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Veröffentlicht am 28.07.2023

Spannende, historische Geschichte

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 2)
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Anna Zech arbeitet als Assistentin in der Gerichtsmedizin im Jahr 1914 in München. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen der unteren sozialen Schicht bewohnt sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester ...

Anna Zech arbeitet als Assistentin in der Gerichtsmedizin im Jahr 1914 in München. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen der unteren sozialen Schicht bewohnt sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester eine sehr schöne Wohnung in einem guten Mietshaus. Diese Unterkunft hat sie dem Klatschreporter Fritz Nachtwey, dessen eigentlicher Name von Weynand ist und der dem Adel angehört, zu verdanken. Als in der Gerichtsmedizin ein toter Säugling obduziert wird, der auf einem Hinterhof gefunden wird und nach der Mutter gesucht, weckt dies das Interesse von Fritz. Die Polizei ermittelt, denn es bleibt nicht bei einem Leichenfund.
Die Geschichte hat mir vom Erzählstil und vom Inhalt sehr gut gefallen, da die Autorin das Leben zur damaligen Zeit intensiv beleuchtet. Die Stimmung der Menschen mit ihren Vorurteilen gegenüber Randgruppen bezüglich sexueller Orientierung oder Identität, die Anfänge der Kriegstreiberei, die Wohnsituation und vieles mehr, wird neben den interessanten Ermittlungen nebst Autopsien erwähnt. Spannung gepaart mit Zeitgeschichte, hier für gebe ich fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 28.07.2023

Gut erzählt, jedoch mir zu wenig Gerichtsmedizin

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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Die 21-Jährige Anna hat gerade ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen und bekommt nun durch Vermittlung ihres Onkels, der als Gendarm tätig ist, eine Stelle Assistentin in der Gerichtsmedizin ...

Die 21-Jährige Anna hat gerade ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen und bekommt nun durch Vermittlung ihres Onkels, der als Gendarm tätig ist, eine Stelle Assistentin in der Gerichtsmedizin in München. Schon ihr erster Arbeitstag beginnt sehr aufregend, denn sie darf bei der Obduktion einer Wasserleiche dabei sein. Fritz von Weynand, ist unter anderem Namen und in Verkleidung als Skandalreporter bei einer Zeitung tätig. Um Informationen zum Leichenfund zu bekommen, stellt er Kontakt zu Anna her, für die er nur ein höfliche Mann ist, der sich mit einer Einladung zum Kaffee fürs Anrempeln entschuldigen will.

Den Anfang des Romans fand ich toll, denn die Beschreibung über die Gerichtsmedizin bzw die Arbeit dort gefielen mir sehr. Ziemlich naiv fand ich dagegen Anna, die zwar hervorragend in der Arbeit aufging, aber ansonsten mir viel zu leichtgläubig Fritz gegenüber war, was die Erzählungen über ihre Arbeit und auch die Anmietung der Wohnung betraf. Was mir gefiel, waren die Beschreibungen über das Leben und Denken der Menschen zu dieser Zeit. Insgesamt konnte mich die Geschichte jedoch nicht so packen, trotz des guten Schreibstils, jedoch inhaltlich hätte ich mehr erwartet. 2,5 Sterne aufgerundet drei Sterne!

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Veröffentlicht am 22.07.2023

Humorvoller Roman, in dem Frauen Grenzen überschreiten

Alles muss man selber machen
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Nele, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, kommt an ihre finanziellen Grenzen, als dringend benötigte Einnahmen wegfallen. Auch zwei ihrer Freundinnen stecken plötzlich in finanziellen Schwierigkeiten ...

