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Veröffentlicht am 20.05.2025

Abwechslungsreich in malerischer Kulisse

Mord in den Schären
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Abwechslungsreich in malerischer Kulisse
Ein spannender und abwechslungsreicher Schwedenkrimi in malerischer Kulisse. Die Geschichte wird eher gemütlich erzählt, was ihr keinen Abbruch tut. Der Polizist ...

Abwechslungsreich in malerischer Kulisse
Ein spannender und abwechslungsreicher Schwedenkrimi in malerischer Kulisse. Die Geschichte wird eher gemütlich erzählt, was ihr keinen Abbruch tut. Der Polizist einer Eliteeinheit, von dieser beurlaubt und auf Suche nach Erholung und Zeit, in sich zu gehen, wird unvermittelt mit einem Mord und dem Verschwinden seines Freundes konfrontiert. Unfreiwillig als Ermittler vor Ort eingesetzt, weil der dortige Kollege ausfällt, macht er sich zusammen mit Polizeianwärterin Sandra auf Spurensuche. Einerseits gemächlich, eigentlich ist er ja in Urlaub, andererseits getrieben, denn es steht Mittsommer bevor. Ohnehin eine Ausnahmezeit für die örtliche Polizei, will man auch nicht, dass da ein Mörder frei herumläuft. Dahinein spielt noch die Suche nach einem versunkenen Wrack, das vermeintlich einen Schatz in sich haben soll und eine Geschichte aus der Vergangenheit im frühen 19. Jahrhundert. Aus wechselnder Sicht der Protagonisten erzählt, bleibt die Spannung und die Lesefreundlichkeit erhalten. Man ahnt schon früh, dass es da eine Person gibt, die ein falsches Spielt spielt, aber überraschende Momente und Wendungen sorgen für eine unterhaltsame Lektüre bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Darf man wirklich nicht persönlich nehmen

Nimms nicht persönlich
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Nimms nicht persönlich, ein Spruch, der im Buch ein wenig überstrapaziert wird, trifft auch auf die Leserschaft zu. Die Geschichte nimmt sich ziemlich viel heraus, treibt die Satire über den Punkt hinaus, ...

Nimms nicht persönlich, ein Spruch, der im Buch ein wenig überstrapaziert wird, trifft auch auf die Leserschaft zu. Die Geschichte nimmt sich ziemlich viel heraus, treibt die Satire über den Punkt hinaus, ist an Absurdität nicht zu überbieten, trieft vor Ironie und kann den/die eine/n oder andere/n Lese/in durchaus in den leichten Wahnsinn treiben. Dennoch: Sie hat einen ernsten und wahren Kern, nur dass der hier eben sehr überzeichnet dargestellt wird. Aber der Klappentext beschönigt auch nichts, verspricht hier Horror, schwarzen Humor, überspitzte Satire. Ob man das letztendlich mag oder nicht: Das Buch hält, was es verspricht.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Wendungsreicher Urlaubskrimi

Das Teufelshorn
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Isabel, Inhaberin einer Ferienhausagentur, ehemalige Kommissarin, wird sowohl im Fall des Verschwindens eines kleinen Mädchens, als auch in einem Mordfall als externe Beraterin hinzugezogen. Man spricht ...

Isabel, Inhaberin einer Ferienhausagentur, ehemalige Kommissarin, wird sowohl im Fall des Verschwindens eines kleinen Mädchens, als auch in einem Mordfall als externe Beraterin hinzugezogen. Man spricht im Klappentext von einem Wettlauf gegen die Zeit. Der findet eher spanisch-gelassen statt. Mañana halt. Gemächlich werden die Puzzleteile zusammengefügt, vor malerischer mallorquinischer Kulisse, die ausführliche Beschreibung findet. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, zumal es recht wendungsreich und überraschend zugeht. Viel Kompetenzgerangel zwischen Guardia Civil und der Nationalpolizei. Man ist sich herzlich unsympathisch. Ein gelungener Urlaubskrimi in gemütlichem Plauderton, auch wenn nicht alle Handlungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Mädchens, nachvollziehbar sind.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Rasant-intensiv

Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende!
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Lilli, Verlagslektorin, erhält einige Seiten eines Manuskripts, das sie eiligst lesen soll. Der Schreibstil ist eher prollig, aber auch bedrohlich. Der Autor stellt darin Behauptungen auf und Beobachtungen ...

Lilli, Verlagslektorin, erhält einige Seiten eines Manuskripts, das sie eiligst lesen soll. Der Schreibstil ist eher prollig, aber auch bedrohlich. Der Autor stellt darin Behauptungen auf und Beobachtungen an, die vermuten lassen, dass der Absender dieses Manuskripts in Lillis Haus war. Es folgen weitere Manuskriptteile, die erkennen lassen, dass der Schreiber sehr wohl in Lillis Heim ein- und ausgeht und mit jedem Manuskriptteil mehr Bedrohungen gegen Lillis Familie ausstößt, falls Lilli nicht seinen Forderungen Folge leistet. In ihrer Panik tut sie alles, was der Schreiber fordert, verdächtigt inzwischen alle und jeden aus ihrem Umfeld und versucht gleichzeitig die Hintergründe zu ergründen und den Bedroher zu entlarven. Der Schreibstil ist sehr intensiv. Die Panik, abgelöst durch Entschlossenheit und die wiederum von Verzweiflung, dieses Wechselspiel der Gefühle, überträgt sich unmittelbar auf die Leser. Am Ende, als alles aufgedröselt und erklärt ist, fragt man sich aber doch nach dem Sinn so mancher Handlung sowohl auf Täterseite als auf Lillis. Durch den rasant-intensiven Schreibstil ist man als Leser allemal bis zum Ende von der Geschichte gefangen.


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Veröffentlicht am 04.05.2025

Langer Anlauf

Bis dein Atem gefriert
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In dieser Geschichte geht es um das Verschwinden von Frijas Tochter Sara und um die Suche nach ihr, was durch die Tatsache erschwert wird, dass Frija wohl ein Jahrzehnte altes Geheimnis hütet. Bis man ...

In dieser Geschichte geht es um das Verschwinden von Frijas Tochter Sara und um die Suche nach ihr, was durch die Tatsache erschwert wird, dass Frija wohl ein Jahrzehnte altes Geheimnis hütet. Bis man allerdings zu dieser Geschichte kommt, muss man sich das halbe Buch durch Frijas unbesonnenes Verhalten zu einem kürzlich kennengelernten Mann durcharbeiten. Der entpuppt sich als Widerling, dem Frija dennoch nicht widerstehen kann. Ihre höchst emotionalen und unverständlichen Auf und Abs machen sie nicht gerade sympathisch. Erst als Sara beginnt, mit einem Unbekannten zu chatten und der sie zu einem Treffen überredet, kommt man der eigentlichen Geschichte auf die Spur. Von da an wird es auch spannend, obgleich der Rest der Story dann recht schnell abgehandelt wird.

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