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Veröffentlicht am 25.03.2019

Große Lieben

Die Wildrosentöchter
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"Die Wildrosentöchter" von Valentina Cebeni ist ein Liebesroman, der sich in der heutigen Zeit abspielt, wobei die Protagonistin Cassandra in ihrem Garten eine Kiste findet, in der sich ein Brief und andere ...

"Die Wildrosentöchter" von Valentina Cebeni ist ein Liebesroman, der sich in der heutigen Zeit abspielt, wobei die Protagonistin Cassandra in ihrem Garten eine Kiste findet, in der sich ein Brief und andere wichtige Dokumente befinden. Der Brief ist unterschrieben von Anita. Wer ist Anita und hat sie ihre große Liebe Hendrik wieder gefunden nach dem Ende des Kriegs? Und was ist mit ihrem gemeinsamen, beim Verfassen des Briefs noch ungeborenen Baby passiert?


Gleichzeitig kämpft Cassandra zudem selbst mit ihrem Leben, da sie ihren Ehemann vor einem Jahr aufgrund von Krebs verloren hat und nun für ihre gemeinsame Tochter weiterleben muss. Mit ihrer Schwiegermutter begibt sich Cassandra nun auf die Suche nach Anita, wobei ihr der Weinlesemitarbeiter Enea eine große Stütze bietet.

Stilistisch: Der Roman ist ausschließlich aus der Ich-Perspektive aus Cassandras Sicht geschrieben. Hin und wieder wirkten auf mich einige Szenen wie geschrieben, aber unrealistisch, unharmonisch, abgehakt.

Fazit: Cebeni hat einen Frauenroman mit ein wenig Tiefgang geschrieben, denn ich bin nicht auf die Lösung des Anita-Rätsels gekommen, wirklich brillant durchdacht.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Definitiv ein Buch, das man nicht so schnell wieder vergisst

Die Farben des Feuers
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"Die Farben des Feuers" von Pierre Lemaitre ist ein ausgezeichneter Roman, der sich in der Zeit zwischen beiden Weltkriegen abspielt.


Inhaltlich geht es um Madeleine, die ihr gesamtes Erbe aufgrund ...

"Die Farben des Feuers" von Pierre Lemaitre ist ein ausgezeichneter Roman, der sich in der Zeit zwischen beiden Weltkriegen abspielt.


Inhaltlich geht es um Madeleine, die ihr gesamtes Erbe aufgrund von falschen Freunden und Verwandten falsch investiert und alles verliert. Doch das will sie sich nicht gefallen lassen und beginnt bald darauf einen perfiden Akt der Rache, der ausgefeilt ist, der es in sich hat, auf den man niemals, auch nicht in den kühnsten Träumen, kommen würde.

Stilistisch: Die ersten 100 Seiten sind eine Etappe, die man wirklich zurücklegen muss. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig, wenn nicht sogar anstrengend, aber wenn man dies eben geschafft hat, absolut lohnenswert und humorvoll!

Kritik: Es kommen ein paar Sätze auf polnisch, die nicht übersetzt werden.

Fazit: Man wird sich nach dem Lesen des Romans fragen: Wem kann ich trauen? Was für Fehler habe ich bisher begangen?

Empfehlenswert für Fans von "Gone Girl" und Jonas Jonassons Humor. Ein Buch, das im Kopf bleibt und sicherlich nach einiger Zeit erneut gelesen wird.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Für spirituell Veranlagte

Wer tut dir gut?
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"Wer tut dir gut?" von Gabriel Palacios ist ein Selbsthilfebuch, um Menschen besser einschätzen zu lernen.


Inhaltlich beginnt es wirklich sehr interessant, da er verschiedene Menschentypen klassifiziert/katalogisiert. ...

"Wer tut dir gut?" von Gabriel Palacios ist ein Selbsthilfebuch, um Menschen besser einschätzen zu lernen.


Inhaltlich beginnt es wirklich sehr interessant, da er verschiedene Menschentypen klassifiziert/katalogisiert. Abschließend erfolgt ein Selbsttest, indem man herausfinden kann, welchen Typ man darstellt und somit, was die Stärken und Schwächen in einem sind. Außerdem gibt es immer wieder Abschnitte, in denen mit Tipps und Übungen man Menschen besser kennen lernen kann (was für ein Mensch ist er, wird er mir im Leben nützlich sein können oder nicht?) Das ist meiner Meinung nach sogar wirklich gut gelungen, allerdings denke ich, dass das wirklich viel Zeit und Arbeit braucht, da man sich hier auf Details (Verhalten, Wortwahl etc.) fokussieren muss, um seine Gedanken zu lesen.

