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Veröffentlicht am 13.02.2020

Für Tierfans ein großer Spaß

Die Tierwandler 1: Unser Lehrer ist ein Elch
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Inhalt:
Eine Eule, die mit ihr spricht? Ein neuer Lehrer, der im alten Bauwagen auf dem Schulgelände wohnt? Das 4. Schuljahr beginnt äußerst spannend, findet Merle. Nur die AG »Sport für besondere Talente«, ...

Inhalt:
Eine Eule, die mit ihr spricht? Ein neuer Lehrer, der im alten Bauwagen auf dem Schulgelände wohnt? Das 4. Schuljahr beginnt äußerst spannend, findet Merle. Nur die AG »Sport für besondere Talente«, für die sie ausgewählt wurde, gefällt ihr gar nicht – sie mag doch keinen Sport. Doch dann verschlägt es ihr die Sprache, als ihr Herr Olsson eröffnet, dass sie eine Tierwandlerin ist. Jetzt kann Merle den Unterricht kaum mehr erwarten. Was wohl in ihr steckt?

Meinung:
Merle kann es gar nicht glauben, als sie erfährt, dass sie in diesem Schuljahr für die AG „Sport für besondere Talente“ ausgewählt wurde. Denn Merle ist alles andere als ein Sportass. Der neue Lehrer Herr Olsson, der die AG leitet, eröffnet ihr und den anderen Kindern dann jedoch, dass sie alle Tierwandler sind. In ihnen steckt das Talent sich in ein ganz bestimmtes Tier zu verwandeln. Jetzt heißt es üben, üben, üben. Gespannt warten die Kinder auf ihre erste Verwandlung in das für sie vorbestimmte Tier.

Da ich Bücher über Tiere gerne lese und die Idee der Tierwandler mich sehr angesprochen hat, war mein Interesse bei diesem Titel sofort geweckt.

Schon zu Beginn der Geschichte muss die junge Merle an sich selbst zweifeln. Denn plötzlich spricht eine Eule mit ihr oder hat sie sich dies nur eingebildet? Merle macht sich furchtbar viele Gedanken darüber. Doch bald stellt sich heraus, dass sie nicht verrückt geworden ist, sondern es für alles eine Erklärung gibt.
Denn die AG „Sport für besondere Talente“ entpuppt sich als absolut geniale Unterrichtsstunde. Gemeinsam mit ihren Mitschülern muss Merle einen Schwur ablegen, weil niemand von den Tierwandlern und ihren Fähigkeiten erfahren darf.
Merle möchte nun unbedingt wissen in welches Tier sie sich verwandeln wird. Doch aller Anfang ist schwer und so braucht auch Merle ein wenig um sich endlich zu verwandeln. In welches Tier möchtet ihr gerne wissen? Nun dafür müsst ihr schon selbst zum Buch oder Hörbuch greifen.

Toll ist an der Geschichte, dass es nebenbei auch noch das ein oder andere Rätsel zu lösen gibt. Denn wer hat das Schulbeet so verwüstet und wer die Pokale aus der Vitrine geklaut? Merle und ihr Klassenkamerad Finn machen sich daran den Täter zu überführen.
Daher bleibt die Geschichte zu jeder Zeit spannend und sehr interessant.

Mich persönlich hat die Geschichte ein wenig an „Die Schule der magischen Tiere“ erinnert. Auch wenn die Grundlage eine etwas andere ist als in diesem Kinderbuchklassiker. Ich bin mir daher sicher, dass Fans der Schule der magischen Tiere auch diese neue Reihe rund um die Tierwandler lieben werden!

Gesprochen wird dieses Hörbuch von Franziska Hartmann, die mit viel Charme und toller Stimme die verschiedenen Protagonisten vertont. Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat, waren die Übergänge zwischen den Perspektiven von Merle und Finn. Denn die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Merle und Finn erzählt. Mir waren diese Übergänge teilweise zu holperig und abrupt. Ich hätte mir längere Erzählpausen zwischen den Wechseln gewünscht.

Fazit:
Die Tierwandler ist für Fans von sprechenden Tieren und Tierliebhabern ein absolutes Muss. Autorin Martina Baumbach hat mit viel Witz und tollen Ideen einen schönen Start in diese neue Reihe hingelegt. Fans von „Die Schule der magischen Tiere“ sollten unbedingt auch zu dieser Reihe greifen.
Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Außergewöhnliche Charaktere & tolle Geschichte

Beastmode 1: Es beginnt
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Inhalt:
Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit: Damon Grey, ein unheimlich gut aussehender, zweihundert Jahre alter Dämon. Amanda Nichols, die von sich behauptet, eine Göttin zu sein. Wilbur Night, ...

