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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2025

Emotionale Botschaft

Sugar Crush
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Meine Meinung

“Aber es geht nicht darum, wie viele Menschen dich mögen. Sondern wie gut dich die kennen, die es tun. Es wird immer Menschen geben, die dummes Zeug reden. Das Leben wird leichter, wenn ...

Meine Meinung

“Aber es geht nicht darum, wie viele Menschen dich mögen. Sondern wie gut dich die kennen, die es tun. Es wird immer Menschen geben, die dummes Zeug reden. Das Leben wird leichter, wenn du lernst, die Idioten auszuhalten.” (Sugar Crush, S.68)

Das Cover ist sehr niedlich in seiner Schlichtheit und passt auch sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil des Autors ist leicht, flüssig und sehr unterhaltsam. Der Humor ist sehr typisch für den Comedian Chris Tall. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Mateo erzählt.

Mateo ist das Paradebeispiel eines Teenagers mit eingebautem Fettnäpfchen-Radar. Unsicher? Check. Unzufrieden? Doppel-Check. Coolness-Faktor? Eher im Minusbereich. Während andere in der Pause Selfies machen oder TikToks tanzen, sitzt Mateo lieber allein auf der Toilette. Zum Glück gibt’s BeYou – die App, auf der Fotos tabu sind und Anonymität König ist. Genau Mateos Ding! Dort trifft er auf PumpkinSpice, mit der er über alles reden kann: große Gefühle und Unsicherheiten. Und das Beste? PumpkinSpice versteht ihn wie kein anderer Mensch. Wir begleiten Mateo auf seiner chaotisch-charmanten Reise zur Selbstfindung, erleben seine erste Liebe und jede Menge Herz, Humor und herrlich menschliche Missgeschicke.

Mein Fazit

Chris Tall liefert mit Sugar Crush eine herrlich schräge, aber herzerwärmende Story voller Wortwitz, Chaos und ganz viel Gefühl.
Wenn du dachtest, dein Teenagerleben war peinlich – warte, bis du Mateo kennenlernst.
Mit einem Selbstbewusstsein auf Standby und einem Fettnäpfchen-Radar, das selbst Google Maps neidisch machen würde, stolpert er durch die Höhen und Tiefen der Pubertät.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Magischer & Unterhaltsamer Fantasy-Einzelband

Dreams Lie Beneath
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Meine Meinung

“Aber Phelans Worte hallten in meinem Kopf nach, wie ein Instrument, das nicht aufhören konnte, zu spielen.
Sie haben mich herausgefordert, als wären Sie ein Albtraum bei Neumond.
Er hatte ...

Meine Meinung

“Aber Phelans Worte hallten in meinem Kopf nach, wie ein Instrument, das nicht aufhören konnte, zu spielen.
Sie haben mich herausgefordert, als wären Sie ein Albtraum bei Neumond.
Er hatte ja keine Ahnung.” (Rebecca Ross. Dreams Lie Beneath, Kapitel 13)


Das Cover ist einfach wunderschön, harmonisch und ich liebe die Details, für mich ein absoluter Eyecatcher.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und authentisch, sodass man sich nah an den Charakteren fühlt. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt.

In einer Welt, in der Albträume zur Neumondnacht lebendig werden, kämpft Clementine Seite an Seite mit ihrem Vater als Hüterin eines abgelegenen Dorfes. Mutig, klug und voller Feuer stellt sie sich Neumondnacht für Neumondnacht den Schatten, die aus der Dunkelheit kriechen. Doch als zwei geheimnisvolle – und gefährlich attraktive – Magier auftauchen und Anspruch auf das Dorf erheben, gerät Clementines Welt aus den Fugen. Plötzlich steht ihr Zuhause, ihr Leben, auf dem Spiel. Zwischen Misstrauen, Magie und aufkeimenden Gefühlen muss Clementine eine Entscheidung treffen – und geht einen Handel ein, der ihr alles abverlangen könnte.

