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Veröffentlicht am 31.01.2023

Ein wenig skurril und eigenwillig, bietet jedoch auch viele interessante Facetten

Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis (Bd. 1)
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Inhalt:
Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition im südlichen Atlantik verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im »Polidorium«, einer heruntergekommenen ...

Inhalt:
Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition im südlichen Atlantik verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im »Polidorium«, einer heruntergekommenen Villa am Meer. Schnell wird ihnen klar, dass das Beerdigungsinstitut im Keller nicht das einzige Geheimnis hinter den alten Mauern ist. Welche Macht haben die seltsamen Gestalten, die dort herumirren, wie Mausgret, die Tote Tante, Klamme Finger … und vor allem Hodder Morkel, der tote Walfänger, dem das Polidorium einst gehörte? Was verbirgt sich noch zwischen den wandernden Wänden? Als ein Erinnerungsstück an ihren Vater bei ihrer fiesen Mitschülerin Marie-Hedwig wieder auftaucht, beschließt Petronella, ihre Angst zu überwinden und den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

Meinung:
Die Eltern von Petronella, Pellegrino und Roberta Polidori verschwinden plötzlich spurlos bei ihrer Tiefsee-Expedition. Da ihre Eltern nun als verschollen gelten, sollen die drei Kinder zu ihren Großeltern in die alte Villa am Meer ziehen. Reichlich komisch und ein wenig unheimlich finden Petronella, Pellegrino und Roberta das Haus und ihre Großeltern, die sie bisher kaum kennen. Das Haus, das den Namen Polidorium trägt, birgt so einige Rätsel und komische Gestalten treiben des Nachts dort ihr Unwesen. Als der tote Hodder Morkel, der frühere Besitzer der Villa, auf den Plan tritt, müssen die Kinder die richtigen Entscheidungen treffen, um das Haus und seine Bewohner zu beschützen.

Die Geschichte klang nach einer sehr unterhaltsamen und spannenden Lektüre. Ein altertümliches Haus am Meer mit zahlreichen Rätseln, Geheimnissen und ungewöhnlichen Wesen weckte einfach meine Neugierde und so stürzte ich mich mit großen Erwartungen in das Abenteuer von Petronella, Pellegrino und Roberta.

Zu Beginn lernt der Leser die drei Kinder Petronella, Pellegrino und Roberta kennen. Schnell erfährt man dabei, dass sich Pellegrino beispielsweise sehr für Naturwissenschaften und Co. interessiert und Roberta reichlich viel Fantasie an den Tag legt. Petronella hingegen ist der ruhige Pol des Teams, möchte jedoch auch erhört werden. Als Leser hatte ich immer ein wenig das Gefühl, dass diese drei Kinder etwas ganz Besonderes sind, auch wenn sie teilweise etwas skurrile Angewohnheiten an den Tag legen.

Neben den Kindern wirken die Großeltern reichlich exzentrisch und man fragt sich sofort, welches Geheimnis sie in ihrem Polidorium verbergen.
So ist man als Leser das gesamte Buch über am Rätseln, was sich hinter all den verworrenen Ereignissen und komischen Wesen verbirgt.
Ich für meinen Teil musste leider feststellen, dass mir die Handlung in manchen Zügen ein wenig zu skurril daherkam.

Ansprechend sind die Illustrationen von Verena Wugeditsch. Diese ganzseitigen Bilder sind verstreut über das ganze Buch zu finden. Ich finde es klasse, dass es in diesem Buch Illustrationen gibt, was bei einer Geschichte für über zehnjährige Kinder bei Weitem nicht mehr selbstverständlich ist.
Die Bilder fangen die jeweilige Szenarie perfekt ein und auch das Cover empfinde ich als sehr gelungen.

Fazit:
Die Geschichte rund um Petronella, Pellegrino und Roberta Polidori kommt ein wenig skurril und eigenwillig daher. Bietet jedoch auch viele interessante Facetten, ein sehr ansprechendes Setting und geniale Bilder.
Mich konnte die Handlung über weite Strecken begeistern,
weswegen ich sehr gerne 4,5 von 5 Hörnchen vergebe.

