Spannung steigt von Seite zu Seite
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Ich bin in einer Lesegruppe und wenn dort immer wieder gesagt wird:
„Du musst dieses Buch lesen. Das ist wie ein Netflix-Film, total süchtig machend“,
dann brauche ...
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Ich bin in einer Lesegruppe und wenn dort immer wieder gesagt wird:
„Du musst dieses Buch lesen. Das ist wie ein Netflix-Film, total süchtig machend“,
dann brauche ich ehrlich gesagt keine zweite Einladung.
Also, Buch geschnappt, Erwartungen hochgeschraubt und ja, jetzt kann auch ich endlich mitreden. Spoiler: Ich bereue nichts. 🥰
🔎 Worum geht’s?
Zwei Frauen, eine tragische Verstrickung und ein dunkles Geheimnis.
Im Mittelpunkt steht eine große, aber schwierige Liebe, die in den 1960er-Jahren von Irland nach London führt, hinein in eine Welt aus Musik, Ruhm, Ehrgeiz und Intrigen. Erfolg und Anerkennung liegen greifbar nah, doch Neid, Verrat und der falsche Zeitpunkt sorgen dafür, dass sich das Drama unaufhaltsam zuspitzt.
🧠 Meine Meinung:
Mich hatte das Buch ehrlich gesagt schneller, als ich gedacht hätte. Schon der Prolog, eine Frau im Gefängnis, kurz vor der Entlassung, wirft Fragen auf und setzt sofort diesen unterschwelligen Sog frei. Was ist passiert?
Der Einstieg in Sorchas Jugend in Ballymore, ihre erste große Liebe zu dem Musiker Con Daly und die zunehmenden Spannungen im Dorf haben mich dann komplett abgeholt. Gerade weil vieles leise beginnt, aber emotional immer dichter wird. Ein Drama, das anrollt und unaufhaltsam erscheint. Die Kurve des Spannungsbogens steigt enorm. Verrat, Missgunst und Entscheidungen, die alles verändern. Ab diesem Punkt war klar, das wird nicht gut ausgehen.
Die musikalische Grundstory trifft meinen Nerv total, weil ich Musik liebe. Der Weg vom Strandmusiker zum gefeierten Star, die Träume, der Aufstieg, aber auch der Preis dafür, fühlten sich intensiv und glaubwürdig an. Dazu kommen Figuren, die nicht einfach nur gut oder böse sind, sondern Ecken, Kanten und Entwicklung haben. Manche schließt man ins Herz, (ja Helen, du bist gemeint) andere würde man am liebsten einmal kräftig schütteln.
Besonders gelungen finde ich, wie sich die Geschichte immer weiter steigert. Dieses Buch hat einen enormen Sog und man merkt, mit wie viel Gefühl Lucinda Rileys Sohn das Buch überarbeitet hat. Respektvoll, passend und mit viel Herz.
✅️ Fazit:
Die Frauen von Ballymore ist emotional, dramatisch und extrem fesselnd. Eine Geschichte über Liebe, Musik und die fatalen Folgen von Verrat und falschem Timing.
Der Netflix-Vergleich? Ziemlich treffend. Einmal angefangen, will man wissen, wie alles endet.