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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2023

Düster, ein wenig bedrohlich mit tollem Suchtfaktor

Schatten – Der Pakt (Schatten 1)
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Meinung:
Seit der Kepler62-Reihe bin ich ein großer Fan von Autor Timo Parvela und Illustrator Pasi Pitkänen. Denn die beiden harmonieren als Team unfassbar gut zusammen. Daher war ich sehr neugierig auf ...

Meinung:
Seit der Kepler62-Reihe bin ich ein großer Fan von Autor Timo Parvela und Illustrator Pasi Pitkänen. Denn die beiden harmonieren als Team unfassbar gut zusammen. Daher war ich sehr neugierig auf diese neue Reihe der Beiden.

Schon das Cover ist mit sofort positiv ins Auge gesprungen. Ich finde, es vermittelt sehr gut, dass der Geschichte durchaus etwas Düsteres und Bedrohliches anhaftet. Und diese Stimmung zieht sich durch das ganze Buch. Für mich macht dies die Geschichte zu etwas wirklich Besonderem, liest man so etwas nicht unbedingt oft in einem Kinderbuch.

Der Beginn der Geschichte ist zunächst recht traurig. Ist doch Petes beste Freundin Sara unheilbar krank. Die Ärzte wissen sich keinen Rat mehr. Aus dieser Verzweiflung heraus tut Pete etwas, das sein ganzes Leben verändert. Die sich daraus entwickelnde Geschichte ist wirklich sehr packend, emotional und zieht den Leser/Hörer in seinen Bann.

Wie bereits erwähnt, liebe ich den Zeichenstil des Illustrators. Auch dieses Mal schafft er es die düstere Stimmung perfekt in die Bilder einfließen zu lassen. Ich bin daher wieder hellauf begeistert von den Illustrationen im Buch.

Gesprochen wird die Geschichte von Vincent Fallow, den ich bisher noch nicht kannte. Dank seiner Stimme wird die Geschichte zu einem spannenden Hör-Erlebnis. Verschafft er gerade doch den Bösewichten in der Geschichte einen ganz besonderen Unterton.

Fazit:
Kepler62-Fans aufgepasst, es gibt neuen Lesestoff von Parvela und Pitkänen und dieser hat es wirklich in sich! Der Grundton der Geschichte ist düster, ein wenig bedrohlich und bringt den Leser/Hörer dazu die Geschichte in einem Rutsch durchzusuchten. Ich liebe diesen Reihenauftakt und vergebe daher 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Etwas schwächer, was die Spannung angeht, dafür wird mehr Wert auf Zusammenhalt und Freundschaft gelegt

Die Haferhorde – Teil 21: Ponymut macht alles gut
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Meinung:
Eine meiner absoluten Lieblings-Reihen geht mittlerweile in die 21. Runde. Dabei hat die Haferhorde noch lange nichts von ihrem Charme und Witz verloren. Wobei mich dieses Mal die Geschichte nicht ...

Meinung:
Eine meiner absoluten Lieblings-Reihen geht mittlerweile in die 21. Runde. Dabei hat die Haferhorde noch lange nichts von ihrem Charme und Witz verloren. Wobei mich dieses Mal die Geschichte nicht zu 100 % catchen konnte, so viel sei schon mal verraten.

Dabei ist die Thematik für die jungen Hörer absolut wichtig. Autorin Suza Kolb setzt ein großes Augenmerk auf das Miteinander und wie wichtig es ist, für seine Freunde einzustehen und seine Angst zu überwinden. Und diese Dinge gelten nicht nur für die Zweibeiner des Blümchenhofs, sondern natürlich auch für die Vierbeiner.

Dank eines Pferdetrainers sollen die Kinder und ihre Ponys aufgrund verschiedener Aufgaben lernen schwierige Situationen zu meistern und sich ihren Ängsten zu stellen. Dies stellt die gesamte Blümchenhof-Gemeinschaft vor einige Herausforderungen. All dies war wirklich toll mitzuerleben, dennoch merkte ich, wie mir in diesem Band die Spannung ein wenig gefehlt hat. Nichtsdestotrotz ist auch dieser Band wieder absolut hörenswert!

