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Veröffentlicht am 29.03.2017

Ich muss sofort das Finale lesen!

Skulduggery Pleasant (Band 8) - Die Rückkehr der Toten Männer
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Inhalt:
Die Welt der Zauberer befindet sich im Krieg. Allerdings findet dieses Mal der Krieg zwischen dem irischen Sanktuarium und dem Rest der Zaubererwelt statt. Der Druck auf das irische Sanktuarium ...

Inhalt:
Die Welt der Zauberer befindet sich im Krieg. Allerdings findet dieses Mal der Krieg zwischen dem irischen Sanktuarium und dem Rest der Zaubererwelt statt. Der Druck auf das irische Sanktuarium steigt enorm in diesem Buch, da die anderen Länder Irland nicht mehr als handlungsfähig ansehen.
Walküre und Skulduggery versuchen währendessen den komischen Geschehnissen, die rund um die Warlocks passieren, auf den Grund zu gehen.

Meine Meinung:
OH MEIN GOTT!! Ich frage mich gerade verzweifelt, wie ich es ein ganzes Jahr lang bis zum letzten Band dieser Wahnsinnsreihe aushalten soll!!
Dieser achte Band setzt wirklich sehr hohe, wenn nicht sogar ganze neue, Maßstäbe. Mal wieder kommt man als Leser kaum zum Luft holen. Gemeinsam mit Walküre und Skulduggery, rast man dem Ende der Welt entgegen. Es gibt wieder jede Menge Actionszenen, aber auch die Dramatik kommt hier definitiv nicht zu kurz.
Die Situation ist am Ende so verfahren, dass ich mich ernsthaft frage, wie im letzten Band ein halbwegs gutes Ende erreicht werden soll. Dabei kann man sich bei Derek Landy noch nicht einmal sicher sein, ob der letzte Band wirklich mit einem Happy End enden wird.

Emotional geht es auch in diesem Buch wieder hoch her. Derek Landy macht keinen Halt davor Freund und Feind sterben zu lassen. Dies bewundere ich sehr, da man sich von liebgewonnenen Personen verabschieden muss. Aber wo Krieg herrscht, gibt es bekanntlich auch Opfer, dies weiß auch der Autor.
Es geschehen wieder eine ganze Menge spannende und unterhaltsame Dinge. Wir erfahren mehr über das frühere Leben der Charaktere, aber auch das Thema Magie wird vertieft. Zudem lernen wir neue Wesen (z.B. die Warlocks und Hexen) kennen.
Der altbekannte Humor ist auf jeder Seite des Buches zu spüren. Und alle Charaktere liefern sich mal wieder sehr humorvolle Dialoge.

Walküre verändert sich in diesem Buch noch stärker als in den Vorgängerbänden. Darquise wird immer stärker und drängt oft in Walküres Gedanken ein. Man zittert und hofft die ganze Zeit, dass Walküre diesem Einfluss wiederstehen kann. Neben Walküre bekommt auch ihr Spiegelbild mehr Platz eingeräumt. Mir persönlich hat diese Entwicklung gut gefallen.
Meine absoluten Lieblingscharaktere sind aber eindeutig Scapegrace und Thrasher. Scapegrace hat für mich die wohl größte Verwandlung aller Charaktere vorgenommen und seine Kapitel las ich immer mit einem Lächeln im Gesicht. Aber auch China, Flechter und einige andere bekommen in diesem Buch reichlich Platz eingeräumt.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass wir mittlerweile bei Band acht der Reihe angekommen sind. Auch in diesem Band kommen wieder haufenweise neue Personen hinzu. Es wäre einfach schön, wenn es am Ende des Buches eine Art Glossar geben würde, in dem die wichtigsten Personen kurz dargestellt werden. Die Wartezeit von einem ganzen Jahr zwischen den einzelnen Büchern vereinfacht das Ganze nicht wirklich und daher musste ich auch in diesem Band wieder feststellen, dass mir doch einiges Wissen, bezüglich der Charaktere, verloren gegangen ist. Das ist wirklich schade!

Fazit:
Es ist einfach unbeschreiblich was Derek Landy hier wieder vollbracht hat. Rasante Action, authentischer Humor, emotionale Momente und ein Showdown der es wirklich in sich hat zeichnen die Geschichte aus. Wer Skulduggery Pleasant noch nicht gelesen hat, ist einfach selbst Schuld, denn es ist ein MUSS für jeden Fantasy-Fan!
Und ich warte nun sehnsüchtig und gespannt auf den letzten Band. Bitte gebt mir eine Zeitmaschine, damit ich das Finale ganz schnell lesen kann!!
Ganz klare 5 Hörnchen gebe ich diesem fantastischen Buch.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Finale was Seinesgleichen sucht

Skulduggery Pleasant (Band 9) - Das Sterben des Lichts
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Inhalt:
Der Krieg der Sanktuarien ist beendet. Die Kinder der Spinne sind besiegt und die Gefahren durch Warlocks, Restanten und Totenbeschwörer sind vorerst eingedämmt. Doch der Kreis der Freunde um Skulduggery ...

