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Veröffentlicht am 19.04.2019

Chinas erster Kaiser

Der erste Kaiser
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"Der erste Kaiser" von Chen Uen ist ein Comic über den ersten Kaiser Chinas Ying Zheng.


Inhaltlich ist dieser Band in zwei Teile untergliedert, wobei diese in jeweils 3 Kapitel geteilt sind. Die ersten ...

"Der erste Kaiser" von Chen Uen ist ein Comic über den ersten Kaiser Chinas Ying Zheng.


Inhaltlich ist dieser Band in zwei Teile untergliedert, wobei diese in jeweils 3 Kapitel geteilt sind. Die ersten Seiten der beiden Teile sind farbig gestaltet, der Großteil somit in Schwarz/Weiß gehalten.

Ying Zheng ist ein Herrscher eines Teils Chinas mit nur 13 Jahren. Er freundet sich im ersten Teil mit dem Philosophen Han Feizi an, den er aus einem verfeindeten Teil Chinas bringen lässt.

Im zweiten Teil kämpft er mit Li Mu, einem aus einem weiteren verfeindeten Landesteil Chinas. Insgesamt ist China zu der Zeit des ersten Kaisers in sechs Gebiete geteilt, die Ying Zheng zu vereinen ersucht...auf blutigem Weg.

Fazit: Empfehlenswert für alle Chinabegeisterte und -interessierte, die einen malerischen Einstieg in die alte Geschichte Chinas ersuchen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Fortsetzung des China-Epos

Helden der östlichen Zhou-Zeit - Band 3 - Der Kranichkönig
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"Der Kranichkönig" von Chen Uen ist der dritte Band seines China-Epos.


Inhaltlich knüpft es direkt an Band 2 an und beinhaltet 8 kurze Kapitel, die jeweils eine wichtige historische Figur Chinas in den ...

"Der Kranichkönig" von Chen Uen ist der dritte Band seines China-Epos.


Inhaltlich knüpft es direkt an Band 2 an und beinhaltet 8 kurze Kapitel, die jeweils eine wichtige historische Figur Chinas in den Jahren 770 bis 256 v. Chr. in den Vordergrund stellen und ihre Geschichte erzählen. Der Kranichkönig beispielsweise stellt ein Kapitel dar. Diese so genannten "Helden" haben teilweise wirklich bemerkenswertes geleistet für die Zeit, in der sie jeweils gelebt haben. Ob man sie allerdings auch heute noch mit all ihren teilweise grausamen Taten als Helden ansehen würde - fraglich.

Farblich ist ausschließlich das erste Kapitel dargestellt, alle anderen sind Schwarz/Weiß gehalten, sodass das Lesen aber leichter fällt.

Es handelt sich um eine Doppelausgabe, d.h., dass nach dem Deutschen der Originalcomic auf Chinesisch erfolgt.

Fazit: Empfehlenswert für jeden, der in der alten Geschichte und Sprache Chinas interessiert und bewandert ist. Zudem ist zu empfehlen die ersten beiden Bände zuerst zu lesen, jedoch muss man das nicht zwangsläufig machen. Verständlich ist jeder Band an für sich selbst sehr gut.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Durchwachsen

Weltnah
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"Weltnah" von Jakob Horvat ist ein wahrheitsgetreuer Roman über die Weltreise, die selbiger von Ende 2016 bis Ende 2017, geführt hat.


Anfangs reist er mit einem guten Freund, der ihn überhaupt erst auf ...

"Weltnah" von Jakob Horvat ist ein wahrheitsgetreuer Roman über die Weltreise, die selbiger von Ende 2016 bis Ende 2017, geführt hat.


Anfangs reist er mit einem guten Freund, der ihn überhaupt erst auf die Idee gebracht hatte. Sie beginnen in Wien und wollen auf das Fliegen verzichten. Nach nur wenigen Wochen verwirft er den Plan und erklärt in keinem einzigen Wort, warum er sich denn nun entschlossen hat doch zu fliegen.

Inhaltlich ist das Buch in kurze Kapitel gehalten, die jeweils einen Ortsteil näher gebracht haben. Leider reist er viel mehr als, dass er beschreibt. Warum er manche Länder/Orte komplett auslässt, bzw. nur in ein, zwei Sätzen anreißt? Keinerlei Begründung, denn genug Stoff sollten doch bspw. der Machu Picchu oder Indonesien bieten...

Positiv: In vielen Kapiteln sind NeoReader Codes, die einen auf seinen YouTube Kanal führen, in denen er seine Reisen visuell zeigt (Auf den Videos erschien er mir viel sympathischer - möglicherweise, da er im Buch auch Negatives schreibt, während er auf den Videos scheinbar nur vor Glück strotzt).

