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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2020

Pageturner mit interessantem Setting

Lia Sturmgold – Teil 1: Die Macht der Kristalle
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Inhalt:
Stell dir vor, du bist ein ganz normales Mädchen – und plötzlich wachst du im Körper einer echten Elfe auf! Was unglaublich klingt, wird für die 11-jährige Lia tatsächlich wahr. Aber was macht ...

Inhalt:
Stell dir vor, du bist ein ganz normales Mädchen – und plötzlich wachst du im Körper einer echten Elfe auf! Was unglaublich klingt, wird für die 11-jährige Lia tatsächlich wahr. Aber was macht so eine Elfe eigentlich den lieben langen Tag? Lias Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als sie in eine fantastische Welt voller wundersamer Kreaturen eintaucht und versuchen muss, den neuen Alltag zu meistern – ohne dass jemand herausfindet, wer sie wirklich ist …


Meinung:
Menschenmädchen Lia kann es nicht fassen, da hat doch tatsächlich eine Elfenprinzessin ihren Körpertauschzauber an ihr ausprobiert. Und nun haben Lia und Prinzessin Asalia die Körper getauscht. Dies bedeutet für Lia, dass sie anstatt Asalia zum Elfeninternat Springwasser muss, während Asalia sich ein schönes Leben in der Menschenwelt macht. Nur Asalias Bruder Dorient ist in den Vertauschzauber eingeweiht. Lia versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen und findet auch recht schnell Freundinnen in Springwasser. Doch nicht jeder Bewohner von Springwasser ist gut auf Prinzessin Asalia zu sprechen. Zudem muss Lia alles daran setzen ihr Geheimnis zu wahren. Denn Menschen sind im Internat Springwasser nicht willkommen.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Internatsgeschichten, egal ob übersinnlicher oder normaler Art. Hier hat mich der Klappentext allerdings so angefixt, dass ich über dieses Kriterium hinweggesehen haben. Denn ich war furchtbar neugierig darauf, wie Lia sich in der Welt der Elfen schlagen wird.

Schon der Beginn konnte mich sofort begeistern. Elfenprinzessin Asalia ist nämlich ganz schön von sich eingenommen und ein wahres Ich-Wesen. Ihr geht es einzig und allein darum den größtmöglichen Spaß zu haben und für ein paar Tage ein Mensch zu sein. Lia ist zu Beginn ziemlich überfordert mit dieser taffen Elfe. Doch zum Glück taucht Asalias Bruder Dorient auf und gemeinsam überlegen er und Lia wie sie den Schlamassel so schnell es geht beenden können. Sie beschließen, dass Lia zunächst einmal im Körper von Asalia nach Springwasser reisen wird.
So beginnt Lias Abenteuer in der Elfenwelt.

Die Darstellung vom Internat Springwasser wurde absolut brillant beschrieben. Ich konnte mir das Internat mit all seinen vielen Besonderheiten sehr gut vorstellen und wäre am liebsten gemeinsam mit Lia dort gewesen. Autorin Aniela Ley hat hier wirklich viel Mühe in die kleinen Details verwendet und dadurch ein sehr authentisches Setting erschaffen.

Aber nicht nur das Setting ist famos. Noch viel mehr konnten mich die tollen Charaktere begeistern. Wo Prinzessin Asalia schnippisch und ich-bezogen ist, ist Lia das genaue Gegenteil. Sie setzt sich für andere ein und sieht auch in den kleinen Dingen des Lebens etwas Wunderschönes. Ich konnte verstehen, warum ihr die Herzen ihrer Mitbewohner und Lehrer nur so zugeflogen sind.
Doch eine ist Lia nicht wohlgesonnen. Elfe Valmariana ist es ein Dorn im Auge, dass die Prinzessin nun ebenfalls auf dieses Internat geht und versucht Lia immer wieder böse mitzuspielen.
Aber Lia meistert diese Situationen oft mit großer Bravour, was nicht zuletzt an ihren drei fantastischen Zimmergenossinnen und Freundinnen Serafina, Blo und Merla liegt. Alle drei Elfen könnten unterschiedlicher nicht sein, haben sich aber schnell in mein Herz geschlichen.

Auch der Alltag in Springwasser wurde sehr interessant umgesetzt. Da wäre z. B. die erste Flugstunde, die von allen sehnlichst herbeigesehnt wird. Nur von Lia nicht, denn diese hat furchtbare Höhenangst, was als Luftelfe natürlich ziemlich blöd ist. Und so vergeht die Zeit im Flug und man lernt immer mehr über die verschiedenen Fächer und die Begabungen der Elfen.
So gibt es auch viele verschiedene Elfenarten wie Luftelfen, Kesselglutelfen, Undinen, Pixies, Wildmädchen oder Wasserelfen.