Inhalt:
Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit: Damon Grey, ein unheimlich gut aussehender, zweihundert Jahre alter Dämon. Amanda Nichols, die von sich behauptet, eine Göttin zu sein. Wilbur Night, der am ganzen Körper tätowiert ist und für fünf Sekunden die Zeit anhalten kann. Malcom Floyd, ein nicht klein zu kriegender Vollnerd, der unverwundbar ist. Und Jenny Doe, halb Mensch, halb Maschine, die keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Sie müssen herausfinden, was es mit dem mysteriösen Energiefeld auf sich hat, das im Pazifischen Ozean entdeckt wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es ein gigantisches Portal ist, das in eine andere Dimension führt. Doch bislang ist keiner je zurückgekehrt …

Meinung:
Ein mysteriöses Energiefeld, welches mitten im Pazifischen Ozean aufgetaucht ist, versetzt die Menschheit in Aufruhr. Fünf, von der Armee, ausgewählte Personen, mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, werden dazu auserkoren durch das Energiefeld zu treten und herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Denn bisher ist keine der Spezialeinsatztruppen zurückgekehrt. Und so machen sich Damon Grey, seines Zeichens Dämon, und vier andere außergewöhnliche Wesen auf, um die Menschheit zu retten.

Auf diese neue Reihe von Rainer Wekwerth bin ich dank des sehr ansprechenden Covers und dem super interessant klingenden Klappentextes aufmerksam geworden. Eine Gruppe voller Wesen mit außergewöhnlichen Kräften hatte meine Neugierde sofort geweckt.
Zu Beginn lernen wir die verschiedenen Wesen kennen. Denn als Mensch kann man den ein oder anderen Charakter der Gruppe nicht wirklich bezeichnen.

Da hätten wir z. B. Damon Grey, der ein waschechter Dämon ist und vor über zweihundert Jahren in Frankreich heraufbeschworen wurde.
Amanda Nichols ist ein 5.000 Jahre alte Göttin aus dem alten Ägypten.
Ein weiteres Mitglied der Truppe ist Wilbur Night. Wilbur ist von Kopf bis Fuß tätowiert und besitzt das Talent für fünf Sekunden die Zeit anhalten zu können. Er selbst kann sich jedoch in dieser Zeitspanne frei bewegen.
Jenny Doe ist halb Mensch, halb Maschine. Sie hat keine Erinnerungen an die Vergangenheit: Wer sie war, woher sie kommt und was ihre Aufgabe ist.
Am ungewöhnlichsten ist jedoch Malcom Floyd, der immer wieder in Unfälle und gefährliche Situationen gerät, jedoch anscheinend unsterblich zu sein scheint.
Diese vollkommen unterschiedlichen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, werden von der Army ausgebildet, um die gefährliche Reise ins Energiefeld zu wagen.

Die Geschichte wird daher aus der Sichtweise der fünf Protagonisten erzählt. Immer wieder wechselt die Perspektive und wir tauchen in die verschiedenen Gedankengänge und Gefühlswelten der Charaktere ein. Dadurch entsteht eine gewisse Portion an zusätzlicher Spannung und Leselust.
Besonders gut haben mir die verschiedenen Eigenschaften und Fähigkeiten der Protagonisten gefallen. Ich finde, hier hat Rainer Wekwerth ein hohes Maß an Kreativität bewiesen.

Die Spannung ist in diesem Buch konstant hoch, da man lange Zeit einfach total im Dunkeln darüber tappt, was sich hinter dem Energiefeld verbirgt und wohin die Geschichte noch führen wird. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile aber zu einem großen Ganzen zusammen.

Was mich etwas gestört hat ist, dass ich einige Vergleiche zur Labyrinth-Reihe des Autors ziehen musste. Besonders die Gruppendynamik, die Liebesgeschichten und die Verhaltensmuster erinnerten mich doch teilweise stark an Charaktere aus der Labyrinth-Reihe.

Fazit:
Eine Gruppe voller individueller Charaktere mit besonderen Eigenschaften sorgt dafür, dass man das Buch nicht so leicht aus der Hand legen kann. Die Geschichte ist spannend und bis zu einem gewissen Punkt unvorhersehbar. Gebannt folgte ich den Abenteuern von Dämon Damon und Co.
Leider gab es für mich aber auch Parallelen zur Labyrinth-Reihe des Autors, was ich als etwas schade empfand.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Hat mein Leserherz begeistert

Zurück in Monsterville
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Inhalt:
Ben, Lucy und Linus überlegen noch, wie sie Ost-Emersons Geheimnissen weiter auf den Grund gehen können, da lässt der Vollmond die Hälfte ihrer Klassenkameraden zu Werwölfen mutieren. Sogar Linus ...