Veröffentlicht am 31.01.2023

Interessante Alien-Geschichte

Crater Lake
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Inhalt:
Eine Klassenfahrt mit Katja, Big Mak und Chets? Toll, findet Lance. Doch kaum erreicht ihr Bus Camp Crater Lake, geht der Horror los: Da ist der brabbelnde, blutige Kerl, der über die Zufahrt stolpert. ...

Inhalt:
Eine Klassenfahrt mit Katja, Big Mak und Chets? Toll, findet Lance. Doch kaum erreicht ihr Bus Camp Crater Lake, geht der Horror los: Da ist der brabbelnde, blutige Kerl, der über die Zufahrt stolpert. Und der Camp-Chef mit dem verdächtig fleckigen Hemd, der alle viel zu früh aufs Zimmer schickt. Als die Kinder beim nächtlichen Geheimtreff dann schlafwandelnde Schüler mit Wespen-Augen sichten, wird klar: Crater Lake ist Schauplatz einer Alien-Invasion. Und nur wer wach bleibt, kann dem Unheil ein Ende setzen!

Meinung:
Lance fährt mit seinen Mitschülern Katja, Big Mak und Chets auf Klassenfahrt. Die Reise führt die Jugendlichen ins Camp Crater Lake. Doch bereits die Ankunft ist etwas gruselig. Denn ein blutüberströmter Mann läuft fast vor den Bus und faselt unzusammenhängende Dinge. Auch der Camp-Chef macht einen leicht dubiosen Eindruck. Was stimmt nicht mit diesem Camp? Lance und seine Freunde kommen diesem Geheimnis schneller auf die Spur als gedacht.

Auf diesen Titel bin ich dank des interessanten Covers und dem spannenden Klappentext aufmerksam geworden. Da ich ab und an gerne Geschichten über Aliens lese, freute ich mich auf diesen Titel wirklich sehr.

Der Einstieg in die Geschichte wurde mir von Autorin Jennifer Killick wirklich sehr leicht gemacht. Denn kaum wurde unser Protagonist Lance ein wenig vorgestellt, geht es auch schon gleich ordentlich zur Sache. Diese Spannung und Action zieht sich dann durch das gesamte Hörbuch. Ich war davon sehr begeistert, da dadurch natürlich keinerlei Längen entstehen und man gebannt Hörbuchsprecher Henning Nöhren lauscht.

Dieser macht seinen Job wirklich fantastisch. Er fasst die leicht unheimliche und übernatürlich Atmosphäre des Camp Crater Lake perfekt auf. Es ist daher ein großes Vergnügen seiner Darbietung der verschiedenen Charaktere zu lauschen.

Aber auch die Geschichte an sich besticht mit tollen Ansätzen, interessanten Strickfällen und natürlich den Aliens. All dies hat mich sehr gut unterhalten. Ein weiterer positiver Aspekt an der Geschichte ist der Humor. Immer wieder schiebt Jennifer Killick lustige Situationen oder Dialoge in die Geschichte ein. Diese sind dezent gehalten und verleihen der Geschichte daher nichts Albernes.

Etwas komisch fand ich die Grundgeschichte rund um die Aliens. Gerade die eingeschleuste Alien-Frau in Lance Umfeld (aus Spoilergründen nenne ich keinen Namen) fand ich ein wenig dubios. Mir war dieser Teil ein bisschen zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Schön ist die Entwicklung der Charaktere. Schnell wird den Jugendlichen klar, dass sie hier zusammenhalten müssen, wenn sie alle fliehen wollen. Und so lernen sie einander zu vertrauen und teilen auch Geheimnisse miteinander.