Kritik: In der Einleitung beschreibt er viel zu lang seinen Werdegang. Manchen Punkten, die er für absolut stimmig, richtig, korrekt, unfehlbar hält, sind für mich kompletter Unsinn. Fazit: Man kann sich sicherlich gut mit dem Buch amüsieren (Palacios wirkt manchmal etwas arrogant), aber es auch als Übung nehmen und Menschen analysieren.

Hilfreich, wenn man Hypnose, Spannungsfeldern, positiver und negativer Energiequellen offen gegenübertreten kann und spirituell veranlagt ist.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Kochbuch mit Ernährungsempfehlung zum Abnehmen und/oder Fit-bleiben

Der Ernährungskompass - Das Kochbuch
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„Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“ von Bas Kast besteht aus 112 Rezepten (meiner Rechnung nach). Diese sind unterteilt in: 16 für das Frühstück, 46 für das Mittagessen und 50 für das Abendessen. Diese ...

„Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“ von Bas Kast besteht aus 112 Rezepten (meiner Rechnung nach). Diese sind unterteilt in: 16 für das Frühstück, 46 für das Mittagessen und 50 für das Abendessen. Diese Regelung sollte man nach einer wirklich ausführlichen Einleitung auch so einhalten und nicht ein Frühstücksgericht als Abendessen essen bzw. ein Abendgericht nicht zum Mittag essen, da es einen wissenschaftlich belegten Hintergrund hat (wovon darf man was essen, wie viel, wann, was soll man komplett sein lassen…).

Insgesamt gibt es: 29 vegane Rezepte, 55 vegetarische und 28, die Fleisch oder Meeresfrüchte beinhalten (Auf Alkohol habe ich nicht speziellen Wert gelegt, da denke ich mir, dass man den auch getrost einfach in dem Rezept weglassen kann).

Fazit: Anhand der Aufteilung in Geschmäcker (vegan, vegetarisch, fleischlastig) sollte es jetzt leicht fallen zu entscheiden, ob das Buch etwas für einen ist oder nicht. Denn ich könnte auch viel über den Geschmack sagen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache und darüber lässt sich streiten.
Insgesamt sind die Rezepte allerdings alle im Frühstück sehr obstbelastet und für Mittag und Abend wird der Fokus mehr auf Gemüse gesetzt. Auch richtige Hausmannskost ist hier Fehlanzeige, dafür gibt es viel Orientalisches und einiges Asiatisches. Was mich überrascht hat: Es gibt sogar Schokoladeneis! Also selbst Rezepte für einen leckeren Nachtisch gibt es.

Veröffentlicht am 15.03.2019

Kompaktes Arbeitsbuch, um den Selbstwert zu stärken

Selbstwert ist Geld wert!
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"Selbstwert ist Geld wert" von Daniela Landgraf ist ein Selbsthilfebuch rund um das Thema Selbstwert.


Inhaltlich ist es in zwei Teile gegliedert. Im ersten beschreibt Landgraf einige Beispiele, die ...

"Selbstwert ist Geld wert" von Daniela Landgraf ist ein Selbsthilfebuch rund um das Thema Selbstwert.


Inhaltlich ist es in zwei Teile gegliedert. Im ersten beschreibt Landgraf einige Beispiele, die jedem im Alltag begegnen könnten und wie man mit mehr Selbstwert, mit sicherem, gutem Selbstwert reagieren könnte, wobei sie hier auch direkt praxisnahe Übungen "aufgibt".

Im zweiten Abschnitt folgt anschließend das große Selbstwertlexikon. Hier wiederholt sie teilweise Dinge aus Teil 1, was ich nachvollziehen kann, da sich Dinge gerade durch Wiederholung besser einprägen.

Kritik: Manche Begriffe, die sie für das Lexikon benutzt...würde ich nicht direkt mit dem Wort "Selbstwert" in Verbindung setzen.

Fazit: Ein hilfreicher und effektiver Ratgeber, allerdings muss man die Übungen auch wirklich umsetzen und trainieren. Von einmal durchlesen, wird man sein Selbstwert nicht in die positive Richtung ändern können.