Inhalt:
Der Krieg der Sanktuarien ist beendet. Die Kinder der Spinne sind besiegt und die Gefahren durch Warlocks, Restanten und Totenbeschwörer sind vorerst eingedämmt. Doch der Kreis der Freunde um Skulduggery Pleasant ist kleiner geworden, und Walküre Unruh ist verschwunden. An ihrer Stelle kämpft nun Walküres Spiegelbild an Skulduggerys Seite. Aber es hat etwas entwickelt, das ein Spiegelbild niemals verspüren darf: Gefühle. Und es erhebt den Anspruch, die echte Stephanie zu sein. Derweil steht die ganze Zaubererwelt unter Spannung, denn es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann Darquise zurückkehrt. Die mächtigste und schrecklichste Zauberin aller Zeiten, die mit der Welt spielt wie ein Kind, das sein liebstes Spielzeug zerstört und dann achtlos wegwirft. Nur wenige wissen, wer sie wirklich ist. Denn in Darquise steckt niemand anderes als Walküre.

Meinung:
In diesem finalen Band muss sich Skulduggery seinem bisher schlimmsten Feind stellen – Darquise. Unterstützt wird er hierbei von Walküres Spiegelbild Stephanie, da Walküre spurlos verschwunden ist. Skulduggery bringt wenig Sympathie für Stephanie auf, was die Zusammenarbeit der beiden stark beeinträchtigt. Doch sie dürfen sich keine Schwächen erlauben, denn es ist nur eine Frage der Zeit bis Darquise zurückkehrt um die Welt zu zerstören.

Mit viel Vorfreude und Spannung habe ich auf diesen neunten Band der Reihe gewartet. Ich hatte hohe Erwartungen, schließlich handelt es sich hierbei um das Finale einer meiner absoluten Lieblingsreihen.
Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht durch das Buch zu hetzen und es in Ruhe zu genießen. Daraus wurde leider überhaupt nichts, da sich Derek Landy mit diesem letzten Band selbst übertroffen hat und die vorherigen Bücher noch mal toppt. Ich bin förmlich durch das Buch gerast, denn ständig passiert etwas neues und unerwartetes. Ständig zittert man, ob seine Lieblingscharaktere überleben werden. Denn wer Derek Landy kennt, der weiß, dass er auch nicht davor Halt macht absolute Lieblingscharaktere sterben zu lassen.

Auch dieses Buch zeichnet sich wieder durch den bekannten schwarzen Humor aus. Wie bereits erwähnt gibt es einige Überraschungen, die jedoch zu jeder Zeit logisch und schlüssig sind. Geschehnisse aus vorherigen Bänden, die man eigentlich schon für abgeschlossen gehalten hat, werden hier wieder aufgenommen und grandios weitergeführt.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich Walküre. Bereits in Band 8 konnte ich nicht immer nachvollziehen was sie tat. In diesem neunten Band ist sie mir leider nicht sonderlich sympathisch gewesen. Oftmals ist Walküre egoistisch und zickig. Sie vernachlässigt ihre Familie, kann es aber auf der anderen Seite nicht ab, wenn ihr Spiegelbild für Walküres Familie da sein will.
Mit dem Ende von manch einem Charakter war ich nicht ganz so zufrieden, aber auch dies ist eben typisch Landy, da er sich nicht an gängige Verhaltensweisen oder Regeln hält. Und dafür liebe ich ihn so sehr! Ein paar Informationen mehr hätte ich mir dennoch nach dem Zuklappen des Buches gewünscht.

Fazit:
Ein Finale was Seinesgleichen sucht! Derek Landy zieht in Band 9 alle Register und liefert uns Lesern ein atemberaubendes, packendes und dramatisches Herzschlag-Finale. Wer Band 1-8 geliebt hat wird absolut begeistert sein von diesem Finale. All diejenigen die die Reihe noch nicht gelesen haben müssen dies sofort und auf der Stelle nachholen. Es lohnt sich definitiv!
Natürlich bekommt dieses Buch 5 von 5 Hörnchen von mir.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Schönes Sommerbuch

Sommer in St. Ives
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Inhalt:
Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn ...

Inhalt:
Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Meinung:
Lola wird von ihrer Großmutter Elvira eingeladen gemeinsam mit ihren Eltern, ihrer Schwester und ihrem Bruder sechs Wochen bei ihrer Großmutter in Cornwall zu verbringen. Die Familie ist verwundert. Was hat Elvira an die Küste Cornwalls nach St. Ives verschlagen? Schließlich ist Elviras Mann erst vor einem Jahr verstorben. Lola ahnt nicht, dass dieser Sommer voller Offenbarungen steckt und die Liebe gleich um die nächste Ecke wartet.

