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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2025

Vergnüglich

Knäckeblut
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Da ist was los im beschaulichen Smaland. Der verunglückte oder sogar gezielt zu Tode gebrachte Führer eines Hundeschlittens, Drohbriefe mit Anklagen bzgl. Umweltsünden und mit Morddrohungen, ein vermisster ...

Da ist was los im beschaulichen Smaland. Der verunglückte oder sogar gezielt zu Tode gebrachte Führer eines Hundeschlittens, Drohbriefe mit Anklagen bzgl. Umweltsünden und mit Morddrohungen, ein vermisster Glasbläser, eine Einbruchserie und dann noch ein gestohlener Camper, der ausgerechnet vom örtlichen Polizeiinspektor und seiner Freundin gestohlen worden sein soll. Ina mittendrin und fleißig in die Ermittlungen eingreifend, sehr zum Missfallen von Lars, seines Zeichens diensthabender Inspektor der Polizeiinspektion Värnamo, der im Verlaufe dieser Geschichte mehrfach von seinem Vorhaben abgebracht wird, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Schließlich hat er mehrere Delikte aufzuklären, aber auch Ina und ihre Familie grätschen einige Male dazwischen, Unabsichtlich natürlich. Sehr anschaulich erzählt – man friert ob der detaillierten Beschreibungen des eiskalten Wetters und zahlreicher Schneestürme auch bei über 20 Grad plus mit den Akteuren. Es geht hier auch nicht nur um die Aufklärung der diversen Delikte, die sich schwer entwirren lassen, sondern auch um die Personen auf dem Tingsmalahof und ihre Beziehungen zueinander. Es geht schon ein bisschen aberwitzig zu, aber durchaus liebenswert. Die Lektüre ist kurzweilig, witzig, durch kurze Abschnitte spannend gehalten. Zum Schmunzeln, Miträtseln und Mitlernen, dank mit gelieferten Vokabulars.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2025

Witzig und gemütlich

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
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Eine witzig, gemütliche Cosy Crime Reihe, in der ein ehemaliger LKA-Beamter zum Aushilfs-Postauslieferer in einem kleinen, heimeligen, luxemburgischen Ort mutiert und dabei ständig mit Leichen konfrontiert ...

Eine witzig, gemütliche Cosy Crime Reihe, in der ein ehemaliger LKA-Beamter zum Aushilfs-Postauslieferer in einem kleinen, heimeligen, luxemburgischen Ort mutiert und dabei ständig mit Leichen konfrontiert wird. Man mutmaßt im Ort schon, er ziehe die Leichen förmlich an. Und natürlich kann er auch nicht aus seiner Haut, sondern ermittelt fleißig mit. Zunächst zum großen Missfallen von Polizistin Claire Bofferding.
Im Einzelnen:
Der Mörder ohne Adresse
Er stolpert nicht nur förmlich über eine Leiche, er wird auch direkt in die Ermittlungen hineingezogen, der ehemalige Analyst beim LKA Wiesbaden Sully, jetzt Aushilfsbriefträger in einem kleinen luxemburgischen Örtchen. Ruhig und gemütlich erzählt, mit netten Abstechern in die luxemburgische Sprache, nimmt dieser Cosy Crime die Leser mit in ein beschauliches Umfeld, in dem zwar einige weitere Anschläge ausgeführt werden, aber niemand mehr zu Tode kommt. Mithilfe seiner Freunde und einer Falle, kann Sully den Täter dingfest machen. Und die Grundlage für den nächsten Fall ist gelegt.
Das Geheimnis der Rosengärtnerin
Auch im zweiten Fall wird Aushilfspostbote Sully mit einem mehrschichtigen Ereignis konfrontiert, das sehr an ein perfektes Verbrechen erinnert, aber sich am Schluss der Ermittlungen als etwas ganz anderes entpuppt. Tragisch und von vielschichtigen Missverständnissen geprägt. Ruhig und emotionslos erzählt, verführt die Lektüre dennoch die Leser mit Sully bis zur Auflösung zu radeln. Sympathische Charaktere und ein gelungener Cosy Crime Stil.
Tod an einem stillen Ort
500 Jahre Flammangsches Anwesen. Das will gefeiert werden. Da reist auch die Tochter aus Norwegen an, nur um in Mordverdacht zu geraten. Denn auf dem stillen Örtchen findet sie einen alten Feind, der ihr vor Jahrzehnten übel mitgespielt hat und nun tot ist. Klar, dass Aushilfsbriefträger und radelnder Detektiv Sully ermittelt, zumal die Beschuldigte ehemals eine alte Flamme von ihm war. Gemütlich erzählt, bildhaft den kleinen Ort Grendall und liebevoll die Charaktere darstellend. Eine Lektüre für gemütliche Sommerabende. Wie die ganze Serie.

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  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 11.09.2025

Gelungener Abschluss der Odyssee Abenteuer

Das Grab des Piraten
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Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was eindeutig für das Buch spricht. Spannend und abwechslungsreich geschrieben. Überzeugende Charaktere. Und dass man sie am Ende der Reihe erst kennenlernt, ...