Was natürlich unter anderem am grandiosen Bürger Lars Dietrich liegt, der diesen Band vertont. Es ist einfach jedes Mal ein großes Fest, seiner Interpretation der Blümchenhof-Bewohner lauschen zu dürfen. Da wird geschnaubt, gewiehert und gelacht, dass sich nur so die Balken biegen.

Fazit:
Ein für mich klein wenig schwächerer Band ist dieser 21. Haferhorde Band. Richtig toll ist jedoch, dass in dieser Geschichte Themen wie Angst, Zusammenhalt und Freundschaft eine enorm wichtige Rolle spielen. Bürger Lars Dietrich vertont Schoko, Keks und Co. auch dieses Mal einfach nur brillant.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Wieder sehr amüsant und zuckersüß

Der kleine Beuteldachs Ganz schön neugierig
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Meinung:
Mein Sohn und ich haben uns vor gut einem halben Jahr in den kleinen Beuteldachs und sein erstes Abenteuer verliebt. Die Geschichte war so lustig und unterhaltsam, dass wir dem zweiten Band vom ...

Meinung:
Mein Sohn und ich haben uns vor gut einem halben Jahr in den kleinen Beuteldachs und sein erstes Abenteuer verliebt. Die Geschichte war so lustig und unterhaltsam, dass wir dem zweiten Band vom Beuteldachs wirklich sehr entgegengefiebert haben. Dementsprechend hoch waren natürlich auch unsere Erwartungen.

Die zweite Geschichte schlägt dieses Mal einen ganz anderen Weg ein. Der kleine Beuteldachs hat so viele Fragen zu den verschiedenen Tieren auf der Erde, dass sein Vater diese alle gar nicht beantworten kann. Und so schlägt er ihm vor, doch gemeinsam in den Zoo zu gehen, um sich die Fragen von den Tieren selbst beantworten zu lassen. Was die Tiere jedoch auf die Fragen antworten, dürfte sowohl groß als auch klein überraschen.

Denn wusstet ihr beispielsweise, dass die Enten den Kopf unter Wasser halten, weil dort in den Tiefen Musik gespielt wird? Oder das der Flamingo immer auf einem Bein steht, weil er auf einem Frosch steht? Diese und noch viele andere lustige Antworten hält Autor Sven Maria Schröder für die Leser parat.

Wieder traumhaft schön sind auch die Illustrationen vom Autor selbst. Ich mag seinen farbenfrohen und sehr detaillierten Zeichenstil wahnsinnig gerne.

Dennoch mussten wir beide am Ende des Buches festhalten, dass uns Band 1 noch ein wenig besser gefallen hat. Dies ist aber wirklich meckern auf hohem Niveau.

Fazit:
Mit diesem zweiten Band erfahren der kleine Beuteldachs und die Leser, warum der Strauss den Kopf in den Sand steckt und warum der Maulwurf so viele Erdhügel gräbt. Die lustigen Antworten auf diese Fragen sind wirklich genial und die jeweiligen Illustrationen dazu einfach nur bestechend.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Noch magischer und spannender als Band 1

Finsterwelt 2. Die magische Meisterschaft
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Meinung:
Geschichten über Märchen gehen für mich als Leser einfach immer. Daher war es nicht verwunderlich, dass mir Band 1 der Finsterwelt-Reihe so unfassbar gut gefallen hat. Auch Band 2 versprach ein ...

Meinung:
Geschichten über Märchen gehen für mich als Leser einfach immer. Daher war es nicht verwunderlich, dass mir Band 1 der Finsterwelt-Reihe so unfassbar gut gefallen hat. Auch Band 2 versprach ein großes Abenteuer zu werden, gab es in diesem doch einen magischen Wettbewerb.

Dieser Wettbewerb hat mich zwangsläufig an das Trimagische Turnier von Harry Potter erinnert. Andere ausländische Schulen kommen nach Schloss Rosenfels und nehmen an einem magischen Wettkampf teil. Hier hört der Vergleich aber auch schon auf. Denn Autorin Katharina Herzog hat sich für ihren Wettkampf ganz eigene Regeln und Aufgaben einfallen lassen.