Normalerweise lese ich solche Bücher eher selten, dennoch war die Geschichte eine nette Abwechslung zu all meinen sonstigen Büchern. Die Autorin schafft es einen zum Träumen anzuregen. Am liebsten möchte man selbst seine Koffer packen und nach St. Ives fahren, denn der Ort wird sehr detailliert beschrieben. Oft kam es mir vor, als würde ich mit Lola durch die Gassen von St. Ives laufen.

Gut gefallen hat mir, dass wir nicht nur eine Geschichte präsentiert bekommen, die in der heutigen Zeit spielt, sondern auch eine Geschichte, die vor über 60 Jahren am selben Ort stattfindet. Daher kommt es, dass man Stück für Stück in die Lebensgeschichte von Lolas Großmutter eintaucht und sie mehr und mehr versteht. Wirkt sie zu Anfang des Buches unnahbar und kalt, versteht man gegen Ende des Buches wie sie zu dieser Person geworden ist und warum sie einen Schutzwall um sich gezogen hat.

Die Charaktere mögen zwar etwas klischeehaft dargestellt sein, dennoch konnte ich mich gut in die jeweilige Person hineinversetzen. Dieser Sommer steckt voller Offenbarungen für den Leser und Lola. Daher erlebt man so einige Überraschungen (die vielleicht an mancher Stelle schon etwas vorhersehbar sind). Lolas Familie besitzt einen hohen Unterhaltungswert. Oftmals fliegen zwischen Lolas Mutter und Großmutter die Fetzen, die Schwester ist super korrekt und das totale Arbeitstier, der Vater ist einfach nur stiller Beobachter und der Bruder ist die einzige Person mit der sich Lola auf einer Wellenlänge fühlt.

Die Geschichte ist durchaus abwechslungsreich, dennoch musste ich mich manchmal etwas dazu zwingen das Buch weiterzulesen. Es konnte mich ab und an nicht wirklich an seine Seiten fesseln.

Fazit:
Wer gerne ein paar Sommergefühle im kalten Winter haben möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Diese Familiengeschichte weiß durchaus zu unterhalten und zu überzeugen, was eindeutig an der sehr unterhaltsamen Großfamilie liegt.
Knappe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Für Musikliebhaber ein Muss

Songs of Revolution
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Inhalt:
Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte ...

Inhalt:
Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen.
Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln – und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren ...

Meinung:
In einer Welt in der die Musik eine Droge ist lebt der 18-jährige Anthem. In dieser Welt wird von der Regierung kontrolliert wie viel Musik der einzelne Mensch konsumieren darf. Privat Musik zu betreiben ist daher ein absolutes Verbrechen. Und doch widersetzt sich Anthem der Regierung in dem er im Verborgenen mit seiner Band Musik macht. Doch irgendwann reicht den Freunden ihr kleiner Übungsraum nicht mehr aus. Sie wollen etwas erreichen...und die Revolution beginnt.

Zu Anfang hatte ich ein wenig Anlaufschwierigkeiten um mich im Buch zurechtzufinden. Mit dem Weltentwurf konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Zudem erfährt man als Leser nie so wirklich wie es zu dieser grauenvollen Welt gekommen ist. Dies fand ich furchtbar schade und nicht gut genug ausgearbeitet.
Dennoch fand ich die Idee des Musikstreamings und der Sucht klasse, allerdings auch sehr unheimlich. Ich stelle es mir grausam vor so abhängig und süchtig von der Musik und somit von der Regierung zu sein.
Im Verlaufe des Buches nimmt die Handlung immer mehr an Fahrt auf. Daher steigert sich auch die Spannung ungemein. Jedoch geschehen für mich gegen Ende des Buches zu schnell zu viele Dinge. Für den Verlauf der Geschichte wären hier ein paar Seiten mehr oder gar ein ganzes Buch sinnvoll gewesen.

Anthem ist ein toller männlicher Protagonist. Bei ihm hatte ich nie Probleme mich in ihn hineinzuversetzen. Zudem kämpft er wie ein Löwe für seine Familie und seine Ziele. Ich denke, jeder wünscht sich einen so verantwortungsbewussten Freund wie Anthem.
Besonders ins Herz geschlossen hatte ich seine Geschwister Alpha und Omega. Man spürt zu jeder Zeit wie sehr die drei sich mögen und was sie miteinander verbindet.
Auch Haven hatte ich sehr gerne. Mit ihrer liebevollen Art und ihrem Bemühen etwas zu verändern, passt sie hervorragend an Anthems Seite.
Aber auch Anthems Bandmitglieder und restlichen Freunde sind sehr facettenreich und unterhaltsam.

