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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Thema Regeln witzig umgesetzt

Der Keinbock will doch!
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Meinung:
Von Romy Pohl haben wir bereits Widder Willi gelesen. Daher waren wir gespannt auf den Keinbock. Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer also Widder Willi noch nicht ...

Meinung:
Von Romy Pohl haben wir bereits Widder Willi gelesen. Daher waren wir gespannt auf den Keinbock. Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer also Widder Willi noch nicht kennt, kann ohne Probleme zum Keinbock greifen.

Dieses Buch habe ich zusammen mit meinem großen Sohn (9 Jahre alt) gelesen. Auch der kleine Sohn (2 Jahre alt) war zu Anfang mit dabei, verlor jedoch aufgrund des vielen Textes schnell die Lust an der Geschichte.

Dafür hatte mein großer Sohn wahnsinnig viel Spaß mit dem Keinbock. In vielen Situationen erkannte er sich selbst wieder und konnte sich daher wahnsinnig gut in den Keinbock Hörnchen hineinversetzen. Umso faszinierter war er von der Geschichte.

Steinbock Hörnchen mag Regeln und Vorschriften überhaupt nicht gerne. Er liebt seine Freiheit und gibt nicht viel auf Verbote. Doch dann geschieht etwas, das ihn die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachten lässt.

Gemeinsam mit Hörnchen freute sich mein Sohn über dessen Freiheit, merkte aber auch im Verlauf der Handlung, dass die ein oder andere Regel nicht schadet, sondern vielmehr von Nutzen sein kann.

Richtig gut haben uns die Lieder gefallen, die die verschiedenen Tiere im Laufe der Handlung singen.

Aber auch die Illustrationen von Marta Balmaseda sind ein echter Hingucker. Die verschiedenen Gefühle der Tiere werden dank der Illustrationen perfekt dargestellt und vermittelt.

Am Ende fragt Hörnchen dann die Kinder zu Hause, welche Regeln sie gut finden und welche nicht. Klasse, wie die Kinder so in die Geschichte mit einbezogen und an das Thema Regeln herangeführt werden.

Fazit:
Sowohl meinem Sohn als auch mir hat Keinbock Hörnchen noch besser gefallen als das Vorgängerbuch rund um Widder Willi. Autorin Romy Pohl nimmt sich in diesem Buch das Thema Regeln zur Brust. Kindern ab 3 Jahren wird verdeutlicht, wozu Regeln nützlich sein können. Genauso wichtig ist es, dass auch den Eltern aufgezeigt wird, dass zu viele Regeln nicht hilfreich sind.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Richtig tolle Fakten und ansprechende Bilder aus der Tiefsee

WAS IST WAS Tiefsee. Überleben in der Finsternis
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einung:
Die Sachbücher aus dem Tessloff Verlag kommen bei uns zu Hause immer sehr gut an. Auch das Thema Tiefsee faszinierte meinen neunjährigen Sohn und mich sofort.

In diesem Sachbuch stecken wieder ...

einung:
Die Sachbücher aus dem Tessloff Verlag kommen bei uns zu Hause immer sehr gut an. Auch das Thema Tiefsee faszinierte meinen neunjährigen Sohn und mich sofort.

In diesem Sachbuch stecken wieder unfassbar viele spannende und neue Informationen für Leser ab acht Jahren. Die Sachbücher bieten sich jedoch genauso für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Einfach ein Sachbuch für alle Altersklassen.

Wie schon erwähnt, dreht sich in diesem Buch alles um die Tiefsee. So erfährt man beispielsweise, dass rund 75 % der Tiefsee und die darin lebenden Bewohner noch unbekannt sind. Ein, wie ich finde, faszinierender Gedanke, der einen selbst dazu bringt, mehr über die Tiefsee erfahren zu wollen. Mindestens genauso spannend ist jedoch, dass der Berg Mauna Kea auf Hawaii streng genommen der höchste Berg der Erde ist. Über dem Meeresspiegel liegen zwar nur 4000 Meter, die restlichen 6000 Meter befinden sich jedoch unter Wasser.