Gesprochen wird die Geschichte von Yvonne Greitzke, die vielen bekannt sein dürfte als Stimme von Anna aus Disneys „Die Eiskönigin“. Ich fand es toll wie Yvonne Greitzke mit den unterschiedlichsten Stimmen die verschiedenen Charaktere vertont. Schnell hat man daher den Dreh raus, welcher Charakter gerade vertont wird. Ich bin froh, hier zum Hörbuch gegriffen zu haben, denn ich mochte die Hörbuchsprecherin unglaublich gerne.

Die Geschichte endet ohne einen fiesen Cliffhanger. Dennoch freut man sich riesig darauf bald wieder in die Welt von Lia und Internat Springwasser einzutauchen.

Fazit:
Lias Abenteuer im Internat Springwasser ist ein Pageturner, der ohne große Spannungselemente auskommt. Viel mehr überzeugt die Geschichte durch einen interessanten Weltenaufbau und fantastische Charaktere. Selbst die Unterrichtsstunden sind alles andere als langweilig. So sorgte der erste Band der Lia Sturmgold-Reihe bei mir für einen wahren Hörgenuss.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Hat mir besser als Band 1 gefallen

Lillys magische Schuhe, Band 2 - Die verbotenen Stiefel
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Meinung:
Sören wird von seinen Mitschülern gemobbt und auch seine Eltern setzen ihn mit ihren Anforderungen und Wünschen ziemlich unter Druck. Denn Sören soll an einem Marathon teilnehmen. Sören hingegen ...

Meinung:
Sören wird von seinen Mitschülern gemobbt und auch seine Eltern setzen ihn mit ihren Anforderungen und Wünschen ziemlich unter Druck. Denn Sören soll an einem Marathon teilnehmen. Sören hingegen würde nichts lieber tun als mit Hund Ronja den ganzen Tag spazieren gehen. Ronja ist jedoch gar nicht sein eigener Hund, sondern lebt im Tierheim. Für die Eltern kommt jedoch ein eigener Hund überhaupt nicht infrage. Wie gut, dass ihm eines Tages Lilly mit ihren magischen Schuhen über den Weg läuft. Denn ein bisschen Hilfe und Unterstützung kann Sören auf jeden Fall gebrauchen.

Nachdem mir der Einstieg in die Reihe, trotz kleiner Kritikpunkte, gut gefallen hat, war ich neugierig auf das nächste Abenteuer von Lilly, Frau Wu und Drache Archibald. Gut gefällt mir an der Reihe, dass jedes Mal ein anderes Kind Hilfe von Lilly erhält. Zwar muss Lilly daher oft umziehen und kann keine wirklichen Freundschaften schließen, auf der anderen Seite tut sie dadurch anderen Kindern etwas Gutes.

Daher steht in diesem Band Sören im Vordergrund. In ihn kann man sich auch sehr schnell hineinversetzen. Denn sein Mitschüler Anton mobbt ihn, wo es nur geht. Zu Hause bekommt Sören jedoch auch keine Rückendeckung, da die Erwartungen seiner Eltern an ihn recht hoch sind. Trost spendet ihm jedoch die Hündin Ronja. Ich fand, dass das Verhältnis zwischen Hund und Mensch in dieser Geschichte wundervoll beschrieben wurde und genoss es, dass Sören wenigstens hier einen kleinen Rückzugsort für sich hat, an dem er glücklich sein kann.
Aber auch Sörens Mitschülerin Marie möchte ihm helfen. Zu Beginn der Geschichte versucht Sören sich jedoch von ihr zu distanzieren, da er von einem Mädchen keine Hilfe entgegennehmen möchte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Sören befürchtet, damit von Anton aufgezogen zu werden.

Dieser zweite Band der Reihe konnte mich mehr überzeugen als sein Vorgänger. Ich fand die Geschichte etwas spannender. Denn auch in diesem Band warten die Bösewichte nur darauf Lilly und ihren Onkel in die Finger zu bekommen. Auch bei den Bösewichten tritt eine neue Frau auf den Plan: Frau Winsel mit ihren zwei Windhunden. Diese versucht Sören zu manipulieren und möchte Ronja als weiteren Hund für sich haben. Sören spürt jedoch sofort, dass mit dieser Frau etwas nicht stimmt.

