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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2023

Spannender Einstieg in die zweite Staffel

Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Der verborgene Meisterschlüssel. (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 1)
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Kurz nachdem Lukas und Ella vom Herz des Waldes zu Beschützern des magischen Flüsterwalds ernannt wurden, sind sie auch schon wieder in einem neuen Einsatz: Zusammen mit der Elfe Felicitas, dem Menok Rani ...

Kurz nachdem Lukas und Ella vom Herz des Waldes zu Beschützern des magischen Flüsterwalds ernannt wurden, sind sie auch schon wieder in einem neuen Einsatz: Zusammen mit der Elfe Felicitas, dem Menok Rani und der Katze Punchy müssen sie erneut den Flüsterwald retten. Die unterirdische Blinzelbahn, das einzige Transportmittel zwischen den Flüsterwäldern, wurde sabotiert, die Freunde müssen den Meisterschlüssel finden.

Die zweite Staffel der Flüsterwald-Reihe beginnt so spannend wie die erste geendet hat: Es gibt erneut eine Gefahr für den Flüsterwald, und Lukas und Ella müssen sich mit ihren Freunden in ein weiteres gefährliches Abenteuer stürzen. Die Gefährten sind bereits bekannt, man freut sich auf ein Wiedersehen mit ihnen, auch wenn Rani manchmal eine große Nervensäge ist und Felicitas so manchen Zauber vermasselt. (Oder vielleicht gerade deswegen? Das bringt in so manche gefährliche Situation einen befreienden Lacher ein…) Die Zusammenfassung der ersten Staffel zu Beginn des Buches erleichtert den Einstieg für alle, die sich an die bisherigen Ereignisse nicht mehr so gut erinnern. Die Welt des Flüsterwalds ist so voller einzigartiger Charaktere, dass es jedesmal eine Freude ist, darin einzutauchen und ein weiteres Abenteuer mit den Gefährten zu bestehen.

Flüsterwald ist definitiv eine spannende Welt voller Magie, die es mir angetan hat! Ich empfehle das Buch deshalb unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 12.01.2023

Feuerteufel in Berlin

Die Stunde der Hyänen
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Es brennt nachts in Berlin, seit Wochen gehen des Nachts Autos in Flammen auf. Die junge Polizistin Romina Winter ist neu ins Dezernat für Branddelikte versetzt worden, als einzige Frau in einer Männerriege, ...

Es brennt nachts in Berlin, seit Wochen gehen des Nachts Autos in Flammen auf. Die junge Polizistin Romina Winter ist neu ins Dezernat für Branddelikte versetzt worden, als einzige Frau in einer Männerriege, die sie aus dem Team ausschließt, wie könne sie denn ohne jede Erfahrung Bescheid wissen? Jette Geppert ist Journalistin, sie wohnt im Kiez und soll deshalb täglich brandaktuelle Berichte abliefern. Romina und Jette lernen sich kennen und wollen gemeinsam dem Brandstifter auf die Spur kommen. Unterwegs im Kiez ist auch der Postbote Maurice Jaenisch, der durch seine Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinschaft ganz sicher weiß, dass die Stadt von Satan beherrscht wird. Er liebt eine junge Frau aus dieser Gemeinschaft, doch obwohl sie ihn mag, hält sie ihn auf Abstand…

Es ist eine komplexe Geschichte mit mehreren Handlungsebenen, die kunstvoll miteinander verknüpft werden und so ein stimmiges Bild vom Berliner Kiez abgeben. Die einzelnen Charaktere erhalten den nötigen Raum, damit der Leser ihre Handlungen und Motivationen gut nachvollziehen kann. Die Geschichte erhält immer wieder neue Wendungen, das Ende ist äußerst passend zur Erzählung. Die angesprochenen Themen weisen dabei auf einen ziemlichen Sumpf hin, die Sprache ist teilweise recht derb, aber genau passend zu dem Milieu, in dem die Geschichte handelt. Die Geschehnisse haben es immer wieder geschafft, mich zu überraschen, genauso wie das Ende der Geschichte.

Das Buch ist in meinen Augen weniger ein Thriller als eher eine Milieustudie, diese aber wirkt sehr authentisch. Mich hat die Geschichte bestens unterhalten können, so dass ich sie sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.01.2023

Rasanter Start in eine spannende Trilogie

Rachejagd - Gequält
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Es ist nun drei Jahre her, seit die Journalistin Anna Jones zusammen mit ihrer Freundin Natalie entführt und auf bestialische Weise gequält wurden. Damals konnte Anna fliehen, doch ihre Freundin starb. ...

