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Veröffentlicht am 27.09.2020

Toller King Roman

Der Outsider
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Das war mal wieder ein toller King,nachdem ich von Sleeping Beauties etwas enttäuscht war. Ich komme daher immer mehr zum Schluß, dass das Sleeping B. zum größeren Teil von seinem Sohn geschrieben wurde, ...

Das war mal wieder ein toller King,nachdem ich von Sleeping Beauties etwas enttäuscht war. Ich komme daher immer mehr zum Schluß, dass das Sleeping B. zum größeren Teil von seinem Sohn geschrieben wurde, bei Outsider hat King,im Gegensatzzum Vorgänger nämlich nichts von seiner Erzählkraft verloren.

Ich würde dieses Buch in die Kategorie Horrorthriller einordnen. Wie schon in vorangegangenen Romanen ( z.B Mr. Mercedes) vermischt er kriminalistisches mit Horror, was ihm sehr gut gelingt. Er lässt ,ein mir sympathisches Ermittlerteam ( wobei esnicht alle auf den ersten Blick sind) ,viel Raum und nach dem ersten Drittel taucht ein bekanntes Gesicht auf und bleibt auch, im Gegensatz wie so oft ,nicht nur als Reminizens. Das gefällt mir sehr gut, dabei habe ich mich wohl gefühlt. 

Vom Plot her ist eine Sache etwas vorhersehbar, dies ist aber nicht weiter schlimm,da er ihn sehr konsequent logisch und schlüssig spinnt.Was mir auch sehr gut gefallen hat ist ,dass im Kampf gegen dass Böse dieser starke Zusammenhalt gefragt ist, da kam für mich ein bißchen Es- Atmosphäre auf. King spielt hier auch wie gewohnt mit schwarz und weiß ,gut und böse. Dies ist etwas ,dass ich normalerweise nicht so gern mag, es sei denn der Author heißt Stephen King,ihm steht das.

Mit dem Showdown war ich auch sehr zufrieden, er war spannend.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Kleines aber feines Buch

Später Ruhm
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Später Ruhm ist ein kleines ,aber feines Buch von Athur Schnitzler, das erst nach vor einigen Jahren veröffentlich wurde , da es spät in seinem Nachlass entdeckt wurde. Ich hatte schon längere Zeit keinen ...

Später Ruhm ist ein kleines ,aber feines Buch von Athur Schnitzler, das erst nach vor einigen Jahren veröffentlich wurde , da es spät in seinem Nachlass entdeckt wurde. Ich hatte schon längere Zeit keinen Schnitzler gelesen und es wieder genossen. Ein Hauptgrund ist die schöne ,alte deutsche Sprache, sie hat was sehr elegantes und  ist sehr angenehm in Zeiten ,in der die Sprache doch sehr verarmt ist und fast ausschließlich jedes Adjektiv durch "geil" ersetzt wird, ist dies ein netter Kontrast. Außerdem besitzt Arthur Schnitzler einen schönen ruhigen Erzählstil.

Die Geschichte schrieb Schnitzler in den Anfangsjahren seiner Schriftellerkariere und spiegelt seine Unsicherheit ,in Bezug auf sein Schriftstellertalent wieder. Werde ich anerkannt von den Lesern? Was ist ,wenn mir nichts mehr einfällt ?Welche Bedeutung wird mein Werk haben? Werde ich weiterhin Erfolg haben und und und . Diese Zweifel werden in eine ganz charmante Geschichte verpackt, die sich trotz der Kürze(  es ist ja nur eine Novelle ) lohnt zu lesen.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Gemischte Gefühle

Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt
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Ich habe das Buch anlässlich , einer Leserunde gelesen und wollte es  eigentlich, da es ein Jugendbuch ist, an meine Tochter weitergeben , nun weiß ich nich ob ich es mache, da ich das Buch  nicht uneingeschränkt ...

