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Jenny_Colditz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2021

Spannenden Fortsetzung, viel Spannung und noch mehr Emotionen

Federn über London 3
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Achtung, könnte Spoiler enthalten. Es handelt sich um Band 3 einer Reihe!



Der Kampf in und um London geht weiter.

Wir starten direkt im Anschluss vom Ende von Band 2 und dem Kampf inmitten von London.

So ...

Achtung, könnte Spoiler enthalten. Es handelt sich um Band 3 einer Reihe!



Der Kampf in und um London geht weiter.

Wir starten direkt im Anschluss vom Ende von Band 2 und dem Kampf inmitten von London.

So das man direkt wieder mitten im Geschehen ist. Es gibt kurze Einblicke was zuvor geschah, aber ohne große Rückblenden und ewiges wiederholen. Das empfand ich als sehr angenehm.



Der weitere Verlauf mündet in eine Art Schatzsuche. Dieser Aspekt der Story gefiel mir unglaublich gut. War sehr spannend und mitreisend. Und Hallo??? Das treffen mit der Queen? Alleine deswegen hat sich dieser Band gelohnt. Ich bin ja, ähnlich wie Tune, ein absolutes Fangirl der Dame. Und ihre Darstellung hier gefiel mir ungemein gut.



Allerdings wird in diesem Band auch sehr viel über die unterschiedlichen Beziehungen und Emotionen geredet.

3 Wendungen treten ein. Eine welche Vorhersehbar war, aber trotzdem viele erfreuen wird. Eine für sehr aufmerksame Leser und für mich echt süß und bezaubernd. Und eine welche so (innerhalb einer Leserunde) zwar vermutet wurde, aber das ganze Ausmaß dann doch erschreckend war. Bei allen dreien hat die Autorin es wunderbar geschafft die Gefühle greifbar zu machen. Die Charaktere waren nahbar, menschlich. So weit Engel dies sein können. Auch wenn ich nach wie vor Team Daimion bin und bleiben werde, ist mir der Wandel von Ease auch aufgefallen und gefällt mir gut. Er lässt sich von seinen düsteren Gedanken kurzweilig abbringen und sieht das Gute in der Welt und seinem Dasein. Ich hoffe sehr für ihn, das Clear weiterhin so einen guten Einfluss auf ihn haben wird.

Am gespanntesten bin ich aber auf die weiter Suche nach den Bruchstücken des Zepters. Natürlich auch auf die Entwicklung von Daimion und was weiterhin mit ihm passiert. Aber auch auf Aura und ihre neue Position und wie sie damit zurecht kommt. Ich bin erfreut das wir auf Teil 4 nicht zu lange warten müssen und hoffe das viele Fragen geklärt werden.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Vorhersehbar und Kliescheebehaftet

Emma und das vergessene Buch
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Die Grundstory klang sehr interessant. Die Umsetzung war zäh und langatmig. Es ging direkt los mit der Aneinanderreihung von Bergeweise völlig unnützer Klischees. Das einige Autoren es als notwendig erachten ...

Die Grundstory klang sehr interessant. Die Umsetzung war zäh und langatmig. Es ging direkt los mit der Aneinanderreihung von Bergeweise völlig unnützer Klischees. Das einige Autoren es als notwendig erachten bei Jugend - Lovestory, immer und immer wieder ein und die selben (unfassbar langweiligen) Stereotypen zu nutzen, okay - geschenkt. Das aber sämtlich mögliche und unmögliche hier in mehrfacher Ausführung aufeinander treffen, war dann doch zu viel. Und die Story verstrickte sich in unnötige Details und Wiedersprüchen.
Natürlich ist die Hauptprota die graue Maus und definitiv die Außenseiterin an ihrer privaten Elite Uni. Nach nicht einmal 5 Sätzen trifft sie auf die Prinzessin der Schule und gerät mit ihr aneinander... na klar, wie auch anders.
Graue Maus und beste Freundin Check
neue heißer mysteriöser Typ an der Schule Check
sie findet ihn von Anfang an abstoßend - Check
Aber trotzdem auch reizvoll und muss ständig an ihn denken - Check
Natürlich gibt es dann aber auch noch Good Boy, welchen sie ja eigentlich liebt - Check

Und so könnte man ewig weitermachen. Es war öde und soooo zäh sich durch all das zu kämpfen bis man zur eigentlichen Story vordringt. Und diese ist dann so abstrus, aber auch wieder vorhersehbar...
Keine Ahnung was ich erwartet hatte, das aber nicht. Vielleicht weniger Klischees welche mit riesen Suppenkellen verteilt wurden, mehr Story. Mehr Charaktereinführungen wäre auch hilfreich gewesen. Denn so blieben diese auf der Strecke und sehr blass, Handlungen konnten nicht nachvollzogen werden, Gefühle blieben unklar.

Empfehlen kann ich es nur, wer keine Story oder erklärbare Charaktere braucht. Dafür aber Seitenweise Klischeebehaftete unnütze Dialoge.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Grandioser neuer Reihenauftakt

Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)
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Mit "das Buch des Totengräbers" schnuppern wir in eine neue Krimireihe. Im schönen Wien, gerade erst angekommen stolpert Leo direkt in seinen ersten sehr brutalen Fall.

Ja, einige Beschreibungen sind ...

Mit "das Buch des Totengräbers" schnuppern wir in eine neue Krimireihe. Im schönen Wien, gerade erst angekommen stolpert Leo direkt in seinen ersten sehr brutalen Fall.

