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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2017

4,5 Sterne für die Magie der Libelle

Dirty English - Verboten heiß
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Bereits im Prolog erfährt man, was Elizabeth passiert ist. Das hat der Spannung jedoch nicht geschadet. Ab einem bestimmten Punkt habe ich die Gefahr hinter jeder Ecke gesehen, im Hintergrund, aber nicht ...

Bereits im Prolog erfährt man, was Elizabeth passiert ist. Das hat der Spannung jedoch nicht geschadet. Ab einem bestimmten Punkt habe ich die Gefahr hinter jeder Ecke gesehen, im Hintergrund, aber nicht greifbar.

Nicht ganz nachvollziehen, aber doch irgendwie verstehen konnte ich, wie Elizabeth mit ihren Erlebnissen umging und wie sie es zu verarbeiten versuchte. Aber ich bin auch nicht in so einer Situation und werde es hoffentlich auch nie sein, weshalb ich mir hier kein Urteil anmaße.

Elizabeth versteckt ihre Verletzungen hinter einer harten Schale, um ihr Herz hat sie eine Mauer gebaut. Ihr Schicksal hat mich nicht kalt gelassen. Ich litt mit ihr, insbesondere als ihre Mutter mit dieser haarsträubenden Idee daherkam. Da konnte ich nur den Kopf schütteln.

Über Declan und seinen Zwillingsbruder Dax war ich positiv und vollkommen überrascht. Nach dem ersten Blick habe ich hier zwei völlig andere Charaktertypen erwartet. Dabei gefielen mir die beiden, so wie sie waren. Declan schlich sich dabei gleich in mein Herz, Dax musste einen Umweg über eine zweite Chance nehmen, aber die nutzte er. Ich mochte hier vor allem den Umgang der beiden miteinander. Im Hinblick auf die Umstände sind die beiden Familie. Sie schätzen sich und sorgen umeinander.

Neben Dax konnte mich aber auch Shelley, Elizabeths beste Freundin überzeugen. Als die Handlung eine Weile ohne sie auskam, fing ich irgendwann an, sie zu vermissen. Und Blake? Ja, Blake … mit ihm wurde ich, auch wenn er eng mit Elizabeth befreundet ist, nicht so ganz warm. Und das schlimmste ist, er kann noch nicht mal was dafür.

Es gab natürlich auch Charaktere, die mich genervt haben. Aber das ist ok, denn es können nicht überall nur sympathische Menschen herumlaufen.

Nachdem die weibliche Heldin Elizabeth Bennett heißt, ist es ja beinahe unumgänglich, dass auch Jane Austens Stolz und Vorurteil behandelt wird. Die Behandlung des Buches wird dabei geschickt in die Handlung eingewoben und taucht immer wieder auf.

Die einzelnen Kapitel empfand ich als kurz, aber das störte beim Lesen nicht. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und war angenehm zu lesen. Die Erzählung wechselte zwischen Elizabeth und Declan, die jeweils in der Ich-Form erzählten. Das Knistern zwischen Elizabeth und Declan sorgte für eine erotische Atmosphäre und die Liebesszenen rundeten dies ab.

Das Ende passt und ist in sich abgeschlossen. Allerdings bin ich gespannt, wie es mit Dax weitergeht.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.12.2016

3,5 Sterne für ein verlängertes Wochenende – und nichts ist mehr wie es war

Tempting Love - Hände weg vom Trauzeugen
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Ich weiß im Moment gar nicht, was ich schreiben soll. Einerseits hat mir die Geschichte gefallen. Irgendwie. Aber andererseits gab es auch Dinge, die mich einfach gestört haben. Zum Beispiel hätte ich ...

Ich weiß im Moment gar nicht, was ich schreiben soll. Einerseits hat mir die Geschichte gefallen. Irgendwie. Aber andererseits gab es auch Dinge, die mich einfach gestört haben. Zum Beispiel hätte ich ab einem bestimmten Punkt Madison und Chase einfach nur geschüttelt. Von den Missverständnissen war ich irgendwann nur noch genervt.

