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Veröffentlicht am 27.09.2020

Unterirdisch

Spark (Die Elite 1)
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Ich lese normalerweise sehr gerne Jugenddystopien und habe in diesem Genre schon tolle Bücher entdeckt. Ein weiterer Grund weshalb ich zu diesem Buch griff war , dass ich was leichtes zwischendurch lesen ...

Ich lese normalerweise sehr gerne Jugenddystopien und habe in diesem Genre schon tolle Bücher entdeckt. Ein weiterer Grund weshalb ich zu diesem Buch griff war , dass ich was leichtes zwischendurch lesen wollte  . Was ich bekommen habe war aber mehr als seicht! Zu erst einmal ,die Story gibt rein gar nichts neues her .Ich habe mich direkt an Devergent ( Die Bestimmung ) erinnert gefühlt ,mit  mit den vier Elementen als Talenten (hier halt durch ein Gen Experiement hervor gerufen),welche sich zu einem bestimmten Zeitpunkt durch einen Test ermitteln läßt. Dann an Panem ,in dem die Jugendlichen mit großem Tamtam und mit viel Bling Bling schick gemacht, der Bevölkerung präsentiert werden.

Das schlimmste an dem Roman war aber die Hauptperson.  Sie ist in ihrem Verhalten völlig unglaubwürdig, auf der einen Seite  extrem schüchtern ( auf einr sehr komplizierten nervenden Art) und dann zickt sie ihren männlichen Gegenpart wieder wütend und aufgebracht an. Romantik und  eine gefühlvoll verliebte Anäherung findet man in dieser Geschichte nicht , nur schmachtenden Kitsch ( was er schon wieder mit ihrem Herz anstellt) und ich finde es im Normalfall gar nicht schlecht wenn sich die Hauptpersonen ineinander verlieben.

Verärgert war ich auch von der Art  wie  die Autorin den Science Fiction Aspekt behandelt .Im Jahre 2600 schreiben die Schüler immer noch auf Tablets statt vielleicht auf einer dünnen Folie zu schreiben.Von Selbstfahrende -Autos ist keine Spur, hier fährt der Bodygard noch brav das Auto.

Ganz aus war es, als ihr Bodygard der sich sonst sehr fürsorglich um sie kümmert ihr ein Fläschen Schnaps zusteckt für den Fall ,dass die Veranstaltung zu schrecklich werden  würde ( sie ist 17).

Mit ganz großer Sicherheit werde ich mir für weitere Bände kein Geld vom Verlag aus der Tasche ziehen lassen.




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Veröffentlicht am 27.09.2020

Wunderschöner Poetry Slam

Eines Tages, Baby
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Poetry Slam ist meiner Meinung nach im Normalfall fürs direkte zu Hören z.b in einer Kneipe .Da hat es mich immer begeistert .Aber bei Julia Engelmann mache ich eine Ausnahme, hier kann ich auch zur Buchform ...

Poetry Slam ist meiner Meinung nach im Normalfall fürs direkte zu Hören z.b in einer Kneipe .Da hat es mich immer begeistert .Aber bei Julia Engelmann mache ich eine Ausnahme, hier kann ich auch zur Buchform greifen. Julia Engelmann hat eine so eigene Art und einprägsame Stimme , dass ich sie während ich die Texte lese ihre Stimme deutlich in meinem Kopf höre.

Ihre Texte sind wunderschön aber oft auch traurig ,weil sie von Ängsten vielleicht sogar von Angsstörungen und Einsamkeit handeln .Dann wiederum sind ihre Texte sehr lebensbejahend. Hut ab vor dieser jungen Frau die sich in einer sehr intelligenten Art mit sich Gott und der Welt auseinander setzt und auch mal gegen den oberflächlichen Mainstream ankämpft obwohl es ihr wahrscheinlich des öfteren schwer gefallen ist.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Fantastische Welt

Magonia
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Das Buch fängt relativ normal an der Highschool an,sagen wir so normal wie das Leben einer schwer atemwegs erkrankten Jugendlichen sein kann . Dann wird die Sache sehr schnell ,sehr fantastisch. Die Welt ...