Ja, einige Beschreibungen sind arg brutal, aber wie einige forderten ist mMn eine Triggerwarnung nicht notwendig. Denn alleine der Klappentext gibt schon her, das die Morde nicht harmlos und friedlich waren. Und es gibt bei weiten viel extremere Beschreibungen als dies hier war. Ich persönlich sehe es noch als sehr harmlos an. Wer sich davon getriggert fühlt, ist in dem Genre eventuell nicht ganz richtig und sollte zu anderen Büchern greifen.

Setting:
Wien 1893, die Sprache im Buch schön gespickt mit Stadt Kolorit. Viele kleine Hintergrundinfos der damaligen Zeit und ihrer doch mitunter rasanten Entwicklung. Kleine verspielte Details und Erklärungen gestalten es kurzweilig.
Eine Rohrpost für Leichen? Interessante Idee ;)

Charaktere:
Die Charaktere sind unterschiedlich. Leo und Augustin sind sehr gut dargestellt. Und beide habe ich auch sofort ins Herz geschlossen. Vor allem Augustin, der ist klasse. Auf eine schöne Art und Weise verschroben und komisch, mit dem Herz auf dem rechten Fleck.
Viele andere sieht man ja nur aus der Sicht von Leo und bekommt somit dessen Gefühle über seinen Gegenüber mit. Einige hätte ich persönlich anders eingeschätzt. so dass sich unsere Meinungen hier auseinanderbewegen und ich nicht immer der Vorgehensweise folgen konnte.

Der Fall:
Oder die Fälle. Wie bei jedem Krimi rätselt man mit. Auch hier hab ich dies getan, mit mäßigem Erfolg wie sich heraus stellte. Denn von der Auflösung war ich dann doch überrascht. Man hatte Vermutungen, welche auch teilweise zutrafen, aber in einem völlig anderen Zusammenhang als gedacht. Wie alles zusammenhängt wurde ziemlich clever gelöst. Leicht zu erraten war es definitiv nicht, auch wenn man bei kleinen Zwischenstücken schon richtig lag. Sehr sehr gut gelöst.

Fazit:
Tolles Setting, schöne Erklärungen zwischendurch. Sympathische Charaktere, mit nachvollziehbaren Handlungen. Sehr spannender Fall mit durchschaubaren und völlig überraschenden, ein gelungener Mix.
Keine extrem rasante Handlung, sondern eine schöne sanfte Einführung für den ersten Teil einer neuen Reihe. Welche ich jetzt schon sehr mag und nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Wenn Rentner tougher als die Ermittler sind

Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
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In diesem Roman merkt man was Cozy Crime ist und auch kann. Wer einen blutigen Fall, Alkoholabhängige Ermittler und verworrene Verhörmethoden erwartet ist in diesem Genre falsch.
Hier geht es lässiger ...

In diesem Roman merkt man was Cozy Crime ist und auch kann. Wer einen blutigen Fall, Alkoholabhängige Ermittler und verworrene Verhörmethoden erwartet ist in diesem Genre falsch.
Hier geht es lässiger und seichter zu. Wer es deswegen als langweilig abtut, hats leider nicht verstanden. Man sollte sich mit dem Genre schon auseinandersetzen können, Krimi und Cozy Crime setzten nun einmal deutliche Unterschiede.

Aber zurück. Im ersten Band rund um den Donnerstagsmordclub werden vorrangig die wichtigsten Personen eingeführt und vorgestellt. Und dies so ausführlich das ich sie mir gut visualisieren konnte, aber trotzdem behielt jeder sein Geheimnis zurück. So dass uns noch einiges interessantes in Folgebänden erwartet. Auch erste Änderungen im Charakter wurden sichtbar und das war echt süß. Vor allem die beiden ermittelnden Detektivs. Die haben mir richtig gut gefallen.
Wenn eine Story in einem Altenheim stattfindet, muss man auch mit dem Ableben einiger rechnen. Und dies hat mich dann doch betroffen gemacht. Am Ende hab ich sogar ein Tränchen verdrückt.

Der Schreibstil war gut und flüssig. Die Erwähnung durch andere Rezensionen, das die Ich-Perspektive von Joyce störend war, verstört mich. Wie soll jemand seine Tagebucheinträge sonst machen? Von sich in der dritten Person reden? Über sich und seine Gefühle aus der Erzählperspektive? Come On, das wäre lächerlich. Natürlich wechselt die Perspektive und das ist gut so und völlig richtig. Und es lockert alles noch einmal auf. Gibt sehr lustige Einblicke und sehr traurige.

Ich kann die Geschichte uneingeschränkt empfehlen. Aber nur wer eine Ahnung hat was Cozy Crime überhaupt ist ;)

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Liebe welche lesbar wurde

Der Buchspazierer
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Ich hab ein paar Tage vergehen lassen müssen um meine Gedanken zu ordnen. Aber ich finde immer noch keine passenden Worte für das was ich gelesen habe. Es ist sichtbar gewordene Liebe für Bücher. Ja, es ...

Ich hab ein paar Tage vergehen lassen müssen um meine Gedanken zu ordnen. Aber ich finde immer noch keine passenden Worte für das was ich gelesen habe. Es ist sichtbar gewordene Liebe für Bücher. Ja, es ist langsam und recht eintönig. Aber das ist nicht schlimm, so bekommen die unterschiedlichen Charaktere mehr tiefe, man hat Zeit sie kennenzulernen. Mit ihnen zu trauern, leiden und zu freuen und lachen. Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich das letzte Mal wegen einem Buch geweint habe. Hier hab ich es mehrfach getan, aus unterschiedlichen Gründen. Diese Geschichte berührt so viele Stellen im Herzen, ich weiß nicht was die schönste Szene war.
Der Schreibstil ist einfach, aber auch blumig und unkompliziert. Er ist schön und passend.
Ich kann das Buch jedem Buchliebhaber nur sehr ans Herz legen. Es ist Liebe zwischen Buchdeckeln.

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