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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Sehr fesselnd

Feuer der Vergeltung
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"Feuer der Vergeltung" hat mir, wie schon der erste Band der Reihe, gut gefallen. Der Protagonist war auch hier sehr sympathisch und ich mochte, wie der Autor die Verhältnisse der damaligen Zeit dargestellt ...

"Feuer der Vergeltung" hat mir, wie schon der erste Band der Reihe, gut gefallen. Der Protagonist war auch hier sehr sympathisch und ich mochte, wie der Autor die Verhältnisse der damaligen Zeit dargestellt hat. Die potentiellen Unruhen, Schwierigkeiten und auch Ängste wirkten sehr realistisch und der historische Hintergrund wurde glaubwürdig mit einem gut konstruierten Fall verknüpft.

Besonders spannend fand ich, wie Cromwell charakterisiert wurde, da seine Position in vielerlei Hinsicht anders ist als in "Pforte der Verdammnis". Es ist keine leichte Zeit und eine einzige Entscheidung des Königs könnte gravierende Folgen für Cromwell, seine Anhänger und auch den Rest des Landes haben, was der Geschichte eine gewisse hintergründige Spannung beschert hat - vor allem, da Shardlake mit Ermittlungen konfrontiert wird, die aufgrund der recht prekären Lage rasch abgeschlossen werden müssen. Da die Situation sehr komplex zu sein scheint, stellt man sich beim Lesen die Frage, ob dies überhaupt möglich ist und dadurch wurde die Handlung gleich fesselnder. Auch wenn man bei der Recherche der historischen Umstände bald erfährt, worauf die Ereignisse vermutlich hinauslaufen werden, hat Sansom sie sehr lebendig und spannend dargestellt.

Der Einstieg in das Buch ist mir ein bisschen schwer gefallen und es gab ein paar kleinere Längen, doch die Geschichte konnte mich dennoch schon bald packen und da der Hauptcharakter mit gleich zwei Fällen beschäftigt ist, die bald aufgeklärt werden müssen, hat er kaum eine ruhige Minute. Sowohl die Suche nach dem Griechischen Feuer als auch die Untersuchung eines Todesfalles, bei dem die Verdächtige sich weigert zu sprechen, waren interessant und bei beiden Handlungsstränge habe ich mich gefragt, worauf alles hinauslaufen soll, sodass ich beim Lesen meine eigenen Theorien aufgestellt habe. Einige Zusammenhänge waren vorhersehbar, doch das hat meinen Lesespaß keineswegs getrübt und ich fand die Auflösung ziemlich gelungen, vor allem, da andere Entwicklungen und Enthüllungen mich überraschen konnten. Die Ermittlungsarbeit an sich wurde ebenfalls gut dargestellt und sie kam mir glaubwürdig und überzeugend vor.

"Feuer der Vergeltung" bekommt von mir 4 Sterne. Ich fand das Buch fast durchgängig fesselnd, ich mochte, wie der Protagonist vorgegangen ist und auch die Fälle an sich waren spannend und faszinierend, sodass ich das Buch gerade in den späteren Kapiteln kaum aus der Hand legen wollte.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Unterhaltsame Geschichte

Wild und wunderbar (1). Zwei Freundinnen gegen den Rest der Welt
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"Zwei Freundinnen gegen den Rest der Welt" ist eine unterhaltsame Geschichte, die gut für jüngere Leser geeignet ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben ihre Stärken und Schwächen, was mir ...

"Zwei Freundinnen gegen den Rest der Welt" ist eine unterhaltsame Geschichte, die gut für jüngere Leser geeignet ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben ihre Stärken und Schwächen, was mir gut gefallen hat, auch wenn die Meinung der Ich-Erzählerin die Eindrücke des Lesers definitiv beeinflusst. Der Autorin ist es gut gelungen, die jüngere Sichtweise von Linn darzustellen - ihr Denken und Fühlen kam mir authentisch für ein Mädchen ihres Alters vor, ebenso wie ihre Bewertung gewisser Ereignisse, vor allem, was Sharks Verhalten betrifft. Als Erwachsene fand ich es teilweise schwer, mich in Shark hineinzuversetzen, da es zwar leicht ist mit ihr zu fühlen, sie sich aber recht ... rebellisch benimmt und sie Regeln ignoriert, die ihr nicht zusagen. Linn findet das natürlich cool und sie will wie ihre Freundin sein, während ich mich eher gefragt habe, wieso ihre Erziehungsberechtigten sie völlig auf sich allein gestellt leben zu lassen scheinen. Deshalb wollte ich aber unbedingt mehr über ihre Vergangenheit und ihre Hintergründe erfahren.