Wieder sehr angetan war ich von den Nebencharakteren der Geschichte. Mittlerweile sind mir Lillys magische Begleiter nämlich der Drache Monsieur Archibald, das Pappmaschee Krokodil Sir Schimmelkopf und die sprechende Schildkröte Frau Wu sehr ans Herz gewachsen. Sie ersetzen für Lilly so ein wenig die Freunde, die sie aufgrund des vielen Umziehens nicht haben kann.

Fazit:
Der zweite Band von „Lillys magische Schuhe“ konnte mich mehr überzeugen als sein Vorgänger. Die Geschichte von Sören war für mich spannender und interessanter.
Dafür habe ich bereits nach Band 2 die magischen Begleiter von Lilly tief in mein Herz geschlossen und ich bin gespannt, welches Kind im nächsten Band ihre Hilfe benötigt.
Ich vergebe gute 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Stellenweise fehlte mir die Spannung

Lillys magische Schuhe, Band 1 - Die geheime Werkstatt
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Meinung:
Da Florentines Eltern arbeitslos geworden sind, zieht die Familie zu Großtante Amanda ins Haus. Die neue Schule und die neue Umgebung sind für Florentine eine große Herausforderung. Zumal die ...

Meinung:
Da Florentines Eltern arbeitslos geworden sind, zieht die Familie zu Großtante Amanda ins Haus. Die neue Schule und die neue Umgebung sind für Florentine eine große Herausforderung. Zumal die Kinder in ihrer neuen Klasse nicht wirklich nett zu ihr sind. Florentine wünscht sich jedoch sehnsüchtig neue Freunde. Außerdem möchte sie gerne in die Fußballmannschaft der Schule aufgenommen werden. Doch all das scheint in weiter Ferne. Als Florentine eines Tages dem Mädchen Lilly aus dem Nachbarhaus über den Weg läuft, ändert sich ihr Leben. Denn Lilly und ihr Onkel Clemens beherrschen das Handwerk der magischen Schuhmacher. Können die beiden Florentine Schuhe zaubern die sie mutiger und schneller und vielleicht beliebter machen?

Auf das neue Buch aus der Feder von Autorin Usch Luhn war ich wahnsinnig neugierig. Denn die Idee von Schuhmachern, die den Schuhen ein wenig Magie einhauchen können, hat mich von der ersten Sekunde an sehr fasziniert. Das märchenhafte und sehr detaillierte Cover sorgte dafür, dass ich noch neugieriger auf diese Geschichte wurde.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir recht leicht gefallen. Im ersten Kapitel lernt man Lilly und ihre magischen Gefährten kennen. Neben der sprechenden Schildkröte Frau Wu, leben noch Sir Schimmelkopf, ein Krokodil aus Pappmaschee, und der Drache Monsieur Archibald mit Lilly zusammen und natürlich ihr Onkel Clemens. Diesen lernt man jedoch erst im Laufe der Geschichte kennen. Schon das erste Kapitel konnte mich in seinen Bann ziehen, da ich die Charaktere auf Anhieb sympathisch fand.

So hat Frau Wu immer gute Ratschläge und Weisheiten auf Lager. Auch Sir Schimmelkopf muss immer seinen Senf dazugeben, wirft dabei aber eher mit Sprichwörtern um sich. Monsieur Archibald hingegen ist ein französischer Drache, der Lilly unterrichtet und gerne mit seinem französischen Dialekt angibt.

Nachdem Kennenlernen von Lilly und ihren Freunden wechselt die Geschichte zu Florentine. Schnell merkt man, dass das Mädchen gerade alles andere als glücklich ist. Ihre neue Lebenssituation und vor allen Dingen die unfreundlichen Klassenkameraden machen ihr sehr zu schaffen. Aber damit nicht genug ist auch ihre neue Lehrerin nicht gut auf sie zu sprechen.
Für mich war verständlich warum die Kinder von Florentine nicht gerade begeistert waren, dennoch tat es mir furchtbar leid, wie grausam sie teilweise doch zu Florentine sind. Für die Geschichte war das Verhalten der Kinder jedoch nachvollziehbar. Etwas traurig und enttäuscht war ich eher über das Verhalten der Lehrerin, denn einem Erwachsenen traut man doch ein wenig mehr Einfühlungsvermögen zu. Ich fand es erschreckend, wie schnell Florentine von ihrer Lehrerin verurteilt wurde.
Doch zum Glück ist dies ein Kinderbuch und die Geschichte entwickelt sich in eine Richtung, in der die Probleme am Ende aufgeklärt und gelöst werden.

Untermalt wird die Geschichte von den niedlichen und sehr detaillierten Illustrationen von Alica Räth. Auf vielen Seiten darf man daher ihre tollen Bilder betrachten, die wirklich dazu einladen sie sich genauer anzusehen, da es so viel auf ihnen zu entdecken gibt.

