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Veröffentlicht am 08.04.2022

Nicht meinen Geschmack getroffen

Avengers 1: Willkommen in der Superheldenschule
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Inhalt:
Als Ms. Marvel einen Brief von Captain Marvel, ihrem Idol, erhält, verändert sich ihr Leben schlagartig: Sie wird in die berühmte Superheldenschule der Avengers eingeladen. Auf ihrem Stundenplan ...

Inhalt:
Als Ms. Marvel einen Brief von Captain Marvel, ihrem Idol, erhält, verändert sich ihr Leben schlagartig: Sie wird in die berühmte Superheldenschule der Avengers eingeladen. Auf ihrem Stundenplan steht jetzt unter anderem Unterricht bei Thor und ein superwichtiger Wettkampf. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Miles (Spider-Man) und Doreen (Squirrel Girl) bildet sie ein Team. Sie müssen sich ab jetzt gegen unfaire Mitschüler durchsetzen, alle Aufgaben bravourös meistern und lernen, dass man gemeinsam stärker ist als allein. Eine spannende Superheldengeschichte für alle Marvel-Fans und die, die es werden wollen!

Meinung:
Kamala möchte gerne Superheldin werden und gibt sich daher als Ms. Marvel aus. In ihrer Stadt versucht sie für Recht und Ordnung zu sorgen. Als schließlich die Superheldenschule der Avengers sie einlädt, ist Kamala ganz aus dem Häuschen. Sie wird von Superhelden unterrichtet und lernt viele neue Freunde wie Miles
(Spider-Man) und Doreen (Squirrel Girl) kennen. Ein aufregendes Schuljahr beginnt.

Ich bin zwar nicht der riesengroße Superhelden-Fan, dennoch lese ich immer wieder gerne Geschichten über Superhelden. Auf diesen Titel habe ich mich daher ganz besonders gefreut, da gerade im Kinderbuchbereich es gefühlt noch nicht so viele Titel aus diesem Genre gibt.

Schnell stellte sich bei mir jedoch Ernüchterung ein. Denn schon die Aufmachung des Buches war mir zu konfus und wild.
Normalerweise liebe ich es, wenn ein Buch Elemente wie Briefe, Notizen oder Chatverläufe zu bieten hat. In diesem Titel war mir jedoch zu viel von allem dabei. Dazu kommen Comicelemente, die immer wieder in die Geschichte eingeschoben werden. Dies war für mich einfach zu wild und ich konnte keinen roten Faden erkennen.

Aber auch die Protagonistin konnte mich nicht vom Hocker hauen. Kamala war für mich einfach zu anstrengend. Sie ist gefühlt ein wenig hyperaktiv, hibbelig und ziemlich energiegeladen. Ich fand ihre Art sehr anstrengend und auch nervig.
Ihre beiden Freunde Miles und Doreen waren für mich da schon eher nach meinem Geschmack, wobei auch Doreen einen leichten Hang zum übergedrehten hatte.

Die Geschichte an sich ist nett geschrieben, ragt für mich aber auch nicht durch irgendwelche Besonderheiten heraus. Kamala lernt das Leben an der Superheldenschule kennen, findet neue Freundschaften und macht Jagd auf Bösewichte. Klingt eigentlich gar nicht so schlecht, dennoch konnte ich nie eine wirkliche Bindung zu dem Buch und seinen Charakteren aufbauen.

Am Ende des Buches wartet nicht nur ein Ausblick auf das zweite Abenteuer von Kamala, Miles und Doreen auf den Leser, auch ein Superhelden-Test wurde bereitgestellt.

Fazit:
Leider hat Kamalas Abenteuer an der Superheldenschule aus diversen Gründen nicht meinen Geschmack getroffen. Zum einen lag dies an dem für mich sehr wirren Aufbau der Geschichte anhand von wechselnden Notizen, Briefen, Chatverläufen und Comiceinschüben. Zum anderen mochte ich Kamala als Protagonistin nicht wirklich.
Daher kann ich am Ende nur 2,5 von 5 Hörnchen vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2022

Auch nach so vielen Bänden noch ein echtes Highlight

Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
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Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ...

Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ist, doch nur so können sie mehr über Sophies Herkunft herausfinden. Allerdings gibt es Elfen, die das mit allen Mitteln verhindern wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt – und könnte nicht nur für Sophie tödlich enden …

Meinung:
Zusammen mit ihren Freunden Biana, Dex, Fitz und Keefe macht sich Sophie auf den Weg zu Black Swan, um sich der Organisation anzuschließen. Das Leben bei Black Swan ist anders als sie erwartet haben und noch immer können sich die Freunde nicht sicher sein, wem genau sie nun eigentlich trauen können und wem nicht. Dann taucht eine Seuche unter den Gnomen auf und Sophie und Co. suchen immer dringender nach Antworten auf ihre viele Fragen.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe Keeper of the Lost Cities. Da die Bände aufeinander aufbauen und die Geschichte daher immer weiter fortgeführt wird, ist es zwingend erforderlich, die Reihe mit Band 1 zu starten.

Nun ist es doch schon ein bisschen länger her, dass ich den Vorgängerband gehört habe, dennoch fiel mir der Einstieg in die Welt der Elfen wirklich sehr leicht. Nur bei dem ein oder anderen Nebencharakter hatte ich ein paar Erinnerungsschwierigkeiten. Ich würde es daher immer noch toll finden, wenn es ein kleines Namensverzeichnis im Booklet oder auch auf der Homepage des Verlags geben würde. Denn die Welt, die Shannon Messenger erschaffen hat, steckt voller außergewöhnlicher Charaktere mit speziellen Namen.

Dies ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte. Denn auf über 600 Seiten und somit weit mehr als 15 Stunden Hörzeit, habe ich mich zu so gut wie keiner Zeit gelangweilt gefühlt. Zwar kam dieser Moment gut bei der Hälfte des Buches, wo man denkt, jetzt könnte es langweilig werden, doch dann zieht Shannon Messenger das Erzähltempo wieder ordentlich an. Und so rast man förmlich durch die Geschichte und denkt sich auch am Ende des Buches noch, dass die Geschichte leider wieder viel zu schnell vorbei ist.

Denn die Welt von Sophie und ihren Freunden ist einfach ein Feuerwerk an genialen Ideen und faszinierenden Orten. Immer wieder lernt man neue Schauplätze innerhalb dieses Universums kennen. Aber auch die Charaktere sind einfach nur liebreizend, teilweise extrem lustig und toll ausgearbeitet. Auch die ein oder andere kleine Überraschung wurde in die Handlung eingebaut. Zwar fehlt der absolute Wow-Moment, diesen hat das Buch aber auch gar nicht nötig, da es auch gut ohne ihn funktioniert und überzeugen kann.

Natürlich wird auch dieser Band wieder von David Nathan gesprochen. Seine voluminöse, ausdrucksstarke und ansprechende Stimme hat mich auch dieses Mal wieder sehr fasziniert. Es macht großen Spaß seiner Stimme über so viele Stunden zu lauschen. Denn trotz der vielen Charaktere schafft David Nathan es, ihnen allen einen gewissen Charakter zu verleihen.

Fazit:
Keeper of the Lost Cities ist eine der Reihen, die auch nach dem vierten Band einen immer noch total begeistern und umhauen. Für mich zählt diese Reihe jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen und ich kann sie Liebhabern von guter Kinder-/Jugendbuchfantasy nur ans Herz legen. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten!
Von daher gibt es wohlverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.03.2022

Auch nach so vielen Bänden noch ein echtes Highlight

Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
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Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ...

Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ist, doch nur so können sie mehr über Sophies Herkunft herausfinden. Allerdings gibt es Elfen, die das mit allen Mitteln verhindern wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt – und könnte nicht nur für Sophie tödlich enden …

Meinung:
Zusammen mit ihren Freunden Biana, Dex, Fitz und Keefe macht sich Sophie auf den Weg zu Black Swan, um sich der Organisation anzuschließen. Das Leben bei Black Swan ist anders als sie erwartet haben und noch immer können sich die Freunde nicht sicher sein, wem genau sie nun eigentlich trauen können und wem nicht. Dann taucht eine Seuche unter den Gnomen auf und Sophie und Co. suchen immer dringender nach Antworten auf ihre viele Fragen.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe Keeper of the Lost Cities. Da die Bände aufeinander aufbauen und die Geschichte daher immer weiter fortgeführt wird, ist es zwingend erforderlich, die Reihe mit Band 1 zu starten.

Nun ist es doch schon ein bisschen länger her, dass ich den Vorgängerband gehört habe, dennoch fiel mir der Einstieg in die Welt der Elfen wirklich sehr leicht. Nur bei dem ein oder anderen Nebencharakter hatte ich ein paar Erinnerungsschwierigkeiten. Ich würde es daher immer noch toll finden, wenn es ein kleines Namensverzeichnis im Booklet oder auch auf der Homepage des Verlags geben würde. Denn die Welt, die Shannon Messenger erschaffen hat, steckt voller außergewöhnlicher Charaktere mit speziellen Namen.

Dies ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte. Denn auf über 600 Seiten und somit weit mehr als 15 Stunden Hörzeit, habe ich mich zu so gut wie keiner Zeit gelangweilt gefühlt. Zwar kam dieser Moment gut bei der Hälfte des Buches, wo man denkt, jetzt könnte es langweilig werden, doch dann zieht Shannon Messenger das Erzähltempo wieder ordentlich an. Und so rast man förmlich durch die Geschichte und denkt sich auch am Ende des Buches noch, dass die Geschichte leider wieder viel zu schnell vorbei ist.

Denn die Welt von Sophie und ihren Freunden ist einfach ein Feuerwerk an genialen Ideen und faszinierenden Orten. Immer wieder lernt man neue Schauplätze innerhalb dieses Universums kennen. Aber auch die Charaktere sind einfach nur liebreizend, teilweise extrem lustig und toll ausgearbeitet. Auch die ein oder andere kleine Überraschung wurde in die Handlung eingebaut. Zwar fehlt der absolute Wow-Moment, diesen hat das Buch aber auch gar nicht nötig, da es auch gut ohne ihn funktioniert und überzeugen kann.

Natürlich wird auch dieser Band wieder von David Nathan gesprochen. Seine voluminöse, ausdrucksstarke und ansprechende Stimme hat mich auch dieses Mal wieder sehr fasziniert. Es macht großen Spaß seiner Stimme über so viele Stunden zu lauschen. Denn trotz der vielen Charaktere schafft David Nathan es, ihnen allen einen gewissen Charakter zu verleihen.

Fazit:
Keeper of the Lost Cities ist eine der Reihen, die auch nach dem vierten Band einen immer noch total begeistern und umhauen. Für mich zählt diese Reihe jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen und ich kann sie Liebhabern von guter Kinder-/Jugendbuchfantasy nur ans Herz legen. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten!
Von daher gibt es wohlverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.03.2022

Oskar und Ophelia hat mein Herz berührt

Oskar & Ophelia – Flugstunde mit Kater
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Inhalt:
Oskar ist ein süßes, flauschiges Katerchen, findet aber einfach kein Zuhause. Ob es daran liegt, dass er manchmal – poff – ein bisschen zaubert?

Ophelia ist eine Junghexe, die dem großen Flugtag ...

Inhalt:
Oskar ist ein süßes, flauschiges Katerchen, findet aber einfach kein Zuhause. Ob es daran liegt, dass er manchmal – poff – ein bisschen zaubert?

