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Veröffentlicht am 15.09.2024

spannender Thriller mit Abstrichen

Lupus
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Tibor Rode ist mir durch seinen Thriller " Der Wald " bekannt, den ich sehr spannend, aber etwas konstruiert empfand.
Genauso ging es mit bei dem neuen Buch des Autors " Lupus". Das Buch ist sehr spannend ...

Tibor Rode ist mir durch seinen Thriller " Der Wald " bekannt, den ich sehr spannend, aber etwas konstruiert empfand.
Genauso ging es mit bei dem neuen Buch des Autors " Lupus". Das Buch ist sehr spannend geschrieben und wartet immer wieder mit spannenden Wendungen auf, hat aber meiner Meinung nach ein paar Themen zu viel behandelt.

Wie der Titel schon sagt, geht es um Wölfe, ein auch in der Gegenwart sehr aktuelles Thema, das sehr konträr diskutiert wird. Auch die Thematik der KI gesteuerten Zäune, die hier eine Rolle spielen und die es auch tatsächlich gibt, wie im Nachwort zu lesen ist und die sehr spannend in die Geschichte hineinverwoben wurden , was ihre Intension anging, fand ich gelungen und mehr als aktuell und in diesem Kontext war die rechte Gesinnung, die auch schon damals in der DDR vorherrschte, aber gern versteckt wurde und heute um sehr mehr wieder zum Tragen kommt, gut in die Geschichte verwoben.Die Geschichte der Insel Riems, die es ja tatsächlich gibt und die auch heute noch diesselbe Bestimmung hat, spielt auch eine zentrale Rolle in diesem Buch.

Wie man sieht eine Menge Themen, die dann noch durch private Geschichten der beiden Hauptpersonen Frederik Bach und Jenny Rausch ergänzt werden.

Das Ganze ist auch wirklich spannend und schlüssig umgesetzt worden, aber mir wurde es vor allem am Schluss alles etwas zu viel und zu konstruiert.

Trotzdem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und werde auch zum nächsten Buch dieses Auors greifen, denn die Themen , die er behandelt sind immer sehr interessant und vor allem aktuell.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

ein wirklich gutes Buch das ich gerne gelesen habe

Der Morgen nach dem Regen
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Nach „Zwischen uns ein ganzes Leben“ ist „Der Morgen nach dem Regen“. Das zweite Buch das ich von dieser Autorin lese. Am Anfang habe ich gedacht, dass wird ein neues Jahreshighlight für mich, leider war ...

Nach „Zwischen uns ein ganzes Leben“ ist „Der Morgen nach dem Regen“. Das zweite Buch das ich von dieser Autorin lese. Am Anfang habe ich gedacht, dass wird ein neues Jahreshighlight für mich, leider war mir der Schluss dann doch etwas zu schwülstig.

Johanna arbeitet bei den Vereinten Nationen und koordiniert und plant Hilfseinsätze in Kriegsregionen, um den Menschen bzw Flüchtlingen in diesen Regionen das Leben einigermaßen erträglich zu machen und ihnen teilweise das Leben zu retten.Sie brennt für ihren Beruf, ist aber gezwungen sich oft wochenlang in diesen Krisenregionen aufzuhalten, was ihre Ehe und die Beziehung zu ihrer Tochter, je älter sie wird, stark belastet, denn diese fühlt sich von ihrer Mutter im Stich gelassen und zu wenig beachtet.

Als erwachsene Frau arbeitet ihre Tochter Elsa beim internationalen Gerichtshof in den Haag genauso engagiert wie ihre Mutter in ihrem Beruf.

Als sie einen Burnout erlebt zieht es sie in das Haus ihrer verstorbenen Großtante Toni, in dem mittlerweile ihre Mutter lebt, die dieses Haus geerbt hat.

Das Aufeinandertreffen der beiden lässt viele Wunden wieder aufbrechen.

In vielen Rückblicken erfährt der Leser, wie die Leben der beiden verlaufen sind Viele Verletzungen, aber auch Geheimnisse und Missverständnisse haben auf beiden Seiten ihre Spuren hinterlassen und verhindern für beide einen Neuanfang.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hatte Verständnis für beide Seiten, obwohl mir Elsa mit ihrem kindlichen Trotz schon manches Mal auf die Nerven gegangen ist.
Interessant fand ich die vielen Informationen über die Arbeit der UNO in den Krisenregionen unsere Welt und ließ bei mir sofort die aktuelle Situation im Nahen Osten vor meinen Augen entstehen.

Ich fand das Buch sehr empathisch geschrieben, gerade was die Gefühlsebenen der beiden Protagonisten Elsa und Johanna anging. Einzig der Schluss war mir dann doch zu schnell und zu glatt. Zu viel Friede , Freude, Eierkuchen , das hat meine anfängliche Euphorie etwas geschmälert. Trotzdem habe ich mich für 5 Sterne entschieden, weil es in vielen anderen Bereichen einfach richtig gut war.

Tolle Unterhaltungslektüre.

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Veröffentlicht am 05.09.2024

interessante Biographie

Agatha Christie
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Wer kennt sie nicht, Agatha Christie, die Erschafferin der großartigen Miss Marpel, die mich durch Bücher , wie auch durch Filme unterhalten hat. Da war es natürlich interessant, etwas über das Leben dieser ...

Wer kennt sie nicht, Agatha Christie, die Erschafferin der großartigen Miss Marpel, die mich durch Bücher , wie auch durch Filme unterhalten hat. Da war es natürlich interessant, etwas über das Leben dieser Autorin zu erfahren.
Dies habe ich nun durch das vorliegende Buch getan.

Das Buch umfasst die Jahre 1908-1928, also nur einen Teil des Lebens dieser Autorin und die Anfänge ihres Schreibens und ihrer Bekanntheit.