Die Handlung selbst ist kurzweilig und es gab ein paar unterhaltsame Momente, doch ich muss sagen, dass ich gerade einen gewissen Streich nicht besonders lustig fand. Ich kann mit dieser Art von Humor meist nicht viel anfangen, weshalb ich das Verhalten der Charaktere trotz einer verständlichen Motivation nicht wirklich gutheißen konnte. Viel besser gefallen hat mir der Umgang mit dem Thema Mobbing. Es war nicht immer leicht zu lesen, wie die drei Mädchen Linn behandelt haben, aber leider kam es mir unter den gegebenen Umständen realistisch vor. Einwohlt zeigt auf jeden Fall, wie sehr die Protagonistin unter den Geschehnissen leidet und dass es falsch ist, wie mit ihr umgegangen wird. Auch die Konflikte der Hauptperson mit ihrer Mutter kamen mir authentisch vor und durch die Ereignisse am Ende des Buches bin ich gespannt, wie ihr Verhältnis sich im nächsten Band gestalten wird. Positiv hervorzuheben ist zudem der altersgerechte Schreibstil - die genannten Themen werden auf jeden Fall kindgerecht behandelt.

Die Freundschaft der so ungleich wirkenden Figuren wurde ebenfalls gut dargestellt und auch wenn ich es schwer fand, mich in Shark hineinzuversetzen, ist sie doch ein interessanter Charakter und ich mochte ihre Interaktionen mit Linn. In anderen Rezensionen habe ich auch gelesen, dass sie eine starke Figur ist und als Vorbild für Mädchen dienen könnte, was ich auf jeden Fall sehen kann; sie äußert klar ihre Meinung und setzt sich für jene ein, denen es schlechter geht als ihr, was bewundernswert ist. Ich konnte einfach nicht viel mit ihren Methoden anfangen. Aus diesem Grund habe ich letztlich 3 Sterne vergeben, aber ich habe das Buch gerne gelesen und bin schon auf den zweiten Band gespannt.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Interessant und fesselnd

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Auf "Magisterium: Der Weg ins Labyrinth" war ich sehr gespannt; ich wusste, dass das Buch gemischte Bewertungen erhalten hat, doch da ich von beiden Autorinnen bereits andere Werke kenne und diese mochte, ...

Auf "Magisterium: Der Weg ins Labyrinth" war ich sehr gespannt; ich wusste, dass das Buch gemischte Bewertungen erhalten hat, doch da ich von beiden Autorinnen bereits andere Werke kenne und diese mochte, hatte ich Hoffnungen, dass ich die Geschichte mögen würde. Letztlich war dies auch der Fall; es gab zwar einige Aspekte, die mich nicht richtig überzeugen konnten beziehungsweise die noch weiter hätten beleuchtet werden können, aber ich fand die Handlung interessant, es gibt sehr spannende Ansätze im World Building und ich mochte, wie der Protagonist versucht hat, mehr über die ihm recht unbekannte Welt und seine eigene Familie herauszufinden.

Den Beginn der Erzählung fand ich ein wenig anstrengend. Da der Vater des Hauptcharakters keine gute Meinung über die Magie und sogar gehofft hat, dass sein Sohn nicht im Magisterium aufgenommen werden würde, ist Callum zunächst nicht begeistert darüber, dass er bei der Aufnahmeprüfung ausgewählt wurde. Einerseits fand ich seine eher negative Einstellung interessant und sogar erfrischend, da die Protagonisten in ähnlichen Situationen oftmals sehr begeistert sind und Callums Ablehnung daher eine nette Abwechslung war, doch andererseits war dies nach einiger Zeit ermüdend, sodass ich über die weitere Entwicklung seines Charakters erleichtert war. Die Nebenfiguren sind teilweise noch ein wenig blass geblieben, aber alles in allem schienen sie mir gut ausgearbeitet zu sein.

Obwohl teilweise nicht besonders viel passiert, fand ich die Handlung weitgehend fesselnd. Sie ist ein wenig vorhersehbar, doch gegen Ende gibt es eine Enthüllung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte und die alles auf den Kopf stellt. Zuvor hätte ich das Buch mit 3,5 Sternen bewertet, da ich es zwar gerne gelesen habe, ich aber gerne noch vertiefende Informationen über so einige Bereiche erhalten hätte. Danach habe ich mich jedoch für 4 Sterne entschieden, weil ich diese Wendung wirklich gut fand; rückblickend gab es einige Andeutungen, aber beim Lesen war ich ahnungslos, weshalb ich gemeinsam mit dem Protagonisten überrascht wurde und das hat mir gut gefallen. Diese Entwicklung eröffnet sehr viel Potential für die nachfolgenden Bände und ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Packende Fortsetzung

Käfer-Queen (Die Käfer-Saga 2)
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Der erste Band der "Käfer-Saga" hatte mir gut gefallen; ich fand die Charaktere interessant, die Geschichte war spannend und durch das Ende war ich neugierig auf den zweiten Teil der Reihe, weshalb ich ...

Der erste Band der "Käfer-Saga" hatte mir gut gefallen; ich fand die Charaktere interessant, die Geschichte war spannend und durch das Ende war ich neugierig auf den zweiten Teil der Reihe, weshalb ich "Käfer-Queen" unbedingt lesen wollte. Auch dieses Buch konnte mich voll und ganz überzeugen. Es ist eine packende Fortsetzung mit einer rasant voranschreitenden Handlung, wodurch der Leser dazu animiert wird, immer weiter zu lesen.