Inhalt:
Ben, Lucy und Linus überlegen noch, wie sie Ost-Emersons Geheimnissen weiter auf den Grund gehen können, da lässt der Vollmond die Hälfte ihrer Klassenkameraden zu Werwölfen mutieren. Sogar Linus kratzt sich neuerdings mit dem Fuß hinterm Ohr! Den drei Freunden bleiben nur 29 Tage Zeit, um den Oberwerwolf zu finden und zu verhindern, dass er die ganze Stadt zu seiner Werwolfarmee macht.

Meinung:
Gerade haben Ben, Lucy und Linus den Kampf gegen Vampire überstanden, da steht schon die nächste Bedrohung vor der Haustür. Überall in Ost-Emerson werden die Leute gebissen und verwandeln sich in Werwölfe. Auch Linus wird von einem Werwolf gebissen und fängt an wölfische Charaktereigenschaften zu übernehmen. Wer steckt hinter dem Rekrutieren von Werwölfen? Und was möchte diese Person mit einer Werwolfarmee anfangen? Den Freunden bleibt nicht viel Zeit den Strippenzieher hinter dem Ganzen zu finden, denn der nächste Vollmond naht.

Nachdem ich „Willkommen in Monsterville“ gerne gelesen habe und das Buch mit etlichen offenen Fragestellungen geendet hat, war ich extrem neugierig auf dieses zweite Abenteuer von Ben, Lucy und Linus.

Zu Beginn entführt uns der Autor, namens Adam Monster, mit einem kleinen Prolog zurück nach Monsterville. Natürlich dürfen auch in diesem zweiten Band die Einschübe und Gedankengänge von Adam Monster während des Lesens der Geschichte nicht fehlen. Diese Einschübe haben mich schon im ersten Band ein wenig genervt und auch in diesem zweiten Band fanden sie bei mir nicht so viel Anklang. Wobei ich sagen muss, dass ich die Einschübe nicht als ganz so nervig empfand, wie noch in Band 1. Dies liegt daran, dass Adam Monster an manchen Stellen versucht den Leser auf gewisse Probleme der Charaktere hinzuweisen. Er verdeutlicht damit, dass nicht alles schwarz-weiß ist und es immer wahnsinnig hilfreich ist, wenn man sich in seinen Gegenüber hineinversetzen kann.

Auch wenn Adam Monster nicht immer nach meinem Geschmack war, hat mich der Rest der Geschichte hellauf begeistert. Ich fand die Handlung wieder wahnsinnig interessant und sehr packend. Dies lag vor allen Dingen daran, dass Linus selbst zum Opfer eines Werwolfbisses wird und daher die Gefahr noch näher und bedrohlicher wirkt. Es ist spannend mitzuverfolgen, wie Linus sich stellenweise verändert und wölfische Züge annimmt.

Köstlich amüsiert habe ich mich wieder über die spritzigen Dialoge zwischen den Protagonisten. Aber der Ton wird auch ein bisschen rauer, denn Ben und Lucy geraten in dieser Geschichte doch ein wenig aneinander. Doch dieses Verhalten gehört bei einer Freundschaft einfach mal dazu, gerade wenn man die Hintergründe zum Streit kennt.
Auch privat gibt es neue Erkenntnisse zum Familienleben von Ben, Lucy und Linus. Diese Enthüllungen haben mir ausgesprochen gut gefallen.

In Band 1 standen noch die Vampire im Vordergrund. Dieses Mal dreht sich alles um die Werwölfe. Von daher bin ich schon jetzt furchtbar neugierig, welche Wesen im dritten Band eine tragende Rolle spielen werden.

Die Illustrationen werden auch dieses Mal von Thomas Hussung beigesteuert. Mir haben die Zeichnungen wieder große Freude bereitet. Ich persönlich hätte es super gefunden, wenn es noch ein paar mehr ganzseitige Illustrationen gegeben hätte.

Am Ende der Geschichte listet Adam Monster dann freundlicherweise noch mal alle offene Fragen, die sich im Laufe der ersten beiden Bände ergeben haben, auf. Ich freue mich schon rieeeesig auf den nächsten Band.