Ophelia ist eine Junghexe, die dem großen Flugtag entgegenfiebert. Doch ohne schwarze Katze darf sie nicht starten! Die beiden scheinen wie füreinander gemacht. Doch sobald sie gemeinsam auf dem Besen sitzen, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer hier – poff – eigentlich die Hexe ist.

Meinung:
Oskar ist ein niedlicher schwarzer Kater, der jedoch kein richtiges Zuhause findet. Seine Geschwister haben mittlerweile alle ein Heim gefunden, nur Oskar zieht noch alleine durch die Gassen der Stadt.
Da passt es sich doch gerade sehr gut, dass die Junghexe Ophelia nach einem Hexenkater sucht. Denn nur mit diesem kann sie mit ihrem Hexenbesen um die Häuser flitzen.

Da mein Sohn und ich die Bücher rund um das Zombiemädchen Mortina sehr lieben, waren wir super neugierig auf diese neue Geschichte aus der Feder von Autorin Barbara Cantini.

Zunächst einmal fällt auf, dass auch dieser Geschichte etwas Magisches und Übersinnliches anhaftet. Zwar dreht sich dieses Buch nicht um Zombies, dafür jedoch um Hexen. Wer also gerne außergewöhnliche Geschichten über außergewöhnliche Charaktere liest, der sollte unbedingt zu den Büchern von Barbara Cantini greifen.

Oskar und Ophelia fehlt beiden etwas, um glücklich zu sein. Und als die beiden Charaktere aufeinandertreffen, fügt sich dieses Glück zu etwas ganz Wunderbarem zusammen. Sie werden ein eingeschweißtes Team und freuen sich riesig auf ihre erste gemeinsame Flugstunde.

Diese Flugstunde verläuft jedoch ganz anders als Oskar und Ophelia sich dies gedacht hätten. Barbara Cantini hat hier am Ende der Geschichte wirklich einen ganz tollen Twist in die Handlung eingebaut. Dieser brachte meinen Sohn wirklich herzhaft zum Lachen und ich musste ihm die besagte Szene mindestens dreimal vorlesen.

Wie bereits in "Mortina", stammen die Bilder des Buches von der Autorin selbst. Der Zeichenstil ist daher ähnlich gehalten wie in "Mortina". Wobei ich die Bilder in "Mortina" teilweise sogar als noch detaillierter und stimmungsvoller empfinde. Doch das ist für mich kein großer Kritikpunkt, denn auch in "Oskar & Ophelia" sind die Illustrationen wieder super besonders und einfach nur wunderschön.

Fazit:
Die Geschichte von Oskar und Ophelia hat mein Herz berührt und meinen Sohn zum Lachen gebracht. Denn dank eines lustigen Twists am Ende des Buches bekommt die ganze Geschichte noch mal einen ganz neuen Glanz.
Fans von "Mortina" werden auch "Oskar & Ophelia" lieben und allen anderen kann ich nur raten, selbst einmal einen Blick in die Bücher von Autorin und Illustratorin Barbara Cantini zu werfen, denn ihr Zeichenstil ist sehr außergewöhnlich und ganz besonders!
Wir vergeben 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.03.2022

Zuckersüße Reihe für Kinder ab 8 Jahren

Das Bücherschloss. Eine uralte Prophezeiung
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Inhalt:
Die Freunde Becky und Hugo müssen sich schleunigst in die Welt der Bücher hineinlesen. Doch zuvor offenbart Glimmerias Kristallkugel ihnen eine uralte Prophezeiung. Was haben die geheimnisvollen ...