Fazit:
Crater Lake ist eine interessante Alien-Geschichte, die mich absolut fesseln konnte. Einzig das Grundkonzept fand ich ein wenig fragwürdig, weshalb es am Ende nicht zur vollen Punktzahl gereicht hat. Was etwas schade ist, da ich die Geschichte super spannend und sehr atmosphärisch fand. Für Fans von spannenden Geschichten und Aliens absolut ein Muss!
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.01.2023

Spannende Szenen, neue Dinosaurierarten und wissenswerte Fakten

Die Dinoschule – Rettet Sauritius! (Band 2)
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Inhalt:
Tom, Onea und Freddy lieben die Abenteuer auf der Dino-Insel Sauritius.An der geheimen Dinoschule lernen sie, mit ihren Gefährten Langhalsdino Api, Flugsaurier Finn und Stegosaurus Kalle umzugehen.Doch ...

Inhalt:
Tom, Onea und Freddy lieben die Abenteuer auf der Dino-Insel Sauritius.An der geheimen Dinoschule lernen sie, mit ihren Gefährten Langhalsdino Api, Flugsaurier Finn und Stegosaurus Kalle umzugehen.Doch plötzlich droht das Geheimnis der Insel aufzufliegen: Überall kreisen Hubschrauber! Tom, Onea und Fredy müssen verhindern, dass die letzten überlebenden Dinos entdeckt und eingesperrt werden! Und für diese Mission kommt nur einer in Frage - die größte Legende der Insel: Jack Sattle. Doch der ist seit Jahren vom Erdboden verschwunden.Wird es ihnen mithilfe von Toms Mut, Oneas blitzgescheitem Kopf und Freddys zahlreichen unfreiwilligen Talente gelingen, den geheimnisvollen Jack rechtzeitig aufzuspüren und die Insel zu retten?

Meinung:
Tom, Onea und Freddy leben auf der Insel Sauritius, die von Dinosauriern bewohnt ist. Die Kinder lieben das Leben auf dieser ganz besonderen Insel. Doch eines Tages schweben die Dinosaurier in großer Gefahr, als ein Hubschrauber über der Insel kreist. Dieser darf auf keinen Fall auf die Dinosaurier aufmerksam werden, denn dann wäre das Leben der Dinos in großer Gefahr! Tom, Onea und Freddy ist klar, dass sie die Dinosaurier nicht ohne fremde Hilfe auf der Insel verstecken können. Und wer wäre dafür besser geeignet als die Legende Jack Settle?! Doch wird dieser zur Insel zurückkehren?

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe. In meinen Augen ist es jedoch nicht zwingend erforderlich den ersten Band bereits gelesen zu haben. Denn in diesem Buch wird eine ganz neue Geschichte erzählt. Zwar ist es von Vorteil, die verschiedenen Charaktere und Dinosaurier zu kennen, jedoch dürften auch Neueinsteiger schnell in die Geschichte hineinfinden.

Nachdem ich den ersten Band rund um die geheimnisvolle Insel Sauritius gelesen habe, war ich sehr neugierig auf diesen zweiten Teil. Dreht sich doch dieses Mal viel um die bekannte Legende Jack Sattle. Als Leser des ersten Bandes hat man bereits so einiges über diesen Mann gehört und ich hatte ein gewisses Bild vor Augen. Ich fand es daher klasse, dass Tom, Onea und Freddy Jack nun endlich persönlich kennenlernen.
Gerade für Tom ist dies ein ganz besonderer Moment, ist Jack doch sein heimlicher Held.

Die Geschichte überzeugt mit vielen spannenden Momenten. Sei es nun die Gefahr durch den über die Insel kreisenden Hubschrauber oder die Gefahr durch die Dinosaurier selbst. So wird sich die Zielgruppe zu jeder Zeit bestens unterhalten fühlen. Denn Zeit, um großartig zu verschnaufen, bleibt nicht wirklich. Dadurch entsteht schnell ein gewisser Lesesog.

Auch die Bilder im Buch sind wieder schön anzusehen. Clara Vath ist für diese verantwortlich. Besonders ihre Zeichnungen der verschiedenen Dinosaurier fand ich sehr gelungen.

Am Ende des Buches wartet auf den Leser eine kurze Darstellung der neuen Dinosaurier aus diesem Band. Eingefleischte Dino-Fans werden sicherlich mit den hier vertretenen Dinos etwas anfangen können. Ich fand die Informationen dennoch sehr interessant und bereichernd.