Fazit:
Der erste Band rund um Lilly und ihre magischen Schuhe hat mich von der Idee her sehr fasziniert. Stellenweise fehlte mir ein wenig die Spannung, um konstant am Ball zu bleiben und gerade bei den magischen Aspekten der Geschichte verlor mich das Buch so ein wenig. Auch empfand ich das Verhalten der Lehrerin als etwas enttäuschend. Dennoch bin ich neugierig was mich im zweiten Band erwarten wird. Ich vergebe daher sehr knappe 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Eine griesgrämige Zahnfee und eine super lustige Geschichte sorgen für ein kleines Hörbuchhighlight

Luis und Lena - Die Zahnlücke des Grauens
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Inhalt:
Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat der 12-jährige Luis einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an ...

Inhalt:
Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat der 12-jährige Luis einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an solch unwissenschaftlichen Firlefanz! Die zornige „Zafezupro“ (Zahnfee zur Probe) hat ein Problem: Sie braucht Luis' Zahn, sonst ist sie ihre Lizenz für immer los. Aber der ausgeschlagene Beißer wird als Trophäe von den „Wildschweinen” verwahrt – jener Clique, in die Luis nur zu gern aufgenommen werden würde. Als ihm seine Mitschülerin Lena zu Hilfe kommt, schöpft er Hoffnung …

Meinung:
Luis und seine Mutter ziehen von der Stadt in ein beschauliches Dörfchen. Für Luis hat daher oberste Priorität am ersten Schultag möglichst cool aufzutreten, um schnell Freunde zu finden. Seine Mutter macht ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung und seine Vorstellung in der neuen Klasse geht total nach hinten los. Luis wird zum Gespött der ganzen Klasse. Als dann auch noch eine verrückt gewordene Zahnfee auftaucht, hat Luis jede Menge Probleme, die es zu lösen gilt.

Als ich zum ersten Mal von dieser Geschichte gehört habe, musste ich bereits beim Blick in die Leseprobe und in die Hörprobe herzhaft lachen. Daher habe ich mich in diesem Fall sowohl für das Buch als auch das Hörbuch entschieden, da beide Formate mich sehr gereizt haben.

Schon nach den ersten Seiten wusste ich einfach, dass Luis und Lena eine dieser Geschichten ist, an denen man einfach alles liebt. Die Handlung ist von der ersten Seite an sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und amüsant. Denn Luis weiß natürlich wie der Hase am ersten Schultag läuft und möchte daher einen super guten Eindruck hinterlassen. Leider geht dies voll nach hinten los und er tut einem als Leser/Hörer einfach nur furchtbar leid.

So richtig lustig wird die Geschichte dann jedoch mit dem Auftauchen der Zahnfee. Denn Luis kann ihr leider nicht den abgebrochenen Zahn geben. Daraufhin wird die Zahnfee furchtbar wütend und grantig und fängt an Luis zu terrorisieren. Dabei scheint Luis der Einzige zu sein, der die Zahnfee sehen kann.

Die Zahnfee ist dabei nicht das typisch filigrane Wesen, als das man sich eine Fee oftmals vorstellt. Stattdessen ist sie übergewichtig und isst am liebsten selbst die Schokolade, die sie den Kindern eigentlich unters Kopfkissen legen soll.
Aber auch Themen wie Zusammenhalt, für den anderen einstehen und natürlich die Freundschaft werden von Autor Thomas Winkler zu einer tollen Geschichte verarbeitet.

Die ohnehin schon lustige Geschichte wird durch die Bilder von Daniel Stieglitz gleich noch mal witziger. Denn er fängt die Zahnfee und die vielen lustigen Szenen perfekt ein. Teilweise sind die Illustrationen ein wenig überspitzt dargestellt, was genau nach meinem Geschmack war und zur Geschichte passt.

Aber auch Hörbuchsprecher Martin Baltscheit war genau die richtige Wahl für diesen Hörbuchtitel. Seit "Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe" bin ich ein großer Fan von ihm. Mit seiner großen Stimmvielfalt vertont er die einzelnen Charaktere auf sehr amüsante Art und Weise.

Die Geschichte endet in sich abgeschlossen, wirft aber auch einen möglichen Blick in die Zukunft und kommende Probleme, die Luis und Lena zu bewältigen haben. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall so begeistert von dieser Geschichte das ich einer Fortsetzung ungeduldig entgegenfiebere.

