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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2021

Widerstandskraft ist lernbar

Resilienz - die Kunst der Widerstandskraft
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Alles in allem ein guter aktueller, fundierter Rundum-Blick zum Thema, der mir persönlich als Resilienztrainerin wichtig ist, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Für Einsteiger in das Thema empfiehlt sich ...

Alles in allem ein guter aktueller, fundierter Rundum-Blick zum Thema, der mir persönlich als Resilienztrainerin wichtig ist, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Für Einsteiger in das Thema empfiehlt sich aus meiner Sicht eher andere Resilienz-Literatur, die weniger auf Wissenschaft und Forschung, sondern mehr auf Kennenlernen und Trainieren von Resilienz ausgerichtet ist. Ich dachte immer, dass es resiliente Menschen gibt, und welche die es nicht sind. Das Resilienz erlernbar ist, wäre mir nie in den Sinn gekommen. So viele Menschen, wie auch Fälle in meiner Familie, stoßen durch Krisen und Stress an den Rand ihrer Belastbarkeit. Die Folge: Ein Burn-Out. Wer sowas mal miterlebt hat hofft, dass einem selbst das nie passiert. Doch das geht meiner Erfahrung nach schneller als man denkt. Aus präventiven Gründen habe ich mich also entschieden dieses Buch zu kaufen und jetzt, wo ich es gelesen habe, fühle ich mich dazu verpflichtet es jedem zu empfehlen, der merkt, dass Stress oder akute Krisen ihn selbst oder Personen im Umfeld stark belasten.

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Veröffentlicht am 20.05.2021

Urlaubslektüre

Bittersüße Zitronen
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„Bittersüße Zitronen“ ist der zweite Teil der Capri-Krimi-Reihe von Luca Ventura und lebt natürlich auch vom italienischen Flair (auch wenn es diesmal fast die ganze Zeit regnet), der Insel und dem Privatleben ...

„Bittersüße Zitronen“ ist der zweite Teil der Capri-Krimi-Reihe von Luca Ventura und lebt natürlich auch vom italienischen Flair (auch wenn es diesmal fast die ganze Zeit regnet), der Insel und dem Privatleben der Ermittler. Unfall oder Mord? Diese Frage müssen sich der einheimische Agente Enrico Rizzi und seine aus dem Norden strafversetzte Kollegin Antonia Cirillo stellen, als Elisa Constantini mit einer Ape auf einer kurvigen Straße die Böschung hinunterstürzt und ums Leben kommt. Das Fahrzeug war manipuliert und gehört Aurora Bellini, der Eigentümerin einer Fabrik, die im großen Maßstab Zitronen diverser Zulieferer unter anderem zu Limoncello verarbeitet. Und auch die Constantinis beliefern Aurora seit Jahrzehnten. Stellt sich die Frage, ob es einen Zusammenhang mit den Plänen der Familie Constantini gibt, die beabsichtigen in die Selbstvermarktung via Crowdfarming einzusteigen. Die Anzahl der Verdächtigen ist übersichtlich, ebenso die möglichen Mordmotive der Verdächtigen. Geht es um Geld? Um eine Familienfehde zwischen zwei Matriarchinnen? War es Eifersucht? Oder etwas ganz anderes? Rizzi ist zwar ein sympathischer Ermittler und ist nicht nur für seine Freunde ein zugänglicher Charakter. In dieses Bild passt es nicht so recht wie er mit seiner Kollegin Cirillo umspringt, die so einiges aushalten muss und sich letztendlich doch noch beweisen kann.

Alles in allem kann man hier von einer unterhaltsamen Urlaubslektüre sprechen, aber sicherlich nicht von einem spannenden Krimi. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.05.2021

Wie Träume im Sommerwind, so toll ist dieses Buch

Wie Träume im Sommerwind
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Clara liegt im künstlichen Koma, die Ehe der Eltern liegt im Argen und schnell stellt sich auch heraus, dass der Rosenhof finanzielle Probleme hat. Wäre das nicht alles schon genug mit dem Emilia zu kämpfen ...

