eine inoffizielle Ermittlung in Veere leiten. Es gilt, einen Vermisstenfall zu lösen. Schnell wird ihr klar, dass ihr ...

Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, soll nach einem missglückten Einsatz eine inoffizielle Ermittlung in Veere leiten. Es gilt, einen Vermisstenfall zu lösen. Schnell wird ihr klar, dass ihr Vorgesetzter ein besonderes Interesse an diesem Vermissten hat, denn der Koch Rob van Loon war im Zeugenschutzprogramm gewesen. Er hatte auch eine Rolle gespielt in einem Cold Case, als vor zehn Jahren ein Mädchen mit surinamischen Wurzeln verschwunden war. Als Liv in der Vergangenheit zu graben beginnt, stößt sie auf einige Ungereimtheiten…

Liv hatte einiges Pech in ihrer letzten Ermittlung, denn am Ende eines missglückten Einsatzes steht nicht nur eine Verwechslung, sondern es gibt auch einen Toten, erschossen von Liv, als sich eine gefährliche Situation für einen Kollegen ergibt. Dennoch steht Liv unversehens im Rampenlicht und muss froh sein, aus dem Visier der Öffentlichkeit herausgenommen zu werden. Doch was hat es mit ihrem inoffiziellen Fall an sich, dieser Vermisste, dessen Verschwinden mit einem Cold Case um ein junges Mädchen zusammenhängt? In mehreren Zeitebenen wird eine Geschichte erzählt, die nach und nach aufgerollt wird. Mehrere überraschende Wendungen führen zu einigen unbequemen Wahrheiten. Die Motivationen der Charaktere lassen sich gut nachvollziehen. Das Ende dieses Buches lässt auf einen weiteren spannenden Fall hoffen, darauf freue ich mich schon.

Mir hat dieser Krimi einige spannende Lesestunden beschert, ich habe eifrig mitgeraten, in welche Richtung die Ermittlungen wohl gehen werden. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Aufbruch in eine bessere Zukunft

Savannah – Aufbruch in eine neue Welt
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Die junge Halbwaise Nellie Bernstein wird von ihrem Vater aus dem Haus geworfen, nachdem sie ungewollt schwanger wurde. Man schreibt das Jahr 1733, eine junge Frau ist allein sehr gefährdet. Zunächst sucht ...

Die junge Halbwaise Nellie Bernstein wird von ihrem Vater aus dem Haus geworfen, nachdem sie ungewollt schwanger wurde. Man schreibt das Jahr 1733, eine junge Frau ist allein sehr gefährdet. Zunächst sucht sie Zuflucht bei ihrem Onkel, doch dann schließt sie sich einem entfernten Verwandten an und wandert zusammen mit ihm nach Amerika aus. Dieser war dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern eine neue Kolonie in Georgia gründen möchte. Doch die Anfänge der Kolonie sind nicht einfach, es drohen ungeahnte Gefahren, immer wieder müssen die Einwanderer für ihr Zuhause kämpfen. Der Traum von einem besseren Leben bleibt jedoch bestehen...

Es ist der Beginn einer Reihe über die Auswanderer nach Amerika, die nach einer langen Schiffspassage eine neue Siedlung schaffen, mit all den Entbehrungen, die zunächst von ihnen verlangt werden. Das Leben ist anfangs nicht einfach, es drohen Krankheiten, Wetterkapriolen, wilde Tiere und vieles mehr. Und doch zeigt sich, dass eine solche Ansiedlung mit viel Mut und Durchhaltewillen erfolgreich sein wird. Die Geschichte wird aus Nellies Sichtweise erzählt, mit ihr erlebt der Leser die Veränderungen, die das Leben für sie bereit hält und an denen sie wächst. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, so dass man sich gerne in den Sog der Erzählung hineinziehen lässt. Doch so sehr mir auch klar ist, dass die Siedler von vielen Gefahren bedroht wurden, muss ich sagen, dass es mir gegen Ende des Buches etwas zu viel an Verwicklungen wurde; ich wage zu behaupten, dass man hier nicht ganz so auf die Tränendrüse hätte drücken müssen. Letztendlich aber erscheint die Erzählung recht authentisch, und mit etwas zeitlichem Abstand kann ich mir auch gut vorstellen, Nellies Geschichte weiter zu verfolgen – gerade nach dem Cliffhanger auf der letzten Seite…

Dieser historische Roman beschreibt realitätsnah das schwierige Leben der amerikanischen Einwanderer, die neues Land besiedelt haben. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Aubrys magische Lebensreise

Die unendliche Reise der Aubry Tourvel
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Mit neun Jahren ändert sich Aubry Tourvels Leben auf dramatische Weise: Sie erkrankt tödlich, wenn sie länger als zwei bis vier Tage an einem Ort bleibt. Sie muss also ständig weiterziehen und all die ...