Was mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat, war die magische Kraft dieser Geschichte: düstere Albträume, die in der Neumondnacht durch die Straßen schleichen, und Magier, die sich ihnen mutig entgegenstellen. Mit jeder Seite verdichtet sich die Spannung, bis sie in einem packenden Finale gipfelt – der Enthüllung des Ursprungs dieses unheilvollen Fluchs. Die Geschichte rund um Clementine nimmt dabei eine überraschende Wendung, ganz anders als der Klappentext vermuten lässt – und genau das macht sie so besonders. Verrat, Intrigen und eine Magie, die ebenso gefährlich wie faszinierend ist, verweben sich zu einem fesselnden Abenteuer, das mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Auch die Liebesgeschichte ist ein Highlight: ein zarter Slow Burn, bei dem he falls first – charmant, glaubwürdig und nie kitschig ist. Und das Beste? Dreams Lie Beneath ist ein abgeschlossener Fantasy-Einzelband. Keine Wartezeit, kein Cliffhanger – einfach pure Lesefreude.

Mein Fazit

Dreams Lie Beneath entführt in eine Welt, in der Albträume nicht nur im Kopf existieren – sie werden in der Neumondnacht lebendig und schleichen durch die Straßen. Diese düstere, originelle Idee verleiht der Geschichte eine ganz besondere Spannung und Atmosphäre. Clementine stellt sich mutig Neumondnacht für Neumondnacht diesen Schatten – bis ein Verrat alles verändert. Was folgt, ist ein fesselndes Abenteuer voller Magie, Intrigen und einer Liebesgeschichte, die sich leise und glaubwürdig entwickelt. Mit einem cleveren Plot, überraschenden Wendungen und einer Welt, die ebenso schön wie unheimlich ist, ist Dreams Lie Beneath ein unterhaltsamer Fantasy-Einzelband. Kein Cliffhanger, keine Wartezeit – nur pure Lesemagie.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Humor trifft auf Agenten-Action

Never Trust Your Fake Husband
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Meine Meinung

“»Wobei wie theoretisch eigentlich gar nicht fake-daten, sondern fake-verheiratet sind. Und doppeltheoretisch..«
»Das Wort existiert nicht.«
»… faken wir nicht, sondern wir undercovern.«
»Und ...

Meine Meinung

“»Wobei wie theoretisch eigentlich gar nicht fake-daten, sondern fake-verheiratet sind. Und doppeltheoretisch..«
»Das Wort existiert nicht.«
»… faken wir nicht, sondern wir undercovern.«
»Und das gibt es noch viel weniger.«
»Also sind wir gar kein Trope, sondern eine Mission!«” (Never trust yor fake husband, S. 153/154)


Das Cover finde ich in der Farbkombination noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Details passen sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll, sodass man einfach in der Geschichte und den Charakteren versinken kann. Dabei wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet abwechselnd die Gefühls- und Gedankenwelt von Sawyer und der jungen Frau aus Paris.

Den echten Namen der Protagonistin verrate ich lieber nicht – das wäre ein kleiner Spoiler. Nennen wir sie einfach Jane. Jane wacht also mitten in Paris auf. Kein Gedächtnis, keine Ahnung, wer sie ist – nicht mal, ob sie Kaffee lieber mit oder ohne Milch trinkt. Doch bevor sie sich über ihr Frühstück Gedanken machen kann, wird ihr eines sehr schnell klar: Auf sie wird geschossen. Und zwar nicht mit Wasserpistolen. Während sie also von finsteren Gestalten durch die Stadt gejagt wird, taucht plötzlich Sawyer auf – ebenfalls bewaffnet, aber vielleicht auf ihrer Seite? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Was folgt, ist eine wilde, witzige Achterbahnfahrt voller Verfolgungsjagden, Undercover-Aktionen und der verzweifelten Suche nach Janes Vergangenheit – und ihrem echten Namen.