Der Hinweis von Booklistonline auf dem Buchcover, dass das Buch etwas für Jugendliche ist die Musik lieben, ließ mich schon erahnen in welche Richtung die Geschichte geht. Dennoch war ich überrascht, dass die Musik doch wirklich einen so großen Platz im Buch einnimmt. Für mich persönlich war dies leider zu viel des Guten und ich ertappte mich dabei, wie ich über einige dieser Passagen hinweg las.

Das schöne an diesem Buch ist, dass es in sich abgeschlossen ist. Kleinere Fragen bleiben zwar offen, aber dafür gibt es ja noch einen zweiten Band. Auf den ich sehr gespannt bin, da ich mich frage, was in diesem passieren wird. Zum Glück liegt er schon griffbereit.

Fazit:
Musikliebhaber, Fans von Dystopien und rasanten Geschichten sollten zu diesem Buch greifen. Mir persönlich war der Fokus ein wenig zu sehr auf das Thema Musik gelegt, dennoch wurde ich gut unterhalten.
Ich habe lange geschwankt, ob ich dem Buch drei oder vier Hörnchen geben soll. Am Ende werden es sehr knappe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Enttäuscht vom Finale

Soul Beach (Band 3) – Salziger Tod
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Inhalt:
Alice Entscheidung steht fest - Sahara hat ihre Schwester Meggie umgebracht! Nur wie kann sie dies beweisen? Zudem hat Alice den Verdacht von jemandem verfolgt zu werden. Alice fühlt sich immer ...

Inhalt:
Alice Entscheidung steht fest - Sahara hat ihre Schwester Meggie umgebracht! Nur wie kann sie dies beweisen? Zudem hat Alice den Verdacht von jemandem verfolgt zu werden. Alice fühlt sich immer mehr in die Enge getrieben und auch am Soul Beach hat sich einiges geändert. Die Lage spitzt sich zu...

Meine Meinung:
Ich bin hin- und hergerissen zu diesem letzten Band. Das Buch ist auf gar keinen Fall schlecht, aber irgendwie hatte ich erwartet, dass die Autorin noch mit einem ordentlichen Aha-Erlebnis um die Ecke kommt. Das blieb bei mir leider aus.

Was mir gut gefallen hat ist, dass die Autorin versucht uns auf eine falsche Fährte zu locken und das in mehrfacher Hinsicht. Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens doch ein paar Mal an meiner Theorie gezweifelt habe. Dadurch bleibt die Geschichte spannend, obwohl in meinen Augen bis gut zur Hälfte nicht wirklich viel spannendes passiert. Dann gehen wir jedoch wieder mit Alice auf Reisen und wie bereits im Vorgänger nimmt die Geschichte ordentlich Fahrt auf um schließlich in einem kleinen Psychodrama zu enden.

Positiv aufgefallen ist mir in diesem Band vor allen Dingen Cara. Sie steht zu jeder Zeit voll und ganz hinter Alice und das obwohl Alice ihr nur sehr wenig erzählt. Solche Freunde wünscht sich jeder. Zudem ist Alice in manchen Momenten mehr als egoistisch, so dass ich Cara noch mehr für ihre Art bewundere. Auch Alice Eltern haben aufgrund Alice verzweifelter Suche nach Meggies Mörder einiges auszuhalten. Der grundlegende Familienzusammenhalt hat mir dabei sehr gefallen.

Das Finale hält dann noch ein paar kleine Überraschungen bereit. Leider keine Überraschung war für mich die Auflösung des Mörders. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es einige Leser gibt, die damit nicht gerechnet haben und begeistert von der Auflösung sind. Das Ende ist definitiv kein schlechtes und nur weil ich mir meinen Teil gedacht habe möchte ich es daher nicht schlechter machen als es ist.

Ein wenig enttäuscht bin ich darüber, dass einige Dinge nicht wirklich aufgeklärt werden. Gerade die Geheimnisse um die Homepage wurden zwar angerissen, aber nicht zufriedenstellend gelöst.

Und eines rate ich euch noch am Ende, lest diese Reihe in einem Rutsch! Denn die Frage nach dem Mörder könnte euch sonst um den Verstand bringen

Fazit:
Ich muss gestehen, ich bin doch ein wenig enttäuscht vom Finale des Buches. Für mich war es relativ ersichtlich wer der Mörder ist. Der Weg bis dorthin ist jedoch extrem spannend und die Autorin hat es geschafft mich mehr als einmal an meiner Theorie zweifeln zu lassen. Packende Spannung bis zum letzten Atemzug bietet diese Reihe auf jeden Fall.
Leider war dieser Abschlussband keine Steigerung zum zweiten Teil und daher gibt es von mir 4 Hörnchen.