Fazit:
Im zweiten Band der Dinoschule ist es an Tom, Onea und Freddy die Dinosaurier von Sauritius zu beschützen, denn diese schweben in großer Gefahr. Doch zum Glück naht die Rettung in Form von Jack Sattle.
Daher darf man sich als Leser wieder auf einige spannende Szenen, neue Dinosaurierarten und wissenswerte Fakten freuen.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.01.2023

Ein abenteuerlicher Wirbelsturm, der mich einfach nicht mehr losgelassen hat

Fart Quest. Das Abenteuer für Gaming-Fans
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Inhalt:
Jungmagier Bartok, genannt Fart, Priesterin Pan und Zwergenkriegerin Moxie, allesamt Schüler an der Zauberakademie Krakenkrone, sind seit Monaten mit ihren Lehrmeistern unterwegs, um zu lernen, ...

Inhalt:
Jungmagier Bartok, genannt Fart, Priesterin Pan und Zwergenkriegerin Moxie, allesamt Schüler an der Zauberakademie Krakenkrone, sind seit Monaten mit ihren Lehrmeistern unterwegs, um zu lernen, wie man fernab der Schulbank gegen Monster und Schurken kämpft. Doch nach einem verheerenden Zwischenfall sind die drei plötzlich auf sich allein gestellt. Kurzerhand machen sie sich auf eigene Faust auf – und landen mitten in einer Quest, in der sich alles um ein goldenes Lama dreht.

Meinung:
Jungmagier Bartok, kurz genannt Fart, zieht zusammen mit seinem Lehrmeister sowie zwei anderen Meistern und deren Schülern los, um gegen Monster zu kämpfen. Blöd nur, dass bei einem Kampf die Lehrmeister sterben und Fart sowie die Priesterschülerin Pan und die Kriegerschülerin Moxie auf sich allein gestellt sind. Doch anstatt zur Schule zurückzukehren, machen sich die drei auf, um ihre eigene Quest zu erleben. Ein atemberaubendes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte, denn ich liebe fantastische Abenteuergeschichten. Der Einstieg ist mir bei diesem Buch auch sehr einfach gefallen. Autor Aaron Reynolds schafft es, dass man sich wahnsinnig schnell mit den Charakteren identifizieren kann und eine Bindung zu ihnen aufbaut.

Was einem als Leser schon nach kurzer Zeit auffällt ist, dass der Humor hier eine sehr wichtige Rolle spielt! Ich liebe es, wie Aaron Reynolds dieses Genre ein wenig aufs Korn nimmt und manche Dinge sehr überspitzt dargestellt werden. Es war für mich daher ein großes Fest diese Geschichte zu lesen. Ich habe mich wirklich königlich amüsiert.

Aber der Humor ist nicht das Einzige was überzeugen kann. Auch die Handlung ist äußerst abwechslungsreich, spannend und sehr unterhaltsam. Ständig straucheln unsere Helden von einer Katastrophe in die Nächste.

Wo wir auch gleich beim nächsten Pluspunkt wären. Die Charaktere sind alles andere als stereotyp und gerade Protagonist Bartok, den alle nur Fart (auf Deutsch Furz) nennen, ist eine ganz spezielle Nummer.

Wunderschön sind die Zeichnungen im Buch. Diese stammen von Cam Kendell und unterstreichen den humorvollen Unterton perfekt. Es macht so viel Spaß die Zeichnungen zu betrachten. Auch eine detaillierte Karte der Vierzehn Reiche darf hier nicht fehlen.

Die Geschichte endet recht abgeschlossen. Ich für meinen Teil hoffe jedoch sehr, dass auch die weiteren Bände ins Deutsche übersetzt werden!

Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz so hohe Erwartungen an dieses Buch hatte. Doch Fart, Pan, Moxie und ihre Abenteuer kamen wie ein Wirbelsturm daher und haben mich auf ganzer Linie begeistert. Ich bin sehr, sehr, sehr angetan von diesem Reihenauftakt, bietet er neben jeder Menge Spannung und fantastischen Elementen eine grandiose Portion Humor!
Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.01.2023

Einfach nur märchenhaft schön

Lichterland 2. Die Reise durch die magischen Berge
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Inhalt:
Die aufgeweckte Karla und der verträumte Prinz Frederik sind im ersten Lichterland-Band echte Freunde geworden. Ihr neues Abenteuer führt die beiden tief in die Zackenberge. Als sie in eine missliche ...

Inhalt:
Die aufgeweckte Karla und der verträumte Prinz Frederik sind im ersten Lichterland-Band echte Freunde geworden. Ihr neues Abenteuer führt die beiden tief in die Zackenberge. Als sie in eine missliche Lage geraten, wollen sie mithilfe ihres Goldstaubs den Zauberer zu Hilfe rufen. Doch oh Schreck, der Staub ist alles andere als glänzend golden! Auf einmal ist er schwarz und matt. Was ist passiert? Hat sich am Ende nicht nur der Staub verwandelt, sondern auch der Zauberer?

Meinung:
Der arme Zauberer Poklorius ist in eine Schüttelhöhle geraten, was ziemlich fatal ist. Denn wer in diese Höhle gerät, kommt verändert aus ihr heraus. Und so ist Poklorius plötzlich ein böser Zauberer geworden, der nur Unheil im Schilde führt. Karla und Prinz Frederik wollen ihrem Freund unbedingt helfen und machen sich daher auf den Weg in die Zackenberge, um das Unglück rückgängig machen zu können. Und so startet ein neues Abenteuer für die beiden Freunde.

Vor etwas mehr als zwei Jahren hat mich das erste Abenteuer von Karla und Frederik sehr begeistert. Ich bin damals mit wenig Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde daher sehr überrascht vom Lichterland. Die Ausgangslage bei diesem zweiten Band war dieses Mal eine ganz andere. Denn schließlich zählt der erste Band zu meinen Lieblingsbüchern für diese Altersgruppe.

Der Start in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Schnell waren mir, trotz der langen Zeit, die verschiedenen Charaktere wieder präsent. Dies liegt unter anderem an den kleinen Einschüben und Rückblenden, die Autorin Carolin Jelden in die Geschichte hat einfließen lassen.

Auch in diesem zweiten Band nahm mich die Magie des Lichterlandes schnell wieder gefangen. Es ist einfach nur fantastisch was für tolle Wesen, Orte und Regionen sich die Autorin hat einfallen lassen. Beispielsweise die Kerzenkobolde, die tatsächlich eine Kerze auf dem Kopf tragen. So bekam ich beim Lesen immer wieder leuchtende Augen, als ich mich in der Welt von Lichterland verlor.

Die Handlung ist dem Lesealter angepasst. So könnte es für ältere Kinder vielleicht ein wenig langweilig sein, was den Spannungsfaktor angeht. Jedoch bin ich mir sicher, dass ältere Kinder sich genauso vom Zauber des Lichterlandes verzaubern lassen wie die Zielgruppe und ich.

Auch das Cover des zweiten Bandes ist wieder sehr magisch und schön. Illustratorin Laura Bednarski hat Lichterland mit all seinen fantastischen Orten und Wesen sowohl auf dem Cover als auch in den Bildern im Buch wieder wundervoll zum Leben erweckt. Es war toll die verschiedenen Orte und Wesen anhand der Zeichnungen betrachten zu dürfen.

Sollte es irgendwann noch einen dritten Band geben, würde ich diesen auf jeden Fall lesen!

Fazit:
Zwar ist es schon über zwei Jahre her, dass ich den ersten Band des Lichterlandes gelesen habe, doch schnell verspürte ich wieder dieses ganz besondere Gefühl, dass mich schon beim Lesen des ersten Bandes erfasst hat. Ich mochte all die Ideen, fabelhaften Orte, außergewöhnlichen Wesen und das Abenteuer von Karla und Frederik wieder wahnsinnig gerne.
Daher gibt es 5 von 5 Hörnchen.