Aufgewachsen ist sie allein mit ihrer Mutter, da ihr Vater früh starb und so hatte sie ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Mutter und ihr späterer Tod ging ihr sehr zu Herzen.
Die finanziellen Verhältnisse waren nicht üppig, aber die Familie als arm zu bezeichnen , wäre nicht richtig gewesen. Agatha Chreisti liebte die Musik und so unterstütze sie die Mutter bei ihrem Musikwunsch Pianistin zu werden. Agatha hatte zwar kein überragendes Talent, doch nicht das hat sie davon abgehalten diesen Beruf auszuüben, sondern ihr stark ausgeprägtes Lampenfieber.
Durch eine Erkrankung kam sie dann zum Schreiben, was ihr schon immer lag, was nicht heißen soll, dass sie gleich Erfolg hatte.

Die Beziehung zu ihrem Mann spielt in diesem Buch auch eine Rolle, obwohl diese etwas undurchsichtig war. Wie nicht anders zu erwarten, wenn man die Jahreszahlen sieht in der dieser Roman angesiedelt ist, ist der Krieg natürlich auch ein Thema.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, was das Lesen sehr leicht gemacht hat, es hat einfach Spaß gemacht Agathes Leben zu folgen Auch bei der Ausgestaltung der Figuren gibt es nichts zu meckern, allen voran die Protagonistin war gelungen dargestellt, sodass der Leser die Entwicklung der Hauptperson zu einer starken Persönlcihkeit gut nachvollziehen konnte.

Einzig , dass ein paar losen Fäden bei der Beziehung zu ihrem Mann blieben, haben mich zu einer Bewertung von 4 Sternen veranlasst.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Lesespaß mit vielen Erinnerungsmomenten

Geile Zeit
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" Geile Zeit" ist ein Rückblick in die neunziger und zweitausender Jahre , in der der Autor geboren bzw. aufgewachsen ist.

Ich las gleich zu Anfang einen Satz, der fatal an heutige Zeiten erinnert und ...

" Geile Zeit" ist ein Rückblick in die neunziger und zweitausender Jahre , in der der Autor geboren bzw. aufgewachsen ist.

Ich las gleich zu Anfang einen Satz, der fatal an heutige Zeiten erinnert und mir immer wieder zeigt. Es wiederholt sich alles. "Deutschland , der kranke Mann Europas. Statt der Wirtschaft , wächst die Zahl der Arbeitslosen. Es gebe "kein Recht auf Faulheit" sagte der Kanzler.
Auch die Krisen der Welt waren nicht weniger als heute. Amokläufer, 9/11, Kriege und die sich ausbreitenden Terroranschläge.
Es wird aber auch von einer Kindheit mit" sauren Schnüren",Spielkameraden, die man an der Haustür abholte und ohne Instagram und What`sApp, sondern analogen Spielen, aber auch Gameboy berichtet.Im zweiten Teil seiner Jugend erzählt der Autor dann über unbezahlte Praktika, Corona und Startschwierigkeiten im Berufsleben.

All diese Schilderungen lassen einen bunten Bilderbogen der neuziger und zweitausender Jahren vor dem Auge des Lesers entstehen, dem ich gerne gefolgt bin, der mich in Erinnerungen hat schwelgen lassen und bei dem ich oft lachen musste. Ein Buch ganz nach meinem Geschmack !!!

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Veröffentlicht am 31.08.2024

True crime Thriller mit Längen

In Zeiten des Todes
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" In Zeiten des Todes" von Luca DÀndrea hat mir als Leserin schon so einiges abverlangt. Nicht nur dass das Buch mit seinen 724 Seiten ein echter Wälzer ist, beschreibt der Autor alles sehr detailliert, ...

" In Zeiten des Todes" von Luca DÀndrea hat mir als Leserin schon so einiges abverlangt. Nicht nur dass das Buch mit seinen 724 Seiten ein echter Wälzer ist, beschreibt der Autor alles sehr detailliert, was das Lesen schon etwas zäh macht.

Commissar Luther Krupp von der Polizei Bozen ist noch nicht lange im Dienst. Er ermittelt in einem Mord an einer Prostituierten und stößt bei seinen Recherchen, die ihm durch seine korrupten Kollegen mehr als erschwert werden auf andere ungelöste Fälle. Trotzdem seine Kollegen alles tun, um ihm immer wieder Knüppel zwischen die Beine zu werfen kommt er dem "Monster"auf die Spur.

Parallel dazu befasst sich auch ein angehender Journalist mit dem Fall. Alex Milla, hat sich auf die Fahnen geschrieben diesen Fall aufzuklären. Aber auch von iohm wird viel verlangt, da er sich erst einmal beweisen muss. Er durchlebt während seiner recherche immer wieder Phasen, wo er sich und sein Tun infrage stellt.

Obwohl die Aufklärung der Mordserie , denn alles solche stellt sie sich im weiteren Verlauf heraus, anscheinend keine hohe Priorität bei der Polizei in Bozen zu haben scheint, verfolgt Krupp sie hartnäckig.

Dieser Thriller läuft unter True crime und deshalb hat er mich vor allem interessiert. Ich muss aber sagen, dass ich durchaus spannendere Thriller dieser Art gelesen habe. Bei so einem dicken Buch besteht natürlich immer die Gefahr, dass die Spannung nicht durch das ganze Buch erhalten bleibt, aber ich denke, wenn der Autor seine Ausführungen, auch am Anfang etwas gestrafft hätte, wär es nicht ganz so ermüdend gewesen, dieses Buch zu lesen.
Ich kann jetzt nicht sagen, dass es mir gar nicht gefallen hätte, aber unter einem spannenden Thriller stelle ich mit etwas anderes vor.

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