Am Anfang wusste ich nicht genau, wie ich Madison einordnen soll, aber das gab sich dann. Und dann ging es auf eine Achterbahnfahrt. Und das vor allem, weil Chase sich selbst im Weg stand. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich hätte jedoch gerne noch mehr von ihnen erfahren. Zu den beiden konnte ich leider nicht immer eine Verbindung aufbauen.

Dafür fand ich Madisons und Mitchs Eltern süß, auch wenn sie mit ihrer Angst vor einer Katastrophe etwas verrückt wirkten. Aber ich habe die beiden in mein Herz geschlossen. Das freundschaftlich-familiäre Umfeld fand ich spürbar.

Chases Brüder Chad und Chandler waren mir zu blass. Ich weiß, dass sie nichts anbrennen lassen, aber was machen sie sonst (außer Streiche spielen)? Die nächsten Bücher werden es wohl zeigen, aber hey, mehr Informationen wären nicht verkehrt gewesen.

Über die Handlung habe ich manchmal den Kopf geschüttelt und manchmal gedacht, 'recht so'. Das Ende wurde mir dann aber zu schnell abgewickelt. Da (und auch beim Rest der Geschichte) hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht, zumal für mich ein paar Punkte offen blieben.

Die anderen Bücher von J. Lynn haben mir bisher besser gefallen. Mehr Seiten bzw. Erklärungen/Informationen hätten sicher nicht geschadet, so dass es von mir 3,5 Sterne gibt.

Veröffentlicht am 21.12.2016

Helden haben es auch nicht leicht

Hot Heroes: Burning
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Burning ist der erste Teil der Hot Heroes-Reihe. Alles dreht sich hier um Feuerwehmann Evan Cooper und Mila.

Evan und Mila sind zwar sympathisch, aber es blieb kaum Zeit, sie richtig kennenzulernen, dabei ...

Burning ist der erste Teil der Hot Heroes-Reihe. Alles dreht sich hier um Feuerwehmann Evan Cooper und Mila.

Evan und Mila sind zwar sympathisch, aber es blieb kaum Zeit, sie richtig kennenzulernen, dabei hätten sie Potential gehabt. Sie blieben mit zu blass, insbesondere Mila.

Bei den Nebencharakteren kann ich nur Alfie, Milas besten Freund, hervorheben. Die anderen Nebencharaktere tauchen noch weniger auf, auch wenn ihre Rolle bedeutender war. Ich fand das schade, da ich über Alfie, Brandon und Brian gerne mehr erfahren hätte.

Die Beziehung zwischen Evan und Mila entwickelt sich in einem hohen Tempo. Der Kern der Geschichte bezieht sich auf nur drei Tage. Das ging mir dann doch etwas zu schnell, aber das scheinen Geschichten von dieser Länge so an sich zu haben - oder ich lese einfach die falschen Kurzgeschichten.

Wenn man das allerdings außen vor lässt, integrieren sich die Liebesszenen zwischen Evan und Mila gut in die Geschichte. Sie haben eine Spur von Dominanz. Was mir positiv aufgefallen ist, dass Mila ihren Körper so akzeptiert, wie er ist.

Ich mag Geschichten, in deren ein Feuerwehrmann die Hauptrolle spielt. Hier wurde ich aber ein kleines bisschen enttäuscht bzw. ich hatte wohl etwas anderes erwartet.

Wer Evans Feind ist, war mir sofort klar, als der erste Hinweis kam. Ich wusste zwar nicht, was genau noch passieren würde, aber die Richtung habe ich gesehen. Das nahm mir zwar ein wenig die Spannung, aber ein bisschen Spannung muss ich der Geschichte dennoch zugestehen.

„Burning“ wird ausschließlich von Mila erzählt, doch manchmal hätte ich auch gerne in Evans Kopf gesehen.

