Platzhalter für Profilbild

HexeLilli

Lesejury Star
offline

HexeLilli ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit HexeLilli über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2018

Tolles Erstlingswerk

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
0

Welch ein tolles Erstlingswerk eines jungen Autoren. Dieses Buch verdient die Bezeichnung Thriller. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, nicht vorhersehbar. Mit einigen Morden und teils schaurigen ...

Welch ein tolles Erstlingswerk eines jungen Autoren. Dieses Buch verdient die Bezeichnung Thriller. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, nicht vorhersehbar. Mit einigen Morden und teils schaurigen Szenen. Mit sympathischen und menschlichen Charakteren.
Der Fallanalytiker Jan Grall wird mit seiner Partnerin Rabea Wyler einer Soko im Westerwald zugeteilt. Es geht um Serienmorde. Den Toten wurde stümperhaft eine Tätowierung mit fortlaufenden Buchstaben beigebracht. Jan muss sich den Dämonen der Vergangenheit stellen, als er in seine Heimat zurückkehrt. Diese hat er vor Jahren nach dem Tod seines großen Bruders fluchtartig verlassen. Viel zu spät merkt er, dass er mit damals abschließen muss.
Schon die Leseprobe hat mir super gefallen. Das Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Was lange währt...

Nichts ist gut. Ohne dich.
0

Das Cover des Buches ließ vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Und es ist wahrhaftig ein schöner, romantischer Roman.
Leander ist der beste Freund von Janas großem Bruder Tim. Während ...

Das Cover des Buches ließ vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Und es ist wahrhaftig ein schöner, romantischer Roman.
Leander ist der beste Freund von Janas großem Bruder Tim. Während sie zu ihrem Bruder keine gute Beziehung hat, ist ihr Leander ein weit besserer Freund. Dann reißt sie ein schreckliches Schicksal auseinander. Sechs Jahre später treffen sie in München wieder aufeinander. Hier versuchen sie an die Freundschaft von damals anzuknüpfen. Aber beide tun sich schwer wieder zueinander zu finden. Sie sind geprägt von Schuldgefühlen, Freundschaft, Vergessen und Liebe. Beide müssen lernen über ihren Schatten zu springen.

Die Kapitel werden einmal aus der Sicht von Jana und Leander erzählt. So konnte man sich gut in die Gefühls-und Gedankenwelt der Beiden hineinversetzen. Obwohl teilweise langatmig ein schönes Jugendbuch mit einer Menge Gefühlschaos. Janas Verhalten fand ich teilweise sehr kindlich. Trotzdem sorgte das Buch für kurzweilige Lesestunden, da flüssig und leicht zu lesen.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Fortsetzung

Der einsame Bote
1

Da ich mich kaum an den Vorgängerband Teufelskälte erinnern konnte, fand ich das Buch teilweise sehr verwirrend. Es erfolgten viele Anspielungen aus der Vergangenheit wo mir im ersten Moment die Zusammenhänge ...

Da ich mich kaum an den Vorgängerband Teufelskälte erinnern konnte, fand ich das Buch teilweise sehr verwirrend. Es erfolgten viele Anspielungen aus der Vergangenheit wo mir im ersten Moment die Zusammenhänge fehlten. Auch störten mich Orte und Namen, die teilweise noch mit dem gleichen Buchstaben begannen. Sehr gelungen fand ich das Cover des Buches, ansprechend und düster.
Tommy Bergmann ist der Meinung das der Massenmörder Jon-Olav Farberg noch lebt und sich die 13jährige Amanda in seinen Hängen befindet. Im Alleingang führt er seine Ermittlungen ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Die Spur führt nach Litauen zu einer Sekte. Unterdessen versucht seine Kollegin Susanne Bech ihn von Norwegen aus zu unterstützen.
Trotz einiger Schwächen fand ich das Buch spannend und es hat mich bestens unterhalten. Ob es wohl noch eine Fortsetzung gibt?

Veröffentlicht am 21.05.2018

Das verschwundene Kind

Sommernachtstod
0

Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende ...

Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende finden.
Es werden parallel zwei Geschichten erzählt. Im Sommer 83 verschwindet der 4 jährige Billy. Trotz Suche durch die Polizei, den Dorfbewohnern und der Familie bleibt der Junge verschwunden. Den Hauptverdächtigen muss man wegen fehlender Beweise laufen lassen. Die Familie zerbricht an dem Schicksalsschlag. Irgendwann wandert der Fall zu den Akten. 20 Jahre später.
Vera Billys Schwester arbeitet als Therapeutin für Menschen die jemanden verloren haben. In einer der Sitzungen taucht ein junger Mann auf. Die Frau hat das Gefühl es könnte ihr damals verschwundener Bruder sein. Sie beginnt nachzuforschen. Aber es gibt jemanden dem das gar nicht gefällt. Es tauchen immer neue Spuren und Verwicklungen auf, so dass der Leser bis am Schluss auf die Folter gespannt wird.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste ich doch wissen, wie es ausgeht. Gut und flüssig zu lesen, hat es mir spannende Stunden beschert,
mit einem überraschenden Schluss. Nur passte der Prolog nicht dazu. Trotzdem gut geschriebener Schwedenkrimi den ich sehr empfehlen kann.
Danke Vorablesen für dieses Buch

Veröffentlicht am 14.04.2018

Absolut empfehlenswert

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
0

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen ...

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen Tatort gerufen. Sein katholischer Kollege hat hier beim Anblick der Leiche einen schweren Herzinfarkt erlitten. Im Anblick des Todes flüstert er immer wieder einen Namen. Nun erwacht der Jagdinstinkt von Martin Bauer. Zeitgleich ermittelt Hauptkommissarin Verena Dohr mit ihrem Team um den Mörder zu finden.
Die Geschichte spielt im Ruhrgebiet, Schauplatz alte Bergwerksstollen und stillgelegte Zechen. Teilweise hatte ich das Gefühl ich stehe als stiller Beobachter dabei, so lebendig und glaubhaft wurden die Szenen beschrieben. Der Fall war nicht vorhersehbar und gut durchdacht. Das einzige Manko war für mich auf Seite 296 hieß die Frau Doris Slomka wie auch schon öfter erwähnt dann auf der nächsten Seite plötzlich Marion. Ich finde, das muss nicht sein.
Ansonsten kann ich diesen Krimi sehr gerne empfehlen. Mir hat er spannende Stunden