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Honigkuchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2025

Second Chances und Romantic Suspense

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Er flieht vor seinen Gefühlen, sie vor ihrer Vergangenheit.

Mit Almost isn't enough (Echoes of the Past) hat sich Jennifer Bright in mein Herz geschrieben.
Der Plot der Geschichte ist zwar recht vorhersehbar, ...

Er flieht vor seinen Gefühlen, sie vor ihrer Vergangenheit.

Mit Almost isn't enough (Echoes of the Past) hat sich Jennifer Bright in mein Herz geschrieben.
Der Plot der Geschichte ist zwar recht vorhersehbar, jedoch hat mich die Story über Hazel und Damian auf so vielen anderen Ebenen begeistert. Allein der Schreibstil von Jennifer Bright war so zauberhaft in Hinblick auf die Gefühle der Protagonisten, dass mir die Sätze noch länger durch den Kopf gingen.
Hazel und Damian als Charaktere passen sehr gut in die Geschichte, die vor allem die Vergangenheit rund um die beiden nach und nach aufdeckt und was sie verbindet. Suspense-Inhalte bringen einiges an Spannung in die Story.

Echoes of the Past hat mich begeistert und ich empfehle es vor allem, wenn ihr mal in eine einfachere Welt abtauchen wollt. Auch wenn es der zweite Band der Secrets of Ferley Dilogie ist, kann man ihn durchaus als Standalone lesen. Inwieweit man für den ersten Band gespoilert wird, kann ich nicht einschätzen.

Veröffentlicht am 25.03.2025

Feiert eure Meilensteine

Degrees of Engagement
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In Degrees of Engagement werden ernstere Themen mit Fake Dating verwoben, und so entsteht ein feministischer Blick auf die Würdigung von Karriere-Meilensteine von Frauen.

An den Schreibstil bzw. an die ...

In Degrees of Engagement werden ernstere Themen mit Fake Dating verwoben, und so entsteht ein feministischer Blick auf die Würdigung von Karriere-Meilensteine von Frauen.

An den Schreibstil bzw. an die Übersetzung musste ich mich gewöhnen und bis zum Schluss empfand ich ihn als etwas störend, da er sich nicht so flüssig und passend zur Geschichte liest.
Bianca als Protagonistin ist mir schnell ans Herz gewachsen. Es ist so verständlich, wie enttäuscht sie ist, als ihre Familie und Freunde den großen Meilenstein der Promotion nicht würdigen. In Xavier hat Bianca nicht nur einen guten Teamkollegen, sondern ihren Partner in Crime für einen Racheplan an ihren Freunden und ihrer Familie gefunden.
Der Plot ist von Beginn an sehr vorhersehbar. Ich hatte mit viel mehr Humor gerechnet, gleichzeitig war die einzige Spannung - nämlich die Spannung zwischen Bianca und Xavier - ziemlich schnell entladen.

Degrees of Engagement ist ein gutes Buch für Zwischendurch. Jedoch dämpfen der sehr vorhersehbare Verlauf mit wenig Spannung sowie der recht eckige Schreibstil das positive Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 17.03.2025

Kein Broadway-Feeling

Broadway Lights 1: Broken Shine
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Broken Shine hat mich total angesprochen, weil ich neugierig auf eine Geschichte am Broadway war. Ich wollte Charaktere, die sich mit den Schwierigkeiten des Schauspielens befassen, und Szenen hinter den ...

Broken Shine hat mich total angesprochen, weil ich neugierig auf eine Geschichte am Broadway war. Ich wollte Charaktere, die sich mit den Schwierigkeiten des Schauspielens befassen, und Szenen hinter den Kulissen sowie das Leben im teuren New York. 🪩

Leider fand ich die ganze Szenerie sehr austauschbar und es hat mir kein Broadway-Feeling gegeben - eher Laientheater am College oder einer High School. Um das Broadway-Feeling zu erzeugen, hätten die Schauspieler:innen professioneller ab dem Casting rüberkommen müssen. Die Charaktere empfand ich vom Verhalten sehr jung-teeniehaft.
Die Protagonisten Cassie und Jake wirkten eher blass und hätten noch mehr ausgearbeitet werden müssen. Definitiv eine Fehlbesetzung für ein Theaterstück. Und die Verbindung konnte ich nicht fühlen. Die dunkle Vergangenheit von beiden hätte eine größere Rolle spielen und stärker aufgearbeitet werden müssen. Kurz werden Suspense-Inhalte am Ende eingebaut, aber wie immer sind die Schwierigkeiten nicht wirklich nennenswert. 🤷🏻‍♀️
Pluspunkte waren für mich die Nebencharaktere. Vor allem Zelda, die den Trope Found Family geradezu vorantreibt, hat mir sehr gefallen. 💕

