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Veröffentlicht am 22.06.2025

Holt mit viel Abwechslung kleine Fußballfans und Leseanfänger gut ab

Fußball-Stars - Alles über Messi. Vom Fußball-Talent zum Megastar
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Unser Sohn ist jetzt nicht der allergrößte Fußballfan aller Zeiten. Von Messi hatte er allerdings schon gehört, wusste um den Glanz in den Augen manches Mitschülers, wenn es um diesen Ausnahmefußballspieler ...

Unser Sohn ist jetzt nicht der allergrößte Fußballfan aller Zeiten. Von Messi hatte er allerdings schon gehört, wusste um den Glanz in den Augen manches Mitschülers, wenn es um diesen Ausnahmefußballspieler geht. Daher steckte er seine Nase sehr neugierig in das Buch und tja, wurde sehr lange nicht mehr wiedergesehen...
Das Buch ist toll für kleine Fußballfans, die bereits ein wenig lesen können. Sprechblasen, Fakten im Sammelkartenstil, lebhafte Illustrationen - alles wirkt sehr einladend und abwechslungsreich und lockt vermutlich einige kleine Lesemuffel hinter dem Ofen hervor.
Viele Fakten über Messi wurden bereits großzügig am Familientisch geteilt und besprochen ("Wusstet ihr, dass Messi..."). Auch Freunde unseres Sohnes, was äußerst selten vorkommt, haben sich das Buch von ihm ausgeliehen und sind begeistert. Von unserem Sohn gibt es uneingeschränkt 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Liebevoll gemachter und vor allem sehr, sehr lustiger Comic

Frag Ferdinand: Natur und Tiere
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"Frag Ferdinand" ist ein niedlicher Comic über den rasenden Reporterhund Ferdinand. Immer unter Zeitdruck und oft scharfer Kritik durch seinen grummeligen Vorgesetzten ausgesetzt verfasst er blitzschnell ...

"Frag Ferdinand" ist ein niedlicher Comic über den rasenden Reporterhund Ferdinand. Immer unter Zeitdruck und oft scharfer Kritik durch seinen grummeligen Vorgesetzten ausgesetzt verfasst er blitzschnell vor Ablauf der Deadline seine Artikel zu Themen aus der Tierwelt/Natur/Evolution. Diese doppelseitigen Geschichten sind skurril, informativ und in jedem Fall sehr, sehr lustig. Meine beiden Kinder (8 und 11 Jahre) lieben die Geschichten. Und auch uns Großen hat das Durchlesen und die witzigen Illustrationen mit vielen kreativen und liebevollen Details viel Spaß gemacht.
Auch wenn durchaus wissenswerte Fakten vermittelt werden, steht die Freude an der Komik in den einzelnen Szenen eindeutig im Vordergrund. Die Illustrationen sind ausreichend groß gestaltet. Mit der Schrift hatte unser 8 Jähriger Leseanfänger stellenweise noch etwas Mühe, was vermutlich an den verschiedenen Schriftarten lag, in die er sich erst etwas "einkucken" musste.
Manch einer kennt vielleicht Ferdinand schon von den einseitigen Comicseiten im Spiegel. Für uns war er eine wunderbare Neuenentdeckung und meine Kinder waren sich beide unisono sofort einig - 5 Sterne für einen sehr unterhaltsamen Comic. Sollte es Folgebände geben, würden wir auf jeden Fall wieder zugreifen.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

.Dystopie die philosophische Fragen aufwirft

Schweben
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Die Protagonistin, die sich selber nicht mehr an ihren Namen erinnert, nimmt im Rahmen ihres Berufes immer neue Identitäten an, um die Rolle der Schwester, Tochter, Freundin zu übernehmen. Das Setting ...

Die Protagonistin, die sich selber nicht mehr an ihren Namen erinnert, nimmt im Rahmen ihres Berufes immer neue Identitäten an, um die Rolle der Schwester, Tochter, Freundin zu übernehmen. Das Setting spielt in der Zukunft. Menschen leben in einer abgeschotteten Siedlung. Nach "draußen" zu gehen ist mit dem sicheren Tod assoziiert. Nach der Vergangenheit zu forschen, "mehr" zu wollen, nach Entwicklung zu streben, ist untersagt. Insbesondere die Jugendlichen leiden darunter. Aber insbesondere auch die Frauen sind überwiegend müde und erschöpft, antriebslos.
Die Dystopie eröffnet gedanklich einen Raum für philosophische Gedankenexperimente - inwieweit gibt das Wissen um unsere Herkunft und ein Streben nach Weiterentwicklung uns Halt, inwieweit lässt sich die Metapher des Schwebezustandes (insbesondere bei den Jugendlichen) auf unsere Gesellschaft übertragen, was hat es mit Erschöpfungssyndrom bei den Frauen auf sich.
Allerdings fand ich die Figuren nicht ganz ausgemalt und hätte mir an mancher Stelle noch mehr Tiefe gewünscht. Viele Themen werden reingebracht und angeschnitten. Gerade die Schilderung der toxischen Beziehung hätte es meiner Meinung nicht unbedingt gebraucht und ging für mein Empfinden zu Lasten der eigentlich interessanten Fragen des Buches. Es bleibt ein Gedankenexperiment, was aber für mein Empfinden an der Oberfläche bleibt.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Spannend, toll recherchiert und berührend