Mit neun Jahren ändert sich Aubry Tourvels Leben auf dramatische Weise: Sie erkrankt tödlich, wenn sie länger als zwei bis vier Tage an einem Ort bleibt. Sie muss also ständig weiterziehen und all die Menschen, die ihr begegnen, wieder zurücklassen, auch wenn sie ihr etwas bedeuten. Ihre Reisen führen sie durch die ganze Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts, von Paris aus in die Sandwüsten Afrikas, nach Südamerika, durch Russland, über die schneebedeckten Gipfel des Himalaya nach Japan… Es gibt nur einen Ort, an dem sie länger bleiben kann, dann allerdings ganz allein für sich: Eine rätselhafte Bibliothek mit versteckten Eingängen. Ob sie jemals das Rätsel ihrer Krankheit lösen und zur Ruhe kommen kann?

Mit diesem Plot entsteht eine Geschichte mit magischen Anklängen, denn Aubrys Krankheit erscheint sehr rätselhaft, dafür aber sehr gefährlich. Mit Aubry geht der Leser auf ihre Reisen, begleitet sie durch die Jahre hinweg, nicht immer in chronologischer Reihenfolge, jedoch immer rastlos, bis auf die wenigen Aufenthalte in der ebenfalls rätselhaften Bibliothek. So spannend diese Abenteuer, erzählt aus Aubrys Sichtweise, auch sind: Letztendlich blieben noch einige offene Fragen übrig, die mich eigentlich brennend interessiert hätten.

Die Idee zu diesem Buch finde ich sehr spannend, und die Geschichte hat mir einige sehr interessante und fesselnde Lesestunden beschert. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 05.09.2024

Hochspannung aus der Rechtsmedizin

Mit kaltem Kalkül
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Die Rechtsmedizinerin Sabine Yao hat wieder einige ungewöhnliche Todesfälle zu untersuchen: Da sind zum einen die zwei Toten, die in schwarze Samtkleider gewandet an einem Gestell im Wald hängen, wie auch ...

Die Rechtsmedizinerin Sabine Yao hat wieder einige ungewöhnliche Todesfälle zu untersuchen: Da sind zum einen die zwei Toten, die in schwarze Samtkleider gewandet an einem Gestell im Wald hängen, wie auch ein Toter in einer Bauwagensiedlung. Noch weiß keiner der Ermittler, dass ein achtjähriger Junge verschwunden ist; seine Mutter hat den jordanischen Ex-Geheimdienstler Khalaf beauftragt, ihren Sohn zu suchen. Khalaf findet heraus, dass Yasser nicht das erste Kind ist, das aus dieser Siedlung verschwunden ist, und hofft, den Jungen lebend zu finden. Da taucht eine Kinderleiche auf, die jede Menge Rätsel aufgibt…

Das Buch ist der zweite Band um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao. Man kann das Buch aber auch ohne weitere Vorkenntnisse lesen. Die Rechtsmedizinerin ist Teil einer Ermittlungsgruppe, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen ist dabei sehr effektiv und teamorientiert. Das lässt allerdings auch den Raum für jeden der Ermittler, einen eigenen Charakter zu entwickeln. Die Rechtsmedizin und ihr Tätigkeitsfeld nehmen einen großen Teil des Thrillers ein, wobei es dem Autor Michael Tsokos wie bisher in seinen Büchern auch diesmal wieder gelingt, die einzelnen Schritte auch für Laien gut zu erklären. Selbst wer mit Rechtsmedizin wenig am Hut hat, wird die Rätsel, die dabei gelöst werden, sehr spannend finden. Man merkt dem Autor die Kompetenz in seinem Fach an, ist er doch selbst Rechtsmediziner – und als weiteres Standbein schreibt er äußerst spannende Rechtsmedizin-Thriller. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

Dieser Thriller hat mich wieder einmal bestens unterhalten können, ich warte jedesmal gespannt auf die Bücher von Michael Tsokos. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 05.09.2024

Auf in die wunderschöne Welt von Arkadia

Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland
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Das Einhornfohlen Schimmerhorn hört zufällig, dass Einhörner spätestens an ihrem zweiten Geburtstag auf die Erde geschickt werden, denn dort finden sie einen Einhornfreund und helfen dabei Gutes zu tun. ...

Das Einhornfohlen Schimmerhorn hört zufällig, dass Einhörner spätestens an ihrem zweiten Geburtstag auf die Erde geschickt werden, denn dort finden sie einen Einhornfreund und helfen dabei Gutes zu tun. Aber das Fohlen weiß nicht, wann es Geburtstag hat. Laura und ihr Einhornpony Sternenschweif helfen gerne, den Geburtstag herauszufinden. Dazu machen sich alle drei auf eine Reise durch Arkadia.

Das Buch gehört zu einer Reihe von Sternenschweif-Büchern, das vor allem jüngere Mädchen anspricht. Dieses Wimmelbuch schwelgt in farbenfrohen Bildern der Einhornwelt Arkadia, mit Laura und Sternenschweif gibt es ein weiteres Einhornabenteuer zu bestehen. Der Plot der Geschichte ist recht einfach, der Reiz dieses Buches besteht darin, ganz viele kleine Geschichten und jede Menge Details über Arkadia auf jeder Seite des Buches zu entdecken. Es ist eine friedliche, freundliche Welt, und auch für Schimmerhorns Problem findet sich eine gute Lösung.

Diese wunderschöne Geschichte ist liebevoll gestaltet und lädt dazu ein, immer wieder was Neues in der magischen Welt von Arkadia zu entdecken. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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