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was eindeutig für das Buch spricht. Spannend und abwechslungsreich geschrieben. Überzeugende Charaktere. Und dass man sie am Ende der Reihe erst kennenlernt, ist quasi eine Schande. Aber ehrlich, Sir Francis Drake, der eigentlich nur ein Pirat war, Freibeuter, wie es so schöngefärbt formuliert wird, dermaßen hoch zu loben? Nationalheld? Man tut sich damit schwer. Und alles vor dem fragwürdigen Hintergrund, bevorstehender Wahlen. Da kommt ein äußerst ungutes Gefühl auf. Schön am Ende der Wahr-Oder- Unwahr Abschnitt. Wer schreibt jetzt eigentlich alle diese Geschichtsbücher um, wonach der Bleisarg von Francis Drake in der Portobello Bay bzw. vor der Insel Pinos versenkt worden sein soll? Und wer überzeugt die ganzen Schatz- und sonstigen Sucher, dass sie ihre Suche einstellen können?

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Eindrücklich anders

Nachtschattengewächse
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Eine Geschichte um eine völlig verwahrloste Person, die jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt meidet und sich ausschließlich um ihre auf dem Dachgarten gezogenen, gehegten und gepflegten und meist illegal ...

Eine Geschichte um eine völlig verwahrloste Person, die jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt meidet und sich ausschließlich um ihre auf dem Dachgarten gezogenen, gehegten und gepflegten und meist illegal verschafften, höchst giftigen Pflanzen kümmert. Der Verlust ihrer großen Liebe vor zwanzig Jahren, der Tod des Vaters vor einem und ein Vorfall, der ihr den Job kostete, hat Professorin Eustacia Amelia Rose zu einer Außenseiterin und unsozialen Person gemacht. Eine Voyeurin, die plötzlich in einen vermeintlichen Entführungsfall hinein gezogen wird und sie weit zurück in ihre Vergangenheit führt. Eine Geschichte, die aus Andeutungen besteht, aus teils verwirrenden Vermutungen von Eustacia, aus einer Anhäufung von Personen, die allesamt falsch spielen und nicht die sind, die sie vorgeben zu sein. Der Klappentext verspricht einen Krimi, der anders als die Norm ist. Stimmt. Sehr eindringlich geschrieben, sehr detailliert die mannigfaltigen Störungen der Eustacia beschreibend, ein versöhnliches Ende offerierend.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2025

Gemütliche Cosy Crime Reihe

Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
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Eine witzig, gemütliche Cosy Crime Reihe, in der ein ehemaliger LKA-Beamter zum Aushilfs-Postauslieferer in einem kleinen, heimeligen, luxemburgischen Ort mutiert und dabei ständig mit Leichen konfrontiert ...

Eine witzig, gemütliche Cosy Crime Reihe, in der ein ehemaliger LKA-Beamter zum Aushilfs-Postauslieferer in einem kleinen, heimeligen, luxemburgischen Ort mutiert und dabei ständig mit Leichen konfrontiert wird. Man mutmaßt im Ort schon, er ziehe die Leichen förmlich an. Und natürlich kann er auch nicht aus seiner Haut, sondern ermittelt fleißig mit. Zunächst zum großen Missfallen von Polizistin Claire Bofferding.
Im Einzelnen:
Der Mörder ohne Adresse
Er stolpert nicht nur förmlich über eine Leiche, er wird auch direkt in die Ermittlungen hineingezogen, der ehemalige Analyst beim LKA Wiesbaden Sully, jetzt Aushilfsbriefträger in einem kleinen luxemburgischen Örtchen. Ruhig und gemütlich erzählt, mit netten Abstechern in die luxemburgische Sprache, nimmt dieser Cosy Crime die Leser mit in ein beschauliches Umfeld, in dem zwar einige weitere Anschläge ausgeführt werden, aber niemand mehr zu Tode kommt. Mithilfe seiner Freunde und einer Falle, kann Sully den Täter dingfest machen. Und die Grundlage für den nächsten Fall ist gelegt.
Das Geheimnis der Rosengärtnerin
Auch im zweiten Fall wird Aushilfspostbote Sully mit einem mehrschichtigen Ereignis konfrontiert, das sehr an ein perfektes Verbrechen erinnert, aber sich am Schluss der Ermittlungen als etwas ganz anderes entpuppt. Tragisch und von vielschichtigen Missverständnissen geprägt. Ruhig und emotionslos erzählt, verführt die Lektüre dennoch die Leser mit Sully bis zur Auflösung zu radeln. Sympathische Charaktere und ein gelungener Cosy Crime Stil.
Tod an einem stillen Ort
500 Jahre Flammangsches Anwesen. Das will gefeiert werden. Da reist auch die Tochter aus Norwegen an, nur um in Mordverdacht zu geraten. Denn auf dem stillen Örtchen findet sie einen alten Feind, der ihr vor Jahrzehnten übel mitgespielt hat und nun tot ist. Klar, dass Aushilfsbriefträger und radelnder Detektiv Sully ermittelt, zumal die Beschuldigte ehemals eine alte Flamme von ihm war. Gemütlich erzählt, bildhaft den kleinen Ort Grendall und liebevoll die Charaktere darstellend. Eine Lektüre für gemütliche Sommerabende. Wie die ganze Serie.

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