Auch die Darstellung der verschiedenen Lichtzonen von der Wasseroberfläche über die Dämmerlichtzone zur Dunkelzone bis hin zum Hadopelagial ist genial. So können die jungen Leser nachvollziehen, an welchem Punkt sich der Marianengraben befindet oder bei wie viel Metern unter der Wasseroberfläche die Titanic liegt.

Weitere Themen in diesem Buch sind die verschiedenen Tiere, die in der Tiefsee leben, der Einsatz von Baggern in der Tiefsee oder auch das Untersuchen von versunkenen Schiffen.

Fazit:
Wie gewohnt bietet auch dieses Sachbuch aus dem Tessloff Verlag jede Menge höchst spannende und neue Informationen für alle Altersgruppen. Interessante Fakten und ansprechende Bilder sorgen mit dafür, dass wir dieses Sachbuch vollumfänglich empfehlen können.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Ab der ersten Seite spannend und actionreich

Birds of Paris – Der verborgene Turm
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Birds of Paris“. Es ist empfehlenswert, bereits den ersten Band gelesen zu haben.

Autorin Kathrin Tordasi hat es sehr gut umgesetzt, dass ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Birds of Paris“. Es ist empfehlenswert, bereits den ersten Band gelesen zu haben.

Autorin Kathrin Tordasi hat es sehr gut umgesetzt, dass ich mich schnell wieder in der Geschichte zurechtgefunden habe. Dank einprägsamer Charaktere und kurzer Rückblicke waren mir die Ereignisse von Band 1 größtenteils wieder präsent.

Auch dieser zweite Band geht sofort spannend weiter. Für Léa, Ari, Alex, Coralie und Roux wird es dieses Mal extrem gefährlich. Denn die Vogelfänger lassen nichts unversucht, um an die Freunde heranzukommen.

Zudem spielt Léa ein gefährliches Spiel, indem sie sich unter die Vogelfänger mischt. Ich fand es in diesem Band spannend, die Beziehung zwischen Léa und ihrer Mutter zu verfolgen. Denn beide stehen auf unterschiedlichen Seiten.

Auch dieses Mal wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei Leas Sicht der Dinge den meisten Platz einnimmt. Ich bin ein großer Fan davon, wenn in Geschichten verschiedene Perspektiven eingeführt werden. Die sorgt für noch mehr Verständnis für die unterschiedlichen Charaktere und man erfährt deutlich mehr über das jeweilige Gefühlsleben der Person.

Mit dem ersten Band der Reihe bin ich persönlich nicht ganz warm geworden. Mit diesem zweiten Band hat mich die Autorin da deutlich mehr überzeugt. Dies liegt nicht zuletzt an der durchweg spannenden Geschichte.

Von daher bin ich nun sehr gespannt auf den dritten Teil der Reihe. Vor allen Dingen das letzte Kapitel macht super neugierig, was als Nächstes geschehen wird.

Fazit:
In diesem zweiten Band geht es ab der ersten Seite unfassbar spannend und actionreich zur Sache. Die Freunde rund um Léa müssen sich den gefährlichen und teilweise skrupellosen Vogelfängern stellen. Auch die besondere Beziehung zwischen Léa und ihrer Mutter hat mich sehr berührt.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Sehr gut aufgebautes Sachbuch

Fantastische Forscherinnen. Mit 30 Frauen die Welt der MINT-Wissenschaften entdecken
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Meinung:
In diesem Buch dreht sich alles um 30 Wissenschaftlerinnen, die die Welt der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auf die ein oder andere Weise verändert haben.

Gleich ...

Meinung:
In diesem Buch dreht sich alles um 30 Wissenschaftlerinnen, die die Welt der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auf die ein oder andere Weise verändert haben.

Gleich vorweg möchte ich den sehr guten Aufbau des Buches loben. Denn man erfährt nicht nur über die 30 Forscherinnen etwas, sondern bekommt zu allen Themen, beispielsweise Biologie, Medizin, Geologie und Physik, eine kurze Erläuterung.