Inhalt:
Die Freunde Becky und Hugo müssen sich schleunigst in die Welt der Bücher hineinlesen. Doch zuvor offenbart Glimmerias Kristallkugel ihnen eine uralte Prophezeiung. Was haben die geheimnisvollen Worte nur zu bedeuten? Erfüllen lässt sich die Botschaft einzig und allein in der Bücherwelt. Aber dort stellen sich Becky und Hugo allerlei Wesen in den Weg, die Böses im Schilde führen. Allen voran der merkwürdige Junge Mo auf seinem fliegenden Teppich …

Meinung:
Becky und ihr Freund Hugo haben eine neue Aufgabe. Sie sollen sich in die Welt der Bücher lesen. Doch bevor die Freunde starten, offenbart ihnen die Kristallkugel von Glimmeria eine mysteriöse Prophezeiung, deren Entschlüsselung für die Kinder gar nicht so leicht zu verstehen ist. Doch zum Glück haben Becky und Hugo jede Menge Freunde, die ihnen sowohl in unserer als auch in der Bücherwelt zur Seite stehen. Nur Mo, der Junge auf dem fliegenden Teppich, scheint etwas vor den beiden zu verbergen.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe "Das Bücherschloss". Da die Geschichten aufeinander aufbauen, empfehle ich daher die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen und keinen Quereinstieg zu wagen.

Ich war super gespannt auf das neue Abenteuer von Becky und Hugo, mochte ich die beiden Vorgängerbände doch wahnsinnig gerne.
Und schon von Beginn an wird es gleich sehr interessant. Denn Genoveva sieht es an der Zeit, dass Becky und Hugo sich endlich für unbegrenzte Zeit in eine Geschichte hineinlesen können. Die beiden Kinder sind natürlich sofort sehr begeistert, denn wer träumt nicht davon magische Welten erkunden zu können?
Zwar war ihnen das bereits im zweiten Band möglich, jedoch nur für eine sehr kurze Zeit.

Mir persönlich hat die von Autorin Barbara Rose angestrebte Entwicklung der Handlung sehr gut gefallen. Zwar mochte ich auch die beiden Vorgängerbände sehr, doch durch den Settingwechsel in die Bücherwelt katapultiert sich die Geschichte für mich noch mal auf ein höheres Level.

In der Bücherwelt angekommen wartet nicht nur die sehr gut informierte Mama Huhn auf die Kinder, auch Piratenkapitän Krummsäbel und seine Crew nehmen die Kinder in Empfang.
Natürlich mischen auch altbekannte Charaktere wie der Fehlerteufel, die kleine Hexe oder Streifenhörnchen Lotti und Hund Watson mit.
Auch ein Bösewicht darf in der Geschichte nicht fehlen. Dieser wird durch die böse Königin verkörpert.
Gefreut habe ich mich darüber, dass der Menschenjunge Ben eine noch größere Rolle in diesem dritten Band einnimmt. Und auch Mo, auf seinem fliegenden Teppich, ist ein ansprechender Charakter.

Wer bereits die ersten beiden Bände gelesen hat, der weiß, dass die Aufmachung und Innengestaltung dieser Reihe etwas ganz Besonderes ist. Dieses Mal erstrahlen die Illustrationen im Buch in der Farbgebung grün/schwarz/weiß. Ich liebe dieses farbliche Wechselspiel total und bin daher sehr neugierig, welche Farben den vierten Band dominieren werden. Denn nach diesem etwas fiesen Ende muss es einfach einen weiteren Band geben.

Katja Danowski vertont auch diesen dritten Band der Reihe wieder absolut lebhaft und mit viel Witz in der Stimme. Sie legt Wert darauf die verschiedenen Charaktere individuell und ihrem Charakter entsprechend zu vertonen. Daher macht es einfach unglaublich viel Spaß ihr dabei lauschen zu dürfen.

Fazit:
Märchenfans dürfen sich diese zuckersüße Reihe für Kinder ab 8 Jahren einfach nicht entgehen lassen! Einnehmende Charaktere und eine Reise in die Bücherwelt sorgen für ein unvergessliches Abenteuer. Der Spaß beim Lesen/Hören ist hier einfach vorprogrammiert.
Von mir gibt es daher 5 von 5 Hörnchen.