Die Geschichte rund um Jane und Sawyer ist wie ein wilder Cocktail aus Romantik, Action und einer ordentlichen Portion Chaos – geschüttelt, nicht gerührt. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich diese überdrehte, klischeeverliebte Lovestory bestens unterhalten. Die Verfolgungsjagd quer durch Paris, über ein Boot bis hin zu einem unfreiwilligen Abgang aus dem Zug ist so dramatisch, dass selbst James Bond neidisch gucken würde. Jane, unsere charmant-chaotische Heldin mit Gedächtnislücke, stolpert von einem Missgeschick ins nächste – und sorgt dabei für jede Menge Lacher. Sawyer hingegen ist der Inbegriff des coolen Agenten, der mit stoischer Ruhe alles wieder ins Lot bringt – na ja, meistens zumindest. Das Finale? Ein actiongeladenes Feuerwerk, bei dem Jane zur kleinen Kickass-Heldin mutiert und ordentlich austeilt.

Überspitzt? Definitiv. Überdreht? Aber hallo! Aber genau das macht den Charme dieses Buches aus. Eine wunderbar schräge Liebesgeschichte für zwischendurch – perfekt, wenn man mal wieder Lust auf Herzklopfen und Lachanfälle hat.

Mein Fazit

Never Trust Your Fake Husband ist ein spritziger Mix aus Action, Romantik und charmantem Chaos – wie ein Agentenfilm, nur mit mehr Herz. Jane stolpert ohne Erinnerung, aber mit umso mehr Schlagfertigkeit durch ein Paris, während Sawyer irgendwo zwischen Retter und Rätsel bleibt. Die Story ist rasant, die Dialoge sitzen, und die Chemie zwischen den beiden knistert wie eine defekte Sicherung. Klar, das Ganze ist herrlich überzogen – aber genau das macht den Reiz aus. Wer Lust auf eine temporeiche, leicht verrückte Lovestory mit Agentenflair hat, wird hier bestens unterhalten.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Außergewöhnliche Magie trifft auf spannende Charaktere

Legacy of Stars 2: Gefallene Finsternis
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Meine Meinung

Das Cover ist auch wieder schön in seiner Schlichtheit. Beide Bücher sehen toll nebeneinander aus.

Der Schreibstil der Autorin ist emotional & flüssig, sodass man direkt in die Gedankenwelt ...

Meine Meinung

Das Cover ist auch wieder schön in seiner Schlichtheit. Beide Bücher sehen toll nebeneinander aus.

Der Schreibstil der Autorin ist emotional & flüssig, sodass man direkt in die Gedankenwelt der Charaktere eintaucht. Auch im zweiten Band wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Shedir erzählt.

Im ersten Band hatte ich mit Shedir so meine Schwierigkeiten. Sie wirkte auf mich sehr impulsiv, unberechenbar und sprunghaft. Während sie manchen Personen blind vertraut, wendet sie sich von anderen bei dem kleinsten Anzeichen von Verrat sofort ab. Besonders das Ende konnte ich damals überhaupt nicht nachvollziehen. Im zweiten Band jedoch macht Shedir eine spürbare Entwicklung durch. Auch wenn sie nach wie vor impulsiv handelt, beginnt sie, ihre Entscheidungen und Visionen zu hinterfragen. Diese neue Tiefe in ihrem Charakter hat mir gut gefallen. Zum Glück nimmt die Dreiecksgeschichte diesmal nicht mehr so viel Raum ein – das hat der Handlung gutgetan. Auch wenn es ein, zwei Szenen in der Liebesgeschichte gab, die für mich nicht nötig waren, hat mich dieser Teil insgesamt deutlich mehr überzeugt als noch im ersten Band.

Die Grundidee der Geschichte begeistert mich nach wie vor: die Magie der gefallenen Sterne, das fantasievolle Worldbuilding und die intensiven, vielschichtigen Charaktere. Während der erste Band noch viele Fragen aufgeworfen hat, wirkt der rote Faden im zweiten Teil deutlich klarer und strukturierter. Man kann der Handlung, den Gefahren und den entstehenden Freundschaften nun viel besser folgen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und gipfelt in einem mitreißenden Showdown, der mich wirklich gefesselt hat. Zwar empfand ich einige Handlungsstränge als nicht unbedingt notwendig, doch insgesamt hat mir der zweite Band deutlich besser gefallen als der erste. Shedirs Geschichte findet hier einen unterhaltsamen und runden Abschluss.