Mir haben sowohl die Aufgaben, als auch die Schüler der anderen Schulen unglaublich gut gefallen. Denn durch die vielen neuen Charaktere kommt ordentlich Schwung nach Schloss Rosenfels. Es ist spannend mitzuverfolgen, welche Märchen-Nachfahren aus den verschiedenen Teams am Wettkampf teilnehmen. So ist beispielsweise nicht nur die Nachfahrin von der kleinen Meerjungfrau mit dabei, auch Aladin oder Scheherazades Nachfahren nehmen am Wettkampf teil.

Aber nicht nur das Turnier konnte mich an die Seiten fesseln, auch die Frage nach dem Bösewicht lässt den Leser nicht los. Immer wieder dürfen wir in kurze Gedankenpassagen dieses Bösewichts schlüpfen, ohne zu erahnen, wer hinter alldem stecken könnte.

Nach diesem fulminanten Ende kann ich es wirklich kaum erwarten endlich Band 3 in den Händen halten zu dürfen!

Fazit:
Mir hat dieser zweite Band der Finsterwelt-Reihe sogar noch besser gefallen als der ohnehin schon sehr gute erste Band. Ein magisches Turnier hält Leonie und ihre Freunde in Atem. Aber auch das böse Buch "Finsterwelt" sorgt bei Leonie für jede Menge Bauchschmerzen. Als Leser darf man sich auf ein wahres Feuerwerk der guten Unterhaltung freuen.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Handlung stellenweise etwas straffen, ansonsten richtig gutes Buch

Moonlight Wolves: Das Geheimnis der Schattenwölfe
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Meinung:
Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr gerne Geschichten aus der Perspektive von Tieren lese. Da Wölfe mit zu meinen liebsten Tieren zählen, war irgendwie klar, dass ich unbedingt die Moonlight ...

Meinung:
Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr gerne Geschichten aus der Perspektive von Tieren lese. Da Wölfe mit zu meinen liebsten Tieren zählen, war irgendwie klar, dass ich unbedingt die Moonlight Wolves Reihe lesen muss.

Der Einstieg in diesen Reihenauftakt war dabei genau nach meinem Geschmack. Denn Autor Charly Art schont seine Charaktere von Anfang an nicht. Er fordert viel von Tamani und seinem kleinen Rudel ein. Die Reise zum Wächtergebirge wird für die Jungwölfe zu einer großen Herausforderung und nicht alle Wölfe erreichen das Gebirge.

Ich mag es sehr, wenn der Autor nicht davor zurückschreckt Charaktere sterben zu lassen. Für mich ist es einfach nur realistisch, wenn es auf so einer gefährlichen Reise (und auch im späteren Verlauf) Verluste zu beklagen gibt.

Charly Art hat mit diesem ersten Band wirklich eine sehr abwechslungsreiche und spannende Geschichte geschrieben. Viele Wölfe begegnen Protagonist Tamani in diesem Buch und nicht alle sind ihm wohlgesonnen. Dies sorgt für Reibungspunkte und Konflikte.

Beim Lesen sehr hilfreich war die kurze Charakter- und Clanauflistung zu Beginn des Buches. Aufgrund der vielen außergewöhnlichen Namen wäre ich ansonsten wohl sehr durcheinander gekommen.

Mit gut 350 Seiten ist das Buch nicht gerade dünn. Stellenweise zog sich für mich die Handlung jedoch ein wenig. Hier hätte man die Geschichte an mancher Stelle gerne ein wenig kürzen können.

Fazit:
Ich liebe Geschichten über Tiere und ich mag Wölfe einfach unglaublich gerne. Diese beiden Komponenten sorgten dafür, dass ich endlich zu Moonlight Wolves gegriffen habe und wirklich nicht enttäuscht wurde. Ein hartes Leben, erbitterte Kämpfe, zarte Gefühle und eine wundervolle Gemeinschaft haben mir schöne Lesestunden beschert. Einziger Kritikpunkt, man hätte die Handlung an der ein oder anderen Stelle etwas kürzen können.