Es ist nun drei Jahre her, seit die Journalistin Anna Jones zusammen mit ihrer Freundin Natalie entführt und auf bestialische Weise gequält wurden. Damals konnte Anna fliehen, doch ihre Freundin starb. Bis heute kämpft Anna mit den Dämonen ihrer Schuld. Nun erhält Anna einen Brief, der ihr zeigt, dass ihr damaliger Entführer Ed Harris erneut Jagd auf sie genommen hat. Sie wendet sich an einen alten Freund, Nick Coleman, der als FBI-Agent sofort einspringt. Er zieht die Profilerin Lynette McKenzie zu den Ermittlungen hinzu. Doch der Täter scheint ihnen immer mehrere Schritte voraus zu sein, und er ist skrupellos…

Rache ist das Ziel des Täters, Rache dafür, dass Anna seinerzeit entkommen konnte und Ed Harris sein Spiel nicht mit Anna fortsetzen konnte, so scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch dieser Thriller wartet mit vielen überraschenden Wendungen auf, nichts scheint letztendlich sicher zu sein, denn immer wieder neue Erkenntnisse schaffen neue Perspektiven. Diese Jagd ist tödlich, und das nicht nur für Anna. Damit erhält dieser Thriller eine Rasanz, der man beim Lesen kaum noch hinterher kommt, die aber gleichzeitig einen ganz eigenen Sog entwickelt. Es gibt jede Menge Action, Verfolgungsjagden und einen Täter, der vor nichts zurückschreckt. Dabei enthält das Buch auch einige detaillierte Beschreibungen von Gewalttaten, auf die ich hätte verzichten können, aber das ist ja nun mal Geschmackssache. Das Ende dieses Bandes mit seinem Cliffhanger lässt den Leser atemlos auf die Fortsetzung warten.

Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, und schon jetzt bin ich neugierig, wie es weitergehen wird, so viele Fragen sind am Ende dieses Bandes offen geblieben. Ich empfehle das Buch unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 10.01.2023

Absoluter Lesespaß

Die Monsterschule (Bd. 1)
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Lukas kommt auf die Schule im Wald, die sein Onkel Professor Graghul leitet. Es ist eine Schule für schwer erziehbare Kinder. Doch dann entdeckt er, dass diese Schule nichts zu tun hat mit schwer erziehbaren ...

Lukas kommt auf die Schule im Wald, die sein Onkel Professor Graghul leitet. Es ist eine Schule für schwer erziehbare Kinder. Doch dann entdeckt er, dass diese Schule nichts zu tun hat mit schwer erziehbaren Kindern, sondern mit echten Monstern! Davon gibt es eine ganze Menge, und der Alltag mit ihnen ist ganz spannend. Doch noch spannender ist die Frage, warum es plötzlich so sehr nach Pupsen stinkt. Lukas macht sich daran, das Rätsel zu lösen…

Es ist eine spannende Monsterwelt, in der Lukas so unversehens landet. Das Buch zeigt einen großen Artenreichtum an Monstern, gelungen illustriert von Nikolai Renger, und so gerät die Geschichte nicht nur äußerst spannend, sondern auch besonders witzig. Das garantiert lustige Lesestunden mit vielen Lachern, denn das Thema Pupse beschäftigt Kinder ja immer. Man merkt der Geschichte an, dass sie schon beim Schreiben jede Menge Spaß verbreitet hat, und die verbreitet sie auch beim Vorlesen (und vielleicht sogar schon beim Selberlesen). Ich kann mich nicht entscheiden, was mir hier am besten gefallen hat: der Wortwitz der Geschichte? die abgedrehte Geschichte? die interessante Monsterwelt? die witzigen und absolut passenden Illustrationen?

Dieses Buch ist ein solcher Lesespaß, dass ich es unbedingt weiter empfehle. Und ganz selbstverständlich vergebe ich dafür überzeugte 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.01.2023

Ungewöhnlich erzählt

Gespräche auf dem Meeresgrund
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Auf dem Meeresgrund treffen sich drei Menschen. Der Eine ist schon länger da, der Andere frisch dazu gekommen, und dann kommt noch eine weibliche Stimme dazu. Nicht nur erkennen sie, dass sie ihre Daseinsform ...

Auf dem Meeresgrund treffen sich drei Menschen. Der Eine ist schon länger da, der Andere frisch dazu gekommen, und dann kommt noch eine weibliche Stimme dazu. Nicht nur erkennen sie, dass sie ihre Daseinsform gewechselt haben, sie tauschen sich nach und nach aus über ihre bisherigen Erlebnisse. Die Gespräche geraten zu einer Klage gegen Unterdrückung und Zwänge, gegen Missachtung und Qual von Armen und Frauen.

Das äußerst ungewöhnliche Setting dieser Geschichte verblüfft zunächst und macht neugierig auf das Schicksal der drei Menschen, die offensichtlich gestorben sind, das aber im ersten Moment noch gar nicht realisieren. Nach und nach taucht der Leser ein in ihre Geschichte, erfährt so einiges, was sie erlebt haben. Durch die Erzählungen der drei gerät die Geschichte recht philosophisch, ließ mich abgleiten in eigene Erlebnisse. Bevor sich das ungewohnte Stilelement dieser Geschichte abnutzen kann, gibt es ein paar Überraschungen und ein unerwartetes Ende.

Diese außergewöhnliche Geschichte hat mich etwas nachdenklich hinterlassen. Ich empfehle sie gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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