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Veröffentlicht am 03.03.2017

Dieses Tierbestimmungsbuch darf in keiner Familie fehlen

Oh, ein Tier
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Guten Duck,

ich bin zwar keine Ente, aber ich finde Tiere interessant. Als Mutter von zwei Kindern wird man häufig gefragt, „was ist das für ein Tier?“ und ich gestehe, manches Mal wusste ich es nicht. ...

Guten Duck,

ich bin zwar keine Ente, aber ich finde Tiere interessant. Als Mutter von zwei Kindern wird man häufig gefragt, „was ist das für ein Tier?“ und ich gestehe, manches Mal wusste ich es nicht. So legte ich mir, als meine Kinder noch klein waren, inzwischen sind sie erwachsen, ein Tierbestimmungsbuch zu, dass mir ein wenig helfen sollte, die vielen Fragen meiner Kinder zu beantworten. Aber einmal aus dem Sinn, hat man den passenden Namen häufig auch wieder vergessen.

„Oh, ein Tier“ von Felix Bork ist genau das richtige Bestimmungsbuch für  mich. Es ist nicht nur lehrreich, sondern dabei auch noch saulustig. Und wir alle wissen ja, dass Eselsbrücken einem helfen, gewisse Dinge zu behalten, auch wenn sie nur an einen Witz geknüpft sind, bzw. an einem lustigen Bild.

So ist dieses tolle Buch nämlich aufgebaut. Auf 364 Seiten erklärt uns Felix Bork, auf seine ganz eigene Art, die heimische Tierwelt. Worin wir z.B. erfahren,  warum bei den Tieren, (das ist ja nur da so) die Männer immer viel hübscher sind. Die Antwort war ja so klar. grins Oder warum beim Geschlechtsakt die Entenfrauen oft sterben. Oh je

Neben tollen Zeichnungen, die aussehen, als hätten Kinder sie gemalt, ist auch der Lehrtext, durch handschriftliche Bemerkungen korrigiert, sodass es für Jeden verständlich ist. Über diese Korrekturen musste ich auch oft schmunzeln. So wird bei Insekten z.B. aus Thorax ->Brust und aus Abdomen, easy peasy, einfach mal -> Arsch. Dadurch lockert es alles ein wenig auf und man empfindet es gar nicht mehr als Lehrbuch. Es wirkt eher, wie eine andere Art von Comic.

Der Schreibstil ist super modern und jugendlich frisch, manchmal kindlich und dadurch oft lustig. Allerdings ist dieses Buch altersmäßig erst ab 14 Jahren angedacht, ich denke es liegt an den Zeichnungen, wo Tiere miteinander Sex haben. Ich persönlich finde, dass Jugendliche heutzutage schon etwas eher mit dieser Art von Bildern und Geschriebenen klar kommen können. Zumal sie einfach niedlich und lustig dargestellt sind.

Einziges Manko ist, so finde ich, dieses Buch ist sehr schwer und dadurch unhandlich. Vergleichbar mit einem Versandhauskatalog. Hinzu kommt, dass es sehr schnell nicht mehr schön aussieht, da es keine laminierte Oberfläche hat. Das finde ich etwas schade, da dieses Buch natürlich oft rumgereicht wird. Jeder will darin rumstöbern  und so knicken die Kanten schnell,  durch das Gewicht und durch die Größe und auch die Oberfläche wird dabei sehr schnell schmutzig.

Beim mir hatte das Buch gleich angeschlagene Kanten, allein vom Versandweg. Eine laminierte Oberfläche, zum Abwischen würde zusätzlich wahrscheinlich auch die Kanten schonen, denn dies ist ja kein Buch, was man einmal liest und dann beiseite stellt. Immerhin hat es auch einen stolzen Preis von 28 Euro. Das wäre zumindest mein Verbesserungsvorschlag. Hat aber keinen Einfluss auf meine Bewertung, da ich dieses Buch trotzdem großartig finde.

Ich bin so froh, dass mir der Eichborn-Verlag, über den Bastei-Lübbe Verlag, dieses Leseexemplar hat zukommen lassen. Es ist eine Bereicherung für meine Sammlung und wir haben bestimmt noch eine Menge Spaß damit.

Vielen Dank dafür und vielen Dank auch an Felix Bork für diese grandiose Idee <3

Veröffentlicht am 03.03.2017

...und sie hat doch eine Vergangenheit und was für eine

Girl With No Past
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Durch den Bastei Lübbe Verlag bekam ich die Möglichkeit „Girl with no past“ zu lesen. Cover und Klappentext machten mich gleichermaßen neugierig, zumal im Klappentext stand „sogar noch besser als Girl ...

Durch den Bastei Lübbe Verlag bekam ich die Möglichkeit „Girl with no past“ zu lesen. Cover und Klappentext machten mich gleichermaßen neugierig, zumal im Klappentext stand „sogar noch besser als Girl on train“. Und da lag dann für mich die Herausforderung, da ich dieses Buch damals abgebrochen hatte, obwohl es so sehr, von allen, gemocht wurde. Mich konnte „Girl on train“ damals nämlich nicht überzeugen und so freute ich mich auf das Versprechen, dieses sei besser.

Als ich es dann endlich in den Händen hielt, fand ich das Cover noch schöner. Das Buch wirkte irgendwie mysteriös auf einen und der Klappentext verriet auch nicht viel, außer dass es sehr spannend werden könnte.

Die Geschichte beginnt 2003, mit einem Autounfall. Zu dem Zeitpunkt weiß man nicht mehr, nur, dass scheinbar Jemand dabei ums Leben kam.

Weiter geht es mit der Gegenwart – 2014. Wir lernen Leah kennen. Leah, die etwas sehr Schreckliches erlebt haben muss, in ihrer Vergangenheit. Und mir stellte sich die Frage, war sie eine Überlebende bei dem Unfall?