Fazit:
Der zweite Band der Monsterville-Reihe hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger. Zwar hat mich Adam Monster teilweise ein wenig genervt, dies ist aber auch schon der einzige Punkt, den ich zu bemängeln habe. Ansonsten bietet dieses Buch alles was das Leserherz begehrt: Spritzige Dialoge, tolle Charaktere, jede Menge Spannung und Action und einen tollen Handlungsverlauf.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Olga von Seifenschwein sorgt für Stimmung unter den Vampiren

Der kleine Vampir und die große Liebe
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Inhalt:
Die Vampire haben Besuch bekommen. In der Gruft Schlotterstein wohnt seit kurzem Olga Fräulein von Seifenschwein. Seither ist der kleine Vampir ganz verändert. Anton erkennt seinen Freund kaum ...

Inhalt:
Die Vampire haben Besuch bekommen. In der Gruft Schlotterstein wohnt seit kurzem Olga Fräulein von Seifenschwein. Seither ist der kleine Vampir ganz verändert. Anton erkennt seinen Freund kaum wieder, so abgezehrt und mager ist er und noch viel bleicher als sonst. Schuld daran ist Olga, in die sich der kleine Vampir bis über beide Ohren verliebt hat. Für sie riskiert er alles, sogar Tante Dorothees Zorn. Dabei lässt Olga den kleinen Vampir ganz schön zappeln. So ein Chaos kann nur die ganz große Liebe anrichten.

Meinung:
Hoher Besuch ist in der Gruft Schlotterstein eingezogen. Fräulein Olga von Seifenschwein besucht Tante Dorothee und verzaubert den kleinen Vampir aufgrund ihres hübschen Aussehens. Dieser benimmt sich plötzlich sehr komisch und tut alles für seine geliebte Olga. Anton scheint er dabei total vergessen zu haben. Olga nutzt Rüdigers Verliebtheit schamlos aus und somit ist ein gewisses Maß an Chaos vorprogrammiert.

Auf diesen Titel habe ich mich sehr gefreut, da ich finde, dass mit dem Einstieg von Olga von Seifenschwein ordentlich Stimmung in die Geschichte kommt. Olga ist nämlich alles andere als ein liebenswürdiger Vampir. Viel mehr ist sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht und nutzt daher Rüdigers sehnsuchtsvolle Gefühle für sie total aus. Auch Anton versucht sie um den Finger zu wickeln. Nachdem Anton zu Beginn ein wenig Mitleid mit der armen Olga hatte, ändert sich dies schlagartig nach dem er Olga ein wenig näher kennengelernt hat.

In diesem Buch gerät das Gefühlsleben unserer Protagonisten ordentlich durcheinander. Rüdiger ist total verliebt in Olga und hat für Anton keine Zeit mehr. Mal wieder kommt seine egoistische Charaktereigenschaft zutage, da er ab und an doch nicht auf Antons Hilfe verzichten kann, auch wenn er diesen vorher nicht gerade nett behandelt hat. So soll z. B. die „Transsilvanische Nacht“ bei Anton zu Hause stattfinden. Ich finde, Rüdiger ist und bleibt ein sehr faszinierender Charakter im Kinderbuchbereich. Ich bin mir nicht sicher, ob er mit seiner egoistischen und teilweise fiesen Art Anton gegenüber heute noch verlegt werden würde. Ich jedenfalls finde es super, dass Angela Sommer-Bodenburg einen so ungewöhnlichen Charakter erschaffen hat.

Toll finde ich, dass der Verlag nicht einfach nur blind eins zu eins die Originalgeschichte übernommen, sondern gewisse Anpassungen durchgeführt hat. So wird hier nicht mehr von der D-Mark gesprochen, sondern Anton bezahlt mittlerweile in Euro.
Dennoch gibt es wieder einige Aspekte, an denen man merkt, dass die Geschichte schon einige Jahrzehnte alt ist. Ich finde diesen Mix einfach grandios und abwechslungsreich. Es ist so schön diesen Kindheitsklassiker wieder aufleben zu lassen.

Wie bei jedem Hörbuch zum kleinen Vampir, kann ich auch bei diesem fünften Titel nichts anderes als Lobeshymnen auf Katharina Thalbach aussprechen. Mindestens genauso gut gefallen mir die musikalischen Einschübe, die das Vampirfeeling noch besser transportieren.
Richtig gelungen finde ich übrigens auch die Hörbuchumstellung von CD auf MP3-Format, die seit Band 4 vorgenommen wurde.

