Hat mir Spaß gemacht
Und dazwischen wir❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
„Und dazwischen wir“ von Lene Jansen ist mir immer wieder auf Instagram begegnet und zwar bei Leserinnen mit einem ähnlichen Geschmack wie ich. Die Begeisterung war ...
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
„Und dazwischen wir“ von Lene Jansen ist mir immer wieder auf Instagram begegnet und zwar bei Leserinnen mit einem ähnlichen Geschmack wie ich. Die Begeisterung war so übereinstimmend, dass das Buch schnell auf meiner Wunschliste landete. Zu Weihnachten hat Katrin @lineslieblingsbuecher mir diesen Wunsch dann erfüllt und ich war sofort neugierig.
🔎 Worum geht’s?
Lena, 40, verheiratet und Mutter, geht zu ihrem 20-jährigen Klassentreffen, eigentlich nur für ein bisschen Abwechslung vom Alltag. Dort trifft sie Phil, den ehemaligen Schönling der Klasse. Früher hätten die beiden wohl kaum zueinandergefunden, doch eine lange Nacht und ein gemeinsamer Sonnenaufgang auf dem Schuldach ändern alles.
Spontan fahren sie zusammen nach Amsterdam, eine Auszeit vom Alltag, von Verpflichtungen, von Erwartungen. Doch schnell stellt sich die Frage: Ist das nur ein Kurztrip oder der Anfang von etwas Größerem?
🧠 Meine Meinung:
Der Prolog hat mich direkt gepackt, Sonntag, 8:45 Uhr, Lena sitzt verkatert im Bad von Phil. Und ich dachte nur, okay, was ist hier passiert?
Ich mochte die Geschichte wirklich sehr. Der Einstieg ist schnell, Lena und Phil waren mir sofort sympathisch, und ihr Kennenlernen fühlte sich intensiv und echt an.
Das Rad wird hier zwar nicht neu erfunden, aber genau das war für mich okay. Die Story wirkt realistisch, ohne unnötiges Drama, und genau deshalb so nahbar.
Beim Lesen musste ich oft an meine eigene Klassentreffen denken, an alte Zeiten, an Menschen von früher, an dieses besondere Gefühl von Nostalgie. Auch der Amsterdam-Trip hat schöne Erinnerungen geweckt.
Lena ist keine perfekte Heldin, sondern eine Frau mit Sehnsüchten, Zweifeln und Mutmomenten. Phil hingegen hat einfach nur Schiss und all das zusammen hat mir besonders gefallen.
✅️ Fazit:
Ein ehrlicher, lebensnaher Roman über zweite Chancen, alte Gefühle und die Frage, ob es im Leben nicht doch noch mehr geben kann.
Unaufgeregt, emotional und perfekt zum Wegträumen, mit einem Hauch Fernweh und ganz viel Herz.