Ich habe das Buch anlässlich , einer Leserunde gelesen und wollte es  eigentlich, da es ein Jugendbuch ist, an meine Tochter weitergeben , nun weiß ich nich ob ich es mache, da ich das Buch  nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

Der erste Kritikpunkt ist die Sprache, die meiner Meinung nach, für eine 15 jährige Jugendliche zu kindlich ausgefallen ist. Selbst eine 15jährige hat bei ihrem ersten Verliebtsein keine "Brausepulvergefühle " mehr und im Zeltlager ist von " den Erwachsenen " anstatt von Betreuern die Rede ,was ich für einen angemesseneren Ausdruck gehalten hätte. Die Idee des Buches, insbesondere die Unsichtbare Stadt ,fand ich toll. Es wurde aber kaum was über das Leben der Bewohner geschildert  und auch sonst wurde die Stadt sehr wenig ausgearbeitet,  was ich eigentlich aufgrund des Buchtitels erwartet hätte. Zeitweise kam es mir wie ein riesiger Teaser auf den nächsten Band vor.Die Zeitreisegeschichte kam auch erst langsam in Schwung, man wurde lange im Unklaren gelassen. Die Hauptpersonen waren mir eigentlich  sympathisch und ich bin schon an ihrem weiteren Schicksal interessiert. Alles in allem hat mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück gelassen.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Oppulentes Intrigenspiel

Der Sonnenfürst
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Toll geschrieben ist der Roman, der im barocken Rheinland spielt, aber auch in Bayern da Kurfürst Clemens August ja auch Wittelsbacher war. Man fühlt sich regelrecht in diese Zeit versetzt und vergisst ...

Toll geschrieben ist der Roman, der im barocken Rheinland spielt, aber auch in Bayern da Kurfürst Clemens August ja auch Wittelsbacher war. Man fühlt sich regelrecht in diese Zeit versetzt und vergisst während des Lesens zeitweise die Moderne. Ein opulentes Leben, dass sie führten, jedoch bin ich überrascht von dem Bild das Till Röhrig von dem Kurfürsten zeichnet. So habe ich ihn mir nicht vorgestellt. Ich wußte zwar dass Clemens August als Kurfürst gleichzeitig Erzbischof von Kurköln war, dachte aber nicht dass er wirklich religiös war , eher einfach nur machtbesessen und dass die Bischofswürde mit dem Kurfürstentum nur mitgeliefert wurde ,um die Macht auszuweiten. Auch schildert er ihn als intelligenten, gebildeten Mann, der versucht mit loyalen engen Vertrauten seine Neider und Feinde in Schach zu halten. Jedoch ist dies schwer  zu meistern, so gewaltig waren damals die Intrigenspiele. Ich muss zugeben am Anfang viel es mir schwer all das politische Kalkül zu entwirren. Doch nach und nach kam ich damit besser zurecht.

Ein sehr unterhaltsamer, amüsanter und spannender Roman.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Wirres Köpfchen

Herr Nakano und die Frauen
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Da das neuste Buch Hiromi Kawakamis " Die zehn Lieben des Herrn Nishino " mir sehr gefiel, vor allem  der poetischen Sprache wegen, wollte ich unbedingt einen älteren Roman der Autorin lesen. Nun, der ...

Da das neuste Buch Hiromi Kawakamis " Die zehn Lieben des Herrn Nishino " mir sehr gefiel, vor allem  der poetischen Sprache wegen, wollte ich unbedingt einen älteren Roman der Autorin lesen. Nun, der Schreibstil machte mir eine Weile Probleme, ein wirres durcheinander der Beschreibungen von Randgeschehen, Gegenwart, vor, zurück...wie Blasen die auftauchen und zerplatzen. Dann kam mir der Gedanke, dass dieser Schreibstil die Persönlichkeit der Ich- Erzählerin wiederspiegelt.  Eine junge Frau die die Umwelt, das Geschehen und die Personen darin beobachtet, ohne sie wirklich verstehen zu können.Mehr als einmal meint sie " er ist mir ein Rätsel". In Liebesdingen unerfahren, ist die Liebesgeschichte , die sich im Roman entwickelt, auch recht kompliziert. Wenn man dies berücksichtig und sich auf den Schreibstil einlassen kann,ist die eine durchaus interessante Geschichte. 

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