Clara liegt im künstlichen Koma, die Ehe der Eltern liegt im Argen und schnell stellt sich auch heraus, dass der Rosenhof finanzielle Probleme hat. Wäre das nicht alles schon genug mit dem Emilia zu kämpfen hat, bringt der Hausarzt auch noch eine Patientenverfügung und einen Brief an sie. Wie kommt ihre Schwester nur auf die Schnapsidee, ihr, ausgerechnet ihr, die Kinder Lizzy und Felix anzuvertrauen, denn es gilt, „Ich habe überhaupt keinen Vorbildcharakter! Während Emilia um Clara bangt, erfährt sie die Wahrheit über den Zustand des Familienbetriebes und die Ehe ihrer Eltern. Plötzlich wird Emilia von ihrer Vergangenheit eingeholt, der sie sich nun stellen muss, und gleichzeitig zieht es sie nach England, um einem gut gehüteten Geheimnis ihrer großen Schwester auf den Grund zu gehen.

Eine wunderbare Geschichte! Authentisch und überhaupt nicht langweilig! Von Anfang bis Ende habe ich das Buch genossen und konnte es auch kaum aus der Hand legen.
Katharina Herzog erzählt die Geschichte der Schwestern Clara und Emilia, die ziemlich verschieden sind, und doch so verbunden. Es ist eine moderne Geschichte, voller Respekt gegenüber den Menschen und deren Erlebnissen, welche sich im Laufe der Handlung offenbaren. Mein absolutes Lesehighlight, von dem ich nicht gedacht hätte, dass es das werden wird. Es hat mich auf so viele Weisen positiv überrascht! Es war traurig aber auch sehr schön. Danke, dass ich das Buch lesen durfte. Ich freue mich auf viele weitere Bücher der Autorin!

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Sinnlich

Das SexLabor | 11 Geile erotische Geschichten
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Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig und angenehm lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der jeweiligen Hauptprotagonistinnen in den einzelnen Kurzgeschichten, ...

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig und angenehm lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der jeweiligen Hauptprotagonistinnen in den einzelnen Kurzgeschichten, aber auch kleine Schnipsel aus der Sicht des männlichen Parts gibt es hin und wieder. So kann man sich eigentlich recht gut in die weiblichen Hauptfiguren reinversetzen, wenn sie auch größtenteils fremd bleiben. Das liegt aber wiederum daran, dass es sich lediglich um Kurzgeschichten handelt.

Die Charaktere wurden für kürzere Geschichten ausreichend herausgearbeitet und die weiblichen Hauptfiguren haben mir allesamt eigentlich ganz gut gefallen und waren mir im großen und ganzen sympathisch. Vor allem, da sie Stärke zeigen und ganz normale Wünsche und Sehnsüchte haben.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Sommerleicht

Mittwochs am Meer
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Der Insolvenzverwalter Maurice fährt jeden Mittwoch von Paris in die Bretagne, um sich um ein marodes Unternehmen zu kümmern, das Netze für die Austernfischerei herstellt. Eines Mittwochs im Juli checkt ...

Der Insolvenzverwalter Maurice fährt jeden Mittwoch von Paris in die Bretagne, um sich um ein marodes Unternehmen zu kümmern, das Netze für die Austernfischerei herstellt. Eines Mittwochs im Juli checkt er im Hotel bei einer Frau ein, zu der er sofort eine starke Verbindung spürt. Auch ihr geht es nicht anders, denn sie schickt ihm ein Buch mit Gedichten von Rimbaud, dazu einen feurigen Liebesbrief. Von nun an treffen sich die beiden jeden Mittwoch, ungeachtet der Umstände.... Die sommerlich leichte Liebesgeschichte, mit einer kleiner Brise Melancholie hat mir gefallen. Sie ist gekonnt und mit leichter Hand geschrieben. Charmant wird die Wandlung eines Menschen erzählt, der sich keine Gefühle mehr gestattet. Der sich in seine Arbeit vergräbt und dem es lange genügte, die Erwartungen seiner Eltern, seines Milieus zu erfüllen. Aber von einem Augenblick zu nächsten ist alles anders, sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Es ist ein vom Umfang her kleiner Roman, an einem Sommernachmittag ausgelesen, aber eine Geschichte, die den Leser beschwingt zurücklässt..

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