Ebenfalls unfassbar gut hat mir gefallen, dass verteilt über das ganze Buch der Leser immer mal wieder zu einer ganz besonderen Gedankenreise eingeladen wird. Dies habe ich in solch einer Form in einem Sachbuch bisher auch noch nicht gelesen und empfand es als absolut tolle Idee zum Mitmachen und Anregen seiner eigenen Fantasie.

Jede der 30 Forscherinnen wird auf insgesamt vier Seiten vorgestellt und es wird erläutert, wofür diese Frau sich stark gemacht hat oder was sie entdeckt oder entwickelt hat.

Zum einen werden bekannte Persönlichkeiten, wie Jane Goodall, Angela Merkel oder Marie Curie dem Leser vorgestellt. Zum anderen lernt man jedoch auch Frauen kennen, die bisher unter dem Radar gelaufen sind.

Fazit:
Dieses Sachbuch konnte mich schon allein aufgrund seines sehr guten Aufbaus überzeugen. Verteilt über das ganze Buch finden sich Mitmachseiten, die den Leser dazu anregen, seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Aber auch die 30 Forscherinnen sind interessant und abwechslungsreich dargestellt. Neben bekannten Persönlichkeiten darf man sich auch auf viele unbekanntere Forscherinnen freuen.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Ein wundervolles Opa / Enkelkind Buch

Opa und ich - unzertrennlich!
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Meinung:
Ich mag Geschichten, in denen Kinder ein tolles Erlebnis mit ihren Eltern oder Großeltern erleben, total gerne. Da mein kleiner Sohn eine sehr starke Bindung zu seinem Opa hat, dachte ich mir, ...

Meinung:
Ich mag Geschichten, in denen Kinder ein tolles Erlebnis mit ihren Eltern oder Großeltern erleben, total gerne. Da mein kleiner Sohn eine sehr starke Bindung zu seinem Opa hat, dachte ich mir, dass dieses Buch genau das Richtige für ihn sein könnte.

Der kleine Bär und sein Opa erleben in diesem Buch viele gemeinsame Abenteuer. Und der eine profitiert vom anderen. So findet beispielsweise Opa Bär leckeren Honig, den der kleine Bären mit seiner kleinen Tatze aus dem Baum fischen kann. Oder Opa Bär bringt dem kleinen Bär das Klettern auf einen Baum bei.

Das Buch vermittelt wunderbar, wie Jung und Alt gemeinsam Spaß haben können.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass man quasi zwei Bücher in einem hat. Ein großes Buch für den Opa und ein kleines Buch für das Enkelkind. So kann sowohl der Erwachsene als auch das Kind die jeweilige Geschichte umblättern. Ein tolles Erlebnis für beide.

Das Buch zeigt wunderbar auf, was die Kleinen von den Großen alles lernen können. Genauso verdeutlicht es aber auch, dass wir Großen die Hilfe der Kleinen gerne annehmen können und sollten. Diese Botschaft hat mir wirklich gut gefallen.

Etwas vermisst habe ich die intensiven Opa Enkelkind Momente, die ich aus einigen anderen Büchern dieser Art kenne.

Die Illustrationen wurden von Marina Rachner gezeichnet. Ich fand es einfach zuckersüß, wie viele kleine Tierchen mit auf den jeweiligen Bildern verewigt wurden. Diese Tierchen finden sich auf jeder Doppelseite wieder, sodass ein schönes Suchspiel entstehen kann. Mein Favorit ist übrigens der kleine Igel.

Fazit:
Ein wundervolles Buch darüber, was die Kleinen von uns Großen lernen können und dass wir Großen auch gerne die Hilfe der Kleinen annehmen können und sollen. Opa Bär und Baby Bär erleben hier tolle Abenteuer, immer mit dabei die kleinen Tierchen des Waldes wie Vogel, Igel oder Maus.