Nele, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, kommt an ihre finanziellen Grenzen, als dringend benötigte Einnahmen wegfallen. Auch zwei ihrer Freundinnen stecken plötzlich in finanziellen Schwierigkeiten und so entwickeln sie eigene, teils skurrile und über die Grenzen der Legalität, Ideen um zu Geld zu kommen. Nele und ihre Freundinnen sind mir sehr sympathisch und obwohl sie an einigen Stellen über das Ziel hinausschossen, ist der Roman ein Knüller. Er ist sehr unterhaltsam, denn die Überzeichnung der Protagonisten, und zwar nicht nur der drei Hauptdarstellerinnen, die alle sämtliche Klischees bedienen, sind ein Angriff auf die Lachmuskeln. Die Autorin äußert Kritik, in dem sie die Dinge auf die Spitze treibt und mir/uns als Gesellschaft den Spiegel vorhält. Ganz egal, ob es um Sozialverhalten, Sprache, Meinungen etc. geht. Manchmal blieb mir das Lachen deswegen fast im Halse stecken. Ein Roman, der trotz allen Humors, Liebe und Freundschaft, mich nicht nur sehr gut unterhalten hat, sondern mich auch nachdenklich gemacht hat.

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Veröffentlicht am 17.07.2023

Spannender erster Teil

The Game – Das Spiel erwacht
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Macke ist Kind einer alleinerziehenden Mutter und finanziell sind sie nicht gut gestellt. Sein bester Freund Piddy lebt dagegen mit seinen reichen Eltern, die Spiele entwickeln in einer Villa. Piddy hat ...

Macke ist Kind einer alleinerziehenden Mutter und finanziell sind sie nicht gut gestellt. Sein bester Freund Piddy lebt dagegen mit seinen reichen Eltern, die Spiele entwickeln in einer Villa. Piddy hat es geschafft die Qualifikation zu erreichen, um ein Onlinespiel in "echt" zu spielen - quasi eine Woche Abenteuerurlaub. So hat es Piddy sich zumindestens vorgestellt und Macke auch einen Platz dort verschafft. In Teams sollen sie nun das "Game" in einer Arena durchspielen. Als Leser bin ich sofort selbst mittendrin in der Story und kann mich gut in die Spieler einfühlen. Mir gefallen die Schriftgröße sowie die Bilder, die zusätzliche Informationen enthalten, die die Spieler nicht haben. Das Spiel bzw die Geschichte ist spannend und ich fiebere mit dem Team mit. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass es sich um gemischte Teams handelt und somit auch ein wenig der Umgang miteinander zur Sprache kommt. Das Ende ist offen, was ich noch nicht so mag, aber die Autor hat sein Ziel erreicht, denn ich will unbedingt Teil 2 lesen. Eine Leseempfehlung für Kinder ab 10 und fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 17.07.2023

Unterhaltsamer Liebesroman

Zur Liebe geht`s dort entlang
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Julia ist 33 Jahre, Single und arbeitet seit fünf Jahren als Angestellte in einer Anwaltskanzlei, wo sie neben der Büroarbeit auch fürs Kaffee kochen zuständig ist. Ebenso lange ist sie auch in ihren Chef ...

Julia ist 33 Jahre, Single und arbeitet seit fünf Jahren als Angestellte in einer Anwaltskanzlei, wo sie neben der Büroarbeit auch fürs Kaffee kochen zuständig ist. Ebenso lange ist sie auch in ihren Chef verliebt, als ihr Alltag durcheinander gewirbelt wird, weil ihr Vater im Urlaub auf Kos beschlossen hat, dort zu bleiben. Julia soll ihm sein Auto dorthin fahren, wobei sie unverhofft Hilfe bekommt, da der Seniorchef der Kanzlei ihr seine Unterstützung anbietet und somit auch der Juniorchef mitkommt.

Der lockere Schreibstil hat mich gut unterhalten und ich bekam auch Urlaubsfeeling. Die Liebesgeschichte zwischen Julia und dem Juniorchef wartet noch mit ungeahnten Entwicklungen auf, wobei mir der "Nebenerzählstrang", in dem es um die Väter ging, fast noch besser gefallen hat. Hier kommt es zu Einsichten und auch Veränderungen sowie viel neuer Lebensfreude und Neuanfängen. Fünf Sterne

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