Aufgeteilt ist „Burning“ in sechs Kapitel plus Epilog, deren jeweils eine Überschrift vorangestellt ist. Der Epilog lässt die Geschichte in Ruhe ausklingen.

Ganz überzeugen konnte mich „Burning“ nicht, für mich reicht es für 3 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2016

Wo kann ich meinen Aufenthalt auf Puffin Island verlängern?

Für immer und einen Weihnachtsmorgen
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Bereits schon bei "Einmal hin und für immer" habe ich auf die Geschichte von Sky und Alec hingefiebert. Sie schien vielversprechend. Und sie hielt, was sie versprach.

Ihr miteinander war unterhaltsam, ...

Bereits schon bei "Einmal hin und für immer" habe ich auf die Geschichte von Sky und Alec hingefiebert. Sie schien vielversprechend. Und sie hielt, was sie versprach.

Ihr miteinander war unterhaltsam, aber auch nachdenklich. Ich mochte ihre Wortgefechte. Aber ich war auch gerne dabei, als sie sich langsam ineinander verliebten.

Skys Beziehung zu Richard als auch Alecs Ehe mit Selina haben Spuren hinterlassen, die Einfluss auf ihre aktuellen Handlungen nehmen. Aber je mehr Zeit sie sich füreinander nahmen, desto besser lernten sie den anderen kennen. In einigen Situationen war vorherzusehen, wie sie jeweils handeln werden. Aber das hat mich nicht gestört.

Alecs Familie ist toll. Ich mochte sie schon, bevor sie überhaupt dort waren. Aber als man sie dann kennenlernte, war es, als käme man nach Hause.

"Für immer und einen Weihnachtsmorgen" lässt einen mit dem Wunsch zurück, gemeinsam mit Sky, Alec, Brittany, Zach, Emily, Ryan und Lizzy in Harbor House Weihnachten feiern zu wollen.

Nach Snow Crystal und Puffin Island freue ich mich schon auf meine Reise nach Manhattan. Die Leseprobe, die am Ende noch abgedruckt war, habe ich noch nicht gelesen. Wenn ich anfange, möchte ich das ganze Buch lesen. Der Termin ist bereits notiert.

Veröffentlicht am 18.12.2016

Für mich ein weiteres Lieblingsbuch von Nora Roberts inklusive einer süßen Dreijährigen

Ein Leuchten im Sturm
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„Ein Leuchten im Sturm“ ist ein Buch von Nora Robert kann nach meinem Geschmack. Es darf sich zu meinen Lieblingsbüchern von ihr gesellen.

Am Anfang brauchte ich zwar, bis ich mich in der Geschichte ...

„Ein Leuchten im Sturm“ ist ein Buch von Nora Robert kann nach meinem Geschmack. Es darf sich zu meinen Lieblingsbüchern von ihr gesellen.

Am Anfang brauchte ich zwar, bis ich mich in der Geschichte zurecht fand, aber spätestens als Shelby und Callie in Rendezvous Ridge angekommen waren, wollte ich dort nicht mehr weg. Aber so war es bei einem anderen Lieblingsbuch von Nora Roberts (Gestohlene Träume) auch.

Besonders gefallen haben mir hier Shelbys Tochter Callie. Sie ist einfach nur süß. Aber auch von Griff war ich sofort ein Fan. Und wenn man die beiden zusammen nimmt, hat man einige versüßte Lesestunden. Ich konnte gar nicht genug von gemeinsamen Szenen der beiden bekommen.
Shelby habe ich bewundert, wie sie die von ihr nicht verschuldeten Probleme meistert. Sie steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern macht das Beste aus der Situation. Mit Selbstbewusstsein baut sie sich ein neues Leben auf.

Neben dem Leben in Rendezvous Ridge spielen die Ermittlungen auch eine wichtige Rolle. Ich mochte es, wie Shelbys Bruder Forrest und Griff die Ereignisse analysierten.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.