Sie arbeitet in einer Bibliothek und schottet sich ansonsten sehr von ihrer Umwelt ab. So hat sie auch keine Freunde. Sie verbringt  ihre Abende allein in ihrer kleinen Wohnung und fängt an in Dating Plattformen herumzustöbern, aber eher schüchtern und zurückhaltend.
Eines Tages schreibt sie Julian, der Moderator eines Chatraumes an. Beide sind sich sehr sympathisch, doch Leahs Vergangenheit wird wieder präsent, als sie eine Karte erhält, mit den Worten…

…Alles Gute zum Jahrestag!

Genau an dem Tag, als vor Jahren etwas Schreckliches passiert sein musste.

Was hatte Leah Schlimmes getan?

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Zu Anfang lernen wir einfach Leah besser kennen. Mal in ihrer Vergangenheit und mal in der Gegenwart. Das zieht sich bis kurz vor Ende des Buches so hin. Man erfährt nicht wirklich, was damals geschehen ist, ahnt aber immer ein bisschen mehr.

Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass man allen Leuten, mit denen Leah in ihrer Gegenwart zu tun hat, nicht wirklich trauen kann. Wer steckt hinter dem ominösen Fremden, der von Leahs Vergangenheit weiß?  Wer hat ihr diese Karte geschickt? Wer scheint sie zu beobachten? Dieses Misstrauen machte es spannend, aber ich muss auch gestehen, dass es irgendwann Zuviel für mich war. Das Buch neigte sich immer mehr dem Ende und ich wusste noch nicht wirklich mehr und viele Seiten blieben nicht mehr für den erhofften Showdown, der aber dann doch noch, kurz vor Ende, mit einigen Wendungen, kam. Für mich leider ein wenig spät.

Ich hätte mir den Zwischenteil noch etwas spannender gewünscht. Für mich war es irgendwie mehr eine Kennlernphase, die den Leser zurück lässt, mit der ewigen Frage, was ist denn damals nun passiert? Für Manche mag das Nervenkitzel sein, war es für mich auch, bis zu einem gewissen Punkt, aber nicht die komplette Geschichte lang. Hinzu kommt, dass ich Leahs Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Z.B. ,dieses schnelle Verlieben in Julian, wo sie sonst doch sehr misstrauisch und vorsichtig ist.

Im großen Ganzen hat mir das Buch aber doch noch gut gefallen, vor allem wegen der Wendungen am Schluss, sodass ich aufgerundet, doch  4 Sterne vergeben kann.

Fazit:
Tolle, spannende Geschichte, mit einem zu langen Mittelteil, wofür man am Ende aber wieder entschädigt wird.

Ich möchte mich bei dem Bastei Lübbe Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar bedanken.

Veröffentlicht am 03.03.2017

Ein Buch zum Genießen!

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Geheimzutat Liebe
                                                      Rezept:
Zutaten:

Etwas Zucker, denn die Protagonisten waren sowieso schon süß
Bisschen Pfeffer, bringt die gewisse Schärfe
1 Chilischote, ...

Geheimzutat Liebe
                                                      Rezept:
Zutaten:

Etwas Zucker, denn die Protagonisten waren sowieso schon süß
Bisschen Pfeffer, bringt die gewisse Schärfe
1 Chilischote, macht das ganze feurig
1 Zitrone, denn sauer macht lustig

Verarbeitung :
Alle Zutaten gut vermischen, heraus kommt eine super tolle Geschichte, zum Dahinschmelzen.

                                                       ******

Der Roman „Geheimzutat Liebe“ ist der Auftakt zur neuen „Taste of Love“ Reihe von Poppy J. Anderson.

In den Romanen geht es immer um die Liebe und Kulinarisches. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und sind unabhängig voneinander zu lesen.

Hier, in "Geheimzutat Liebe" geht es um Andrew Knight, dem Sternekoch am Gastrohimmel. Für ihn gibt es nichts Schöneres als das Kochen. Bis eines Tages, ihm alles Zuviel wird. Spontan beschließt er aus seinem Alltag auszubrechen und alles hinter sich zu lassen, um einen Kurzurlaub in Maine, zu machen.

Zufällig oder wie das Schicksal es so will, trifft er dort, auf die zickige Brooke, die ein kleines, schnuckeliges, in die Jahre gekommenen Lokal, bewirtschaftet.

Allerdings steht es nicht gut um das Lokal, doch was Brooke Andrew zu Essen zaubert ist einfach fantastisch. Völlig fasziniert, nicht nur vom Essen, versucht Andrew Brooke zu helfen und das Schicksal nimmt weiterhin seinen Lauf. Denn was Andrew nicht tut, ist, Brooke zu sagen, wer oder was er wirklich ist – ein Sternekoch!

Die Geschichte ist jetzt nicht neu, doch Poppy J. Anderson versteht ihr Handwerk gut umzusetzen. Ihre Dialoge sind so erfrischend und lustig und ihr Schreibstil ist flüssig und leicht. Man huscht so von Kapitel zu Kapitel und ehe man sich versieht, ist man auch schon am Ende, was einen fast traurig stimmt.

Ein Buch, zum aufs Sofa kuscheln und genießen…
…denn zu viele Köche verderben nicht immer den Brei

Verdiente 5 Michelin-Sterne

Folgebände aus der Taste of Love Reihe:

- Küsse zum Nachtisch, erscheint  am 16.02.2017
- Zart verführt, erscheint am 26.10.2017,  
beide im Bastei Lübbe-Verlag, bei dem ich mich auch recht Herzlich bedanken möchte, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

…und Vielen Dank Poppy, für diese wunderschöne, genussvolle Geschichte <3