Das Buch fängt relativ normal an der Highschool an,sagen wir so normal wie das Leben einer schwer atemwegs erkrankten Jugendlichen sein kann . Dann wird die Sache sehr schnell ,sehr fantastisch. Die Welt die die Autorin entwickelt hat finde ich eigendlich sehr schön und interessant .Sie bezieht sich hier oft auf Sagen und eine Märchenwelt der Gebrüder Grimm ,so dass man fiktiv denkt " vielleicht ist ja doch was dran , vielleicht haben ja Leute das gesehen".Ja ich weiß, diese Denkweise ist etwas schräg ,aber wenn man sich mal auf ein Buch einlässt... Nicht so gut hat mir gefallen, dass sie den Aspekt des Umweltschutzes  und der Umweltverschmutzung mit eingebaut hat,da sie es etwas blass ausgearbeitet hat und sich nicht entscheiden konnte auf welcher Seite sie steht,was und ob sie überhaupt was damit bezwecken wollte. Es wirkt etwas gewollt. Ich glaube es ist nur dem Plot dienlich.

Die beiden Hauptpersonen sind mir auf jeden Fall sympathisch und ich habe den beiden nur gutes gewünscht.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Nicht ganz schlüssig

Das Orakel vom Berge
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Zunächst einmal finde ich den deutschen Titel und den Klappentext etwas irreführend. Von dem Klappentext ausgehend würde ich vermuten, dass ein großer Teil des Romans von Julianas( die Judolehrerin) Reise ...

Zunächst einmal finde ich den deutschen Titel und den Klappentext etwas irreführend. Von dem Klappentext ausgehend würde ich vermuten, dass ein großer Teil des Romans von Julianas( die Judolehrerin) Reise zu einem Mann der hinter dem "Orakel vom Berge" steht handeln. 1. ist von Julianas Reise erst nach knapp 2/3  des Buches die Rede und zweitens könnte man unter dem Orakel vom Berge von einem alten weisen Mann ausgehen. Diese Annahme hat mich fast abgeschreckt das Buch zu lesen.

Das Buch  handelt vielmehr von einer alternativen Welt in den 60ern ,in der Deutschland und Japan den Krieg gewonnen haben , im speziellen von  Amerika das von den beiden Siegerstaaten aufgeteilt wurde.Und einem Buch im Buch im Buch ,in dem das nicht der Fall ist und Großbritannien die Siegermacht ist.

Es gibt jedoch schon ein Orakel in diesem Buch .Es handelt sich hier um ein Tao, ein zwei bändiges Buch das von allen handelnden Personen des Romans, mit Hilfe von Scharfgarbenstängeln zu allen Lebenslagen befragt wird und mich mehr als einmal genervt hat. Ich frage mich: auch ,wenn die Bevölkrung von Asiaten besetzt wurde ,wie kann eine Kultur sich in so kurzer Zeit ändern ,dass alle an die Vorausagekraft des I-Gings bzw. Taos glauben. Das kam mir wie die reinste Gehirnwäsche vor.

Obwohl ich den Roman recht interessant fand, hat es mich doch nicht ganz überzeugt, es blieben einfach zu viele Fragen offen.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Interessanter Plot

Runa
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Runa spielt Ende des 19.Jahunderts in Paris, unter anderem im Hopital Salpetriere,eine Klinik für Siechende ,Nerven- und Geisteskranke. Es wird neben (wie man sich schon denken kann) recht rüder Verwahrung ...

Runa spielt Ende des 19.Jahunderts in Paris, unter anderem im Hopital Salpetriere,eine Klinik für Siechende ,Nerven- und Geisteskranke. Es wird neben (wie man sich schon denken kann) recht rüder Verwahrung an den  Patientinnen geforscht und recht zweifelhafte Experimente gemacht.Dies wäre schon schlimm genug, ein Arzt geht aber soweit, dass er vor seinen Studenten eine wöchentliche Vorführung mit Patientinnen veranstaltet. Die Patientinnen werden im wahrsten Sinne durch fragwürdige Experimente vorgeführt die fast an sexuellem Missbrauch anmuten.

Verbunden wird das ganze mit einer Kriminalgeschichte. Das Buch ist sehr gut recherchiert und hat einen sehr interessanten Plot. Ein kleines Manko hat dieses Buch jedoch ,die Autorin verzettelt sich am Anfang in zu viele Seitenstränge. Da sie diese immer nur ganz kurz abreisst ,fiel es mir am Anfang schwer der Geschichte zu folgen und in das Buch rein zu kommen. 

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