Fazit:
Ich bin hin und weg von diesem Reihenauftakt aus der Feder von Autor Thomas Winkler. Denn mit einer griesgrämigen Zahnfee, einem Protagonisten der diese als Einzige sehen kann und den daraus entstehenden amüsanten Szenen fühlte ich mich pudelwohl mit diesem Buch/Hörbuch. Viel zu schnell war dieses tolle Erlebnis zu Ende.
Natürlich 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Eine griesgrämige Zahnfee und eine super lustige Geschichte sorgen für ein kleines Hörbuchhighlight

Luis und Lena - Die Zahnlücke des Grauens
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Inhalt:
Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat der 12-jährige Luis einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an ...

Inhalt:
Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat der 12-jährige Luis einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an solch unwissenschaftlichen Firlefanz! Die zornige „Zafezupro“ (Zahnfee zur Probe) hat ein Problem: Sie braucht Luis' Zahn, sonst ist sie ihre Lizenz für immer los. Aber der ausgeschlagene Beißer wird als Trophäe von den „Wildschweinen” verwahrt – jener Clique, in die Luis nur zu gern aufgenommen werden würde. Als ihm seine Mitschülerin Lena zu Hilfe kommt, schöpft er Hoffnung …

Meinung:
Luis und seine Mutter ziehen von der Stadt in ein beschauliches Dörfchen. Für Luis hat daher oberste Priorität am ersten Schultag möglichst cool aufzutreten, um schnell Freunde zu finden. Seine Mutter macht ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung und seine Vorstellung in der neuen Klasse geht total nach hinten los. Luis wird zum Gespött der ganzen Klasse. Als dann auch noch eine verrückt gewordene Zahnfee auftaucht, hat Luis jede Menge Probleme, die es zu lösen gilt.

Als ich zum ersten Mal von dieser Geschichte gehört habe, musste ich bereits beim Blick in die Leseprobe und in die Hörprobe herzhaft lachen. Daher habe ich mich in diesem Fall sowohl für das Buch als auch das Hörbuch entschieden, da beide Formate mich sehr gereizt haben.

Schon nach den ersten Seiten wusste ich einfach, dass Luis und Lena eine dieser Geschichten ist, an denen man einfach alles liebt. Die Handlung ist von der ersten Seite an sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und amüsant. Denn Luis weiß natürlich wie der Hase am ersten Schultag läuft und möchte daher einen super guten Eindruck hinterlassen. Leider geht dies voll nach hinten los und er tut einem als Leser/Hörer einfach nur furchtbar leid.

So richtig lustig wird die Geschichte dann jedoch mit dem Auftauchen der Zahnfee. Denn Luis kann ihr leider nicht den abgebrochenen Zahn geben. Daraufhin wird die Zahnfee furchtbar wütend und grantig und fängt an Luis zu terrorisieren. Dabei scheint Luis der Einzige zu sein, der die Zahnfee sehen kann.

Die Zahnfee ist dabei nicht das typisch filigrane Wesen, als das man sich eine Fee oftmals vorstellt. Stattdessen ist sie übergewichtig und isst am liebsten selbst die Schokolade, die sie den Kindern eigentlich unters Kopfkissen legen soll.
Aber auch Themen wie Zusammenhalt, für den anderen einstehen und natürlich die Freundschaft werden von Autor Thomas Winkler zu einer tollen Geschichte verarbeitet.

Die ohnehin schon lustige Geschichte wird durch die Bilder von Daniel Stieglitz gleich noch mal witziger. Denn er fängt die Zahnfee und die vielen lustigen Szenen perfekt ein. Teilweise sind die Illustrationen ein wenig überspitzt dargestellt, was genau nach meinem Geschmack war und zur Geschichte passt.

Aber auch Hörbuchsprecher Martin Baltscheit war genau die richtige Wahl für diesen Hörbuchtitel. Seit "Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe" bin ich ein großer Fan von ihm. Mit seiner großen Stimmvielfalt vertont er die einzelnen Charaktere auf sehr amüsante Art und Weise.

Die Geschichte endet in sich abgeschlossen, wirft aber auch einen möglichen Blick in die Zukunft und kommende Probleme, die Luis und Lena zu bewältigen haben. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall so begeistert von dieser Geschichte das ich einer Fortsetzung ungeduldig entgegenfiebere.

Fazit:
Ich bin hin und weg von diesem Reihenauftakt aus der Feder von Autor Thomas Winkler. Denn mit einer griesgrämigen Zahnfee, einem Protagonisten der diese als Einzige sehen kann und den daraus entstehenden amüsanten Szenen fühlte ich mich pudelwohl mit diesem Buch/Hörbuch. Viel zu schnell war dieses tolle Erlebnis zu Ende.
Natürlich 5 von 5 Hörnchen.

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