Atmosphere
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Eigentlich zählt ja mehr der Inhalt, hier hat mich aber auch das Cover positiv überrascht. Nicht unbedingt der Schutzumschlag, sondern vielmehr die wunderschön gestalteten Buchdeckel sind ein echter Augenschmaus. ...

Eigentlich zählt ja mehr der Inhalt, hier hat mich aber auch das Cover positiv überrascht. Nicht unbedingt der Schutzumschlag, sondern vielmehr die wunderschön gestalteten Buchdeckel sind ein echter Augenschmaus. Wie von der Autorin gewohnt ist man schnell von der Geschichte eingenommen. Diese erzählt von Joan Godwin, die bei der NASA eine Ausbildung zur Astronautin macht, zudem ihre Schwester und deren kleine Tochter unterstützt. Letztendlich ist eine Liebesgeschichte, enthält aber philosophische Elemente. Dabei ist das Wissen über die Abläufe bei der NASA, aber auch verschiedene Fakten zu Sternen und Universum umfassend recherchiert. Manchmal erschlagen einen die Abkürzungen für die verschiedenen Fachbegriffe fast ein bisschen. Gleichzeitig macht es die Geschichte auch irgendwie authentisch. Taylor Jenkins Reid schafft es wie wenige Autoren mich emotional wirklich anzusprechen. Nicht nur einmal hatte ich Tränen in den Augen. Manchmal waren mir die Protagonisten vielleicht etwas übertrieben zu dauerempathisch... Nichtsdestotrotz habe ich mitgefiebert, so dass mir beim Lesen gerade zum Ende hin der Atem gestockt ist. Insgesamt ist es für mich ein in sich absolut rundes Buch, das ich mit etwas Abstand sicher noch einmal lesen werde. Achja, und dieses Ding mit Raum und Zeit hab ich dank der Autorin auch etwas besser verstanden ;)

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Aufschlussreich und mit einigen Erkenntnissen

Zehn wirklich wichtige Gespräche, die Kinder und Eltern wachsen lassen
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Nicola Schmidt sagte mir bereits etwas durch ihre artgerecht-Bücher. Dieses war jetzt das erste Buch, dass ich von ihr gelesen habe. In verschiedenen Kapiteln widmet sie sich der Kommunikation zwischen ...

Nicola Schmidt sagte mir bereits etwas durch ihre artgerecht-Bücher. Dieses war jetzt das erste Buch, dass ich von ihr gelesen habe. In verschiedenen Kapiteln widmet sie sich der Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern hinsichtlich besonders herausfordernden Situationen oder Themen, sei es im Kleinkind- oder im Teenageralter. Die Quintessenz lässt sich eigentlich in wenigen Worten zusammenfassen: 1. Kleinkinder in ihren Gefühlen achtsam begleiten. 2. Teenagern aufmerksam zuhören, Fragen stellen, keine Tipps geben. Das klingt jetzt vielleicht etwas vereinfacht, dabei war das Buch beim Lesen tatsächlich sehr bereichernd. Vor allem die lebendigen Beispielsätze helfen sehr, wie bestimmte Themen angesprochen werden können. In den einzelnen Kapiteln geht Nicola Schmidt auf Themen wie Sterben, Sexualität, ungute Freundschaften und noch viele weitere ein. Manche Kapitel waren für mich weniger wichtig, da ich hier meine, doch schon einiges intuitiv umzusetzen. Bei anderen Themen bin ich mir eher unsicher und war sehr dankbar über die einzelnen Formulierungshilfen. Sicherlich gibt es auch mal Beispiele, über die ich eher schmunzeln musste und die bei uns nicht funktionieren würden. Aber hier kann ja jeder für sich schauen, was passt für seine Familie oder eher weniger. Insgesamt ein toller Ratgeber für Familien, um besser mit schwierigen Themen umgehen und darüber kommunizieren zu können.

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