Wer sich eine Geschichte am Broadway wünscht, bekommt sie in Broken Shine nicht wie erhofft. Es war zu viel gewollt (Broadway, Trauma, Found Family, Taylor Swift), aber zu wenig authentisch für mich ausgearbeitet. Hauptsächlich dreht es sich um eine Szenerie in der WG, Parties, süßen Kaffee und Trainingseinheiten (Schauspiel leider nicht). 🥲 Dazu habe ich mich nie von den Logikproblemen lösen können. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach etwas für sich gewonnen, wenn gewisse Themen priorisiert worden wären.

Veröffentlicht am 16.03.2025

Magische Gladiatoren-Spiele

Bloodguard
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Mit Bloodguard hat Cecy Robson einen fantastischen Einzelband geschaffen, der Elfen und andere Wesen, Magie, Intrigen und Gladiatoren-Spiele vereint.
Vorrangig erleben wir die Handlung aus der Sicht von ...

Mit Bloodguard hat Cecy Robson einen fantastischen Einzelband geschaffen, der Elfen und andere Wesen, Magie, Intrigen und Gladiatoren-Spiele vereint.
Vorrangig erleben wir die Handlung aus der Sicht von Leith, der in den mörderischen Spielen gefangen ist, und dort durch eine schicksalhafte Begegnung auf Maeve trifft.
Bloodguard hat mich wirklich von den Socken geholt. Ich habe nicht viel erwartet, war wegen der Spiele eher unsicher und wurde von einer wirklich toll ausgearbeiteten Welt begrüßt. Es ist spannend, hat Wendungen und keinen Cliffhanger. 😉
Das einzig Negative: Ich bin schon traurig, dass ich diese Welt nach nur einem Band wieder verlassen muss.
Das Standalone-Meisterwerk von Robson kann ich auch wirklich nur ans Herz legen. Interessant ist auch der stärkere Fokus auf die männliche Rolle in einem Romantasy-Buch.

608 Seiten, Dual-Pov, Einzelband

Veröffentlicht am 01.03.2025

Schwacher Start, spannendes Ende

We hunt the Flame
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Es lohnt sich dran zu bleiben! Auch bei meiner Rezension. 😁

Ich startete in das Buch etwas ernüchtert. Es war langatmig und schlug mit fremden Wörtern nur so um sich. Die werden zwar hinten im Glossar ...

Es lohnt sich dran zu bleiben! Auch bei meiner Rezension. 😁

Ich startete in das Buch etwas ernüchtert. Es war langatmig und schlug mit fremden Wörtern nur so um sich. Die werden zwar hinten im Glossar erklärt, aber es stört einfach massiv den Lesefluss. Auch wurden die Nebencharaktere und Szenen nur unzureichend dargestellt. Es fühlte sich wie ein Platzhalter bzw. Andeutungen für später an, was sich mir zum Schluss auch bestätigte.
Ab gut einem Drittel nahm die Geschichte etwas Fahrt auf. Die Protagonisten trafen aufeinander und die Spannung, Gefühle sowie Intentionen wurden stärker ausgearbeitet.
Das letzte Drittel war fantastisch. Es war aufregend, die Fremdwörter waren in einem guten Verhältnis und die Protagonisten lieferten eine aufkeimende Romance, Intrigen und Kämpfe. Die großen Enthüllungen kann man vorhersehen, sodass der Schockmoment leider nicht eintritt. Zum Teil wurde etwas angedeutet, um die Leser:innen danach vom Gegenteil zu überzeugen. Der Cliffhanger am Ende war gut 100 Seiten zuvor zu erschnuppern.
Das Buch hat nach meinem Gefühl durch den inflationären Gebrauch der fremden Sprache am Anfang, die nicht übersetzt wurde bzw. speziell eingearbeitet wurde, für mich keinen zusätzlichen orientalischen Flair bekommen. Das Verhältnis und die Erklärweise am Ende fand ich zugänglicher und authentischer.
Die Geschichte rund um Zafira, Nasir und Altair geht in We Free The Stars ins Finale. Ich hoffe, dass es dort weitermacht, wo We Hunt the Flame aufhörte.

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