Fazit:
Diese Geschichte vom kleinen Vampir ist der Auftakt für Olga von Seifenschwein, die ein sehr egoistischer und selbstverliebter Vampir ist. Dies sorgt für jede Menge Trubel zwischen Anton, Rüdiger und Anna. Und dann wird auch noch eine Transsilvanische Nacht gefeiert.
5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Für Gaming begeisterte Kinder ein absolutes Must Have

Böse Brummer (Band 1) - Die verbotene Zone
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Inhalt:
Steven und Piet geraten in die verbotene Zone tiiieeef unter der Stadt. Dort sieht es aus wie in einem echten Computerspiel. Schon werden die beiden Jungs von bösen Brummern und schlecht gelaunten ...

Inhalt:
Steven und Piet geraten in die verbotene Zone tiiieeef unter der Stadt. Dort sieht es aus wie in einem echten Computerspiel. Schon werden die beiden Jungs von bösen Brummern und schlecht gelaunten Bugs gejagt. Gut, dass sie einen Roboter haben, der ihnen hilft! Doch sind es wirklich nur die Brummer, vor denen sie Angst haben müssen? Klar ist: Die Jungs müssen so schnell wie möglich das Portal zum nächsten Level finden!

Meinung:
Per Zufall geraten Steven und sein bester Freund Piet in die verbotene Zone. Die beiden Jungs sind ganz begeistert, denn die verbotene Zone liegt tief unter der Stadt und wirkt ein wenig, als wäre sie aus einem Computerspiel entsprungen. Steven und Piet möchten zu Bugjägern werden und machen sich in dieser Unterwelt auf um harmlose, aber auch gefährliche, Bugs zu jagen. Denn sie müssen dringend den Weg zum Portal und somit zum nächsten Level finden.

Auf das neue Imprint Loewe-Wow war ich extrem neugierig und nachdem mir Cornibus so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt weitere Bücher aus dem Imprint lesen.
Der Verlag möchte hier neue Wege beschreiten und baut auf eine Art Comic mit viel Bild- und wenig Schriftanteil. Vor allen Dingen kleine Lesemuffel sollen dadurch zum Lesen animiert werden.

„Böse Brummer“ ist gerade für Jungs ab 9 Jahren ein echtes Highlight. Denn in dieser Geschichte sind doch einige Gaming-Elemente enthalten, die gerade diese Zielgruppe ansprechen dürften. So werden Bugs gejagt und katalogisiert und die beiden Protagonisten Steven und Piet stürzen von einem Abenteuer ins Nächste. Daher werden Gaming-Fans hier voll auf ihre Kosten kommen.

Steven und Piet sind beste Freunde und doch sehr gegensätzlich. Piet ist eher der unvorsichtige Draufgänger, der gerne einmal irgendwelche Knöpfe drückt oder Hebel umlegt. Steven bewundert seinen Freund für seinen Mut und seinen Tatendrang, behält in brenzligen Situationen aber eher den Überblick.
Aber auch ein Roboter bzw. ein Bewässerungsandroide namens B-PO/16 findet seinen Platz in der Geschichte.
Ebenfalls begeistert war ich vom lockeren Humor des Autors. Dieser hat genau meinen Nerv getroffen.

Die Illustrationen wurden vom Autor selbst gezeichnet. Falk Holzapfel alias Zapf legt dabei viel Wert auf einen comicartigen Aufbau. Dabei werden die Gedanken und Ausdrücke der beiden Protagonisten in verschiedenen Schriftarten zum Ausdruck gebracht. So kann man als Leser perfekt unterscheiden, ob nun gerade Steven oder Piet spricht. Auch der knallige lilafarbene Buchschnitt ist sehr gelungen. Die farbigen Buchschnitte sind bereits jetzt zum Markenzeichen von Loewe-Wow geworden und sind in der Buchhandlung ein absoluter Hingucker.
Die Bilder im Buch sind größtenteils in schwarz-weiß gehalten, ab und an darf man sich jedoch auch über ein bisschen Farbe in Form von ein wenig Blau freuen.

Anders als noch in Cornibus endet diese Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger, sodass sicherlich viele Kinder so schnell wie möglich den nächsten Band lesen möchten. Ich bin gespannt, ob schon in der nächsten Vorschau ein zweiter Band über Steven und Piet mit dabei sein wird.

Fazit:
Kleine Lesemuffel die Comics lieben und gerne mal ein Spiel auf der Nintendo Switch spielen aufgepasst! Böse Brummer vereint das Gaming- mit dem Comic-Element und bietet perfekte Unterhaltung für Kinder ab 9 Jahren. Der farbige Buchschnitt und die vielen tollen Illustrationen wecken große Lust in dieses Abenteuer einzutauchen.
Ich vergebe daher 4,5 von 5 Hörnchen.

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