Zusammengefasst: Das Buch hat so seine Höhen und Tiefen. Zeitweise sehr langatmig, nichtssagend,...als ob er ein Buch für sich selbst geschrieben hätte...um sich seiner persönlichen Probleme bewusst zu werden und eine Lösung zu finden.

Veröffentlicht am 12.04.2019

Affären aus einem neuen Blickwinkel

Die Macht der Affäre. Warum wir betrügen und was wir daraus lernen können.
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"Die Macht der Affäre" von Esther Perel ist ein Sachbuch rund um das Thema Affäre. Perel selbst ist jahrelang erfahrene Paartherapeutin.


Inhaltlich beschreibt und analysiert Perel Affären: Aus dem Blickwinkel ...

"Die Macht der Affäre" von Esther Perel ist ein Sachbuch rund um das Thema Affäre. Perel selbst ist jahrelang erfahrene Paartherapeutin.


Inhaltlich beschreibt und analysiert Perel Affären: Aus dem Blickwinkel der Betrogenen, der Betrüger und der Affäre ebenfalls. Gerade der letzte Punkt hat meine Aufmerksamkeit gepackt, da man ja meist nur die Seite vom Paar sieht, aber nicht gerade oft an den Geliebten denkt, sondern diesen ausschließlich verdammt. Das macht Perel absolut nicht. Sie lässt jeden zu Wort kommen ohne vorurteilig zu urteilen.

Negativ: Mir selbst waren persönlich eine Szenen etwas zu prekär. So viel Intimes von manch einem Paar mit Problemen wollte ich dann hin und wieder nicht lesen. Aber ich verstehe schon, dass sie es geschrieben hat, damit der Leser, der möglicherweise an dem selben Problem leidet, daraus lernen kann.
Zudem sind 370 Seiten etwas happig. Hin und wieder habe ich das Buch zurücklegen müssen, nicht wegen Zeitmangel, sondern, weil es einfach nicht mehr ging über Affären zu lesen.

Schließlich erfolgt ein Fazit, was aus einer Affäre entstehen kann. Das wohl interessanteste, aber kürzeste Kapitel. Sie stellt Monogamie in Frage. Nicht in dem Sinn, wie man es denkt, sondern ist der Meinung, dass jeder etwas anderes darunter versteht, was letztlich auch stimmt. Der eine findet fremd flirten schon fremdgehen, der andere nicht etc. Daher beschreibt sie auch Paare, die nun neue Konzepte gefunden haben: offene Beziehung etc.

Fazit: Wenn man in dem Dilemma steckt, egal, welche Position man einnimmt (Betrogener, Betrüger, Affäre), ist dieses Buch sicher ein helfender Ratgeber, wenn man sich keine Therapie leisten kann.

Veröffentlicht am 02.04.2019

Verbotene Liebe mitten in der Nachkriegszeit

Die leuchtenden Tage am Bosporus
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"Die leuchtenden Tage am Bosporus" von Lucy Foley ist ein Liebesroman, der sich in der Nachkriegszeit (1921) in Istanbul abspielt.


Inhaltlich geht es um Nur, eine Frau, die sich um ihre Mutter, Großmutter ...

"Die leuchtenden Tage am Bosporus" von Lucy Foley ist ein Liebesroman, der sich in der Nachkriegszeit (1921) in Istanbul abspielt.


Inhaltlich geht es um Nur, eine Frau, die sich um ihre Mutter, Großmutter und einen Jungen kümmert. Ziemlich tragisch zerrissene Familiengeschichte, mehr will ich nicht verraten. Als der Junge krank wird, ihr Hausarzt umgezogen ist, das zuständige Krankenhaus überfüllt ist, geht Nur zum britischen Militärkrankenhaus, indem George, der Oberarzt den Jungen stationär aufnimmt und Nur ihn täglich von nun an besucht.

Stilistisch: In sehr kurzen Abschnitten (manchmal nur 1, 2 Seiten) wechseln sich die Perspektiven. Mal liest man aus der Sicht Georges, mal die des Jungen, mal von Nur und einem geheimnisvollen Reisenden, der um 1960 reist und einem Gefangenen, der sich noch mitten in den Geschehnissen des Kriegs befindet. Wem abrupte Szenenwechsel nicht stören, dem ist das Buch sicherlich wärmstens zu empfehlen.
Zudem schreibt Foley sehr malerisch. Man muss oftmals zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, was gerade passiert/passieren wird/angekündigt wird.

Kritik: Die Liebe wirkt auf mich ein wenig einseitig und geht auch nicht wirklich in die Tiefe (meiner Meinung nach, manch anderem wird es sicherlich genügen).