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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2017

Ausführliche Schilderung der Welt und der ersten Liebe

Wunderbare Möglichkeiten
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Inhaltlich geht es in "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai um einen 11 Jährigen Jungen, der vieles in der Welt nicht versteht und sich zum ersten Mal verliebt. Den ersteren Bereich, also dass er ...

Inhaltlich geht es in "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai um einen 11 Jährigen Jungen, der vieles in der Welt nicht versteht und sich zum ersten Mal verliebt. Den ersteren Bereich, also dass er vieles nicht versteht, wie beispielsweise den Kapitalismus, die Macht der Erwachsenen über den Kindern, etc, hat mir sehr gut gefallen, da auch ich noch immer ab und an mit solchen Gedanken hadere. Mai erklärt hier in sehr vereinfachter Form seine Meinung über solche Probleme, die Kinder, die das lesen, sicherlich verstehen und nachvollziehen können. Dieser Teil war meines Empfindens nach sehr realistisch dargestellt. Das mit der ersten Liebe dagegen weit weniger. Ich habe zwar nicht mehr viele Erinnerungen an die Zeit, in der ich selbst 11 Jahre alt war, aber ich finde es schon etwas sehr arg jung. Deshalb würde ich das Buch doch wohl mehr Kindern ab 12 statt ab 10 empfehlen.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Gelungener Jugendthriller

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?
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Die Trilogie zu "Travis Delaney" ist als Einstieg in die Thriller Szene für Jungs im Alter von 12 - 16 sehr gut geeignet. Der Schreibstil ist einfach gehalten, ich musste kein Wort nachschlagen beispielsweise, ...

Die Trilogie zu "Travis Delaney" ist als Einstieg in die Thriller Szene für Jungs im Alter von 12 - 16 sehr gut geeignet. Der Schreibstil ist einfach gehalten, ich musste kein Wort nachschlagen beispielsweise, um herauszufinden, was es bedeutet oder was damit gemeint ist (was gelegentlich in Historischen Romanen bspw vorkommt). Obwohl es ein Thriller ist, hat mir der lehrende Aspekt in dem Buch sehr gut gefallen. Bspw hat der Autor dem Protagonisten Travis, ein 13 Jähriger Waise, der den Tod seiner Eltern aufklären will, durch seinen Großvater viel erklärt. Dazu gehörte vor allem Basiswissen über die Geschichte mit Kriegen wie bspw dem zwischen Nordirland und Irland, sowie die Grundtechniken zur Detektivarbeit. Travis ist ein kluger, aber nicht zu intelligenter Junge, sodass er glaubwürdig erscheint, da ihm bei seiner Suche Fehler passieren, was ihn dadurch jedoch sympathischer wirken lässt. Kurzum alles wunderbar, wenn es nur nicht so wäre, dass es eine Trilogie ist und man somit nach einem Band noch nicht durch ist. Manche mögen es...ich kann die Zeit nicht ertragen, bis der nächste Band erscheint - einzige Kritik.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Ausgezeichnete Unterhaltung

Ausgerechnet wir
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Der Roman "Ausgerechnet wir" von Monika Peetz hat mir ausgezeichnet gut gefallen, da ich bisher nicht viel von derlei Problemen gehört hatte, dass Männer genauso panisch veranlagt sind um die eigene bessere ...

Der Roman "Ausgerechnet wir" von Monika Peetz hat mir ausgezeichnet gut gefallen, da ich bisher nicht viel von derlei Problemen gehört hatte, dass Männer genauso panisch veranlagt sind um die eigene bessere Hälfte zu finden wie wir Frauen. Obwohl ich immer ein wenig kritisch bin, wenn es darum geht sich in die Psyche von dem anderen Geschlecht hineinzuversetzen, muss ich sagen, dass Peetz außerordentlich gut schreiben kann. Das Werk besteht nicht aus Männer Klischees, sondern ist tiefgründig durchdacht worden. Man kann sich sehr gut in die Lage von Tom Morbach hineinversetzen und lacht nahezu auf jeder Seite mindestens einmal herzlich laut auf, da ihm immer wieder solch ulkigen Missgeschicke geschehen wie Bridget Jones. Jedem Mann und jeder Frau, dem/r die Trilogie gefallen hat sei "Ausgerechnet wir" dringend zu empfehlen.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Kann man der Wahrheit trauen?

Nach einer wahren Geschichte
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Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben. Wenn man den eigenen Wortschatz erweitern will, gibt es wohl keinen anderen Roman, der sich hierfür empfiehlt. Inhaltlich ist das Buch sehr verständlich geschrieben ...

Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben. Wenn man den eigenen Wortschatz erweitern will, gibt es wohl keinen anderen Roman, der sich hierfür empfiehlt. Inhaltlich ist das Buch sehr verständlich geschrieben und doch weiß de Vigan einfach, wie man den Leser hierbei an der Nase herumführen kann und einen - oder zumindest mich - komplett verwirrt zurücklässt. Ist alles wirklich wahr? Abgesehen davon ist es aber ein wirklich ausgezeichnet gelungener Unterhaltungsroman. Es geht um Delphine de Vigan und ihre Freundin L. Aber ist sie wirklich ihre Freundin? Ist sie nicht imaginär? Delphine de Vigan ist einfach mal wieder komplett verrückt und lässt uns dabei teilhaben? Wie dem auch sei, ihr bestes Werk, das ich jemals von ihr gelesen habe.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Ausgesprochen unterhaltsam

Hier ist alles Banane
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Ich mache mir gern Notizen, wenn ich ein Buch lese, sei es auf einem beiseite gelegtem Papier oder direkt im Buch. Und hier muss ich definitiv sagen: Ich habe sehr viele Smileys direkt in das Buch gemalt. ...

Ich mache mir gern Notizen, wenn ich ein Buch lese, sei es auf einem beiseite gelegtem Papier oder direkt im Buch. Und hier muss ich definitiv sagen: Ich habe sehr viele Smileys direkt in das Buch gemalt. Es gibt kaum eine Seite, die keins abbekommen hat. Allerdings empfehle ich dieses Werk nur wirklich humorvollen Menschen, die für jeden Sinn für Humor offen sind, da manches sehr niveaulos war, während anderes hingegen etwas Kritik aufgeübt hat. Wenn man also in die DDR zurückblicken will und die damaligen Missstände überwunden hat und inzwischen über Erich Honecker lachen will, sollte man das Buch definitiv kaufen. Allerdings empfehle ich das Buch eher Menschen, die 30+ sind, da sie sich noch ein wenig an die damalige Zeit erinnern können. Ich (23) habe beispielsweise viele Witze erst nachschlagen müssen, da ich gar keine Ahnung hatte über welchen Staatschef er sich nun lustig macht und was für ein Mensch er denn wirklich war. Der Schreibstil ist leicht lesbar geschrieben. Die Kapitel sind in Jahre unterteilt und etwa jeden Monat gibt es einen kurzen, überschaubaren Tagebucheintrag von E.H. - mal mehr, mal weniger, je nachdem wie spannend das Jahr war. Das war auch ein netter Rückblick über die wichtigsten Eckdaten der vergangenen Jahrzehnte. Michael Jacksons Tod wurde in einem Eintrag erwähnt, jedoch nicht der IS und die Anschläge in Frankreich beispielsweise. Da sieht man jedoch, dass der Humor Priorität hat.