Ein zäher Weg zur Liebe – Leider enttäuschend
Be My Shelter„Be My Shelter“ von Lana Rotaru erzählt die Geschichte zweier grundverschiedener Menschen, die durch eine ungewöhnliche Challenge lernen, über ihren eigenen Schatten zu springen. Kaira ist der Inbegriff ...
„Be My Shelter“ von Lana Rotaru erzählt die Geschichte zweier grundverschiedener Menschen, die durch eine ungewöhnliche Challenge lernen, über ihren eigenen Schatten zu springen. Kaira ist der Inbegriff von Perfektionismus – sie jongliert Studium, Job, Ehrenamt und Familie und stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets hinten an. Cooper dagegen ist das komplette Gegenteil: Er lebt in den Tag hinein, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und lehnt Verpflichtungen kategorisch ab. Als die beiden gezwungen sind, zusammenzuwohnen, geraten sie immer wieder aneinander, bis eine spontane Wette ihr Leben auf den Kopf stellt.
Die Grundidee des Buches ist durchaus interessant, und das Potenzial für eine emotionale und tiefgründige Liebesgeschichte ist vorhanden. Leider konnte mich die Umsetzung aber nicht überzeugen. Die Handlung zieht sich über weite Strecken, sodass es schwerfällt, wirklich mit den Figuren mitzufühlen. Besonders Kairas ständiger Druck und ihr Perfektionismus wurden zwar realistisch dargestellt, doch ihre Entwicklung blieb für mich eher oberflächlich. Auch die Chemie zwischen ihr und Cooper konnte mich nicht richtig packen – die Dialoge wirkten oft gezwungen, und die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte, blieb aus.
Zwar gibt es einige schöne Momente und Ansätze, doch insgesamt fühlte sich das Buch für mich eher anstrengend an. Es fehlte der mitreißende Funke, der mich hätte fesseln können.