Die Erzählung schließt beinahe nahtlos an den Vorgänger an. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten damit, mich an die Einzelheiten der damaligen Ereignisse zu erinnern, doch da sie nebenbei aufgegriffen werden, hat sich das schnell geändert. Im ersten Band ging es hauptsächlich um die Enthüllung, dass es ganz besondere Käfer gibt und diese beschützt werden müssen, aber auch darum, den Vater des Protagonisten zu befreien. Dieses Ziel wurde zwar erreicht, doch nichts ist so, wie Darkus es erwartet hatte. Zudem ist die Bedrohung durch Lucretia Cutter und ihre Handlanger nach wie vor präsent und es gibt so einige brisante Situationen, die Opfer fordern. Dadurch konnte die Autorin verdeutlichen, wie gefährlich und gerissen die Gegenspielerin ist, weshalb ich umso mehr mitgefiebert und gehofft habe, dass Darkus und seine Freunde es irgendwie schaffen würden, sie aufzuhalten.

Wie bereits erwähnt ist die Geschichte wirklich spannend, aber es liegt auch ein großer Fokus auf der Freundschaft zwischen den Charakteren, die stark und unzerstörbar wirkt, selbst wenn die Figuren unvorstellbare Dinge erleben. Die Verbindung zwischen den Kindern und ihren Käfern ist ebenfalls sehr präsent und es wird gezeigt, dass sie gemeinsam viel erreichen können. Dennoch scheint die Lage (vor allem am Ende des Buches) aussichtslos zu sein, da man sich nicht vorstellen kann, wie sie gegen ihre übermächtig wirkenden Gegner ankommen sollen. Die Ereignisse machen definitiv neugierig darauf, wie es weiter geht und ich will den dritten Band bald lesen.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Guter Abschluss der Reihe

Käferkrawall (Die Käfer-Saga 3)
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"Käferkrawall" ist ein guter Abschluss der Reihe. Die Geschichte ist wie die beiden Vorgänger sehr fesselnd, das Ausmaß der Bedrohung durch die Gegenspielerin wird auf jeden Fall deutlich und ich fand ...

"Käferkrawall" ist ein guter Abschluss der Reihe. Die Geschichte ist wie die beiden Vorgänger sehr fesselnd, das Ausmaß der Bedrohung durch die Gegenspielerin wird auf jeden Fall deutlich und ich fand gut, wie die Protagonisten mit den einzelnen Problemen umgegangen sind, mit denen sie konfrontiert wurden.

Die Ereignisse vom Ende des zweiten Bandes hatten schwerwiegende Konsequenzen und mir hat sehr gefallen, wie sie dargestellt wurden. Die Situation wird weitgehend altersgerecht geschildert, aber es gibt einige erschreckende, vergleichsweise graphische Szenen. Leonard macht deutlich, wie drastisch und bedrohlich die Lage ist und welche Folgen Lucretia Cutters Handeln haben könnte. Man kann sehen, wieso sie aufgehalten werden muss, doch zugleich muss man anerkennen, dass sie alles gut durchdacht hat, vor allem, wenn man das schiere Ausmaß ihrer Pläne bedenkt. Sie ist ein interessanter Charakter und obwohl es eine gewisse schwarz/weiß Zeichnung gibt, erhält der Leser einige Einblicke in ihr Denken und Fühlen, weshalb man nachvollziehen - wenn auch nicht gutheißen - kann, warum sie so vorgeht. Die Beschreibungen ihres Geheimverstecks klangen zudem faszinierend und ich konnte mir die Szenerie bildlich vorstellen.

Mir hat ebenfalls gefallen, dass anerkannt wurde, wie überfordert die Figuren teilweise mit der Lage waren. Cutter versucht, die ganze Welt zu unterwerfen, ganz zu schweigen davon, dass der Konflikt für die Protagonisten sehr persönlich ist, und da viel auf dem Spiel steht, ist mehr als verständlich, dass Darkus und seine Freunde nicht sofort wissen, was zu tun ist. Sie sind schließlich Kinder und es kam mir nachvollziehbar vor, dass sie manchmal zweifelten und nicht alle Probleme sofort lösen konnten. Außerdem ist die Mischung aus fesselnden, packenden Szenen und ruhigen Momenten, in denen es um die Weiterentwicklung der Charaktere geht, gut gelungen. Die verschiedenen Hindernisse, die sie überwinden müssen, wurden packend geschildert und die Konfrontation mit ihrer Gegenspielerin war besonders spannend. Ebenso war die außergewöhnliche Freundschaft der Kinder zu ihren Käfern auch in diesem Band ein Pluspunkt.

Das Buch an sich würde ich mit 4 Sternen bewerten. Es ist ein mehr als gelungener Abschluss der Reihe, die Charaktere wurden wieder gut ausgearbeitet und ich fand die Geschichte interessant und oftmals fesselnd.