Mein Fazit

Legacy of Stars: Gefallene Finsternis überzeugt im zweiten Band mit einer spürbaren Weiterentwicklung – sowohl in der Handlung als auch bei der Protagonistin Shedir. Ihre charakterliche Entwicklung verleiht der Geschichte mehr Tiefe und Nachvollziehbarkeit, was besonders im Vergleich zum ersten Teil positiv auffällt. Die magische Welt der gefallenen Sterne bleibt faszinierend, das Worldbuilding detailreich und atmosphärisch. Trotz kleinerer Schwächen, wie überflüssigen Dramaszenen oder vereinzelten Handlungssträngen, gelingt es dem Buch, Spannung aufzubauen und in einem packenden Finale zu enden. Insgesamt ein gelungener zweiter Teil, der die stärker auftritt als der erste Band.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Der Kampf um Okrith geht weiter

The Five Crowns of Okrith 3: The Rogue Crown
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Meine Meinung

Das Cover fügt sich sehr gut in die Reihe ein und zusammen sehen die Bücher auch echt toll aus.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und unterhaltsam, sodass man auch direkt ...

Meine Meinung

Das Cover fügt sich sehr gut in die Reihe ein und zusammen sehen die Bücher auch echt toll aus.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und unterhaltsam, sodass man auch direkt wieder in die Geschichte einsteigen kann. Dabei wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet aber nur die Gedanken- und Gefühlswelt von Brie.

Brie mochte ich schon in den ersten beiden Bänden sehr, und umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie nun endlich ihre eigene Geschichte bekommt. Sie wirkt stets kämpferisch, lebensfroh und absolut loyal – und genau das ist sie auch. Doch hinter dieser starken Fassade verbirgt sich eine sehr persönliche, verletzliche Seite, die sie nur ihren engsten Vertrauten zeigt. Denn Brie kennt auch Angst – die Angst, jemanden zu verlieren, der ihr viel bedeutet. Ihr Leben wird zudem stark von der Prophezeiung bestimmt, was dazu führt, dass sie am westlichen Hof nicht gerade willkommen ist. Doch Prinzessin Lina ist ganz anders als ihre Mutter – vielleicht gelingt es den beiden, über den Hass ihrer Eltern hinauszuwachsen.

Auch wenn die Handlung dieses Bandes in sich abgeschlossen ist, lohnt es sich sehr, die gesamte Reihe zu lesen – denn ohne das Vorwissen entgehen einem viele wichtige Zusammenhänge, die das Leseerlebnis deutlich bereichern. Die Geschichte knüpft direkt an den zweiten Band an und begleitet Brie auf ihrer Reise zum Westlichen Hof, wo ein Mörder in den eigenen Reihen vermutet wird. Die Handlung verspricht Spannung, Geheimnisse und Intrigen – und das bekommt man auch. Besonders die Atmosphäre am Hof und die unterschwellige Bedrohung sorgen für Spannung. Gleichzeitig wird die Geschichte immer wieder durch das langsame, zarte Kennenlernen von Brie und Lina unterbrochen. Für mich gerät dadurch die Spannung manchmal etwas ins Hintertreffen, denn die Balance zwischen Romantik und Nervenkitzel ist nicht ganz stimmig.

Trotzdem hat mir dieser Band wieder besser gefallen als der zweite. An den Zauber des ersten Teils reicht er für mich zwar nicht ganz heran, aber er hat mich dennoch gut unterhalten und neugierig auf mehr gemacht.

Mein Fazit

The Rogue Crown – Bries Geschichte bringt interessante neue Facetten in die Reihe, insbesondere durch ihre innere Zerrissenheit und die konfliktreiche Situation am westlichen Hof. Die düstere Atmosphäre und die politischen Intrigen sorgen für Spannung, auch wenn diese stellenweise durch die romantischen Passagen ausgebremst wird. Die Balance zwischen Romantik und Handlung wirkt nicht immer ganz gelungen, was den Lesefluss gelegentlich stört. Zwar bietet der Band einige starke Momente, doch insgesamt bleibt er hinter dem ersten Teil zurück. Wer die Reihe bereits kennt, wird dennoch auf seine Kosten kommen – Neueinsteiger sollten jedoch besser mit Band eins beginnen, um die Zusammenhänge wirklich greifen zu können.

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